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230583 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich

Bürgerantrag: Errichtung und Unterhaltung eines (städtischen) Gymnasiums im Beueler Norden

Nummer
230583
Art
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Veröffentlicht
16.03.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 16.03.2023
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 10.05.2023

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 10.05.2023 Entscheidung federführend
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Untergeordnet

  1. 230583-01 ST Errichtung und Unterhaltung eines (städtischen) Gymnasiums im Beueler Norden

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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
öffentlich
230583
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung
Dezernat:
Dez. OB
15.03.2023
Bürgerantrag: Errichtung und Unterhaltung eines
(städtischen) Gymnasiums im Beueler Norden
Beratungsfolge
Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen
und Bürger
10.05.2023 Entscheidung
Inhalt des Bürgerantrages
Der Antrag hat folgenden Wortlaut:
Ich beantrage die Errichtung und Unterhaltung eines (städtischen) Gymnasiums
im Beueler Norden.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 2
Betreff
Errichtung und Unterhaltung eines (städtischen) Gymnasiums im Beueler Norden
Ihr Antrag
Ich beantrage die Errichtung und Unterhaltung eines (städtischen) Gymnasiums im Beueler Norden.
Begründung des Antrags
Für den nördlichen rechtsrheinischen Bereich Bonns ist die Situation hinsichtlich der weiterführenden Schulen
stark optimierungsbedürftig. In diesem Gebiet sind in den letzten Jahren einige große Neubaugebiete
entstanden (nur, um ein paar davon zu nennen: Neubaugebiet Geislar West, Am Ledenhof in Vilich, die
Wohnparks in Vilich Müldorf). Daher wohnen im Norden von Beuel erfreulich viele Familien mit Kindern.
Die Situation hinsichtlich der weiterführenden Schulen (konkret: Gymnasien) ist aber zu dürftig, um diesem
wachsenden Bedarf gerecht zu werden. Es gibt lediglich ein Gymnasium für beide Geschlechter in Beuel, das
Kardinal-Frings-Gymnasium. Dieses ist für die nördlichen Bereiche in Beuel mit einer sehr langen Anfahrt
verbunden, zumal hier das Schulkonzept hinsichtlich seiner traditionellen und katholischen Ausrichtung nicht
jedermanns Sache sein dürfte. Ebenso dürfte auch das St.-Adelheid-Gymnasium als reine Mädchenschule die
Gemüter spalten. Die linksrheinischen Gymnasien sind für die Kinder des Beueler Nordens schwierig zu
erreichen (weite Strecke über den Rhein mit dem Fahrrad und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln mit langer
Fahrzeit sowie ggf. mehrmaligem Umsteigen verbunden), ebenso wie auch die Schulen in St. Augustin. Es fehlt
an einem modernen, weltoffenen, städtischen Gymnasium für beide Geschlechter auf Beueler Seite.
Dass der Bedarf in Zukunft noch weiter wachsen wird, zeigt auch die im Generalanzeiger kürzlich erwähnte
Statistik, nach der es bis 2037 weitere 1.700 Erstklässler mehr in Bonn geben wird
(https://ga.de/meinung/kommentare/bonn-bittere-platzlotterie-an-gymnasien_aid-86650793).
Die Stadt Bonn muss, wenn sie solche Neubaugebiete ausweist, auch die hierfür erforderliche Infrastruktur an
Gymnasien schaffen und kann sich hier nicht aus der Verantwortung ziehen, gerade auch um ihren Anspruch als
intellektuelle Stadt und wichtigem Wissens- und Kulturstandort gerecht zu werden.
Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne.
PDF erstellt mit: www.form-solutions.de
Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 17:45 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de