230578 · Beschlussvorlage
Ersatzneubau inkl. Abbruch Aula, Seminargebäude und Bestandsmensa mit Erweiterung infolge der Umstellung von G8 auf G9 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Endenicher Allee 1, 53115 Bonn -Entwurfsplanung-
Kerndaten
- Nummer
- 230578
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 02.05.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Schulausschusses Empfehlung
- Sitzung des Unterausschusses Denkmalschutz Empfehlung
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Anhörung
- Sitzung des Betriebsausschusses SGB Empfehlung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
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Beschlussvorlage öffentlich 230578 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn Dezernat: SGB Ersatzneubau inkl. Abbruch Aula, Seminargebäude und Bestandsmensa mit Erweiterung infolge der Umstellung von G8 auf G9 des Ernst-Moritz-Arndt- Gymnasiums, Endenicher Allee 1, 53115 Bonn -Entwurfsplanung- Beratungsfolge Betriebsausschuss SGB 03.05.2023 Empfehlung Bezirksvertretung Bonn 23.05.2023 Anhörung Schulausschuss 25.05.2023 Empfehlung Unterausschuss Denkmalschutz 01.06.2023 Empfehlung Rat 13.06.2023 Entscheidung Begründung der Dringlichkeit: Sämtliche Maßnahmen aus dem G8/G9 – Programm stehen unter erheblichem Zeitdruck, da bereits erste Jahrgänge nach G9 beschult werden. Eine Verschiebung in der Beratungsfolge hätte die Gefährdung der ohnehin ambitionierten, zeitgerechten Fertigstellung zur Folge, weil es einen Verzug von rd. zwei Monaten bedeuten würde. Alleine aufgrund der aktuellen Baupreissteigerungen würde eine entsprechende Verzögerung zu Mehrkosten von rund 1 Mio.€ führen. Eine fristgerechte Vorlage war aufgrund der verwaltungsinternen Abstimmung der komplexen Thematik nicht möglich. Beschlussvorschlag Der Entwurfsplanung und der Kostenberechnung zum Ersatzneubau Aula und Seminargebäude mit Erweiterung des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums in 53115 Bonn wird zugestimmt. Begründung Wie mit MV 1811044 und 1910560 mitgeteilt, haben sich durch die Rückkehr der Gymnasien zu G9 für 9 von 10 Gymnasien in Bonn zusätzliche Raumbedarfe und Planungen ergeben. Mit MV 1812083 ist nach Untersuchungen der Bausubstanz von Aula und Seminargebäude am Ernst- Moritz-Arndt-Gymnasium der Abbruch dieser Bauteile mit anschließendemSeite 1 von 25 Seite 2 Ersatzneubau dargelegt worden. Der Rat hat in seiner Sitzung am 28.10.2021 der Vorplanung und Kostenschätzung für den Ersatzneubau am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium zugestimmt (DS-Nr. 211637). Die Planung wurde gem. Beschluss wie in Variante 2 dargestellt mit Rückbau der Bestandsmensa weitergeführt: Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium erhält an Stelle der rückgebauten Gebäudeteile einen 3-geschossigen Ersatzneubau mit Aula und Mensa im Erdgeschoss sowie Lernbereichen für 15 Klassen in den beiden Obergeschossen. Technikräume, Sanitärbereiche und weitere Räume für schulische Nutzungen sind im Untergeschoss vorgesehen. Im Zuge der Baumaßnahmen wird auch der kleine Schulhof neugestaltet. Das von der Verwaltung erstellte Raumprogramm umfasst neben dem Raumbedarf für den Ersatz des alten Aulagebäudes und die Umstellung von G8 auf G9 die im Projektverlauf hinzugekommenen Raumbedarfe für die Erteilung zieldifferenten Unterrichts im Rahmen der Neuausrichtung der Inklusion gemäß Schulgesetz § 20 Absatz 5. Das Ernst-Moritz-Arndt- Gymnasium wird seit dem Schuljahr 2019/20 als eines von zwei Bonner Gymnasien als Schule des Gemeinsamen Lernens geführt. Die Zulässigkeit von Bauvorhaben richtet sich hier nach § 34 BauGB. Da in unmittelbarer Nähe vom Vorhaben in westlicher Richtung Wohngebäude vorhanden sind, wäre eine Mischnutzung mit Wohnbebauung hier im Hinblick auf die Art der baulichen Nutzung zulässig. Ein Flächenpotenzial für eine Wohnbebauung ist auf dem Schulgrundstück aber nicht vorhanden. Bestand und Abbruchmaßnahmen: Auf dem Schulgelände des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums in der Bonner Weststadt, Endenicher Allee 1 / Ecke Wegelerstraße, befinden sich mehrere Gebäude aus unterschiedlichen Baujahren. Das gesamte Hauptgebäude aus den 1950er Jahren sowie der Laubengang und die Sporthallen stehen unter Denkmalschutz (Nr. A 3906 in der Denkmalliste der Stadt Bonn). Auch die entlang des Hauptgebäudes liegenden Grünflächen besonders entlang der Endenicher Allee sind Bestandteil des denkmalgeschützten Ensembles, das einen T-förmigen Grundriss mit 3 Gebäudeteilen bildet. Neben den zwei parallel zur Endenicher Allee angeordneten Bauteilen geht das dritte in leicht geschwungener Form senkrecht von den ersten beiden ab. Am südlichen Ende verbindet ein offener Laubengang das Hauptgebäude mit den Sporthallen im Osten des Grundstücks. Bis zum Abbruch im Jahr 2021 grenzten in Richtung Wegelerstraße die 1964 errichtete Aula und das Seminargebäude an das Hauptgebäude an. In direkter Nachbarschaft zu den bereits abgebrochenen Bauteilen befindet sich noch das 1-geschossige Mensagebäude im Bereich des kleinen Schulhofs an der Wegelerstraße, das nach aktuellem Planungsstand im Frühjahr 2023 rückgebaut wird. Im Bereich des großen Schulhofs befindet sich noch ein zweigeschossiges Schulgebäude aus dem Jahr 1995. Zu den baulichen Maßnahmen im Rahmen des Ersatzneubaus zählen ergänzend die bereits erfolgte Verlagerung der Informatik- und Musikräume im Bestandsgebäude. Der zusätzlich umzusetzende Umbau der ehem. Hausmeisterwohnung in schulisch genutzte Räume startet gem. aktuellerSeite 2 von 25 Seite 3 Planung im Frühjahr 2023. Die Kosten dieser flankierenden Umbaumaßnahmen sowie der Abbruchtätigkeiten für Aula und Mensa belaufen sich auf rd. 2,475 Mio. € und sind in der Kostenberechnung enthalten. Als Interimslösung während der Abbruch- und Neubautätigkeiten dient eine 2020 errichtete 1-geschossige Containeranlage mit 6 Klassenräumen im hinteren Sportplatzbereich. Die Kosten für diese Containeranlage betragen voraussichtlich rd. 1,075 Mio € inkl. Miete. Ersatzneubau: Der Entwurf für den Ersatzneubau sieht im Bereich der rückgebauten Gebäudeteile einen quadratischen Neubaukörper vor, der die Außenkanten des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes aufnimmt und den kleinen Schulhof an der Wegelerstraße neu ordnet. Durch das Abrücken vom Bestand wird ein Solitär ausgebildet, der seiner besonderen Nutzung mit Aula und Mensa gerecht wird und gleichzeitig das Gebäudeensemble vervollständigt. Im Zusammenspiel mit den Bestandsgebäuden wird der Freibereich mit den Pausenflächen neu strukturiert, eine Fahrradabstellfläche unmittelbar am Bestandsgebäude ermöglicht und eine weitere Blick- und Wegebeziehung zu den Sportanlagen geschaffen. Die Höhenentwicklung des Neubaus orientiert sich ebenfalls am Bestandsgebäude. Aufgrund des denkmalrechtlichen Bestandsschutzes ist die Entwurfsplanung mit Anbindung an das Bestandsgebäude mit der Unteren Denkmalbehörde abgestimmt worden. Die ebenerdige Erschließung erfolgt vom kleinen Schulhof aus barrierefrei durch den südwestlich gelegenen Haupteingang in das neue Gebäude. Nebeneingänge befinden sich im Nordosten mit überdachtem Anschluss an den geschwungenen Bestandsriegel sowie auf der Südostseite des Neubaus. Das Foyer dient als Verteiler für die zentral angeordnete Aula und die Mensa im Erdgeschoss. Unabhängig davon erreicht man die Obergeschosse über zwei an den Außenfassaden angeordnete Treppenhäuser sowie eine Aufzuganlage. Im 1. und 2. Obergeschoss sind Neubau und Bestand über einen verglasten Brückenbaukörper barrierefrei verbunden. Eine transparente Fassadengestaltung und abgerundete Innenwände im Erdgeschoss ermöglichen ein räumliches Fließen der Außenfläche in das Innere des Gebäudes. Die multifunktionale Aula mit ihren eben angeordneten rd. 850 Sitzplätzen bildet das „Herzstück“ des Neubaus. In Form einer sich nach oben verjüngenden Ellipse reicht das Raumvolumen bis zum verdunkelbaren Oberlicht im Dachbereich. Der Entwurf berücksichtigt einen grundsätzlichen Ersatz der Aula in der bisherigen Größenordnung, um auch zukünftig die schulischen Bedarfe als Gymnasium mit musischem Schwerpunkt wie auch nicht-schulische Bedarfe bedienen zu können. Die Szenenfläche ist mittels mobiler Bühnenelemente erweiterbar und ermöglicht unterschiedliche Veranstaltungen, u.a. Konzerte des schuleigenen Sinfonieorchesters und der Theater-AG. Die Raumakustik der Aula, deren Luftraumvolumen auf Sprache ausgelegt ist, kann mittels eines elektronischen Nachhallzeitverlängerungssystems für musikalische Aufführungen angepasst werden. Diese spezifische Beschallungsanlage ist in der Kostenberechnung mit rd. 550.000 €Seite 3 von 25 Seite 4 enthalten. Für die Bühnen- und Medientechnik der neuen Aula ist eine erweiterbare Grundausstattung mit Bühnenbeleuchtung, Lautsprechern und Leinwand vorgesehen. Der zwischen der Wandkonstruktion und deren Verkleidung entstehende Hohlraum wird für die Technik genutzt. Ein vom Dach zu erreichender Galerieraum vereinfacht die Wartung des Oberlichts mit Sonnenschutz und Verdunkelungsanlage und bedient gleichzeitig die Lichtanlage der Aula-Beleuchtung. Im hinteren Bühnenbereich ist das Lager für den Konzertflügel der Schule untergebracht. Stuhllager, Musikinstrumentenlager, Bühnenlager und Theaterwerkstatt wie auch drei Übungsräume befinden sich im Untergeschoss und sind über ein Treppenhaus sowie die Aufzuganlage, die auch als Lastenaufzug dient, erreichbar. Garderobe und Sanitärbereich sind ebenfalls im Untergeschoss angeordnet und bei Veranstaltungen vom Foyer aus über das Haupt-Treppenhaus oder barrierefrei über den Aufzug am gegenüberliegenden Treppenhaus zu erreichen. Eine behindertengerechte Toilette ist im Erdgeschoss platziert. Die sanitären Anlagen im Untergeschoss sind während der Schulzeit für die Nutzung durch die Schüler und Schülerinnen vorgesehen. Der Mensabereich mit Ausgabeküche, einem Essbereich mit rd. 118 Sitzplätzen (die Bestandsmensa sah rd. 107 Sitzplätze vor) und kleiner Lernküche komplettiert das Erdgeschoss und kann auch im Rahmen von Veranstaltungen in der Aula genutzt werden. Der Personalbereich für die Mensa ist dem Untergeschoss zugeordnet. Bei Veranstaltungen kann das Erdgeschoss inkl. Untergeschoss separat von den beiden Obergeschossen erschlossen und genutzt werden. In den beiden Obergeschossen setzt sich die Nutzung aus Lernbereichen mit 15 integrierten Klassenräumen sowie dazugehörigen Differenzierungsräumen zusammen. Diese Lernbereiche sind je Geschoss in zwei Nutzungseinheiten aufgeteilt, in denen eine offene, von den Klassenräumen eingerahmte Lernlandschaft die sich nach oben verjüngende Raumstruktur der Aula umschließt. Zwei entlang der geneigten Wandflächen geschwungene Sitzbänke ergänzen diese Lern- und Aufenthaltsbereiche. Die Zuordnung von Klassenräumen an zentrale Lernzonen ermöglicht vielseitige Nutzungsmöglichkeiten. Dazu zählen im 1. Obergeschoss des Neubaus 7 Klassenräume, im 2. Obergeschoss 8 Klassenräume, von denen 2 als Fachräume für den Musikunterricht vorgesehen sind. Ergänzend gibt es pro Geschoss 1 Differenzierungsraum sowie notwendige Sanitär- und Nebenräume. Um die Transparenz der Lernlandschaften zu erhalten, werden die angrenzenden Klassenräume durch Raumteiler mit Schrankfunktion und Glaswänden zoniert und können je nach Bedarf über Glastüren flexibel dazu geschaltet werden. Auf diese Weise werden ebenso Erschließungsflächen integriert wie Flure auf ein Minimum reduziert. Von den Lernbereichen in den beiden Obergeschossen gelangt man über barrierefreie Verbindungsgänge in die angrenzenden Flurbereiche im denkmalgeschützten Bestandsgebäude. Im Erdgeschoss erfolgt der Übergang an dieser Stelle überdacht im Freien. Abstimmungen mit dem Arbeitsschutz und der „Behinderten-Gemeinschaft Bonn e.V.“ sind erfolgt. Sämtliche Zugänge im Erweiterungsneubau werden barrierefrei ausgeführt, das Gebäude erhält einen Aufzug über alle GeschosseSeite 4 von 25 Seite 5 sowie mehrere behindertengerechte Toiletten. Die Fassadenplanung nimmt Bezug auf die gerasterte Bestandsfassade. Geplant ist eine hinterlüftete und vorgehängte Fassade aus Keramikelementen, deren Farbgebung unter Berücksichtigung des Albedo-Effekts im weiteren Projektverlauf mit dem Denkmalschutz abgestimmt wird. Im Bereich der transparenten Treppenhäuser erstreckt sich die davorliegende Pfosten-Riegel- Metallfassade bis zur Attika und sorgt für eine Belichtung der zurückspringenden Lernlandschaften, im 2.Obergeschoss fällt durch Oberlichter weiteres Tageslicht in diese Bereiche. Als Maßnahme zum Artenschutz und zur Habitatverbesserung sollen an geeigneten Standorten im Plangebiet Nisthilfen für Fledermäuse sowie an geeigneten Fassaden Nisthilfen für Fassadenbrüter angebracht werden. In Fassaden integrierte Nisthilfen werden bereits bauseitig mitgeplant. Zur Minimierung der Gefährdungsquellen für Vögel (Vogelschlag) werden für alle großen Glasflächen daher bereits bauseitig nachweislich wirksame Maßnahmen zum Vogelschutz ergriffen. Hierbei werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse (gem. Vogelschutzleitfaden: Rössler, M., et al. (2022): Vogelfreundliches Bauen mit Glas und Licht. 3. überarbeitete Auflage. Schweizerische Vogelwarte Sempach.) berücksichtigt. Jede Fassadenansicht erhält zwei bis drei geschlossene Fassadenfelder, um eine Fassadenbegrünung (Berankung) zu ermöglichen. Aktuell geplant sind vertikale Rankhilfen für bodengebundene Pflanzen im Bereich der verkleideten Stützen im EG. Diese führen auf die für die Begrünung vorgesehenen opaken Elemente in der Fassade der Obergeschosse. Die Anordnung der Grünflächen bildet einen grünen Rahmen um die Neugestaltung des Schulhofs. Die vorhandenen denkmalrechtlich relevanten Grünflächen entlang der Fassaden des Bestandsgebäudes werden beibehalten und in die Neugestaltung integriert. Durch den quadratischen Neubaukörper ergeben sich für die Freiflächen zwei räumliche Bereiche. Zwischen Bestand und Neubau entsteht zum einen eine großzügige Schulhoffläche mit Aufenthaltsqualität und Außenbereich für die Mensa. Zum anderen schafft die entstehende Freiraumfuge zwischen geschwungenem Bestandsflügel und Neubau Raum für Fahrradabstellplätze und eine weitere Wegebeziehung zu den Sportanlagen. Vorhandene Bäume sind in die Neugestaltung integriert. Neben den im Rahmen der Abbruchmaßnahme bereits erfolgten Baumfällungen, für die entsprechende Ersatzpflanzungen im Planungsbereich vorgesehen sind, werden keine weiteren Baumfällungen für den Neubau notwendig. Ersatzpflanzungen und Maßnahmen zum Baumschutz während der Bauzeit werden mit den dafür zuständigen Stellen abgestimmt. Die notwendigen Flächen für die Feuerwehr sind nachgewiesen. Um die neue Freifläche des Schulhofes möglichst von Verkehr freizuhalten, wird der bestehende Parkplätz östlich der Sporthalle an der Wegelerstraße um die notwendige PKW-Stellplatzanzahl erweitert. Im Bereich des Schulhofes an der Wegelerstraße verbleiben 5 PKW-Stellplätze, von denen 2 Stellplätze barrierefrei ausgebildet werden. Für die Entwässerung der befestigten Flächen und der Dachflächen des Neubaus ist unter dem neu zu gestaltenden SchulhofSeite 5 von 25 Seite 6 eine Rigole vorgesehen, wobei in Teilbereichen Regenwasser zur Versickerung in Pflanzbereiche geleitet werden kann. Durch die dadurch geschaffene natürliche Versickerung des Regenwassers wird das bestehende Kanalsystem entlastet. Aufgrund der Beschlussfassung zum Antrag „Städtische Liegenschaften auf dem Weg zur Klimaneutralität und Nachhaltigkeit“ (DS-Nr. 212355) wurde im Rahmen des weiteren Planungsverlaufs eine mögliche Zertifizierung des Vorhabens in der mindestens zweithöchsten Kategorie (Silber) gemäß den Vorgaben des BNBfür Neubauten von Unterrichtsgebäudendurch das Ökozentrum NRW überprüft. Das BNB-Bewertungssystem ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung verschiedener Aspekte des nachhaltigen Bauens anhand überprüfbarer Kriterien und Dokumentation der umgesetzten Maßnahmen. Bei dem durchgeführten PreCheck kam das Ökozentrum zu dem Ergebnis, dass durch die Besonderheiten der Bauaufgabe die angestrebte Klassifizierung in das formale System des BNB und somit das Gütesiegel „Silber“ nicht erreicht werden kann. Dies ist vor allem durch die Sondernutzungen Veranstaltungs- Aula und Mensa begründet, die einen großen Teil des Ersatzneubaus umfassen und für die die festgelegten Bezugswerte aus dem BNB-Steckbrief für Unterrichtsgebäude nicht direkt anwendbar sind. Für die Sondernutzungen sind technische Anlagen erforderlich, die für Unterrichtsräume in diesem Umfang nicht notwendig sind und somit z.B. zu einer Überschreitung der Benchmark bei den gebäudebezogenen Kosten führen. Zudem können erreichbare Bewertungen in einzelnen BNB-Kriterien aufgrund des fortgeschrittenen Planungsstands nicht mehr beeinflusst werden. Es ist daher vorgesehen, den in der Beschlussfassung aufgeführten Kriterien mit Ausnahme der Zertifizierung nachzukommen. Die ökologische Qualität des geplanten Gebäudes kann insgesamt als gut bezeichnet werden, da das neue Gebäude mit der geplanten Gebäudehülle und der Versorgung über die Fernwärme mit einem sehr guten Primärenergiefaktor mindestens die Anforderungen an ein Effizienzgebäude 40 erfüllen wird.Der Neubau erhält eine raumlufttechnische Anlage (RLT) mit Wärmerückgewinnung zur kontrollierten Be- und Entlüftung. Im Rahmen der Entwurfsplanung sind für die Aula thermische Simulationen durchgeführt worden. Diese zeigen für Veranstaltungen mit voller Aula bei Wärmelasten von max. 1.050 Personen in den warmen Monaten eine mögliche Temperaturentwicklung in der Aula > 30°C, so dass für diese Gegebenheiten (z.B. Konzert mit schulischem Sinfonieorchester) die Möglichkeit einer Kühlung berücksichtigt wird. Dies ist der besonderen Funktion der Aula für schulische wie auch nicht-schulische Veranstaltungen geschuldet. Ohne Kühlung muss mit Komforteinschränkungen bei hohen Außentemperaturen gerechnet werden. Im Planungsprozess wurden verschiedene Formen der Kühlung betrachtet. Eine rein passive Kühlung ist technisch nicht ausreichend. Die Kühlung mittels der geplanten Lüftungsanlage kann durch eine Kombination von adiabater Kühlung (Verdunstungskühlung) mit einer ergänzenden Kältekompressionsmaschine erfolgen. Die Investitionskosten für diese Kühlungsfunktion betragen rd. 300 T€ und sind in der Kostenberechnung enthalten. Ergänzend ist wegen des Anschlusses des Erweiterungsbaus eine Kapazitätserhöhung der vorhandenen Trafoanlage erforderlich. Eine räumliche Verlagerung des vorhandenen Trafos im Bestandsgebäude befindet sich derzeit in Prüfung.Seite 6 von 25 Seite 7 Die Planungsvorgaben der strukturierten Verkabelung und des Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systems sind für den Ersatzneubau berücksichtigt. Für das Flachdach ist eine Kombination von Gründach und Photovoltaikanlage geplant. Die Unterkonstruktion für die Anlage wird im Zuge der Dachbegrünung vorgerüstet. Der Aufbau der Solarzellen und weitere Betrieb der Anlage erfolgt im Anschluss durch die Stadtwerke Bonn (SWB). Die Kosten hierfür sind in den Gesamtkosten der Maßnahme erfasst. Die im Vergleich zur Kostenschätzung entstandenen Mehrkosten in Höhe von 13,375 Mio. € (plus rd. 36,8% inkl. Risiken und Preissteigerungen bis 2026) sind größtenteils auf den höheren Detaillierungsgrad der Planung und die jetzige Marktsituation zurückzuführen. Seit Pandemiebeginn und Ausbruch des Ukrainekrieges sind die Materialpreise stetig angestiegen; der Baupreisindex (destatis) hat sich gegenüber dem Stand der Kostenschätzung um 29,9 % erhöht. Als kostenrelevant haben sich im Zuge der Entwurfsplanung insbesondere folgende Planungsanpassungen ergeben: Volumenvergrößerung für die technischen Anlagen im Untergeschoss, zusätzliche Kühlungsfunktion für vollbesetzte Veranstaltungen in der Aula und Kapazitätserhöhung der Trafoanlage. Für die Finanzierung ist Folgendes zu beachten: 1. Der Abbruch der Bestandsmensa löst eine Sonderabschreibung in Höhe von rd. 663.000 € aus (der Buchwert am 31.03.2023 beläuft sich auf 663.215,75 €). 2. Da die Errichtung der Mensa 2010 mit Fördermitteln des Landes (1.000- Schulen-Programm) in Höhe von 100.000 € unterstützt worden ist, liegt es aufgrund der Unterschreitung der ausgewiesenen Zweckbindungsfrist von 20 Jahren im Ermessen der Bezirksregierung Köln als Bewilligungsbehörde, eine (ggf. anteilige) Rückerstattung der Förderung von bis zu 100.000 € zzgl. jährlicher Verzinsung zu fordern. Das SGB befindet sich hierzu in Abstimmung mit der Bezirksregierung Köln. Projektumsetzung: Die bereits erfolgte Beauftragung der Planungsbüros mittels Einzelvergabe (zwei Planungsbüros über VgV-Verfahren) schließt faktisch eine Generalplanung aus. Eine gebündelte Vergabe der Bauleistungen ab Leistungsphase 8 wird hinsichtlich der vergaberechtlichen Durchführbarkeit derzeit geprüft. Finanzierung: Die Gesamtkosten der Maßnahme inklusive Rückbau von Aulagebäude und Bestandsmensa sowie der Umbauten im Bestand belaufen sich auf 49,698 Mio. €. In den Gesamtkosten ist ein Risikozuschlag in Höhe von 13,7 % und eine Baukostensteigerung von 6 % pro Jahr berücksichtigt. Für die Finanzierung der Maßnahmen zur Rückkehr zum neunjährigen Bildungsgang am Gymnasium (G9) hat das Land NRW in 2019 einen Gesetzentwurf verabschiedet. Insgesamt stehen den Schulträgern 518 Mio. € zur Verfügung. Der finanzielle Ausgleich soll ab dem Jahr 2022 bis 2026 in fünfSeite 7 von 25 Seite 8 Teilbeträgen geleistet werden. Für die Jahre 2022-2024 erhält die Bundesstadt Bonn rund 5,65 Mio. €. Die 5,65 Mio. € verteilen sich auf 8 Maßnahmen an den städ- tischen Gymnasien. Eine exakte Zuordnung ist zurzeit noch nicht möglich. Der Finanzbedarf soll ebenfalls über ein Darlehen der NRW.Bank finanziert werden. Seit dem 01.03.2023 ist das neue Zuschussprogramm „Klimafreundlicher Neubau – Kommunen“ (ehemals BEG-Neubau) von der KfW veröffentlicht worden. Der Zuschuss beläuft sich auf 5 % und liegt bei maximal 500.000 €. Die Voraussetzungen für eine Beantragung werden zurzeit geprüft. Der finanzielle Mehrbedarf wird in zukünftigen Wirtschaftsplänen berücksichtigt. Aufgrund der vorläufigen Haushaltsführung im Jahr 2023 gemäß § 82 GO NRW erfolgt der bauliche Beginn der Maßnahme frühestens nach Genehmigung des Haushalts 2023/2024. Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung 0.00 Innere Verwaltung 0.00.00 Gebäudemanagement Bonn Investive Kosten der Maßnahme (Investitionskosten im Vermögensplan) Auszahlungen Betrag Projektauftrag / Sachkonto Veranschlagt im WPL Davon noch bereitzustellen Deckung Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium 2.840.000 604300 2022 -1.103.000 2.570.000 604300 2023 -1.889.000 10.720.000 604300 2024 -2.124.000 15.288.000 604300 2025 -2.893.000 18.280.000 604300 2026 7.645.000 Einzahlungen Investiver Finanzsaldo 49.698.000 -364.000 Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich kalkulatorische Kosten (Folgekosten) X Konsumtive Kosten der Maßnahme (Aufwandskosten in der Gewinn- und Verlustrechnung) X Auszahlungen/Aufwendungen Betrag Projektauftrag / Sachkonto Veranschlagt im WPL Davon noch bereitzustellen Deckung Bauunterhaltung(1,2%) 596.376 604400 Betriebskosten (Strom,…) 131.657 600100 Abschreibungen(80Jahre) 621.225 650000 Zinsen(2,5%) 1.242.450 660000 Einzahlungen/Erträge 0 Haushaltsbelastung jährlich 2.591.708Seite 8 von 25 Seite 9 Anlage/n 1 Baubeschreibung (öffentlich) 2 Planunterlagen (öffentlich) 3 Folgelastenberechnung (öffentlich)Seite 9 von 25 BAUBESCHREIBUNG Anlage zu Tagesordnungspunkt BAUMAßNAHME Ersatzneubau inkl. Abbruch Aula, Seminargebäude und Bestandsmensa mit Erweiterung infolge der Schulumstellung G8 – G9 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Endenicher Allee 1, 53115 Bonn PLANVERFASSER h4a Gessert + Randecker + Legner Architekten, Düsseldorf RAUMPROGRAMM Ersatz- und Neuschaffung im Erweiterungsneubau: Erdgeschoss: Foyer, Aula mit Szenenfläche, Flügellager, Mensa mit rd. 118 Sitzplätzen und Ausgabeküche, Lernküche, Behinderten-WC, Nebenräume 1.+2.Obergeschoss: Lernbereiche für 15 Klassen mit 2 Differenzierungs- sowie offenen Lernflächen, Stundentoiletten sowie Nebenräume Untergeschoss: Technikräume, div. Lagerräume, Werkstatt, Übungsräume, Garderobe und Sanitärbereich, Personalräume Mensa Weitere Maßnahmen: - Abbruch Aula und Seminargebäude, Bestandsmensa - Umbauten im Bestandsgebäude (2 Informatikräume, 2 Musikräume sowie ehem. Hausmeisterwohnung) - Neuordnung und Herstellung von Fahrrad- und PKW-Stellplätzen - Instandsetzung der Bestandsfassade im Bereich der barrierefreien Anbindung an den Neubau Für die Dauer der Abbruch- und Neubautätigkeiten wurde eine 1- geschossige Containeranlage mit 6 Klassenräumen errichtet. BGF Bruttogrundfläche BRI Bruttorauminhalt NRF Nettoraumfläche Ersatzneubau mit Erweiterung: 6.365 m² BGF -> KG 300+400: 3.911 €/m² Bauwerkskosten: (Schulflächen 3.282 €/m² / Veranstaltungsflächen 4.855 €/m²) BKI 2022*: 3.047 €/m² 31.802 m³ BRI -> KG 300+400: 783 €/m³ Bauwerkskosten: (Schulflächen 727 €/m³ / Veranstaltungsflächen 938 €/m³) BKI 2022*: 738 €/m³ 5.587 m² NGF * Baukostenindex 2022 für Allgemeinbildende Schulen Die Mischnutzung aus Schul- und Veranstaltungsflächen bedingt einen höheren Baukostenansatz. KOSTENBERECHNUNG 100 Grundstück 0 Euro 200 Herrichten und Erschließen 2.580.000 Euro 300 Bauwerk - Baukonstruktion 17.885.000 Euro 400 Bauwerk - Techn. Anlagen 8.140.000 Euro 500 Außenanlagen 1.490.000 Euro 600 Ausstattung 1.295.000 Euro 700 Baunebenkosten 8.235.000 EuroSeite 10 von 25 GSK Euro BK 38.330.000,00 Euro EK 1.295.000,00 Euro KOSTENSTAND Zeitpunkt der Ermittlung Monat/Jahr: 12/2022 GESAMTKOSTEN Kostenstand zzgl. Kostenrisiko 13,7 % sowie einer jährlichen Kostensteigerung von 6 % (2023-2026) 49.698.000,00 Euro KONSTRUKTIVES SYSTEM Massivbauweise, Stahlbetonskelettbau DACHAUFBAU Flachdach als Warmdachaufbau mit extensiver Dachbegrünung und Photovoltaik-Anlage. Im Dachbereich der Aula großflächige Verglasung zur natürlichen Belichtung. FASSADENAUSBILDUNG Die Fassade in den Obergeschossen wird als hinterlüftete Keramikfassade mit integriertem, außenliegenden Sonnenschutz ausgebildet. Fassadengestaltung unter Berücksichtigung des Albedo-Effekts. Im Erdgeschoss und an den Treppenhäusern Pfosten-Riegel-Konstruktionen. INNENAUSBAU Erdgeschoss mit Aula: Zum Teil massive Stahlbetonwände. Massive Stützen. Nicht tragende Bauteile als Trockenbaukonstruktion. Großflächige Glassystemtrennwände. Lernbereiche in den Obergeschossen: Zum Teil massive Wandkonstruktion. Massive Stützen. Nichttragende Innenwände und Raumteiler in Trockenbau / als Möbelelemente. Vollflächige Abhangdecken. TECHNISCHER AUSBAU EG 40 Standard. Anbindung an die bestehende Fernwärmeheizungsanlage über Nahwärmenetz. Zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung zur kontrollierten Be- und Entlüftung; Kühlungsfunktion Aula bei hohen Außentemperaturen und Vollbelegung. Aufzugsanlage (Lasten sowie Personen für barrierefreie Erschließung). BESONDERE EINRICHTUNGEN Bühnen- und Medientechnik mit Nachhallzeitverlängerungssystem AUSSENANLAGEN Barrierefreier Zugang ins Gebäude. Neugestaltung des Schulhofs Wegelerstraße als zweiter eigenständiger Schulhof mit Aufenthaltsangeboten, Erschließungsflächen und Grünflächen sowie Rigole. Neuordnung und Herstellung von teilweise temporär zu verlegenden PKW- und Fahrradabstellplätzen im Rahmen der Abbruch- und Neubaumaßnahmen.Seite 11 von 25 Planunterlagen Anlage zu Tagesordnungspunkt Ersatzneubau Aula mit Erweiterung infolge der Umstellung von G8 auf G9 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Endenicher Allee 1, 53115 Bonn 1Seite 12 von 25 Planunterlagen Anlage zu Tagesordnungspunkt Ersatzneubau Aula mit Erweiterung infolge der Umstellung von G8 auf G9 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Endenicher Allee 1, 53115 Bonn 2 LageplanSeite 13 von 25 Planunterlagen Anlage zu Tagesordnungspunkt Ersatzneubau Aula mit Erweiterung infolge der Umstellung von G8 auf G9 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Endenicher Allee 1, 53115 Bonn 3 Grundriss UGSeite 14 von 25 Planunterlagen Anlage zu Tagesordnungspunkt Ersatzneubau Aula mit Erweiterung infolge der Umstellung von G8 auf G9 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Endenicher Allee 1, 53115 Bonn 4 Grundriss EGSeite 15 von 25 Planunterlagen Anlage zu Tagesordnungspunkt Ersatzneubau Aula mit Erweiterung infolge der Umstellung von G8 auf G9 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Endenicher Allee 1, 53115 Bonn 5 Grundriss 1.OGSeite 16 von 25 Planunterlagen Anlage zu Tagesordnungspunkt Ersatzneubau Aula mit Erweiterung infolge der Umstellung von G8 auf G9 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Endenicher Allee 1, 53115 Bonn 6 Grundriss 2.OGSeite 17 von 25 Planunterlagen Anlage zu Tagesordnungspunkt Ersatzneubau Aula mit Erweiterung infolge der Umstellung von G8 auf G9 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Endenicher Allee 1, 53115 Bonn 7 DachaufsichtSeite 18 von 25 Planunterlagen Anlage zu Tagesordnungspunkt Ersatzneubau Aula mit Erweiterung infolge der Umstellung von G8 auf G9 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Endenicher Allee 1, 53115 Bonn 8 SchnitteSeite 19 von 25 Planunterlagen Anlage zu Tagesordnungspunkt Ersatzneubau Aula mit Erweiterung infolge der Umstellung von G8 auf G9 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Endenicher Allee 1, 53115 Bonn 9 SchnitteSeite 20 von 25 Planunterlagen Anlage zu Tagesordnungspunkt Ersatzneubau Aula mit Erweiterung infolge der Umstellung von G8 auf G9 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Endenicher Allee 1, 53115 Bonn 10 SchnitteSeite 21 von 25 Planunterlagen Anlage zu Tagesordnungspunkt Ersatzneubau Aula mit Erweiterung infolge der Umstellung von G8 auf G9 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Endenicher Allee 1, 53115 Bonn 11 AnsichtenSeite 22 von 25 Planunterlagen Anlage zu Tagesordnungspunkt Ersatzneubau Aula mit Erweiterung infolge der Umstellung von G8 auf G9 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Endenicher Allee 1, 53115 Bonn 12 AnsichtenSeite 23 von 25 Planunterlagen Anlage zu Tagesordnungspunkt Ersatzneubau Aula mit Erweiterung infolge der Umstellung von G8 auf G9 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Endenicher Allee 1, 53115 Bonn 13Seite 24 von 25 Städtisches Gebäudemanagement Bonn 06.03.2023 Folgelastenberechnung für Investitionsmaßnahmen Maßnahme : Anschrift: NGF Nettogrundrissfläche 5.587 m² geplanter Baubeginn: 2024 BGF Bruttogeschossfläche 6.365 m² geplante Inbetriebnahme: 2026 Baukosten 100 Grundstück 0 € 200 Herrichten und Erschließen 2.580.000 € 300 Bauwerk - Baukonstruktion 17.885.000 € 400 Bauwerk - Techn. Anlagen 8.140.000 € 500 Außenanlagen 1.490.000 € 600 Ausstattung 1.295.000 € 700 Baunebenkosten 8.235.000 € Risikozuschlag (13,7 %) 5.429.000 € Baukostensteigerung (6 % p.a.) 4.644.000 € sonstige Kosten 0 € Baukosten gesamt 49.698.000 € Finanzierung Eigenmittel - € Öffentliche Mittel (Zuschüsse) - € Kredite vom Kreditmarkt 49.698.000,00 € Betriebskosten (jährlich) Neue Betriebskosten Instandhaltungskosten 596.376 € Strom 45.892 € Gas / Fernwärme 37.108 € Wasser 4.686 € Reinigungskosten 43.972 € Summe Betriebskosten (jährlich) 728.033 € Haushaltsbelastung jährlich Instandhaltungskosten 596.376 € sonstige Betriebskosten 131.657 € Abschreibungen 621.225 € Zinsen (2,5 %) 1.242.450 € Auflösung Sonderposten 0 € Summe Haushaltsbelastung jährlich 2.591.708 € Ersatzneubau Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Endenicher Allee 1, 53115 BonnSeite 25 von 25
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:54 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de