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230627 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich

Bürgerantrag: Aufstellung digitale Geschwindig­keits­anzeige­tafeln Ungartenstraße/Geschwindigkeitskontrollen

Nummer
230627
Art
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Veröffentlicht
27.03.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 27.03.2023
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 17.04.2023

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 17.04.2023 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 547,4 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 230627-01 ST Aufstellung digitale Geschwindig­keits­anzeige­tafeln Ungartenstraße/Geschwindigkeitskontrollen

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Text anzeigen (4.022 Zeichen)
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
öffentlich
230627
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung
Dezernat:
Dez. OB
26.03.2023
Bürgerantrag: Aufstellung digitale
Geschwindig-keits-anzeige-tafeln
Ungartenstraße/Geschwindigkeitskontrollen
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Beuel 17.04.2023 Entscheidung
Inhalt des Bürgerantrages
Der Antrag hat folgenden Wortlaut:
Ich beantrage daher, die Aufstellung digitaler Geschwindigkeitstafeln auf der
Ungartenstr. zwischen Ortseingang und der scharfen Abbiegung zur Löwen-
burgstr. in beiden Fahrtrichtungen zu prüfen.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 3
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Ungartenstraße in Holtorf/Ungarten ist - bis sie an der scharfen Abbiegung zur
Löwenburgstraße wird - eine zu quasi jeder Tageszeit stark frequentierte Ein- und
Ausfallsstraße. Dies gilt natürlich auch für den weiteren Verlauf der Straße als
Löwenburgstr. in Fahrtrichtung Stadteinwärts.
Wie meines Wissens nach inzwischen mehrfach durch Messungen bestätigt, beträgt
die durchschnittliche gefahrene Geschwindigkeit des durchfahrenden Verkehrs
deutlich mehr als die erlaubten 50 km/h, nachts ist es, bei weniger
Verkehrsaufkommen insgesamt, tendenziell schlimmer.
Ich habe wahrgenommen, dass an zahlreichen Stellen im Stadtgebiet sog. „digitale
Geschwindigkeitsanzeigen“ aufgestellt wurden. So beispielsweise auf der
Siebengebirgsstraße in Hoholz und der Hauptstraße in Holzlar auf Höhe der
Grundschule – vermutlich wegen dort bestehender besonderer
Gefährdungssituationen für schwache Verkehrsteilnehmer. Damit keine
Missverständnisse bestehen bleiben: Ich meine sowas
https://www.viatraffic.com/de/produkte/viasis-geschwindigkeitsanzeigetafel/.
Studien zufolge sollen diese Displays zumindest solche Autofahrer, die nicht
vorsätzlich die Geschwindigkeit grob verletzen, sondern nur gewohnheitsmäßig 50
mit 65 km/h verwechseln, durch ein tadelndes trauriges Emoticon zur Einhaltung der
Verkehrsvorschriften animieren. Würde die Stadt Bonn diesen Schildern keine
positive Wirkung beimessen, würden sie diese ja nicht andernorts aufstellen.
Zwar haben wir hier keine Grundschule, dennoch leben in Ungarten zahlreiche
Menschen und auch eine wachsende Zahl von Kindern, die durch
Geschwindigkeitsübertretungen gefährdet werden. Besonders brisant ist zusätzlich
die Enge der Straßen- und Wegeverhältnisse, insbesondere der Bürgersteig auf in
Fahrtrichtung Bonn rechter Seite ist an vielen Stellen mit weniger als einem Meter
Breite nur sehr schmal. Aber auch die zur Verfügung stehende Straßenbreite ist nur
gering. Der Autoverkehr nimmt es natürlich sportlich und stößt flott noch in die engste
Stelle. Durch das schnelle Hochwachsen der Bebauung im neuen Baugebiet „An der
Saalkirche“ nimmt die Dichte an jungen Familien in der Gegend noch einmal deutlich
zu.
Ich beantrage daher, die Aufstellung digitaler Geschwindigkeitstafeln auf der
Ungartenstr. zwischen Ortseingang und der scharfen Abbiegung zur
Löwenburgstr. in beiden Fahrtrichtungen zu prüfen.Seite 2 von 3
Alternativ oder gar zusätzlich wären auch Geschwindigkeitskontrollen sehr zu
begrüßen, wobei durch die enormen Fahrleistungen heutiger Autos auf diesem
Abschnitt wohl keine Unfälle zu verzeichnen waren (Stichwort Unfallschwerpunkt).
Beinaheunfälle und brenzlige Situationen sind jedoch an der Tagesordnung. Die auf
der Löwenburgstr. eingerichtete Beruhigungsschikane wurde mindestens zwei Mal
seit Aufstellung umgefahren.
Mir ist bewusst, dass es sich hier um keine bevorzugte Wohnlage handelt und jeder
letztlich frei ist zu entscheiden, wo er sich niederlässt und welche Kompromisse er
bereit ist, in Kauf zu nehmen. Angesichts des extrem engen Wohnungsmarktes in der
Region und speziell in Bonn gilt dieser Grundsatz m.E. nach aber nicht
uneingeschränkt. Man muss in gewisser Weise nehmen, was man kriegen kann.
Mit freundlichen GrüßenSeite 3 von 3

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Datenstand: 02.11.2026, 19:26 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de