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230575-03 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Bürgerantrag: Einrichtung einer Tempo 30-Zone in der nördlichen Wilhelmstraße

Nummer
230575-03 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
30.09.2024
Letzte Änderung
17.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 05.11.2024 Kenntnisnahme
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  1. 230575 Bürgerantrag: Einrichtung einer Tempo 30-Zone in der nördlichen Wilhelmstraße

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
230575-03 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
33 Bürgerdienste
Dezernat:
Dez. I
Bürgerantrag: Einrichtung einer Tempo 30-Zone in
der nördlichen Wilhelmstraße
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 05.11.2024 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
Ergänzend übermittelt die Stadtwerke Bonn folgende Stellungnahme:
"Die Einrichtung eines Tempo 30 Bereichs in der Wilhelmstraße wird seitens
der SWBV kritisch gesehen, da hierdurch mit Fahrzeitverlusten in Höhe von 10
Sekunden je Richtung für die Bahnen der Linien 61 und 65 zu rechnen ist. Zwar
erscheinen 10 Sekunden zunächst nicht viel - zu berücksichtigen ist aber, dass
die Fahrzeitprofile der Linien nicht beliebig angepasst werden können, sondern
gewisse Zwangspunkte im Liniennetz zur vollen Minute erreicht werden
müssen. Das heißt, dass bei einer Fahrzeitverlängerung von 10 Sekunden
letztendlich eine volle Minute Fahrzeit je Fahrtrichtung hinzugegeben werden
muss. Darüber hinaus ist die Linie 61 bereits auf vielen anderen
Streckenabschnitten von Tempo 30 betroffen: Kölnstraße, An der Josefshöhe,
Bonner Talweg und weitere. Daher musste die Fahrzeit zwischen Auerberg und
Dottendorf in den vergangenen Jahren bereits mehrfach verlängert werden -
mit entsprechenden Auswirkungen für die Fahrgäste.
Eine weitere Fahrzeitverlängerung würde nun dazu führen, dass mehr Bahnen
eingesetzt werden müssten, um einerseits die Pünktlichkeit zu gewährleisten
und andererseits die heutige Taktung beibehalten zu können. Mehr Bahnen
stehen aber nicht zur Verfügung – unabhängig hiervon sind an den
Endhaltestellen keine Kapazitäten für die Aufnahme zusätzlicher Bahnen
vorhanden. Daher wird dieser zusätzliche Tempo-30-Bereich dazu führen, dass
die Verspätungen sich über den Tag immer mehr aufschaukeln und es letztlich
zu Ausfällen kommt, damit das Fahrpersonal die gesetzlich vorgeschriebenen
Pausenzeiten einhalten kann.
Der Einsatz eines zusätzlichen Zuges hätte jährlich einen hohen sechsstelligen
Betrag zur Folge. Zusätzliche Bahnen stehen jedoch nicht zur Verfügung."
Anlage/n
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Datenstand: 03.11.2026, 00:51 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de