230709 · Antrag
Einladung zu einem Gipfel
Kerndaten
- Nummer
- 230709
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 05.04.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Integrationsrates Anregung
Dateien
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Antrag öffentlich 230709 Antragsteller/in: Rahim Öztürker (Internationale Liste) 04.04.2023 Einladung zu einem Gipfel Beratungsfolge Integrationsrat 25.04.2023 Anregung Inhalt des Antrags 1. Oberbürgermeisterin, Frau Dörner, wird gebeten einen kommunalen Gipfel bestehend aus je einer Vertreterin/ einem Vertreter von IHK Bonn-Rhein-Sieg, Kreishandwerkerschaft, Einzelhandel Bonn Agentur für Arbeit, Stadtwerke Bonn, DGB und Hotel-und Gaststätte-Verband Bonn ( DEHOGE Nordrhein) einzuberufen, um über die Anerkennung der im Ausland erworbenen Abschlüsse, Fachkräftemangel und die Gewinnung von Fachkräften zu beraten. 2. Die Ergebnisse dieser Beratung werden an die Zuständigen Ministerien als Appel weitergeleitet, um die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die bürokratischen Hürden verringert und das Verfah- ren beschleunigt werden können. Begründung Trotz Fachkräftemangel laufen die Anerkennung der im Ausland erworbenen Abschlüsse schleppend voran. Es dauert meistens sehr lange und die damit verbundenen Gebühren/Kosten sind sehr hoch. Man hat nicht geschafft, die bürokratischen Hürden zu verringern und das Verfahren zu beschleunigen, ob- wohl in Deutschland rund zwei Millionen Stellen unbesetzt sind. In Bonn und Region waren es im letzten Jahr 72.000 offene Stellen. In NRW haben innerhalb eines Jahres (Stand September 2022) 6200 ausländische Fachkräfte aus den Bereichen Pflege und Gesundheit um Aner- kennung ihres Abschlusses bemüht. Davon wurden lediglich 384 Anträge von der Zentralen Anerkennungsstelle für Gesundheitsberufe in Münsterpositiv be- schieden, 50 erst nach einer Weiterbildung oder Zusatzprüfung. Das entspricht einer Quote von sieben Prozent. Bedauerlicherweise kann man so keine Fach- kräfte nicht gewinnen und halten. Was merkwürdig ist, dass sich alle Verant- wortliche Behörden über die bürokratischen Hürden und Schwierigkeiten bekla- gen und nichts unternehmen, etwas zu ändern. Daher appellieren wir an Oberbürgermeisterin, Frau Dörner, diese Problematik zur Chefin Sache zu machen.Seite 1 von 2 Seite 2 Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 02:07 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de