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230329 · Beschlussvorlage

Zuschuss an Pro Familia zur Förderung des Projektes "Gesundheitsförderung für Migrantinnen und Migranten"

Nummer
230329
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
14.02.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Gesundheit 09.05.2023 Entscheidung federführend
  2. Sitzung des Integrationsrates 21.03.2023 Anhörung
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Beschlussvorlage
öffentlich
230329
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
05 Amt für Integration und Vielfalt
Dezernat:
Dez. OB
Zuschuss an Pro Familia zur Förderung des
Projektes "Gesundheitsförderung für Migrantinnen
und Migranten"
Beratungsfolge
Integrationsrat 21.03.2023 Anhörung
Ausschuss für Soziales, Migration und
Gesundheit
09.05.2023 Entscheidung
Beschlussvorschlag
Die Pro Familia Beratungsstelle Bonn erhält für das Jahr 2023 einen Zuschuss
von bis zu 40.492,00 € zu den nachgewiesenen und anerkannten Personal-
und Sachkosten für das Projekt "Gesundheitsförderung für Migrant*innen“.
Begründung
Das Projekt „Gesundheitsförderung für Migrant*innen“ wendet sich an sozial
benachteiligte eingewanderte und geflüchtete Menschen, vor allem an Frauen
und Familien. Mit der niederschwelligen, aufsuchenden Arbeit des Projektes
werden diese Zielgruppen erfahrungsgemäß sehr gut erreicht. Der Bedarf ist
groß, denn migrationsbedingte und kulturelle Barrieren führen dazu, dass
Eingewanderte und Geflüchtete an wichtigen präventiven Angeboten im
psychosozialen und gesundheitlichen Bereich nicht teilnehmen. Belastungen
durch Migration und Flucht, Erfahrungen mit Ausgrenzung und Diskriminierung,
unterschiedliche Vorstellungen von Gesundheit, Krankheit und Prävention,
Unkenntnisse und die Überforderung, die hiesigen komplexen Strukturen und
Möglichkeiten zu überblicken, sind – nicht nur in Bonn – die häufigsten Gründe
und ziehen weitere Probleme nach sich, wie z.B. Trennung und Scheidung oder
häusliche Gewalt.
Ziel des Projektes ist es daher, belasteten Familien Zugang in das
Gesundheitssystem (Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft,
Untersuchungen für Kinder, u.a.) und in unterstützende Angebote (Kita, Eltern-
Kind-Gruppen, Müttergruppen, Projekte für Familien u.a.) zu ermöglichen. Pro
Familia informiert zudem zu Themen wie Familienplanung, Lebensplanung,
auch beruflich, gesundes Aufwachsen von Kindern (Ernährung, Bewegung,
Medienverhalten), aber auch zu Themen wie Geschlechterrollen, Sexualität,
Sexualerziehung in der Schule und nicht zuletzt zu Konflikten und Gewalt in der
Partnerschaft bzw. in der Kindererziehung. Pro Familia arbeitet hierzu seitSeite 1 von 2
Seite 2
langem eng und gut vernetzt mit Organisationen und Einrichtungen in den
Bereichen Migration/Integration, Gesundheit, Soziales, Bildung zusammen.
Das Projekt wird von einer hauptamtlichen, mehrsprachigen, pädagogisch-
therapeutischen Fachkraft durchgeführt. Für weitere Sprachen gibt es einen
Pool von ehrenamtlichen Übersetzerinnen, die für die Themen und
Vorgehensweisen des Projektes geschult und sensibilisiert werden.
Die weitere Förderung des Projektes wird von der Verwaltung befürwortet. Die
hierfür erforderlichen Haushaltsmittel sind im Budget des Amtes für Integration
und Vielfalt enthalten. Die Auszahlung des Zuschusses entspricht den
Regelungen des § 82 GO NRW. Während der vorläufigen Haushaltsführung
wird der Zuschuss nur bis zu maximal 80% des Jahreszuschusses ausgezahlt.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung
1.01.04 Koordination Integration 01.04.01 Koordination Integration
Investive Kosten der Maßnahme
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen
Einzahlungen
Investiver
Finanzsaldo
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
40.492,00 190000104/
73.1000
2023
Einzahlungen /
Erträge
0,00
Haushaltsbelastung
jährlich
40.492,00
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 22:17 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de