230531 · Mitteilungsvorlage
Eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau der Westconnect GmbH
Kerndaten
- Nummer
- 230531
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 20.03.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Unterausschusses für Digitalisierung und Organisation Kenntnisnahme
- Sitzung des Rates Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit Kenntnisnahme
Dateien
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Mitteilungsvorlage öffentlich 230531 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 03 Amt für Wirtschaftsförderung Dezernat: Dez. OB Eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau der Westconnect GmbH Beratungsfolge Ausschuss für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 17.05.2023 Kenntnisnahme Unterausschuss für Digitalisierung und Organisation 24.05.2023 Kenntnisnahme Rat 13.06.2023 Kenntnisnahme Mitteilung: Die Bundesstadt Bonn hat im Mai 2022 die vorläufige Förderzusage des Bundes für weiteren geförderten Glasfaserausbau in Höhe von 18,2 Mio. EUR im so genannten „Graue-Flecken-Programm“ erhalten. Voraussichtlich wird das Land Nordrhein-Westfalen das Fördervorhaben mit weiteren 18,2 Mio. EUR fördern. Dieses Folgeförderprogramm von Bund und Land Nordrhein-Westfalen ermöglicht die Förderung von Adresspunkten, die momentan eine Internetgeschwindigkeit von weniger als 100 Mbit/s aufweisen. Damit hat die Stadt Bonn bislang Fördermittel in Höhe von insgesamt 48 Mio. EUR aus Bundes- und Landesprogrammen für den Glasfaserausbau einwerben können. Neben den bereits angelaufenen zwei Förderverfahren, war nun die Durchführung eines erneuten Markterkundungsverfahrens die Voraussetzung für die dritte Förderphase. Dabei wurden alle Telekommunikationsunternehmen nach der derzeitigen Verfügbarkeit an Bandbreite und deren eigenwirtschaftlichen Ausbauabsichten abgefragt. Im Rahmen dieser Markterkundung wurden zahlreiche Sondierungsgespräche mit namhaften Anbietenden geführt. Während dieser Phase trat die Westconnect GmbH, eine Beteiligung von E.ON & Igneo Infrastructure Partners, an die Stadtverwaltung heran und zeigte Bereitschaft, größere Stadtteile bis 31.12.2025 eigenwirtschaftlich auszubauen. Daher wurden die Gespräche weiter intensiviert, so dass das Ausbaugebiet zum einen erweitert und zum anderen verfeinert wurde. Das Ausbaugebiet erstreckt sich linksrheinisch im Norden von Auerberg bis südlich nach Pennenfeld. Mit diesem Vorhaben sollen rund 30.000 Adresspunkte mit insgesamt rund 106.000 Haushalten und „Gewerbeeinheiten“ erschlossen werden, also rund 60% aller Bonner Haushalte und Gewerbeeinheiten. Die Ausweitung des eigenwirtschaftlich zu erschließendem Ausbaugebiet bedeutet wiederum, dass das potenzielle Fördervolumen und so auch der städtische Eigenanteil aus dem „Graue-Flecken-Programm“ reduziert werdenSeite 1 von 3 Seite 2 können. Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung erklärte sich die Westconnect unter den genannten Rahmenbedingungen bereit, den linksrheinischen Teil im Norden mit Auerberg beginnend bis ins südlich gelegene Pennenfeld eigenwirtschaftlich, also mit eigenen Finanzmitteln, zu erschließen. Mit Abschluss der so genannten Ausbauvereinbarung erhält die Stadt eine rechtliche Handhabe für den Fall, dass die bekundeten Ausbauabsichten nicht ausgeführt werden. Mit Abschluss dieser Vereinbarungen am 02.03.2023 werden die bisherigen Grobplanungen konkretisiert, so dass in den nächsten Monaten die Westconnect GmbH schrittweise ihre Planungen zur Genehmigung durch die Fachdienststellen einreichen wird. Anlage/n 1 Anlage Ausbaugebietskarte (öffentlich)Seite 2 von 3 Seite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 21:42 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de