230649 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Zukunft des Frankenbades sichern
Kerndaten
- Nummer
- 230649
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 29.03.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 230649 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB 27.03.2023 Bürgerantrag: Zukunft des Frankenbades sichern Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 18.04.2023 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag hat folgenden Wortlaut: 1. Angesichts bröckelnder Fassaden und einer maroden Technik, die in letzter Zeit vermehrt zu (Teil-)Schließungen des einzigen noch verbliebenen öffentli- chen Hallenbads im Stadtbezirk geführt hat, stellt die Bezirksvertretung Bonn einen akuten Handlungsbedarf fest und mahnt gegenüber der Oberbürgermeis- terin und dem Rat einen zügige Durchführung der Planung und Sanierung des Baudenkmals an. 2. Dementsprechend wir die Oberbürgermeisterin gebeten, 2.1 die Sanierung des Frankenbads zur Chefsache zu erklären und dem städti- schen Gebäudemanagement (SGB) eine Dienstanweisung zu erteilen mit dem Ziel sicherzustellen, dass die dringend gebotene Sanierung des Frankenbads spätestens in 2025 begonnen werden kann. Die Verwaltung legt der BV Bonn zeitnah einen belastbaren aktualisierten Zeitplan vor, in dem die Planungsfort- schritte und die Ergebnisse der mit Ratsbeschluss vom 10.02.2022 beauftrag- ten Prüfung möglicher Optionen für eine Beschleunigung der Planung und Sa- nierung (u.a. vollständiger Übergang von Planung und Sanierung in eine exter- ne Projektverantwortlichkeit) dargestellt sind. (Drucksachen-Nummer 211626- 04); 2.2 mitzuteilen, welchen Planungsstand die Planungen für die provisorische Gestaltung der Barrierefreiheit einschließlich Kostenschätzung erreicht haben und eine Einschätzung abzugeben, ob die Investitionssumme für das Provisori- um angesichts der angespannten Haushaltslage und der aktualisierten Zeit- schiene für die Generalsanierung als vertretbar eingestuft werden; 2.3 klarzustellen, dass die Verwaltung die Sanierung und Erweiterung des Hal- lenbads um ein Wettkampfbecken im Sportpark Nord nicht prioritär zu Lasten des öffentlichen Frankenbads betreibt. 3. Die Bezirksvertretung Bonn setzt sich im Zuge der Haushaltsberatungen für eine Anhebung der Mittel zur Umsetzung des Bäderkonzepts von bisher 130Seite 1 von 5 Seite 2 Mio. Euro um mindestens die Summe ein, die sich bei einer Anpassung der Kostenschätzung für die Sanierung des Frankenbads (ca. 30 Mio. Euro) an gestiegenen Baukosten ergibt. Die Verwaltung wird gebeten, diese Summe zu benennen. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 2 von 5 Bürgerantrag Zukun des Frankenbads sichern Die Antragstellenden bien die Bezirksvertretung Bonn folgende Beschlüsse zu fassen: 1. Angesichts bröckelnder Fassaden und einer maroden Technik, die in letzter Zeit vermehrt zu (Teil-)Schließungen des einzigen noch verbliebenen öentlichen Hallenbads im Stadtbezirk geführt hat, stellt die Bezirksvertretung Bonn einen akuten Handlungsbedarf fest und mahnt gegenüber der Oberbürgermeisterin und dem Rat einen zügige Durchführung der Planung und Sanierung des Baudenkmals an. 2. Dementsprechend wir die Oberbürgermeisterin gebeten, 2.1 die Sanierung des Frankenbads zur Chefsache zu erklären und dem städschen Gebäudemanagement (SGB) eine Dienstanweisung zu erteilen mit dem Ziel sicherzustellen, dass die dringend gebotene Sanierung des Frankenbads spätestens in 2025 begonnen werden kann. Die Verwaltung legt der BV Bonn zeitnah einen belastbaren aktualisierten Zeitplan vor, in dem die Planungsfortschrie und die Ergebnisse der mit Ratsbeschluss vom 10.02.2022 beauragten Prüfung möglicher Oponen für eine Beschleunigung der Planung und Sanierung (u.a. vollständiger Übergang von Planung und Sanierung in eine externe Projektverantwortlichkeit) dargestellt sind. (Drucksachen-Nummer 211626-04); 2.2 mitzuteilen, welchen Planungsstand die Planungen für die provisorische Gestaltung der Barrierefreiheit einschließlich Kostenschätzung erreicht haben und eine Einschätzung abzugeben, ob die Invesonssumme für das Provisorium angesichts der angespannten Haushaltslage und der aktualisierten Zeitschiene für die Generalsanierung als vertretbar eingestu werden; 2.3 klarzustellen, dass die Verwaltung die Sanierung und Erweiterung des Hallenbads um ein Wekampecken im Sportpark Nord nicht prioritär zu Lasten des öentlichen Frankenbads betreibt. 3. Die Bezirksvertretung Bonn setzt sich im Zuge der Haushaltsberatungen für eine Anhebung der Miel zur Umsetzung des Bäderkonzepts von bisher 130 Mio. Euro um mindestens die Summe ein, die sich bei einer Anpassung der Kostenschätzung für die Sanierung des Frankenbads (ca. 30 Mio. Euro) an gesegenen Baukosten ergibt. Die Verwaltung wird gebeten, diese Summe zu benennen. Bürgerantrag „Zukun des Frankenbads sichern“ Seite 1/3Seite 3 von 5 Begründung: Der aktuelle Zustand des Frankenbads macht deutlich, dass die Grundsanierung dringend gebotenen ist, soll der größte Stadtbezirk nicht eines Tages ohne Hallenbad dastehen. Die Oberbürgermeisterin sollte alle sich aus ihrem Amt ergebenden Möglichkeiten ausschöpfen, für eine möglichst schnelle Sanierung des Frankenbads zu sorgen, zumal die Stelle des Betriebsleiters des SGB noch nicht wiederbesetzt ist. Laut Koalionsvereinbarung sollte der Sanierungsbeginn in 2023 erfolgen, von der Verwaltung wurde 2024 in Aussicht gestellt. Seit dem Ratsbeschluss vom 10.02.2022 ist ein Jahr vergangen, ohne dass die Verwaltung die Prüfergebnisse zu den in dem Beschluss genannten Oponen zur Beschleunigung der Planung und deren Realisierung vorgelegt hat, insbesondere zu der Frage der Hinzuziehung von externer Unterstützung für das Projekt bis hin zu einem vollständigen Übergang von Planung und Sanierung in eine externe Projektverantwortlichkeit. Für die Antragstellenden ist der in der Mieilungsvorlage „Sachstand Sanierung des Frankenbads“ (Drucksachen-Nummer 211626-05) genannte Zeitbedarf von acht Monaten für die Grundlagenermilung nicht nachvollziehbar, da bereits Gutachten zum Bauzustand vorliegen die aufzeigen, welche zusätzlichen Untersuchungen erforderlich sind. Ebenso wurde bereits für den Antrag auf Städtebauförderung „Masterplan Innere Stadt 2.0“ ein architektonisches Konzept für eine Nutzungserweiterung des Schwimmbads um Flächen für Begegnungen unter Berücksichgung des vorliegenden denkmalpegerischen Bewertung erarbeitet, das auch eine Neuerschliessung des Frankenbads mit einem barrierefreien Zugang vom Parkplatz vorsieht. Es stellt sich daher die Frage, ob die vorgesehenen provisorischen Maßnahmen für die Herstellung der Barrierefreiheit auch in Zukun Bestand haben oder ob es sich um eine wirtschalich vertretbare Inveson für eine Übergangszeit handelt. Es ist der Eindruck in Teilen der Öentlichkeit entstanden, die Verwaltung würde die Sanierung des Hallenbads im Sportpark Nord mit einer Erweiterung um ein Wekampecken der Sanierung des Frankenbads vorziehen. Zur Wahrung von Transparenz wird eine Antwort seitens der Verwaltung erwartet. Laut Pressemieilungen sind die Sanierungskosten für das Hardtbergbad und das Kurfürstenbad erheblich gesegen. Aufgrund der allgemeinen Bürgerantrag „Zukun des Frankenbads sichern“ Seite 2/3Seite 4 von 5 Baukostensteigerungen ist auch davon auszugehen, dass die Sanierungskosten für das Frankenbad fortgeschrieben werden müssen. Die Sorge, dass die bisher eingeplanten Haushaltsmiel von insgesamt 130 Mio. Euro für die Sanierung aller Bäder nicht ausreichen werden, scheint nicht unbegründet. Die Polik sollte deshalb ihren Worten Taten folgen lassen und den Haushaltsansatz erhöhen. Der Antrag wird von den Vorstandsmitgliedern des gemeinnützigen Vereins der „Freundinnen und Freunde des Frankenbades e.V.“ als Einzelpersonen eingereicht. Bonn, den 27.03.2023 Bürgerantrag „Zukun des Frankenbads sichern“ Seite 3/3Seite 5 von 5
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:50 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de