230560 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen im Bereich Geislarstraße/Burg Lede
Kerndaten
- Nummer
- 230560
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 13.03.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 230560 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB 13.03.2023 Bürgerantrag: Geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen im Bereich Geislarstraße/Burg Lede Beratungsfolge Bezirksvertretung Beuel 19.04.2023 Entscheidung Der Antrag hat folgenden Wortlaut: Hiermit beantrage ich auf der Geislarstraße in beide Richtungen Maßnahmen zur Geschwindigkeitsüberwachung und -einhaltung in Form von: einem Tempo 30 Schild auf Höhe der Burg Lede -oder/und einen Schriftzug „30“ auf dem Boden -oder/und eine Fahrbahnverengung -oder/und eine Geschwindigkeitsanzeige Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantag. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 3 Betreff Geschwindigkeitsüberwachung und -einhaltung Geislarstraße/Burg Lede Ihr Antrag Hiermit beantrage ich auf der Geislarstraße in beide Richtungen Maßnahmen zur Geschwindigkeitsüberwachung und -einhaltung in Form von: einem Tempo 30 Schild auf Höhe der Burg Lede -oder/und einen Schriftzug „30“ auf dem Boden -oder/und eine Fahrbahnverengung -oder/und eine Geschwindigkeitsanzeige PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 2 von 3 Begründung des Antrags Ich begrüße es sehr, dass die 30er Zone über die Ortsgrenze von Geislar bzw. Vilich hinaus verlängert wurde. Bedauerlicherweise hat das aber kaum jemand mitbekommen, da die Schilder „Anfang/Ende 30er Zone“ quasi über Nacht entfernt wurden. Die Straße hat aber den Charakter eines Ortsausgangs behalten. Zudem ist die Straße aufgrund der langgezogenen Kurve nicht gut einsichtig. Die Strecke ist Schulweg und wird jeden morgen zur Stoßzeit von dutzenden Schüler*innen genutzt, bei jeder Witterung, im Winter im Dunkeln. Die Kinder gehen dabei auch in größeren Gruppen und es kommt immer wieder vor, dass einzelne Kinder nah am Fahrbahnrand oder sogar auf ihr laufen, fallen, geschubst werden etc. Glücklicherweise wurden nach meinem Bürgerantrag die gröbsten Stolperstellen der Pflastersteine abschnittsweise bereits beseitigt. Doch es gibt im Verlauf noch weitere Stolperstellen. Das Alter der Schulkinder liegt in der Regel zwischen 5(!)-10 Jahren, mit entsprechender Fähigkeit, Gefahren abschätzen zu können - oder eben auch noch nicht. Leider lädt die Optik der Straße sowie die jahrelange Gewohnheit Autofahrer*innen dazu ein, in Richtung Vilich nach den zwei Aufpflasterungen am vorherigen Ortsausgang von Geislar das Fahrzeug zu beschleunigen. Aus Vilich nach Geislar fahrend beschleunigen die Fahrer*innen auf der abschüssigen Strecke der Adelheidisstraße und werden erst von den Aufpflasterungen in Geislar gebremst bzw. wurden früher bestenfalls schon vorher vom „Zone 30“ Schild abgebremst. Fahre ich mit meinem Auto die Strecke, fahren die Fahrzeuge hinter mir derzeit regelmäßig dicht auf und drängeln, wollen schneller als 30 km/h fahren. Auch ist es mir aus alter Gewohnheit schon passiert, dass ich schneller als 30 km/h fuhr. Auf Höhe Burg Lede sollten daher alle Verkehrsteilnehmer*innen optisch an das Tempolimit erinnert werden. Weitere Anbringungen von Aufpflasterungen sind vermutlich kontraproduktiv, weil sich die Anwohner*innen jetzt schon über die Geräuschentwicklung der vorhandenen Aufpflasterungen beschweren. Eine Fahrbahnverengung würde hier den Verkehr demnach am wirksamsten bremsen. Besonders unangenehm für Fußgänger*innen sind schon immer die Busse (alle 10 Minuten in jede Richtung), bei denen jedes km/h mehr sich deutlich bemerkbar macht. Auch für Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen, die am Käsberg nach links auf die Adelheidisstraße abbiegen, sind Fahrzeuge, die sich von hinten mit hoher oder überhöhter Geschwindigkeit nähern, eine Gefahr. Überholmanöver sind ebenfalls aufgrund der langgezogenen Kurve oft kritisch. Da selbst mit „Zone 30“ Schild am ehemaligen Ortseingang Geislar sich einige Autofahrer*innen nicht an das Tempolimit hielten, erwarte ich in Richtung Geislar eine Verschlimmerung, da am ehemaligen Orteingang nun keinerlei Schilder mehr stehen und Autofahrer*innen weiterhin davon ausgehen könnten, sie dürfen Tempo 50 fahren. Dann würde auch an der Ecke Geislarstraße/Hammstraße ein „rechts vor Links“ Schild dringend benötigt (siehe mein dazu passender Bürgerantrag). Mir ist bewusst, dass in einer Zone 30 üblicherweise nicht erneut an das Tempo 30 erinnert wird, und dass die Zone 30 so lange gilt, bis sie aufgehoben wird. Hier handelt es sich allerdings um einen Schulweg, und der bedarf besonderer Verkehrssicherung. Vergleichen möchte ich dies mit der Beschilderung auf der Stiftsstraße, auf der innerhalb weniger hundert Meter in beiden Richtungen jeweils drei (!) 30er Schilder stehen. Auch innerhalb von Geislar wurde der Schriftzug „30“ aufgetragen. Es könnte eine Geschwindigkeitsanzeige angebracht werden, wie sie beispielsweise momentan auf der Siegburger Str. Höhe Pauluskirche angebracht ist. Ebenfalls sollte bedacht werden, dass Kinder aus Geislar Ost die Geislarstraße an irgendeiner Stelle queren müssen. Bisher gibt es keinen Fußgängerüberweg. (Ein weiterer Antrag dazu folgt von mir.) Wenn ein Kind beim Queren davon ausgeht, dass sich ein Fahrzeug mit maximal 30 km/h nähert, denkt es, es hat eine gewisse Zeit zur Querung zur Verfügung. Fährt dieses Fahrzeug nun aber 50-55km/h, verringert sich diese Zeit drastisch. Der Bremsweg des Autos erhöht sich. Dasselbe gilt auch für Fußgänger*innen, die auf Höhe des Bachs die Straße queren möchten. Abschließend möchte ich Sie fragen: Wie aufwendig ist das Aufstellen eines Schildes oder einer Geschwindigkeitsanzeige, das Auftragen von Farbe, eine Verengung der Straße, im Verhältnis zum Gewinn an Sicherheit? Daher bitte ich Sie, die von mir vorgetragenen Vorschläge genau zu überprüfen. Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne. PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:23 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de