230502 · Mitteilungsvorlage
S 13 - Überwerfungsbauwerk Troisdorf und Betriebskonzepte -
Kerndaten
- Nummer
- 230502
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 06.03.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
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Mitteilungsvorlage öffentlich 230502 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 66 Tiefbauamt Dezernat: Dez. III S 13 - Überwerfungsbauwerk Troisdorf und Betriebskonzepte - Beratungsfolge Ausschuss für Mobilität und Verkehr 22.03.2023 Kenntnisnahme Mitteilung: In der Verbandsversammlung von go.Rheinland wurden am 25.11.2022 erneut die Planungen zur Inbetriebnahme der S-Bahn-Linie 13 nach Abschluss des Streckenausbaus vorgestellt und darüber informiert, dass die Planungen und der Bau des für eine Weiterführung der S 13 nach Köln notwendigen Überwerfungsbauwerks bei Troisdorf voraussichtlich nicht rechtzeitig abgeschlossen sein werden, um die S 13 über Troisdorf hinaus führen zu können. In einem gemeinsamen Schreiben an die DB Netz AG vom 23.12.2022 haben der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises und die Oberbürgermeisterin der Bundesstadt Bonn ihren Unmut über die aktuellen Entwicklungen beim laufenden Ausbauprojekt der S 13 zum Ausdruck gebracht und um vordringliche Realisierung eines Überwerfungsbauwerkes in Troisdorf gebeten. (s. Anhang 1) In einem weiteren Schreiben wurde die go.Rheinland GmbH aufgefordert, die Intervention bei der DB Netz AG zu unterstützen und ein zukunftsfähiges Betriebskonzept für die Siegstrecke und die rechte Rheinseite in enger Abstimmung mit der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis sowie allen zuständigen SPNV-Aufgabenträgern zu erarbeiten. (s. Anhang 2) Die Antwortschreiben der DB Netz AG vom 23.01.2023 und der go.Rheinland GmbH vom 19.01.2023 sind als Anhänge 3 und 4 beigefügt. Zwischenzeitlich hat auch go.Rheinland einen aktualisierten Sachstandsbericht zur Sitzung des Hauptausschusses am 03.03.2023 vorgelegt. (s. Anhang 5) Entgegen der Ausführungen von go.rheinland hat die Stadt Bonn keine "Bestelländerungen" veranlasst, welche zur zeitlichen Verzögerung des Projektes geführt haben. An der gemeinsamen Sitzung der Planungs- und Verkehrsausschüsse Bonn/Rhein-Sieg-Kreis werden Herr Dr. Reinkober, Geschäftsführer vonSeite 1 von 18 Seite 2 go.Rheinland und der Leiter der Infrastrukturprojekte West von der DB AG, Herr Köppel teilnehmen. Anlage/n 1 Vorlage RSK (öffentlich) 2 Anhang 1_Schreiben an DB Netz AG_LR OB_S13_vordringliche Realisierung Überwerfungsbauwerk_23.12.22 (öffentlich) 3 Anhang 2_Schreiben an go-Rheinland_LR OB_ Betriebskonzept S13_23.12.22 (öffentlich) 4 Anhang 3_Antwort DB Netz AG_23.01.23_LR OB_S13_vordringliche Realisierung Überwerfungsbauwerk (öffentlich) 5 Anhang 4_Antwort go-Rheinland_19.01.23_LR OB_S13_Betriebskonzept S13 (öffentlich) 6 Anhang 5_Mitteilungsvorlage_S13_HA_03.03.2023_go.Rheinland (002) (öffentlich)Seite 2 von 18 RHEIN-SIEG-KREIS A N L A G E DER LANDRAT zu TO.-Pkt. 4-10 Verkehr und Mobilität 02.03.2023 V o r l a g e für den öffentlichen Sitzungsteil Gremium Datum Zuständigkeit Planungs- und Verkehrsausschüsse der Bundesstadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises 22.03.2023 Kenntnisnahme Tagesordnungs- Punkt S 13 - Überwerfungsbauwerk Troisdorf und Betriebskonzepte - Vorbemerkungen: In der Verbandsversammlung von go.Rheinland wurden am 25.11.2022 erneut die Planungen zur Inbetriebnahme der S-Bahn-Linie 13 nach Abschluss des Streckenausbaus vorgestellt und darüber informiert, dass die Planungen und der Bau des für eine Weiterführung der S 13 nach Köln notwendigen Überwerfungsbauwerks bei Troisdorf voraussichtlich nicht rechtzeitig abgeschlossen sein werden, um die S 13 über Troisdorf hinaus führen zu können. Erläuterungen: In einem gemeinsamen Schreiben an die DB Netz AG vom 23.12.2022 haben der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises und die Oberbürgermeisterin der Bundesstadt Bonn ihren Unmut über die aktuellen Entwicklungen beim laufenden Ausbauprojekt der S 13 zum Ausdruck gebracht und um vordringliche Realisierung eines Überwerfungsbauwerkes in Troisdorf gebeten. (s. Anhang 1)Seite 3 von 18 In einem weiteren Schreiben wurde die go.Rheinland GmbH aufgefordert, die Intervention bei der DB Netz AG zu unterstützen und ein zukunftsfähiges Betriebskonzept für die Siegstrecke und die rechte Rheinseite in enger Abstimmung mit der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis sowie allen zuständigen SPNV- Aufgabenträgern zu erarbeiten. (s. Anhang 2) Die Antwortschreiben der DB Netz AG vom 23.01.2023 und der go.Rheinland GmbH vom 19.01.2023 sind als Anhänge 3 und 4 beigefügt. Zwischenzeitlich hat auch go.Rheinland einen aktualisierten Sachstandsbericht zur Sitzung des Hauptausschusses am 03.03.2023 vorgelegt. (s. Anhang 5) An der gemeinsamen Sitzung der Planungs- und Verkehrsausschüsse Bonn/Rhein-Sieg- Kreis werden Herr Dr. Reinkober, Geschäftsführer von go.Rheinland und der Leiter der Infrastrukturprojekte West von der DB AG, Herr Köppel teilnehmen. Im Auftrag (Hahlen)Seite 4 von 18 STADT. RHEIN SIEG CITY. VILLE. BONN Die Oberbürgermeisterin DB Netz AG Regionalbereich West Herr Christian Golenia Hansastraße 15 - 47058 Duisburg 23.42.ZOZZ- DB Netz AG Regionalbereich West Herr Bernd Köppel Leiter Infrastrukturprojekte West — DB Mülheimer Str. 50 47057 Duisburg Netz AG 22- i7 S-Bahn-Linie S13 Köln — BN-Oberkassel — Koblenz Bitte um vordringliche Realisierung eines Überfierfungsbauwerkes i Tiroiscicri Sehr geehrter Herr Golenia, sehr geehrter Herr Köppe!, in der vergangenen Sitzung der Verbandsversammlung der Nahverkehr Rheinland GmbH am 25. November 2022 wurde erneut über die Planungen zur Inbetriebnahme der S-Bahn- Linie 1.3 nach Abschluss des Streckenausbaus informiert. Hier wurde den Teilnehmenden eröffnet, dass die Planungen und der Bau des für eine Weiterführung der 313 nach Köln notwendigen ÜbenivE,Trungsbauwerks bei Troisdorf voraussichtlich, nicht rechtzeitig abgeschlossen sein werden, um die 313 mit Abschluss des Streckenausbaus über Troisdorf hinaus führen zu können. Die zeitnahe Weiterführung der 313 zwischen Troisdorf und Bonn-Oberkassel steilt ein Wichtiges infrastrukturprojekt für umwelt- und kilmafreundliche Mobilität in der Region dar. Sie soll den Menschen in der Region durch die neuen Verknüpfungspunkte eine wichtige Achse zwischen Wohnen und Arbeit im rechtsrheinischen Bonn und dem 'Rhein-Sieg-Kreis bieten sowie eine.direkte Anbindung an den Flughafen Köln/Bonn herstellen. - Hiermit möchten wir unseren Unmut über die aktuellen Entwicklungen beim laufenden Ausbauprojekt der 813 im Teilabschni-U zwischen den Bahnhöfen Troisdorf und Bonn-- Kreishaus Stacithaus Kaiser-Wilhelm-Platz 1 Berliner Platz 2, 53111 Bonn 53721 Siegburg Telefon: -;-49 228-77 2000 Telefon: 22 41 - 13-211 5 Telefax: 723 - 961 9,3 98 landret@rhoin-sieg-kreis.cle htja.doernerPbonn.cieSeite 5 von 18 Oberkassel sowie der Realisierung des Überwerfungsbauwerks in Troisdorf äußern'. Wir sind darüber mehr als .irritiert, dass es trotz einer inzwischen über 25-jährigen Planungshistorie offenbar bis heute keine belastbare Zeitschiene für- den Bau des zwingend erforderlichen Bauwerks und eine Inbetriebnahme der Gesamtlinie gibt. Wir stellen außerdem fest, dass ursprünglich vereinbarte Projektziele in den vergangenen Jahren zunehmend geändert wurden und zwischenzeitlich andere Betriebskonzepte gefahren werden. Grundlage für die Realisierung der S13 sind aus unserer Sicht die folgenden Vereinbarungen und Planwerke: O der Bau- und Finanzierungsvertrag für die S-Bahn-Linien S12 nach A (Sieg) und S13 nach Linz aus dem Jahre 2000, O der Bonn-Berlin-Ausgleich, auf dessen Grundlage 2004 die Schleife zum Köln- Bonner-Flughafen eröffnet worden ist, O die Einrichtung der zusätzlichen Linie S19 zur Herstellung des 10-Minuten-Taktes nach Hennef Sowie des 30-Minuten-Taktes nach Au (Sieg) mit sukzessiver Inbetriebnahme ab 2014 o sowie das Zielnetz 2025 aus dem SPNV-Nahverkehrsplan 2016, und zwar in der Version, die für das Beteiligungsverfahren in der NVR-Verbandsversammlung am 02.10.2015 vorgelegt Worden ist. Daraus ergibt sich ein Verkehr der drei 3-Bahn-Linien S12, S13 und S19 durchgehend von und nach Köln. Für die S13 war im o.g. Vertrag bzw. Zielnetz ein 20-Minuten-Takt von Köln bis Bonn-Oberkassel mit umsteigefreier, stündlicher Weiterführung anstelle der RB27 bis Linz bzw. Koblenz vorgesehen, um zusammen mit dem RE8 die bestehende halbstündige Bedienung auf der rechten Rheinstrecke zwischen Köln und Koblenz weiterhin sicherzustellen. Bereits 2015 hat der Rhein-Sieg-Kreis den NVR schriftlich darauf hingewiesen, dass das ursprünglich geplante Betriebskonzept der Linien S12/S13. durch die zwischenzeitliche Einrichtung der Linie S19 hinfällig geworden ist und um Abstimmung eines entsprechend fortgeschriebenen Konzeptes gebeten. Im Nachgang teilte der NVR hierzu mit, dass auch nach Einrichtung der S13 über Troisdorf hinaus das verbesserte S-Bahn-Angebot auf der Siegstrecke weiter bestehen bleiben wird. Nach Durchführung des o.g. •Beteiligungsverfahrens wurde der SPNV-Nahverkehrsplan des NVR dann im Jahre 2016 geändert. Fortan 'war anstelle der bis Koblenz durchgehenden stündlichen Fahrten der • S13 eine Abbindung der RB27 von - Koblenz kommend im Bahnhof Bonn-Oberkassel verzeichnet. Dies würde bedeuten, dass die Städte Königswinter und Bad Honnef sowie die südlich angrenzenden •Gemeinden in Rheinland-Pfalz die Hälfte ihrer Direktverbindungen nach Köln verlieren würden. Ebenso würde die mit der ursprünglichen S13 vorgesehene Direktverbindung aus dem südlichen Bonner Umland ZU den neuen Verknüpfungspunkten Ramersdorf (S13 und Seilbahn) und Vilich nicht eingerichtet werden, die besonders für den Pendlerverkehr sehr wichtig ist. Das betrifft u.a. die Anbindung der Arbeitsplätze in Ramersdorf und Beuel-Süd sowie die Verknüpfung mit 'der Linie 66 zur Hochschule Bonn/Rhein-Sieg. Die zukünftige verknüpfende Wirkung der Bonner Seilbahn ins Bundesviertel und zum Universitätsklinikum Bonn würde durch das geringere Fahrgastaufkommen bis zur Herstellung einer Direktverbindung aus ,südlicher Richtung nicht ihr volles Volkswirtschaftliches Potenzial entwickeln. Eine Weiterfahrmöglichkeit in die Bonner Innenstadt sowie zu den o.g. Aufkommensschwerpunkten würde für die abgebundeneSeite 6 von 18 R627 in Bonn-Oberkassel nicht bestehen, da dieser Bahnhof aufgrund seiner Lage im Stadtgebiet auch keine Anbindung an den städtischen ÖPNV besitzt. Das 2018 in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommene Überwertungsbauwerk Troisdorf zur kreuzungsfreien 'Entflechtung der Linien 512/819/RE9 und 813/R.827/i-7E8 sowie die damit verbundene Erhöhung der Streckenkapazität und Betriebsqualität halten wir für unabdingbar für die vorgesehene wirkungsvolle Ergänzung des rechtsrheinischen Schienennahverkehrs. in der NVR-Verbandsversammiung am 26.11.2021 Wurde mitgeteilt, dass auf der 813 ab 2028 zunächst nur ein Pendelverkehr zwischen TroiSclorf und Bonn-Beuel eingerichtet werden soll. Wie dem veröffentlichten Protokoll zu entnehmen ist, wurde dieses Ansinnen intensiv diskutiert, da es nicht den o.g. Projektgrundiagen entspricht. Der Ausschussvorsitzende hafte die NVR-Geschäftsführung seinerzeit im Namen der Fraktionsvorsitzenden gebeten, ein Betriebsprogramm für die rechte Rheinstrecke und die Siegstrecke zu erstellen, welches mit Betriebsaufnahme •der S13 auf der rechten Rheinstrecke keine Verschlechterung bezüglich der Anzahl der Fahrten, der Halte sowie der Direktverbindungen nach. Köln gegenüber dem Status Quo mit sich bringen soll. Zudem solle dieses Konzept auch für die neuen S-Bahn-Haltepunkte Direktverbindungen nach Köln vorsehen, die möglichst schnell umzusetzen sind. Darüber hinaus solle das Betriebskonzept das aktuelle Fehdenangebot auf der Siegstrecke erhalten. Die NVR- Geschäftsführung hatte die Erstellung eines solchen Betriebsprogrammes zugesagt. Zwingende Voraussetzung für die Erstellung dieses Betriebsprogramms, das die o.g. Fahrten enthält, ist. die rechtzeitige Errichtung des Überwerfungsbauwerks bei Troisdorf durch die Deutsche Bahn. Die von der neuen NRW-Landesregierung aufgestellte Zielvorgabe eines 15-Minuten- Grundtaktes im S-Bahn-Zielnetz, was gerade auf Sieg- und rechter Rheinstrecke bessere Perspektiven zur Herstellung kundenfreundlicher 30-Minuten-Takte auf den anschließenden regionalen Abschnitten jenseits von Hennef bzw. Bonn-Oberkassel schaffen würde, sehen wir bei der aktuellen Planung ebenfalls nicht berücksichtigt. Wir vermissen bei der Aufstellung der Zielnetze, sowohl bei der Entscheidungsfindung als auch bei der Planung und Umsetzung. von Einzelprojekten, bislang auch einen formalen Beteiligungsprozess der betroffenen Gebietskörperschaften. Vor diesen Hintergründen bitten wir dringlich um die zeitnahe Aufnahme der Planung und schnellstmögliche Realisierung .des 1:..lberwerfungsbauwerks Troisdorf, so dass dieses gleichzeitig mit den neuen 8-Bahn-Gleisen zwischen Troisdorf und Bonn-Oberkassel zur Verfügung steht. Als unmittelbar betroffene Gebietskörperschaft erwarten wir, bei den weiteren Verfahrensschritten eingebunden und aktuell informiert zu werden. Für Rücksprachen und zur kurzfristigen Abstimmung zum weiteren Vorgehen stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen jederzeit zur Verfügung. mit. e Lindlinh '(/ , I i 1 /I- Ser5Afeln SCht.Kfter nberbürgelnkz:4n-;erin DömerSeite 7 von 18 Anlage: Schreiben an die Geschäftsführung des Nahverkehr RheinlandSeite 8 von 18 ... j r - (\'), An die Geschäftsführer des NVR Herr Dr. Reinkober Herr Sedlaczek Herr Vogel • Glockengasse 37 - 39 a.,) Z3.42.73 50667 Köln etrko nzepl. S-Bari;r1-Llnie y-z]n 7 -(32 bzrkasse! — Koblenz Sehr geehrter Herr Dr. Reinkober, sehr geehrter Herr Sedlaczek, sehr geehrter Herr Vogel, in der vergangenen Sitzung der Verbandsversammlung der Nahverkehr Rheinland GmbH am 25. November 2022 wurde erneut über die Planungen zur Inbetriebnahme der 3-Bahn- Linie 13 nach Abschluss des Streckenausbaus informiert. Hier wurde den Teilnehmenden eröffnet, dass die Planungen und der Bau des für eine Weiterführung der S13 nach Köln notwendigen ÜberwerfungsbauWerks bei Troisdorf voraussichtlich nicht rechtzeitig abgeschlossen sein werden, um die 313 mit Abschluss des Streckenausbaus über Troisdorf hinaus führen zu können. Die zeitnahe Weiterführung der 513 zwischen. Troisdorf und Bonn-Oberkassel stellt ein wichtiges Infrastrukturprojekt für umwe,lt- und klimafreundliche Mobilität in der Region dar. Sie soll den Menschen in der Region durch die neuen Verknüpfungspunkte eine wichtige Achse zwischen Wohnen und Arbeit im rechtsrheinischen Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis bieten sowie eine gute Anbindung an den Flughafen 'Köln/Bonn herstellen. Hiermit möchten wir unseren Unmut über die aktuellen Entwicklungen beim laufenden Ausbauprojekt der 513 im Teilabschnitt zwischen den Bahnhöfen Troisdorf und Bonn- Oberkassel sowie der Realisierung des Überwerfungsbauwerks in Troisdorf äußern. Wir sind darüber mehr als irritiert, dass es trotz einer inzwischen über 25-jährigen Planungshistorie- offenbar bis heute kein belas,tbare,s Betriebskonzept für eine Inbetriebnahme der Gesamtlinie4 gibt. •Wir stehen außerdem fest, dass ursprünglich vereinbarte Projektziele in den vergafflrr,13n Jahren zunehmend geändert wurden und 7-eisollenzeitlich andere 3eti1ebskonze,pte gefahren werden. l<reishaus Stadthaus Kaiser-Wilhelrn-Platz 1 Berliner Platz 2, 53111Bonn 53721Siegburg. Telefon: +49 220 -772000 Telefon: +49 224.1- 13-2115 .Telef-a;:: +49 228 - 96293 98 lancirat@rhein-sieg-kreis.de kaile.doerrier@bonn.de Die Oberbürgerrneisterin zoa._Seite 9 von 18 Das 2018 in den Bundesverkehrsweg eplan aufgenommene Oberwerrungsbauwerk Troisdorf zur kreuzungsfreien Entflechtung der Linien S12/S19/RE9 und S13/RB27/RE8 sowie die damit verbundene Erhöhung der Streckenkapazität und Betriebsquelliät halten wir für unabdingbar für die vorgesehene wirkungsvolle Ergänzung des rechtsrheinischen Schienennahverkehrs. In der NVPs-Verbandsversammlung am 26.11.2021 wurde mitgeteilt, dass auf der 813 ab 2028 zunächst nur ein Pendelverkehr zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel eingerichtet werden soll. Wie dem veröffentlichten Protokoll zu entnehmen ist, wurde dieses Ansinnen intensiv diskutiert, da es nicht den o.g. Projektgrundlagen entspricht. Der Ausschussvorsitzende hatte die NVR-Geschäftsführung seinerzeit im Namen der Fraktionsvorsitzenden gebeten, ein Betriebsprogramm für die rechte Rheinstrecke und die Siegstrecke .zu erstellen, welches mit Betriebsaufnahme der S 13 auf der rechten Rheinstrecke keine Verschlechterung bezüglich der Anzahl der Fahrten, der Halte sowie der Direktverbindungen nach Köln gegenüber dem Status Quo mit sich bringen soll. Zudem solle dieses Konzept auch für die neuen S-Bahn-Haltepunkte Direktverbindungen nach Köln vorsehen, die möglichst schnell umzusetzen sind. Darüber hinaus solle das Betriebskonzept das aktuelle Fahrtenangebot auf der Siegstrecke erhalten. Die NVR- Geschäftsführuna hatte die Erstellung eines solchen Betriebsprogrammes zugesagt. Zwingende Voraussetzung für die Erstellung dieses Betriebsprogramms, das die o.g. Fahrten enthält, ist die rechtzeitige Errichtung des Übenverfungsbauwerks bei Troisdorf durch die Deutsche Bahn. Hierzu erwarten wir auch die Unterstützung gegenüber der DB seitens des NVR. in diesem Zusammenhang möchten wir außerdem mitteilen, dass wir das jüngst angekündigte SPNV-Zielnetz NRW 2032, wie es vorn KC iTF NRW mit Fassung 30.09.2021 veröffentlicht worden ist, ausdrücklich nicht mittragen. Entgegen der postulierten Zielrichtung „mehr. Verkehr auf •die Schiene" stellt dieses für die Siegstrecke und die rechte Rheinstrecke gegenüber dem Status Quo sowie der o.g. Planungsgrundlagen für die 813 maßgebliche Verschlechterungen dar: o Abbindung der R.B.27 außerhalb der Hauptverkehrszeiten in Bonn-Oberkassel, in den Hauptverkehrszeiten im Knoten Köln neue Fahrlage direkt hinter dem RE8 (ca. 5 .Minuten versetzt) anstatt des heutigen angenäherten Halbstundentaktes der RE8/RB27 zwischen Köln und Neuwied, damit faktisch Angebotshalbierung auch zu Zeiten des durchgehenden Betriebes 'Auflösung des angenäherten Halbstundentaktes RE8/P,B27 auch südlich von Big- Oberkassel zu Fahrtenfolgen von 17/43 Minuten • Fehlende 'Direktverbindungen aus Königswinter, Bad • Honnef lind dem nördlichen Rheinland-Pfalz zu den neuen .8-Bahn-Knotenpunkten BN-Ramersdori und BN- Vilich 0 Auflösung des aktuell zumindest in Richtung Köln fast exakten 10-Minuten-Taktes der S-Bahn ab Hennef zu Fahrtenfolgen von 6/14 Minuten • Die von der neuen NRW-Landesregierung aufgestellte Zielvorgabe eines 15-Minuten- Grundtaktes im S-Bahn-Zielnetz, was gerade auf Sieg- und rechter Rheinstrecke bessere Perspektiven zur Herstellung kundenfreundlicher 30-Minuten-Takte auf den ailSCtilizAeridGri Abschnitten jenseits von Hennef bzw. Bonn-Oberlz.assel schaiTen.würcie, sehen wir im 7iGirlet7 ebenfells', nicht berücksichtigt. Wir' vermissen bei der Aufstellung der Zieirietze bislang auch einen formalen Beteiiigungsprozess der betroffenen GGsbietSkörpersdhAen.Seite 10 von 18 Grundlage für die Realisierung der S13 sind aus unserer Sicht die folgenden Vereinbarungen und Planwerke: O der Bau- und Finanzierungsvertrag für die S-Bahn-Linien S12 nach Au (Sieg) und S13 nach Linz aus dem Jahre 2000, O der Bonn-Berlin-Ausgleich, auf dessen Grundlage 2004 die Schleife zum Köln- Bonner-Flughafen eröffnet worden ist, o die Einrichtung der zusätzlichen Linie S19 zur Herstellung des 10-Minuten-Taktes nach Hennef sowie des 30-Minuten-Taktes nach Au (Sieg) mit sukzessiver Inbetriebnahme ab 2014 o sowie das Zielnetz 2025 aus dem SPNV-Nahverkehrsplan 2016, und zwar in der Version, die für das Beteiligungsverfahren in der NVR-Verbandsversammlung am 02.10.2015 vorgelegt worden ist. Daraus ergibt sich ein Verkehr der drei S-Bahn-Linien S12, S13 und S19 durchgehend von und nach Köln. Für die S13 war im o.g. Vertrag bzw. Zielnetz ein 20-Minuten-Takt von Köln bis Bonn-Oberkassel mit umsteigefreier, stündlicher Weiterführung anstelle der RB27 bis Linz bzw. Koblenz vorgesehen, uni zusammen mit dem RE8 die bestehende halbstündige Bedienung auf der rechten Rheinstrecke zwischen Köln und Koblenz weiterhin sicherzustellen. Bereits 2015 hat der Rhein-Sieg-Kreis den NVR schriftlich darauf hingewiesen, dass das ursprünglich geplante Betriebskonzept der Linien S12/S13 durch die zwischenzeitliche Einrichtung der Linie S19 hinfällig geworden ist und um Abstimmung eines entsprechend fortgeschriebenen Konzeptes gebeten. Der Ausschuss für Planung und Verkehr des Rhein-Sieg-Kreises wurde darüber am 26.11.2015 informiert. Im Nachgang teilte der NVR hierzu mit, dass auch nach Einrichtung der S13 über Troisdorf hinaus das verbesserte S- Bahn-Angebot auf der SiegStrecke weiter bestehen bleiben wird. Nach Durchführung des o.g. Beteiligungsverfahrens wurde der SPNV7Nahverkehrsplan des NVR dann im Jahre 2016 geändert. Fortan war anstelle der bis Koblenz durchgehenden stündlichen Fahrten der S13 eine Abbindung der RB27 von Koblenz kommend -im Bahnhof Bonn-Oberkassel verzeichnet. Dies würde bedeuten, dass die Städte Königswinter und Bad Honnef sowie die südlich angrenzenden Gemeinden in Rheinland-Pfalz die Hälfte ihrer Direktverbindungen nach Köln verlieren würden. Ebenso würde die mit der ursprünglichen S13 vorgesehene Direktverbindung aus dem südlichen Bonner Umland zu den neuen Verknüpfungspunkten Ramersdorf (S13 und Seilbahn) und Vilich nicht eingerichtet werden, die besonders für den Pendlerverkehr sehr wichtig ist. Das betrifft u.a. die Anbindung der Arbeitsplätze in . Ramersdorf und Beuel-Süd sowie die Verknüpfung mit der Linie 66 zur Hochschüle Bonn/Rhein-Sieg. Die zukünftige verknüpfende Wirkung der Bonner Seilbahn ins Bundesviertel und zum Universitätsklinikum Bonn würde durch das geringere Fahrgastaufkommen bis zur .Herstellung einer Direktverbindung aus südlicher Richtung nicht ihr volles volkswirtschaftliches Potenzial entwickeln. Eine Weiterfahrmöglichkeit in die Bonner Innenstadt sowie zu den o.g. Aufkommensschwerpunkten würde für die abgebundene. RB27 in Bonn-Oberkassel nicht bestehen, da dieser Bahnhof aufgrund seiner Lage im Stadtgebiet auch keine Anbindung an den städtischen ÖPNV besitzt. Der Rhein-Sieg-Kreis hat dem NVR. am 16.03.2016 schriftlich mitgeteilt, dass ein derart geändertes Betriebskonzept für ihn nicht akzeptabel ist.Seite 11 von 18 Vor diesen Hintergründen fordern wir die kurzfristige Einleitung der beiden folgenden Schütte: 1) Unterstützung der Intervention bei der DB Netz zur vordringlichen Planung und schnellstmöglichen Realisierung des Überwerfungsbauwerks Troisdorf, so dass dieses gleichzeitig mit den neuen S-Bahn-Gleisen zwischen Troisdorf und Bonn- Oberkassel zur Verfügung steht 2) Erarbeitung eines zukunftsfähigen Betriebskonzeptes für die Siegstrecke und rechte Rheinstrecke unter Beachtung der o.g. Aspekte in enger Abstimmung mit der Stadt Bonn 'und dem Rhein-Sieg-Kreis sowie allen zuständigen SPNV- Aufgabenträgern Als unmittelbar betroffene Gebietskörperschaften erwarten wir, bei den weiteren Verfahrensschritten eingebunden und aktuell informiert zu werden. Für Rücksprachen und zur kurzfristigen Abstimmung zum weiteren Vorgehen stehen Ihnen unsere Mitarbeiter jederzeit zur Verfügung. Mit frewndli 7" ,. ; i , .. , Lapd, e tian chuster Oberbürgermeisterin Katja Dömer, Anlage: Kopie eines Schreibens in gleicher Sache an die DB. Netz AGSeite 12 von 18 Rhein-Sieg-Kreis Landrat Sebastian Schuster Kreishaus Kaiser-Wilhelm-Platz 1 53721 Siegburg Bundesstadt Bonn Oberbürgermeisterin Katja Dörner Stadthaus Berliner Platz 2 53111 Bonn DB Netz AG • Mülheimer Str. 50 • 47057 Duisburg Bernd Köppel Leiter Infrastrukturprojekte West DB Netz AG Mülheimer Str. 50 47057 Duisburg Christian Golenia Leiter Betrieb, Fahrplan, Vertrieb und Kapazitätsmanagement West DB Netz AG Hansastr. 15 47058 Duisburg Mt 4111 /-? •ZY-(31.(2:4S DB NETZE Rin e; Dor Lcdot Eing.: 2 4 - 4- (0 Vorz!rnr,-or 23.01.2023 Ihr Schreiben vom 23.12.2022 Betreffend: S-Bahn-Linie 13 Köln - BN-Oberkassel - Koblenz Bitte um vordringliche Realisierung eines Überwerfungsbauwerkes in Troisdorf Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Dörner, sehr geehrter Herr Landrat Schuster, in der Öffentlichkeit ist zuletzt das Bild entstanden, die Deutsche Bahn habe beim Ausbau der S13 die Planung einer Brücke (eines sogenannten Überwerfungsbauwerks, kurz ÜBW) in Trois- dorf „vergessen". Das ist keineswegs der Fall. Grund für den falschen Eindruck ist, dass die sehr komplexen Zusammenhänge teils stark verkürzt dargestellt wurden. Gerne erläutern wir die Zusammenhänge im Fall des Überwerfungsbauwerks Troisdorf. Im Knoten Köln sind aktuell 16 Ausbauprojekte mit weiteren Unterprojekten für eine bessere Schieneninfrastruktur in Planung und Bau. Sie werden in vielen Teilschritten geplant und auf- einander abgestimmt. Dabei verbessert jedes einzelne Projekt den Nutzen für die Menschen in der Region. Das abgestimmte Betriebsprogramm, das Grundlage der S13 Planungen war, erforderte keinen kapazitiven Ausbau im Knoten Troisdorf. Zu diesem Zeitpunkt bestand nicht die Absicht, mehr als zwei S-Bahn-Linien durch den Knoten zu führen. Dieser Wunsch entstand erst, als sich mit den Fahrgastzahlen der zusätzlichen S-Bahn-Linie 19 der hohe Bedarf auf der Siegstrecke manifestierte. Das verbesserte Angebot wurde und wird intensiv genutzt. Wie zu erwarten, wollte der Aufgabenträger deshalb dieses Angebot nicht zu- rücknehmen. DB Netz AG Sitz: Frankfurt am Main Registergericht: Frankfurt am Main HRB 50 879 USt-IdNr.: DE199 861 757 Vorsitzender des Aufsichtsrates: Berthold Huber Vorstand: Dr. Philipp Nag', Vorsitzender Jens Bergmann Ingrid Felipe Dr. Christian Gruß Heike Junge-Latz Heinz Siegmund Unser Anliegen: DEUTSCHLAND »RAUCHT EINE STARKE SCHIENE Nähere Informationen zur Datenverarbeitung im DB-Konzern finden Sie hier: www.deutschebahn.com/datenschutzSeite 13 von 18 DB NETZE 2/2 Wir haben von Seiten der DB mit dem Überwerfungsbauwerk ein Lösungsangebot eingebracht, mit dem sich der Engpass entspannen lässt. Die DB hat sich zudem erfolgreich dafür einge- setzt, dass das Überwerfungsbauwerk zum nächstmöglichen Zeitpunkt 2018 in den Bundesver- kehrswegeplan (BVWP) und in den vordringlichen Bedarf aufgenommen wurde. Es fügte sich konzeptionell in unseren Gesamtplan, den Knoten Köln auszubauen und trägt wie jedes weitere Projekt schrittweise dazu bei, die Infrastruktur gemäß den Zielen der Zielnetzkonzeption 2032/2040 des Landes NRW und des Zielnetztes 2030+/2040 von Go Rheinland zu erreichen. Im Jahr 2020 konnten wir erfolgreich die Finanzierungsvereinbarung für die Planung des ÜBW abschließen. Damit ist es uns gelungen, diesen Prozess sehr schnell zu durchlaufen. Seither arbeiten wir mit Hochdruck an der technischen Planung für die umfangreiche Erweiterung der Infrastruktur in Troisdorf. Der Planungsstand liegt aktuell bei etwa 20 Prozent. Sobald die Fortschritte es möglich machen, werden wir unsere Planungen selbstverständlich den beteiligten Kommunen, dem Rhein-Sieg-Kreis und weiteren Stakeholdern vorstellen, um damit in die Variantendiskussion der klassischen Vorplanung, noch lange vor dem Planfeststellungsverfahren, zu gehen. Gerne informieren wir auch weiterhin die politischen Gremien, wie in der Gemeinschaftssitzung der Planungs- und Verkehrsausschüsse Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises im August 2022 bereits erfolgt. Gleichzeitig prüfen wir regelmäßig, ob und wie wir die Planung beschleunigen können. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir das erst mit einem geeigneten Vorplanungsstand umsetzen werden. Wir haben weitere Anfragen zu diesem Thema von Mitgliedern des Bundestags und des Land- tags NRW erhalten und werden sie im Sinne eines einheitlichen Informationsstandes gleichlau- tend anschreiben. Mit freundlichen Grüßen DB Netz AG ppa. e—Al ei f Aid Bernd Köppel t ii Leiter Infrastrukturprojekte West Christian Golenia Leiter Betrieb, Fahrplan, Vertrieb und Kapazitätsmanagement WestSeite 14 von 18 Om V 1/2 1rs31u, go-rheinlancide RHEINLAND Bewegt Dich. go.Rheinland GmbH • Glockengasse 37-39 • 50667 Köln An die Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn Katja Dörner Stadthaus Berliner Platz 2 53111 Bonn Rhein-Sieg-Kreis Landrat Sebastian Schuster Kreishaus Kaiser-Wilhelm-Platz 1 53721 Siegburg go.Rheinland GmbH Glockengasse 37-39 50667 Köln Tel. 0221 20808-0 info@go-rheinland.de Guido Trösser-Berg Tel. 0221 20808-6677 G.Troesser-Berg@go-rheinland.de Köln, 19. Januar 2023 Betriebskonzept der S-Bahn Linie 13 Köln — Bonn-Oberkassel Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Dörner, sehr geehrter Herr Landrat Schuster, wir bedanken uns sehr für Ihr gemeinsames Schreiben mit dem Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Sebastian Schuster. Wir wissen um die lange und komplexe Geschichte der S 13 Bonn-Oberkassel — Troisdorf und unterstützen die DB Netz AG mit allen Kräften, dieses Großprojekt voranzutreiben und zusammen mit dem Baustein Überwerfungsbauwerk Troisdorf zielgerichtet in das S-Bahnnetz Rhein-Sieg zu integrieren. Wie Sie richtig benennen, hat die Verkehrsnachfrage in der Region einen deutlichen Nachfrageschub in den letzten Jahren erhalten. Insbesondere auf der Siegstrecke gab und gibt es erhebliche Nachfragesteigerungen, die von uns durch eine zusätzliche S-Bahn aufgefangen wurden. Die Leistungen auf der Siegstrecke sind auch in Zukunft weiter notwendig, bewirken aber einen zusätzlichen Infrastrukturausbau. Dieser wurde umgehend beim Land und Bund angemeldet und mittlerweile bewilligt. Wir teilen Ihre Zielvorstellungen, dass das Überwerfungsbauwerk in Troisdorf möglichst gleichzeitig mit der Fertigstellung der S 13 Bonn-Oberkassel — Troisdorf zur Verfügung stehen sollte; spätestens aber bis zur Fertigstellung der Kapazitätserweiterung der Stammstrecke Köln (Ausbau Köln Hbf und Köln Messe/Deutz mit zusätzlichen Bahnsteigkanten für den S-Bahnbetrieb). Daran arbeiten alle Projektpartner inkl. DB Netz mit Hochdruck. Vorlaufbetrieb Mit Fertigstellung der zusätzlichen S-Bahn Gleise zwischen Bonn-Oberkassel und Troisdorf ist ein Vorlaufbetrieb der S 13 auf diesem Abschnitt angedacht. Die S 13 wird in dieser Betriebsstufe im 20/40-Minuten-Takt zwischen Bonn-Oberkassel über Bonn-Beuel nach Troisdorf verkehren. Dabei werden auch erstmalig die neuen Haltepunkte Sie erreichen uns über: Appellhofplatz (Linien 3,4, 5, 16; 18) • Neumarkt (Linien 1,7, 9). Bahnhof Köln Hbf Geschäftsführung: Vorsitzender des Aufsichtsrates: Amtsgericht Köln Dr. Norbert Reinkober Dierk Timm HRB 62186 Heiko Sedlaczek Vorsitzender der Gesellschafterversammlung: Steuer Nr.: Michael Vogel Stephan Santelmann 215/5943/0909 Seite 1/2Seite 15 von 18 go-rheinlancide RHEINLAND Bewegt Dich. Bonn-Vilich und Bonn-Ramersdorf bedient. Die dritte stündliche Leistung auf diesem Abschnitt wird dann durch die RB 27 sichergestellt. Diese verkehrt wie bisher aus Koblenz kommend bis Bonn-Oberkassel und wird dann über die neue S-Bahn-Strecke mit derselben Haltepolitik wie die S 13 bis Troisdorf geführt. Ab Troisdorf verkehrt die RB 27 wie gewohnt über den Flughafen Köln/Bonn nach Köln Hbf. Somit ergibt sich im S 13-Vorlaufbetrieb durch Überlagerung der Linien S 13 und RB 27 ein 20-Minuten-Takt zwischen Bonn-Oberkassel und Troisdorf sowie weiterhin die stündliche Direktverbindung nach Köln Hbf. Zusätzlich verkehrt weiterhin die RE 8 mit den Halten in Bonn-Oberkassel, Bonn-Beuel, Troisdorf, Porz nach Köln Hbf. Das Vorlaufkonzept lassen wir derzeit durch das renommierte Büro SMA überprüfen und weiterentwickeln. Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Landrat, gerne werden wir seitens go.Rheinland mit Ihnen das geplante Vorlaufkonzept für die S 13 einschließlich der beiden Linien RE 8 und RB 27 diskutieren und einen regionalen Konsens finden. Mit freundlichen Grüßen go.Rheinland GmbH Dr. Norbert Reinkober Geschäftsführer Michael Vogel Geschäftsführer Seite 2/2 %Seite 16 von 18 Seite 17 von 18 Seite 18 von 18
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 03:15 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de