230313 · Beschlussvorlage
Beteiligungskonzept Projekt "Aktive Erinnerungskultur"
Kerndaten
- Nummer
- 230313
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 10.02.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Beirates Bürgerbeteiligung Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Entscheidung federführend
Dateien
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Beschlussvorlage öffentlich 230313 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 41 Kulturamt Dezernat: Dez. IV Beteiligungskonzept Projekt "Aktive Erinnerungskultur" Beratungsfolge Beirat Bürgerbeteiligung 24.02.2023 Empfehlung Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 02.03.2023 Entscheidung Beschlussvorschlag Dem als Anlage beigefügten Entwurf des Beteiligungskonzeptes zum Projekt „Aktive Erinnerungskultur“ wird zugestimmt. Begründung Ziel des Projekts „Aktive Erinnerungskultur“ im Zentrum für Stadtgeschichte und Erinnerungskulturen der Stadt Bonn ist es, bis Ende 2023 ein Konzept für eine langfristige Koordinierungsstelle zum Thema Erinnerungskultur zu erarbeiten. Der Fokus des Projekts liegt auf Erinnerungsorten im Stadtraum (wie Straßennamen, Platznamen, Mahnmäler, Denkmäler, Hinweisschilder, Statuen, Friedhöfe etc.), die Bezüge zum Nationalsozialismus und Kolonialismus aufweisen. Weitere Themen können hinzukommen. Erinnerungsorte sind von Menschen gemacht und von deren Werten geprägt. Doch die Werte einer Gesellschaft und deren Perspektive auf die Vergangenheit ändern sich stetig. Deshalb diskutiert die (Stadt-)Gesellschaft Orte der Erinnerungskultur kontinuierlich. Das Projekt „Aktive Erinnerungskultur“ sammelt Bonner Stimmen und erarbeitet daraus ein Konzept zur Etablierung einer vielstimmigen und dialogischen Erinnerungskultur in Bonn Um das Konzept zu erstellen und so die konkrete Ausgestaltung der Koordinationsstelle zu definieren, sollen möglichst viele Stimmen von Menschen in Bonn miteinbezogen werden. Hierfür werden in einem komplexen Beteiligungsverfahren verschiedene Beteiligungsformate angeboten. Einzelheiten ergeben sich aus dem beigefügten Beteiligungskonzept. Anlage/nSeite 1 von 9 Seite 2 1 Beteiligungskonzept Aktive Erinnerungskultur (öffentlich)Seite 2 von 9 Beteiligungskonzept samt Fragenkatalog Beteiligungskonzept Projekt „Aktive Erinnerungskultur“ im Zentrum für Stadtgeschichte und Erinnerungskulturen der Stadt Bonn - Komplexes Verfahren gemäß den Leitlinien der Stadt Bonn Ziel des Projekts „Aktive Erinnerungskultur“ im Zentrum für Stadtgeschichte und Erinnerungskulturen der Stadt Bonn ist es, bis Ende 2023 ein Konzept für eine langfristige Koordinierungsstelle zum Thema Erinnerungskultur zu erarbeiten. Das Projekt „„Aktive Erinnerungskultur“ setzt sich aus den Arbeitsschwerpunkten Dialog, wissenschaftliche Recherche und Erinnerungskunst zusammen. Der Fokus des Projekts liegt auf Erinnerungsorten im Stadtraum (wie Straßennamen, Platznamen, Mahnmäler, Denkmäler, Hinweisschilder, Statuen, Friedhöfe etc.), die Bezüge zum Nationalsozialismus und Kolonialismus aufweisen. Weitere Themen können hinzukommen. Erinnerungsorte sind von Menschen gemacht und von deren Werten geprägt. Doch die Werte einer Gesellschaft und deren Perspektive auf die Vergangenheit ändern sich stetig. Deshalb diskutiert die (Stadt-)Gesellschaft Orte der Erinnerungskultur kontinuierlich. Das Projekt „Aktive Erinnerungskultur“ sammelt Bonner Stimmen und erarbeitet daraus ein Konzept zur Etablierung einer vielstimmigen und dialogischen Erinnerungskultur in Bonn. Die langfristige „Koordinierungsstelle Erinnerungskultur“ soll als Anlaufpunkt für erinnerungskulturelle Anliegen von Seiten der Bürger*innen dienen. Sie koordiniert zudem die interne Zusammenarbeit verschiedener Ämter zu erinnerungskulturellen Themen. Des Weiteren soll sie Räume für Diskussion und Austausch zwischen verschiedenen Beteiligten (Politik, Stadtverwaltung, zivilgesellschaftliche Akteur*innen) bieten. Im Sinne einer „aktiven“ Erinnerungskultur soll jedoch nicht nur passiv auf erinnerungskulturelle Anliegen reagiert werden, sondern durch verschiedene Formate aktive Impulse für eine langfristige und partizipative Beschäftigung mit erinnerungskulturellen Themen gesetzt werden. Um das Konzept zu erstellen und so die konkrete Ausgestaltung der Koordinationsstelle zu definieren, sollen möglichst viele Stimmen von Menschen in Bonn miteinbezogen werden. Hierfür werden verschiedene Beteiligungsformate angeboten. Neben gezielten Interviews mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und verschiedenen Vermittlungsformaten (z.B. Pop-Up-Ausstellung, Podiumsdiskussion, Führungen, Workshops), soll ebenfalls eine digitale Beteiligungsmöglichkeit angeboten werden.Seite 3 von 9 Zeitlicher Rahmen: 1. Zielsetzung des Gesamtprojekts Themen der Beteiligung Konzept für eine langfristige „Koordinierungsstelle Erinnerungskultur“ Arbeitsweise der „Koordinierungsstelle Erinnerungskultur“ Inhalte und Themenschwerpunkte der „Koordinierungsstelle Erinnerungskultur“ Ziel der Beteiligung: Was ist die Gesamtzielsetzung des Projekts? o Die Antworten aus der Beteiligung fließen in das Konzept für eine langfristige „Koordinierungsstelle Erinnerungskultur“ mit ein und zeigen, was sich Bonner*innen für diese Koordinierungsstelle wünschen (strukturell und inhaltlich) Was soll damit erreicht werden? o Erfassung von Ideen, Anregungen, Wünschen und Vorschlägen aus der Stadtgesellschaft, damit diese im Konzept der Koordinierungsstelle berücksichtigt werden können o Breite Akzeptanz der Koordinierungsstelle herstellen März 2022: Projektstart Ende 2023: Fertigstellung des Konzepts für eine „Koordinierungsstelle Erinnerungskultur“ Anfang 2024: Beginn der „Koordinierungsstelle Erinnerungskultur“ Bestandsaufnahme, Konzeptionsphase Vernetzung mit anderen Städten, Wissenschaft, Zivilgesellschaft etc. Beginn des Beteiligungsprozesses, erste Interviews und Veranstaltungen März23: Beginn des Bonn-macht-mit-Beteiligungsprozesses 26.04.23: Informationsveranstaltung mit Mitmachformaten 10.02.23: Pop-Up-Ausstellung mit Mitmachtafeln wird eröffnet Ab Mai 2023: Datenauswertung Ab September 2023: Verschriftlichung der Ergebnisse und FeedbackschleifenSeite 4 von 9 2. Rahmenbedingungen Einordnung in Bezug auf die Frühzeitigkeit und Ergebnisoffenheit Was sind die Rahmenbedingen? Welchen Ergebnisspielraum gibt es? Da die „Koordinierungsstelle Erinnerungskultur“ eine Stelle innerhalb der Stadtverwaltung wird, unterliegt sie den Richtlinien und Verordnungen der Stadt Bonn. Die „Koordinierungsstelle Erinnerungskultur“ wird selbst keine Entscheidungen zu Veränderungen von städtischen Erinnerungsorten treffen. Diese Entscheidungen sind der Politik (Stadtrat oder Bezirksvertretungen) vorbehalten. Es geht darum, Entscheidungen vorzubereiten. Während stadtintern ein passender Workflow entwickelt werden muss, geht es in der Beteiligung vor allem darum, wie die Koordinierungsstelle extern, z.B. mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, interessierten Bürger*innen etc. zusammenarbeitet. Gestaltungs- und Entscheidungsspielräume Wo gibt es Gestaltungs- und Entscheidungsspielräume? o Erinnerungskulturelle Themen und Orte: Welche Themen und Orte sind den Bonner Bürger*innen wichtig? Diese werden priorisiert behandelt. o Umgang mit einzelnen Erinnerungsorten: Welche Methoden der Darstellung der Sachverhalte und ihrer Zusammenhänge werden unterstützt? o Diskussionsformate: Wie sollen die Stadtgesellschaft und besonders die zivilgesellschaftlichen Akteur*innen in Diskussionen zu erinnerungskulturellen Themen eingebunden werden? Soll es ein Gremium geben, das diese Themen diskutiert? Soll es mehrere thematische Gremien geben? Wie sollen diese Gremien besetzt sein? Zu welchen Anlässen tagen sie, wie oft? Soll es einen „Runden Tisch Erinnerungskultur“ geben, zu dem Interessierte zusammenkommen können? Im Falle einer Straßenumbenennung: Wie sollen Anwohnende miteinbezogen werden? etc. Vorfestlegungen (z.B. rechtlicher Rahmen, Beschlüsse, Eigentumsverhältnisse) Was wurde bereits festgelegt/entschieden? o Es wurde bereits entschieden, dass das zu erstellende Konzept (Ende 2023) auf eine langfristige Koordinierungsstelle abzielt Konfliktlagen Welche Vorgeschichte gibt es zu dem Prozess? o Bereits seit einigen Jahren hat die Stadtverwaltung auf das Projekt „Aktive Erinnerungskultur“ hingewiesen und Bürger*innen vertröstet, dass das Projekt sich ihren Themen annimmt. Die Erwartungen sind hoch.Seite 5 von 9 Gibt es im Vorfeld bereits Konfliktlagen? o Erinnerungskultur ist ein stark umstrittenes Thema. Diskussionen in der Bonner Politik und in den Medien zeigen, dass in Bonn sehr unterschiedliche Meinungen existieren wie mit einzelnen Orten umzugehen ist. 3. Festlegung Projektbeauftragter Wer ist der Ansprechpartner / die Ansprechpartnerin für die Einwohnerinnen und Einwohner? Lisa Groh-Trautmann, Zentrum für Stadtgeschichte und Erinnerungskulturen (41-2), E-Mail: lisa.trautmann@bonn.de Maren Dürr, Zentrum für Stadtgeschichte und Erinnerungskulturen (41-2), Telefon: 0228-772838, E-Mail: maren.duerr@bonn.de 4. Auswahl und Ansprache der zu Beteiligenden - konkrete Zielgruppen Welche konkreten Zielgruppen sollen speziell angesprochen werden? o Insgesamt gibt es die drei Zielgruppen der Beteiligung: 1) zivilgesellschaftliche Akteur*innen, 2) interessierte Bürger*innen 3) Jugendliche und junge Erwachsene 4) Personen, die keine oder wenig Berührungspunkte zu aktuellen Themen der Erinnerungskultur haben Zielgruppe 1 wird zudem direkt kontaktiert und es finden Interviews statt, ein Netzwerk wird aufgebaut und sie sind zu allen öffentlichen Veranstaltungen eingeladen. Zielgruppe 2 wird zum Teil kontaktiert und interviewt und sind zu allen öffentlichen Veranstaltungen eingeladen Zielgruppe 3 (Jugendliche und jungen Menschen): Als eigenes Format zur zielgruppengerechten Einbindung in die zukünftige Koordinierungsstelle und erinnerungskulturellen Themen werden Veranstaltungen (Workshops etc.) mit Jugendlichen und jungen Menschen in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte und NS- Dokumentationszentrum durchgeführt. Darüber hinaus werden Jugendliche und junge Menschen zu den öffentlichen Veranstaltungen eingeladen und ins Netzwerk integriert. – Erinnerungsarbeit fördert die Entwicklung eines kritischen Umgangs mit der Geschichte und dem heutigen gesellschaftlichen und politischen Handeln und dient so dem zentralen Ziel der Kinder- und Jugendbeteiligung, junge Menschen zu befähigen, als mündige Bürger*innen ihre Lebensbedingungen mitzugestalten.Seite 6 von 9 Zielgruppe 4 wird durch die Pop-Up-Ausstellung auf das Projekt gestoßen, die ab Februar 2023 bis Ende 2023 in verschiedenen Räumlichkeiten in Bonn gezeigt wird. Innerhalb der Pop-Up-Ausstellung gibt es ebenfalls Mitmachtafeln, wo die Besuchenden ihre Meinungen hinterlassen können. Ist es ggf. wichtig, Menschen einzubeziehen, die evtl. gar nicht in Bonn leben, deren Belange aber berührt werden? o Vorrangig sollten Menschen befragt werden, die in Bonn leben oder sich hier aufhalten. Wie lange sie hier leben/ sich hier aufhalten, spielt keine Rolle. Welche Maßnahmen werden zur barrierefreien Gestaltung des Prozesses ergriffen? o Pop-Up-Ausstellung: Die Ausstellungstexte sind möglichst kurz und prägnant gehalten, Übersetzungen in Englisch und Einfache Sprache liegen vor. Auf Barrierefreiheit der Ausstellungsräume wird geachtet. o Veranstaltungen: Auf Barrierefreiheit der Veranstaltungsräume wird geachtet. o Bonn-macht-mit: Fragen sind in möglichst einfacher Sprache verfasst. Der Fragenumfang ist nicht zu groß. Ansonsten ist die Beteiligung an die Rahmenbedingungen des Beteiligungsformats Bonn-macht-mit.de geknüpft. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Einwohnerinnen und Einwohner – insbesondere die schwer zu erreichenden Zielgruppen – zur Mitwirkung zu ermutigen? o Pressemitteilung, Werbung über Social Media und Netzwerke, persönliche Ansprache, schriftliche Einladung, gezielte Ansprache von Gruppen/ Vereinen. Die schwer zu erreichenden Zielgruppen werden außerdem bei der Pop-Up-Ausstellung durch die Auswahl diverser Ausstellungsorte erreicht. Veranstaltungen wie Workshops werden auf die Zielgruppe zugeschnitten. 5. Prozessplanung Geht es um Information, Anhörung, Einbeziehung oder Mitbestimmung? o Die Expertisen der Bonner*innen sowie ihre Meinungen zu erinnerungskulturellen Themen sollen erhoben und in das Konzept zur Ausgestaltung der Koordinierungsstelle mit einbezogen werden. Wie sollen die Prozessphasen (Ideenfindung, Konkretisierung und Umsetzung) ausgestaltet werden? o Die Fragen, die wir an die Bonner Stadtgesellschaft stellen, haben wir bereits in der Konzeptionsphase (März bis August 2022) erarbeitet. Seither haben wir bereits verschiedene Beteiligungsformate durchgeführt (Führungen, Veranstaltungen, Interviews, Workshops), wobei wir die Fragen immer wieder durch unsere Erfahrungswerte nachschärfen. Die konkreten Fragestellungen für Bonn-macht-mit sollen auf Basis der ersten Erfahrungen Anfang 2023 entwickelt werden. 6. Wie soll der Prozess ausgestaltet werden?Seite 7 von 9 Beschreibung des geplanten Prozesses / der einzelnen Phasen o Mehrere parallele Beteiligungsverfahren (hierin: immer wieder Nachschärfen der Fragen); Datenauswertung, Verschriftlichung, Feedbackschleifen, Erstellung eines finalen Konzepts Wie wird ggf. das Konfliktmanagement gestaltet? o Auf Veranstaltungen gibt es Moderator*innen, die auf Konflikte vorbereitet sind und Meinungsverschiedenheiten moderieren können. Die Mitarbeitenden sind sich über die Konfliktlage bewusst und sind bereit zu vermitteln. Wie wird die Kommunikation speziell mit der/an die Öffentlichkeit gestaltet? – Wie soll die Transparenz im Prozess gesichert werden? o Über die Plattform Bonn-macht-mit.de soll der Prozess vorbereitet und begleitet werden. Hierüber sollen auch die Ergebnisse rückgespiegelt werden. o Begleitet wird der Prozess von Pressemitteilungen o Auf der Informationsveranstaltung im April 2023 werden erste Ergebnisse diskutiert Vorklärung von Verantwortlichkeiten, Zuständigkeiten und Rollen – Wie ist der Prozess der Bürgerbeteiligung in das kommunale Geschehen eingebettet? o Das Zentrum für Stadtgeschichte und Erinnerungskulturen (41-2) benennt die/den Projektverantwortliche(n) und koordiniert die Bürgerbeteiligung intern, (ggf. mit einem externen Partner). o Die Stabsstelle Bürgerbeteiligung ist in die Planung und Durchführung der Beteiligungen eingebunden. o Der Beirat Bürgerbeteiligung wird kontinuierlich über den Prozess informiert. o Der Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, der Kulturausschuss sowie weitere Gremien werden bedarfsweise über Mitteilungsvorlagen informiert. 7. Umgang mit den Ergebnissen des Beteiligungsprozesses Wie werden die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses in den politischen Entscheidungsprozess eingespeist? o Die Ergebnisse werden in das Konzept für die langfristige „Koordinierungsstelle Erinnerungskultur“ eingearbeitet. Dieses Konzept wird dem Kulturausschuss in der zweiten Jahreshälfte 2023 vorgestellt. Wie werden die Ergebnisse des Entscheidungsprozesses an die beteiligten Einwohner und Einwohnerinnen und an die Öffentlichkeit kommuniziert? o Die Ergebnisse aller Beteiligungsformate zusammen werden im Konzept für die langfristige „Koordinierungsstelle Erinnerungskultur“ zu lesen sein, das Ende 2023 fertiggestellt wird. Das Konzept wird u.a. auf Bonn-macht-mit.de veröffentlicht. 8. Dokumentation, Auswertung und Reflexion Wie kann eine prozessbegleitende Dokumentation und Auswertung gestaltet werden? o Die Ergebnisse der Beteiligungsformate (Interviews, Veranstaltungen etc.) werden kontinuierlich schriftlich dokumentiert und besprochen. Sie werden regelmäßig ausgewertet und die Erkenntnisse fließen in dieSeite 8 von 9 weiteren Beteiligungsformate, wie beispielsweise die Online-Umfrage über Bonn-macht-mit und die Informationsveranstaltung, ein. Wie kann eine gemeinsame Reflexion ausgestaltet werden? Wie kann sichergestellt werden, dass ein Lernen aus den im Prozess gewonnenen Erfahrungen stattfinden kann? o Auf der Informationsveranstaltung im April 2023 besteht der Raum, erste Ergebnisse zu diskutieren und reflektieren. Die Besprechung des Konzepts in Feedbackschleifen gibt außerdem die Möglichkeit, die Ergebnisse zu reflektieren. Da das Konzept als Grundlage für die weitere Arbeit der langfristigen „Koordinierungsstelle Erinnerungskultur“ dient, ist hier ein Lernen sichergestellt. 9. Zeitrahmen und Finanzierung Was kostet die geplante Beteiligung? o Für alle Aktivitäten des Projekts „Aktive Erinnerungskultur“ hat der LVR Projektgelder von insgesamt 40.000 Euro zur Verfügung gestellt Wie wird die Beteiligung finanziert? o Landschaftsverband Rheinland (LVR) Wann soll das Beteiligungsverfahren beginnen? Wann ist es abgeschlossen? o Das Gesamtverfahren hat im März 2022 begonnen. Der Beteiligungsprozess ist im September 2023 abgeschlossen. Danach können keine neuen Anregungen mehr aufgenommen werden und das Konzept wird verschriftlicht.Seite 9 von 9
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 19:14 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de