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230410 · Beschlussvorlage

Förderung des Programms Job Coach in der Trägerschaft der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim gGmbH in den Jahren 2023 und 2024

Nummer
230410
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
18.04.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie 15.03.2023 Entscheidung federführend
  2. Sitzung des Schulausschusses 29.03.2023 Empfehlung
  3. Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie 26.04.2023 Entscheidung federführend
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Untergeordnet

  1. 230410-02 AA Koalitionsänderungsantrag: Förderung des Programms Job Coach in der Trägerschaft der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim gGmbH in den Jahren 2023 und 2024
  2. 230410-01 AA Koalitionsänderungsantrag: Förderung des Programms Job Coach in der Trägerschaft der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim gGmbH in den Jahren 2023 und 2024 Antrag zur Vorlage 230410

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Beschlussvorlage
öffentlich
230410
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
51 Amt für Kinder, Jugend und Familie
Dezernat:
Dez. V
Förderung des Programms Job Coach in der
Trägerschaft der Evangelischen Jugendhilfe
Godesheim gGmbH in den Jahren 2023 und 2024
Beratungsfolge
Schulausschuss 29.03.2023 Empfehlung
Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 15.03.2023 Entscheidung
Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 26.04.2023 Entscheidung
Begründung der Dringlichkeit:
Die abweichende Empfehlung des Schulausschusses vom Beschluss des
Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie erfordert eine erneute Beratung
und Beschlussfassung im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie. Aufgrund
des ausstehenden Beschlusses für das Jahr 2023 konnte der Träger befristete
Arbeitsverträge nur bis zum 30.6.2023 verlängern. Bei einer späteren
Beschlussfassung besteht die Gefahr, dass wichtige und erfahrene Fachkräfte
in dem Projekt nicht gehalten werden können und das Angebot dann weder
bedarfsgerecht und noch in der bisherigen Qualität fortgesetzt werden kann.
Hierdurch würden junge Menschen dringend erforderliche sozialpädagogischen
Hilfen nicht erhalten können.
Beschlussvorschlag
Die Verwaltung wird beauftragt:
1. den bestehenden Vertrag mit der Evangelischen Jugendhilfe Godes-
heim gGmbH zur Durchführung des Programms „Job Coach“ bis zum
31.12.2024 fortzuführen und das Programm finanziell zu fördern,
2. einen Zuschuss für 2023 in Höhe von bis zu 580.838,82 Euro und für
2024 in Höhe von bis zu 782.196,28 Euro aus Mitteln der Jugendhilfe
pro Haushaltsjahr zur Verfügung zu stellen.
Die erforderlichen Mittel sind in den Anmeldungen des Amtes 51 zum
Haushalt 2023/2024 enthalten.
3. Die Finanzierung des Programms Job Coach durch die Bundesstadt
Bonn verlängert sich – unter den vereinbarten Bedingungen - bis zum
31.08.2025 für den Fall, dass eine Beendigung der Maßnahme zum En-
de der Förderlauflaufzeit (31.12.2024) erfolgen soll, um den Teilneh-
mer*innen dennoch bis zum Schuljahresende die Angebotsfortführung
gewährleisten zu können.Seite 1 von 18
Seite 2
Die Entscheidung des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie steht unter
Vorbehalt der Empfehlung des nachlaufenden Schulausschusses.
Begründung
1. Sachstand
Im Jahr 2011 wurde das Job Coach-Programm der Evangelischen Jugendhilfe
Godesheim gGmbH entsprechend dem Ratsbeschluss vom 01.03.2011 (vgl.
Drucksachen-Nr. 1110387) vertraglich in das regionale Übergangsnetzwerk
und dessen Programm „Förderung der Ausbildungsreife“ eingebunden. Das
Programm „Förderung der Ausbildungsreife“ richtet sich an Schüler*innen mit
individuellem Förderbedarf. Durch eine intensive Zusammenarbeit von Lehr-
kräften, Berufsberatern und sozialpädagogischen Fachkräften sollen im Rah-
men von so genannten „Entwicklungskonferenzen“ und durch den Einsatz von
„Entwicklungsplänen“ geeignete Hilfen für diejenigen Schüler*innen bereitge-
stellt werden, bei denen nach einer gemeinsamen Einschätzung große Schwie-
rigkeiten beim Übergang in den Beruf absehbar sind. Ziel ist es, Jugendliche,
die ohne eine besondere Förderung die Ausbildungsreife am Ende der Sekun-
darstufe I voraussichtlich nicht erreichen, bereits ab Klasse 8 individuell und
kontinuierlich zu unterstützen.
Zum Jahreswechsel 2022/2023 wurden insgesamt 150 Schüler*innen der Klas-
sen 8 bis 10 pro Schuljahr aus allen Bonner Hauptschulen ganzjährig durch die
Job Coaches betreut, begleitet und gefördert. Die Zuweisung von betreuungs-
bedürftigen Schüler*innen erfolgt nach entsprechender Beratung in den Schu-
len und wird durch die Beratungsstelle für Jugendberufshilfe gesteuert. Die Job
Coaches unterstützen und betreuen die einzelnen Schüler*innen daraufhin
nach Maßgabe eines auf die individuelle Situation abgestimmten Entwicklungs-
planes. Gegenüber dem letzten Förderbeschluss konnte die Anzahl der Teil-
nehmenden durch Mittel des Landesprogramms „Aufholen nach Corona“ von
100 auf 150 aufgestockt werden. Dies entspricht dem wachsenden Bedarf als
Folge der Pandemie. Diese Folgen betreffen in besonderem Maße benachtei-
ligte junge Menschen an Schule. Die Beibehaltung der erhöhten Teilnehmen-
denzahl im Jahr 2023 ist zwingend erforderlich, da die Maßnahme kontinuier-
lich bis zum Abschluss der Sekundarstufe I erfolgt. Benachteiligte Schü-
ler*innen leiden zudem noch immer unter den Folgen der Corona-Pandemie.
Darüber hinaus ist der Bedarf an Unterstützung der Schüler*innen im Übergang
von Schule zu Beruf und im Rahmen der „Förderung der Ausbildungsreife“
dermaßen hoch, dass bislang bei weitem nicht alle Schulen, die dringende Be-
darfe ihrer Schüler*innen signalisieren, berücksichtigt werden konnten. Dies
umfasst besonders die Realschulen. Insofern soll die Zahl der teilnehmenden
Schüler*innen ab dem Schuljahr 2024/2025 auf 200 erhöht werden.
Die Finanzierung dieses Programms der Jugendsozialarbeit erfolgt aus Mitteln
der Jugendhilfe. Grundlage der Berechnung bildet ein pauschales monatliches
Leistungsentgelt von 322,69 Euro pro Teilnehmer*in (322,69 Euro X 150 Plätze
X 12 Monate = 580.838,82 Euro). Ab dem Jahr 2024 sind Mittel in Höhe von
782.196,28 Euro pro Jahr vorgesehen. Grundlage der Berechnung bildet ein
pauschales monatliches Leistungsentgelt von 325,92 Euro pro Teilnehmer*inSeite 2 von 18
Seite 3
(325,92 € X 200 Plätze X 12 Monate = 782.196,28 Euro). Durch die Finanzie-
rung auf Basis eines monatlichen Leistungsentgelts ist sichergestellt, dass nur
die tatsächlich belegten Plätze finanziert werden, auch wenn die Erfahrung der
vergangenen Jahre zeigt, dass freiwerdende Plätze (z.B. durch Wegzug der
Teilnehmenden aus Bonn) umgehend neu belegt werden konnten und so na-
hezu durchgängig eine 100-prozentige Belegung erfolgte.
2. Bewertung
Die Zusammenarbeit zwischen Job Coach und der Beratungsstelle für Jugend-
berufshilfe hat sich ausgezeichnet durch:
a) direkte Vermittlung von Schüler*innen in das Job Coach-Programm,
sobald ein Platz frei wurde,
b) inhaltliche Abstimmung der individuellen Entwicklungsplanung, Einbe-
ziehung der Job Coaches in die Entwicklungskonferenzen
c) eine geregelte und abgestimmte Übergabe der Entlassschüler*innen in
die jeweilige An-schlussperspektive und
d) regelmäßigen Austausch auf Fachkräfteebene und durch gemeinsame
Dienstbesprechungen.
Zum 31.08.2021 haben insgesamt 85 Schüler*innen am Job Coach-Programm
teilgenommen. 44 Schüler*innen befanden sich in Klasse 9, 40 in Klasse 10
und 3 in Nachbetreuung.
Zum Schuljahresende 2021 haben 43 Schüler*innen die Schule verlassen, die
alle in einen passgenauen Anschluss vermittelt wurden: 15 konnten in eine
Ausbildung, 22 an ein Berufskolleg und 3 in eine Berufsvorbereitende Bil-
dungsmaßnahme vermittelt werden; 3 Schüler wechselte in die gymnasiale
Oberstufe einer Gesamtschule.
Zum Schuljahresende 2022 haben 46 Schüler*innen die Schule verlassen. Da-
von konnten 11 in eine betriebliche und 4 in eine schulische Berufsausbildung
vermittelt werden. 1 Schüler*innen konnte eine Einstiegsqualifizierung begin-
nen, 22 ein Berufskolleg besuchen. In die gymnasiale Oberstufe einer Gesamt-
schule wechselten 2 Schüler*innen, 3 in die Jugendwerkstatt des Caritasver-
bandes Bonn und 1 Schüler*in begann ein FSJ. 2 Schüler*innen wurden in eine
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme vermittelt. Es wurden also wieder alle
Teilnehmenden in einen passgenauen Anschluss vermittelt.
Das entspricht in beiden (Corona-)Jahren einer Vermittlungsquote der Schü-
ler*innen in einen individuellen passgenauen Anschluss von 100%.
Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist dies eine herausragende Quote,
zumal es in beiden Jahren für die Schüler*innen aufgrund verschiedener Be-
schränkungen und Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie größtenteilsSeite 3 von 18
Seite 4
unmöglich war, die zur Entwicklung der Perspektiven wichtigen Schulpraktika
durchzuführen.
Aufgrund des großen (Vermittlungs-)Erfolgs ist das Job Coach-Programm ge-
rade an Bonner Hauptschulen etabliert. Aus demselben Grund etabliert sich
das Programm „Förderung der Aus-bildungsreife“ aktuell an Bonner Realschu-
len, an den ein großer Bedarf für diese Form der Unterstützung vom Übergang
von Schule zur Berufsausbildung besteht und nachgefragt wird.
Im Rahmen der Arbeit des landesweiten Übergangssystems Kein Abschluss
ohne Anschluss (KAoA) ist die Koordinierte Übergangsgestaltung im Programm
„Förderung der Ausbildungsreife“ mit dem Baustein Job Coach ein Beste-
Praxis-Beispiel in NRW:
htt-
ps://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/arbeit_kaoa_bgp_ausbild
ungsreife_bn.pdf
Ohne Job Coach könnten zurzeit 150 benachteiligten Schüler*innen die not-
wendige und gesetzlich geforderte Unterstützung nicht erhalten. Paragraf 13
Absatz 1 SGB VIII formuliert den Anspruch benachteiligter oder beeinträchtigter
junger Menschen auf sozialpädagogische Hilfen zur schulischen und berufli-
chen Ausbildung und Eingliederung in die Arbeitswelt. Diese Leistung der Ju-
gendhilfe nach dem Achten Sozialgesetzbuch – Kinder- und Jugendhilfegesetz
ergänzt die Leistungen und Angebote der Agentur für Arbeit (SGB III) und des
Jobcenters (SGB II) auf den Grundlagen und mit den Methoden der Jugendhil-
fe.
Angesichts der oben beschriebenen Inhalte und Wirkungen werden die Fort-
führung und die Ausweitung der Maßnahme dringend befürwortet. Das Pro-
gramm Job Coach der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim gGmbH stellt
schon seit Jahren einen festen und bewährten Bestandteil im Bereich „Über-
gang Schule – Beruf“ dar. Die Entwicklung und die aktuelle Situation lassen
nicht erwarten, dass ein Bedarf für dieses Förderangebot nicht mehr bestehen
wird. Vor diesem Hintergrund schlägt die Verwaltung vor, dem Träger möglichst
lange Planungssicherheit zu verschaffen und das Programm bis zum Ende des
kommenden Doppelhaushalts mit der Option der Verlängerung bis zum Ende
des Schuljahres 2024/2025 fortzuführen. Die Umstellung auf die grundsätzlich
auf das Kalenderjahr bezogene Förderung erfolgt mit Blick auf die Veranschla-
gung der Mittel bezogen auf ein Haushaltsjahr.
Die benötigten Fördermittel wurden im Haushalt 2023/2024 angemeldet. Die
Förderung ist unter Berücksichtigung des § 82 GO NRW aus den oben darge-
stellten Gründen erforderlich.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbe-
zeichnung
Produkt Produktbezeichnung
1.06.05 Sonst. Leistungen zur
Förderung junger Men-
1.06.05.05 JugendsozialarbeitSeite 4 von 18
Seite 5
schen und Familien
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten (2023)
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
580.838,82 € 151000605/
73.1000
2023
Einzahlungen /
Erträge
Haushaltsbelastung
jährlich
580.838,82 €
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten (2024)
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
782.196,28 € 151000605/
73.1000
2024
Einzahlungen /
Erträge
Haushaltsbelastung
jährlich
782.196,28 €
Anlage/n
1 230410 Erfahrungsbericht JobCoach_2021 (öffentlich)Seite 5 von 18
JOBCOACH-PROGRAMM
ÜBERGANGSMANAGEMENT
SCHULE – BERUF
ERFAHRUNGSBERICHT
FÜR DAS SCHULJAHR
2020/2021
Jobcoach
Berufspädagogische BegleitungSeite 6 von 18
INHALTSVERZEICHNIS
RECHTSGRUNDLAGE .................................................................................................................. 05
KONZEPT ..................................................................................................................................... 05
ZIELGRUPPE ................................................................................................................................ 05
ZIELE DES JOBCOACH-PROGRAMMS .................................................................................. 06
AUSWERTUNG 2021 ................................................................................................................... 07
LEBENSSITUATION SCHÜLER*INNEN ................................................................................. 07
SCHULEN ..................................................................................................................................... 08
BERATUNGSSTELLE FÜR JUGENDBERUFSHILFE DER STADT BONN ..................................... 10
BETRIEBE .................................................................................................................................... 12
AGENTUR FÜR ARBEIT .............................................................................................................. 12
AUSWERTUNG DER MASSNAHME IM JAHR 2021 .................................................................... 13
VERTEILUNG DER TEILNEHMER*INNEN ZU SCHULEN .......................................................... 14
TEILNEHMER*INNENSTRUKTUR NACH KLASSEN ................................................................... 15
VERMITTLUNG NACH ERGEBNIS IM SCHULJAHR 2020/2021 ................................................ 16
VERMITTLUNG NACH SCHULEN UND SCHULABSCHLÜSSEN ................................................ 17
VERGLEICH DER SCHULABSCHLÜSSE 2020/2021 ................................................................... 18
STRUKTUR DER TEILNEHMER*INNEN ZUM JAHRESENDE ..................................................... 19
ZUSAMMENARBEIT MIT INSTITUTIONEN ................................................................................ 20
ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK ..................................................................................... 22Seite 7 von 18
Bildquelle: priscilla du preez auf unsplash.com
RECHTSGRUNDLAGE
§ 13 SGB VIII
KONZEPT
Im Jobcoach-Programm können in 2021 insgesamt 100 Schüler*innen
betreut werden. In Abstimmung mit dem Bonner Jugendamt wird das
Jobcoach-Programm an ausgewählten Bonner Schulen durchgeführt.
ZIELGRUPPE
Ziel des Jobcoach-Programms ist die Sicherung und Verbesserung der
Ausbildungsfähigkeit solcher Schüler*innen, für die aufgrund ihrer
bisherigen Schullaufbahn zu erwarten ist, dass sie die Herausfor-
derungen am Übergang von Schule in Beruf nur mit Unterstützung
bewältigen können. Häufig ist kein oder nur ein schwacher Schulab-
schluss zu erwarten und entsprechend gering sind die Chancen dieser
Schüler*innen, auf dem Ausbildungsmarkt einen Ausbildungsplatz oder
eine passgenaue Anschlussperspektive zu erhalten.
Erfahrungsbericht für das Schuljahr 2020/21
| 0504 |Seite 8 von 18
06 | | 07
AUSWERTUNG 2021
Das Jobcoach-Programm blickt erneut auf ein bewegtes Schuljahr 2020/2021 zu-
rück. Durch die anhaltende Corona-Pandemie wurden sowohl Schüler*innen als
auch Akteur*innen des Systems Schule und der Berufsorientierung/Jugendhilfe
weiterhin vor große Herausforderungen gestellt. Die von dem Jugendhilfeaus-
schuss der Stadt Bonn genehmigte Aufstockung auf 100 Plätze konnte wegen der
COVID-19-Pandemie in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Jugendbe-
rufshilfe der Stadt Bonn erst zum Schuljahr 2021/2022 beginnen.
Die pädagogischen Fachkräfte unterstützten im vergangenen Schuljahr durch-
schnittlich 85 Schüler*innen. Trotz der Schwierigkeiten, die sich pandemiebe-
dingt ergaben, konnten die Jobcoach-Fachkräfte einem Großteil der teilnehmen-
den Jugendlichen eine wertvolle Orientierung sowie direkte Unterstützung bei der
Entwicklung ihrer Ausbildungsreife und der Perspektivplanung geben.
LEBENSSITUATION SCHÜLER*INNEN
Auch im Schuljahr 2020/2021 waren die Schüler*innen im Kontext Schule mit
den wechselnden gesetzlichen Bestimmungen der Coronaschutz- und Betreu-
ungsverordnung konfrontiert. Das Schuljahr war weiterhin in unterschiedlichem
Ausmaß je nach Lage und Schule von Distanzlernen/Wechselunterricht oder
Quarantänephasen geprägt. Die Jobcoach-Fachkräfte konnten im Laufe des Jahres
ihre Präsenz an den Schulen nach den Sommerferien in angemessenem Umfang
erhöhen bzw. ihre Sprechstunden wieder regelhaft(-er) aufnehmen.
Der Impfstatus der Jugendlichen stand besonders im Fokus bei der beruflichen
Perspektivberatung, da auch die erfolgreiche Praktikumsakquise entscheidend
davon abhing, ob ein*e Schüler*in geimpft ist oder nicht.
Die psychischen Belastungen der ohnehin benachteiligten Zielgruppe waren für
das Jobcoach-Team während des gesamten Jahres nach wie vor deutlich wahr-
zunehmen. Der Zugang zu Anschlussmöglichkeiten musste sehr niederschwellig
vermittelt werden. An den grundsätzlichen Themen im Rahmen der Begleitung hat
sich kaum etwas verändert:
ZIELE DES JOBCOACH-PROGRAMMS
Durch eine intensive Förderung, arbeitsvorbereitende Maßnahmen und sozialpä-
dagogische Begleitung im Sinne eines ganzheitlichen Übergangsmanagements
sollen die jungen Menschen die Ausbildungsreife erlangen und eine für sie geeig-
nete Anschlussperspektive gesichert werden.
Mit den Schüler*innen werden auch anlassbezogen alternative berufsvorbereiten-
de Perspektiven (FSJ, BvB usw.) erarbeitet, falls eine Berufsausbildung (noch) nicht
erlangt werden kann. Zudem werden die Schüler*innen der 8., 9. und 10. Klasse in-
dividuell sowie persönlich bei der Planung der beruflichen Zukunft unterstützt und
begleitet. In diesem Sinne werden durch die Teilnahme Kompetenzen wie
Selbstbefähigung (kompetent im Bewerbungsverfahren, etc.),
lebenspraktische Fähigkeiten (Selbstmanagement, Orientierung in der Stadt etc.),
Medienkompetenzen (Informationsrecherche, Arbeit am PC etc.) und
Schlüsselqualifikationen (Termintreue, Zuverlässigkeit etc.)
der Schüler*innen für einen gelungenen Übergang Schule-Beruf, bzw. Ausbil-
dung gestärkt.
Bildquelle: green chameleon auf unsplash.comSeite 9 von 18
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gänzend kamen den Jobcoach-Fachkräften die digitalen Möglichkeiten über einen
Messengerdienst mit Videotelefonie zugute.
Die Entwicklungskonferenzen haben im Jahr 2021 weitgehend, aber zum Teil mit
eingeschränkter Besetzung in Präsenz oder in Online-Formaten, stattgefunden.
Praktikumsphasen fanden an fast allen teilnehmenden Schulen statt, wobei die
Auswahl der auszuprobierenden Berufe durch die angespannten Phasen der Pan-
demie mitunter sehr beeinträchtigt war. So kam es beispielweise zu häufigen
kurzfristigen Absagen. Die fehlende oder stark eingeschränkte Möglichkeit der
praktischen Erprobung hat viele Schüler*innen sehr stark verunsichert und in ih-
rer Berufsorientierung zunehmend eingeschränkt. Dennoch wurden seitens der
Schulen wiederholt Pflichtpraktika eingefordert, wodurch manche Schüler*innen
unter Handlungsdruck gerieten.
Nach wie vor haben viele Schüler*innen ambitionierte Berufswünsche, die
noch nicht zum erwarteten Schulabschluss passen,
die Verbesserung der Eigenwahrnehmung bildet ein zentrales Thema bei der
Begleitung,
Perspektivplanung wird stark von der Peergroup abhängig gemacht,
es besteht ein enger Fokus auf den eigenen Stadtteil und wenig Bereitschaft
zur Mobilität,
unzuverlässige Wahrnehmung von Terminen, einseitige Kommunikation bzw.
Nicht-Kontaktaufnahme oder ängstlich-vermeidendes Verhalten in entschei-
denden Prozessen der Anschlussplanung (z.B. Schulanmeldungen, Bewer-
bungen für Praktika/Ausbildung) ist nach wie vor häufig zu beobachten,
Probleme finanzieller Art, z.B. bei der Aufbringung von Kosten für das Prakti-
kum, bestehen weiterhin bei vielen Familien,
es fehlen Kenntnisse über das Bildungssystem,
Verständigungs- und Sprachbarrieren erschweren die Elternarbeit,
es gibt eine zum Teil sehr hohe Erwartungshaltung der Eltern bzgl. der for-
mellen Bildungsabschlüsse ihrer Kinder.
Die Jobcoach-Fachkräfte haben während dieser herausfordernden Zeit versucht,
trotz aller vielfältigen Veränderungen des öffentlichen und persönlichen Lebens
eine verlässliche Konstante für diese Zielgruppe abzubilden, sodass die jungen
Menschen auch unter erschwerten Voraussetzungen Wege in eine selbstbestimm-
te und gelingende berufliche Zukunft einnehmen können.
SCHULEN
Zum Schuljahresende 2020/21 wurden die Jobcoach-Plätze von 80 auf 100 Plätze
aufgestockt. Dadurch konnten die Hauptschulen mehr Jobcoach-Plätze an ihre
Schüler*innen vergeben. An zwei Schulen (Realschule Beuel sowie Gesamtschule
Bonns Fünfte) wurde das Programm neu vorgestellt und geplant, im Schuljahr
2021/2022 mit der Begleitung durch die Jobcoach-Fachkräfte zu beginnen.
Die Jobcoach-Fachkräfte haben sich stets an die pandemiekonformen Unterrichts-
konzepte und Möglichkeiten der jeweiligen Schule angepasst, um die berufliche
Orientierung mit den Schüler*innen weiter planen und gestalten zu können. Er-
Bildquelle: kyo azuma auf unsplash.com
Erfahrungsbericht für das Schuljahr 2020/21Seite 10 von 18
10 | | 11
Die Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Jugendberufshilfe der Stadt Bonn
fand trotz Corona-Maßnahmen wie gewohnt im regelmäßigen Austausch statt.
Die Beratungsstelle steuert die Zuweisung der für das Jobcoach-Programm ge-
eigneten Schüler*innen nach erfolgter Beratung an den teilnehmenden Schulen.
In diesem Jahr verzögerten sich durch die pandemischen Kontaktbeschränkun-
gen die Entlass- und Aufnahmezeiträume der Jugendlichen erneut; hier konnte in
engmaschiger Zusammenarbeit und regelmäßigem fachlichen Austausch im Sinne
der Schüler*innen an flexiblen Lösungen gearbeitet werden. Auch die Nachbetreu-
ungen konnten aufgrund der massiven Veränderungen in enger Absprache mit der
Beratungsstelle für Jugendberufshilfe der Stadt Bonn verlängert werden, um den
Schüler*innen in dieser unsicheren Zeit auch nach dem Verlassen der Schule eine
Orientierung anbieten zu können. Die Austauschgespräche und Entwicklungskon-
ferenzen wurden online oder in Präsenz (je nach Lage) abgehalten und von der
Beratungsstelle koordiniert und organisiert.
BERATUNGSSTELLE FÜR JUGENDBERUFSHILFE DER STADT BONN
Das Jobcoach-Programm ist im Rahmen des NRW-Landesvorhabens „Kein Ab-
schluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf“ in das Programm „Förderung
der Ausbildungsreife“ eingebettet und finanziert sich aus Mitteln des Amtes für
Kinder, Jugend und Familie der Stadt Bonn. Die Koordination der Förderung liegt
bei der Beratungsstelle für Jugendberufshilfe der Stadt Bonn, mit der eine enge
und vertrauensvolle Zusammenarbeit besteht. Die Auswahl, welche Schüler*in-
nen eine Unterstützung durch das Jobcoach-Programm erhalten können, wird von
der Beratungsstelle für Jugendberufshilfe der Stadt Bonn, den Lehrkräften und
dem Jobcoach-Team gemeinsam getroffen. Da das Jobcoach-Programm präven-
tiv arbeitet, werden im Programm ausschließlich Jugendliche begleitet, die noch
schulpflichtig sind. Die Begleitung soll am Ende der 8. Klasse bzw. spätestens im
vorletzten Schulbesuchsjahr beginnen und die Teilnahme ist freiwillig.
Ziel des Konzeptes „Förderung der Ausbildungsreife“ ist es, mit einem frühen prä-
ventiven Ansatz eine Förderstruktur zu etablieren, die individuell, bedarfsgerecht,
strukturiert, konsequent und „eng“ an der*dem Schüler*in Wirkung entfaltet.
Bildquelle: Maxim Abramov auf unsplash.com
Erfahrungsbericht für das Schuljahr 2020/21
10 |Seite 11 von 18
AUSWERTUNG DER MASSNAHME IM JAHR 2021
Die nachfolgenden statistischen Angaben beziehen sich auf den Zeitraum vom
1. August 2020 bis zum 31. Juli 2021. In dieser Zeit haben insgesamt 85 Schü-
ler*innen am Jobcoach-Programm teilgenommen. Davon waren 73 Schüler*innen
migrantischer Herkunft.
Das Geschlechterverhältnis war mit 50 weiblichen Teilnehmerinnen im Vergleich
zu 35 männlichen Teilnehmern diesmal nicht so ausgeglichen, wie die vergange-
nen Jahre.
BETRIEBE
Viele Betriebe und Unternehmen nahmen aus unterschiedlichen meist pande-
miebedingten Gründen keine oder nur vereinzelt Praktikant*innen auf. Manche
Betriebe sagten für ein Praktikum zu, mussten dies jedoch kurzfristig aufgrund
sich verändernder Maßnahmen absagen. Oftmals behielten sich Betriebe sämt-
licher Branchen auch kurzfristige Absagen vor oder verweigerten eine Zusage
grundsätzlich, da sie nicht absehen konnten, wie die Pandemieentwicklung bis
zum angefragten Praktikumszeitraum aussehen würde. Die Schüler*innen konn-
ten oftmals favorisierte berufliche Bereiche nicht kennenlernen, Angebote wie
digitale Berufsinformationsveranstaltungen erreichten nur einen kleinen Teil der
Zielgruppe. Viele Schüler*innen entschieden sich in Ermangelung entsprechender
beruflicher Erfahrungen tendenziell eher gegen eine Berufsausbildung. Im Laufe
des Jahres bekam der Impfstatus von Schüler*innen, die sich für ein Praktikum
bewerben, in den Betrieben eine immer größere Bedeutung. Ein Praktikum war
demnach nur noch als geimpfte*r Schüler*in möglich. Nach wie vor war dies je-
doch ein Thema bei den Jugendlichen und nicht alle haben sofort ein Impfangebot
angenommen. Daher fokussierte sich die Beratung der Jobcoach-Fachkräfte auch
auf dieses Thema.
AGENTUR FÜR ARBEIT
Die geschätzte Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit
fand im vergangenen Schuljahr zwar noch mit Einschränkungen statt. Das Abhal-
ten der Entwicklungskonferenzen im Online-Setting ermöglichte jedoch die weit-
gehende Teilnahme der Berufsberatenden. Berufspsychologische Testungen wur-
den weiterhin aufgrund der mitunter dynamischen pandemischen Entwicklungen
häufig ausgesetzt oder zeitlich nach hinten verschoben.
0 Divers
35 männlich
50 weiblich
73 mit Migrationshintergrund
12 ohne Migrationshintergrund
Erfahrungsbericht für das Schuljahr 2020/21
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TEILNEHMER*INNENSTRUKTUR NACH KLASSEN
Von den 85 Schüler*innen befanden sich zum Schuljahresende 2020/2021
44 Schüler*innen in Klasse 9, 38 in Klasse 10, Nachbetreuungen gab es zu diesem
Zeitpunkt 3.
Nachbetreuung Klasse 9 Klasse 10
KARL-SIMROCK
JOHANNES-RAU
ST. HEDWIG
AUGUST-MACKE
19 August-Macke 23 St. Hedwig 23 Karl-Simrock20 Johannes-Rau
VERTEILUNG DER TEILNEHMER*INNEN ZU SCHULEN
Am Programm teilgenommen haben die 4 Bonner Hauptschulen.
Dieses Jahr verließen 5 Schüler*innen das Programm aus unterschiedlichen Gründen
(Umzug, Missverständnisse über den Umfang der Jobcoach-Begleitung, Kollision
mit Freizeitaktivitäten, keine Teilnahmemotivation, etc.).
Erfahrungsbericht für das Schuljahr 2020/21
14 | | 15Seite 13 von 18
VERMITTLUNG NACH SCHULEN UND SCHULABSCHLÜSSE
In diesem Jahr verließ 1 Schüler die Schule ohne Schulabschluss, 9 Schüler*innen
nach der 9. Klasse, 12 erreichten die Fachoberschulreife und 22 den erweiterten
Hauptschulabschluss. Erstaunlich war dieses Jahr, dass 2 Schülerinnen den Sprung
bereits nach der 9. Klasse in eine Ausbildung wagten und auch schafften.
Auch dieses Jahr konnten einige Schüler*innen durch regelmäßige Einzelnachhilfe
von Ehrenamtlichen in den Räumlichkeiten des Jobcoach-Programms bzw. je nach
pandemischer Situation im Online-Setting darin unterstützt werden, den ange-
strebten Schulabschluss zu erreichen.
Durch die Einzelfallbegleitung der Jobcoach-Fachkräfte und die intensive Beschäf-
tigung mit den angestrebten Berufsbildern konnten passgenau Berufe für jede*n
Einzelne*n erarbeitet und so die Begleitung erfolgreich beendet werden.
August-Macke-HS St. Hedwig Johannes-Rau Karl-Simrock
Schüler*innen
insgesamt 9 13 14 8
KARL-SIMROCK
JOHANNES-RAU
ST. HEDWIG
AUGUST-MACKE
FOR Klasse 10 Klasse 9 ohne Abschuss
VERMITTLUNG NACH ERGEBNIS IM SCHULJAHR 2020/2021
Zum Schuljahreswechsel haben 38 Schüler
*innen, nach der 10. Klasse die Schule
verlassen, weitere 3 haben sich entschie-
den, nach der 9. Klasse die Regelschule zu
beenden, 3 sind in Nachbetreuung geblie-
ben. Hiervon konnten 15 eine Ausbildung
beginnen. 22 Schüler*innen wechselten
auf ein Berufskolleg, da sie die für eine
Ausbildung erforderliche Ausbildungsreife
noch nicht erlangt haben, aber schon in
der Berufsrichtung Sicherheit bekommen
konnten.
3 Schüler*innen erreichten die gymna-
siale Qualifikation für die Oberstufe
und wechselten auf eine Gesamtschule.
1 Schülerin fühlte sich noch nicht „reif“
für eine Ausbildung und fand ein FSJ,
3 Schüler*innen wechselten in eine BvB.
Dieses Jahr ist es gelungen, dass alle Teil-
nehmenden eine Anschlussperspektive
finden konnten!
Im Folgenden werden die Vermittlungser-
folge des Jobcoach-Programms dargestellt:
22 Berufsfach-
schule
3 BvB (Berufsvorbe-
reitende Bildungs-
maßnahme)
3 Gesamtschule
1 FSJ (Freiwilliges
Soziales Jahr)
15 Ausbildung
Erfahrungsbericht für das Schuljahr 2020/21
16 | | 17Seite 14 von 18
Bildquelle: freepik auf freepik
STRUKTUR DER TEILNEHMER*INNEN ZUM JAHRESENDE
Im Dezember 2021 wurden 105 Jugendliche betreut, da die Plätze zum Schul-
jahresbeginn 2021/2022 auf 100 aufgestockt wurden. An der Realschule
Bonn-Beuel wurde das Programm mit 10 Plätzen neu eingeführt, sodass hier
derzeit nur Schüler*innen der Klasse 9 begleitet werden. Der Bedarf ist nach
wie vor sehr hoch, sodass zum Januar 2022 weitere 50 Plätze aus dem Akti-
onsprogramm „Nachholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ finanziert
werden. Durch die langjährige Tätigkeit der Jobcoach-Fachkräfte an den Schulen
haben sich die Vorteile von deren Betreuung unter den Schüler*innen herum-
gesprochen. Dadurch hat sich eine hohe Akzeptanz für das Programm entwi-
ckelt, sodass die Jugendlichen überwiegend gerne daran teilnehmen. Durch die
Schulschließungen bzw. die Kontaktbeschränkungen wurde die Begleitung zu-
nehmend auch digital umgestellt, was von fast allen Schüler*innen und auch
den Fachkräften sehr positiv aufgenommen wurde.
Klasse 10 Klasse 9 Nachbetreut Gesamt
August-Macke-HS 8 15 2 25
St. Hedwig-HS 10 13 4 27
Johannes-Rau-HS 5 7 2 14
Karl-Simrock-HS 15 11 3 29
RS Beuel – 10 – 10
VERGLEICH DER SCHULABSCHLÜSSE 2020/2021
40 Teilnehmende in 2020 44 Teilnehmende in 2021
FOR Klasse 10 Klasse 9 Ohne Abschluss
Erfahrungsbericht für das Schuljahr 2020/21
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ZUSAMMENARBEIT MIT INSTITUTIONEN
Mit den folgenden Institutionen konnte die Zusammenarbeit fortgesetzt und
auch aufgenommen werden:
Beratungsstelle für Jugendberufshilfe der Stadt Bonn
(Koordination „Förderung der Ausbildungsreife“)
Arbeitskreis Jugendberufshilfe
Bonner Schulen
August-Macke-Schule
St. Hedwig-Schule
Johannes-Rau-Schule
Karl-Simrock-Schule
Realschule Bonn-Beuel
Bonns Fünfte
Praktikums- und Ausbildungsbetriebe
Berufs- und Rehaberatung der Agentur für Arbeit
Berufskollegs:
Friedrich-List Berufskolleg
Heinrich-Hertz Europakolleg
Ludwig-Erhard Berufskolleg
Robert-Wetzlar Berufskolleg
Berufskolleg Bonn-Duisdorf
Bildungsträger & Einrichtungen der Kinder- & Jugendhilfe
Caritasverband für die Stadt Bonn e.V.
(Jugendwerkstatt und Schulwerkstatt)
DAA (Deutsche Angestellten-Akademie GmbH)
AsA (Ausbildung statt Abschiebung e.V.)
intra bonn gemeinnützige GmbH
Studenten bilden Schüler e.V.
Freiwilligenagentur der Stadt Bonn
Caritas-Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder – Katholische
Familien- und Erziehungsberatung für Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis
Berufliche Bildungslotsen - Handwerkskammer zu Köln
Erfahrungsbericht für das Schuljahr 2020/21
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ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Der vorliegende Erfahrungsbericht des Schuljahres 2020/2021 hat aufgezeigt, dass
die Begleitung während der Corona-Pandemie besonders flexibel gestaltet wer-
den muss: z.B. in der Kontaktgestaltung mit den Jugendlichen, die für die Berufs-
orientierung so wichtig ist. Die Flexibilität der Jobcoach-Mitarbeiter*innen an die
sich ständig verändernden Gegebenheiten war im vergangenen Jahr nach wie vor
von großer Bedeutung. Der gewohnte Rahmen, um den Schüler*innen Zugänge zur
Perspektiventwicklung zu ermöglichen, war immer noch nicht gegeben.
Mithilfe des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendli-
che“ können die Jobcoach-Plätze ab Januar 2022 auf 150 Plätze aufgestockt wer-
den. Dies wird sukzessive umgesetzt. Dadurch werden perspektivisch auch weite-
re Schulen und Schüler*innen vom Jobcoach-Programm profitieren.
Dorothee Serrano Mundorf
Projektleitung Jobcoach – Programm an Bonner Schulen
für das Jobcoach-Team
Erfahrungsbericht für das Schuljahr 2020/21
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Jobcoach
Berufspädagogische Begleitung
Gestaltet von: Julia Tschirner jule_tschirnerSeite 18 von 18

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Datenstand: 02.11.2026, 19:59 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de