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230320 · Beschlussvorlage

Zuschuss an die Fachstelle für interkulturelle Bildung und Beratung - FiBB e.V. für das Projekt "Ab ins Grüne!"

Nummer
230320
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
13.02.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Gesundheit 01.03.2023 Entscheidung federführend
  2. Sitzung des Integrationsrates 21.03.2023 Anhörung
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Beschlussvorlage
öffentlich
230320
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
05 Amt für Integration und Vielfalt
Dezernat:
Dez. OB
Zuschuss an die Fachstelle für interkulturelle
Bildung und Beratung - FiBB e.V. für das Projekt
"Ab ins Grüne!"
Beratungsfolge
Ausschuss für Soziales, Migration und
Gesundheit
01.03.2023 Entscheidung
Integrationsrat 21.03.2023 Anhörung
Beschlussvorschlag
(vorbehaltlich der Anhörung im Integrationsrat)
Die Fachstelle für interkulturelle Bildung und Beratung – FiBB e.V. erhält für
das Projekt „Ab ins Grüne!“ für den Zeitraum 01.01.2023 bis 31.12.2023 einen
Zuschuss von bis zu 7.000,00 € zu den nachgewiesenen, anerkannten und
ungedeckten Honorarkosten.
Begründung
Die Fachstelle für interkulturelle Bildung und Beratung FiBB e.V. ist ein Verein
von Fachkräften verschiedener Fachrichtungen, mit und ohne
Einwanderungsgeschichte, der Projekte der interkulturellen Bildung durchführt.
Dazu gehören neben niederschwelligen Angeboten und Projekten der Eltern-
und Familienbildung sowie der vorurteilsbewussten pädagogischen Arbeit mit
Kindern und Jugendlichen auch Angebote zu Natur und Umwelt im Sozialraum.
Hierzu kann FiBB das 2022 erfolgreich gestartete Projekt “Ab ins Grüne –
Gemeinsame Naturerlebnisse als Beitrag zum gesellschaftlichen
Zusammenhalt“ 2023 fortsetzen.
Das Projekt gehen darauf zurück, dass geflüchtete oder eingewanderte
Menschen in ihrem Sozialraum Natur und Umwelt zu wenig als wesentliche
Lebensgrundlage wahrnehmen und zu selten als Freizeit- und Erholungsort
erleben, der ihnen und ihren Kindern guttut und sie stärkt. Kommunale
Angebote zur Freizeitgestaltung in der Natur werden nur unzureichend genutzt.
Ziel des Projektes ist es daher, den Wert der Natur durch gemeinsame
Erlebnisse und Aktivitäten erfahrbar zu machen und den Schutz des eigenen
Lebensumfeldes als gemeinsame Aufgabe aller zu erleben. Zielgruppe desSeite 1 von 3
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Projekts sind im Bonner Norden lebende Jugendliche und Erwachsene mit und
ohne Flucht- oder Einwanderungsgeschichte, die oftmals in prekären sozialen
Verhältnissen leben. Neben Exkursionen und Ausflügen gibt es unter anderem
Workshops, ein niederschwelliges Natur-Café, praktische „Do-it-yourself“-Tipps
und weiteres. Alle Aktivitäten dienen auch der gemeinsamen Wertebildung in
einer heterogenen Stadtgesellschaft und der Vermittlung von demokratischen
Grundlagen zum gemeinsamen Handeln im Interesse der Gemeinschaft.
FiBB e.V. hat langjährige Erfahrung in der Arbeit mit benachteiligten
eingewanderten bzw. geflüchteten Familien und Zugang zu den Communities.
Die Finanzierung des Projektes erfolgt zu 90% aus Mitteln des BAMF, die
restlichen Projektkosten müssen durch Eigenmittel und Drittmittel finanziert
werden.
Die Förderung des Projektes wird von der Verwaltung befürwortet. Die hierfür
erforderlichen Haushaltsmittel sind im Budget des Amtes für Integration und
Vielfalt enthalten. Die Auszahlung des Zuschusses entspricht den Regelungen
des § 82 GO NRW. Während der vorläufigen Haushaltsführung wird der
Zuschuss nur bis zu maximal 80% des Jahreszuschusses ausgezahlt.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnu
ng
Produkt Produktbezeichnung
1.01.04 Koordination Integration 01.04.01 Koordination Integration
Investive Kosten der Maßnahme
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen
Einzahlungen
Investiver
Finanzsaldo
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckun
g
Auszahlungen /
Aufwendungen
7.000,00 190000104/
73.1000
2023
Einzahlungen /
Erträge
0,00
Haushaltsbelastung
jährlich
7.000,00
Anlage/n
KeineSeite 2 von 3
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Datenstand: 03.11.2026, 00:54 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de