230308 · Beschlussvorlage
Temporärer Skulpturenpfad von 22 Skulpturen von Thomas Röthel rund um den Post Tower in der Zeit von Mitte Juni bis Oktober 2023
Kerndaten
- Nummer
- 230308
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 14.02.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Entscheidung federführend
- Sitzung der Kunstkommission Empfehlung
- Sitzung des Kulturausschusses Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Untergeordnet
- Verlängerung des Temporären Skulpturenpfades von 22 Skulpturen von Thomas Röthel rund um den Post Tower bis Ende April 2024
- Verlängerung des Temporären Skulpturenpfades von 22 Skulpturen von Thomas Röthel rund um den Post Tower bis Ende Oktober 2024
- Verlängerung des Temporären Skulpturenpfades von 22 Skulpturen von Thomas Röthel rund um den Post Tower bis Ende Oktober 2025
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Beschlussvorlage öffentlich 230308 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 41 Kulturamt Dezernat: Dez. IV Temporärer Skulpturenpfad von 22 Skulpturen von Thomas Röthel rund um den Post Tower in der Zeit von Mitte Juni bis Oktober 2023 Beratungsfolge Kunstkommission 02.03.2023 Empfehlung Kulturausschuss 28.03.2023 Empfehlung Bezirksvertretung Bonn 18.04.2023 Entscheidung Beschlussvorschlag Der von der Galerie Geißler Bentler in Kooperation mit Deutsche Post DHL Group geplanten Aufstellung von 22 Skulpturen auf dem Gelände hinter dem Posttower bis an den Rhein, wird zugestimmt. Begründung Die Galerie Geißler Bentler hat der Bundesstadt Bonn das Angebot zur Erstellung eines temporären Skulpturenpfades in der Zeit von Juni bis Oktober 2023 gemacht. Die Außenanlagen hinter dem Post Tower sollen mit Stahlskulpturen von Thomas Röthel als Skulpturenpfad bis hin in den öffentlichen Raum der Stadt Bonn an den Rhein platziert werden als fließenden Übergang in die Rheinaue. Durch diesen Übergang kann ein viel größerer Teil der Bevölkerung an den Kunstwerken teilhaben. Das Ausstellungskonzept und eine Übersicht der geplanten Standorte sind beigefügt. Daraus ergibt sich, dass fünf Skulpturen auf städt. Flächen bzw. Flächen in städtischer Zuständigkeit aufgestellt werden sollen, die übrigen auf dem Gelände der Deutschen Post bzw. der Deutschen Welle. Alle Skulpturen werden außerhalb von Gehölzbeständen aufgestellt. Die Klärungen hinsichtlich der Standorte am Rheinufer dauern noch an. Die Skulpturen stellen mit Fundament eine bauliche Anlage im Landschaftsschutzgebiet Rheinufer dar, für diese muss eine Ausnahmegenehmigung bei der Unteren Naturschutzbehörde eingeholt werden. Auch müssen die bodendenkmal- und denkmalrechtlichen Belange im weiteren Verfahren geprüft werden und es darf zu keiner Beeinträchtigung von Radverkehr kommen. Ggf. müssen andere Standorte gefunden werden.Seite 1 von 16 Seite 2 Die Galerie Geißler Bentler hat sich – bei einem entsprechenden Votum der politischen Gremien – bereit erklärt, in einem Vertrag mit der Stadt Bonn im Wesentlichen Folgendes zuzusichern: • Die Skulpturen werden in einem noch konkret festzulegen Zeitkorridor von Juni bis Oktober 2023 aufgestellt. • Alle im Zusammenhang mit der Aufstellung (z.B. für Statik, Fundamente und Montagen), mit der Beseitigung von Verschmutzungen und Beschädigungen sowie für den Abbau anfallenden Kosten werden von der Galerie getragen. Zudem werden die Skulpturen während der gesamten Ausstellungsdauer aus artenschutzrechtlichen Gründen nicht illuminiert. • Die Galerie verpflichtet sich zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit (Standsicherheit), lässt diese regelmäßig überprüfen und schließt eine Versicherung für die Folgen mangelnder Verkehrssicherheit für die Dauer der Aufstellung ab. Für die Aufstellung der Skulpturen stehen der Stadt Bonn keine Mittel zur Verfügung, insofern dürfen der Stadt keine Kosten entstehen. Anlage/n 1 23-02-14 Konzept_Skulpturenauswahl_PostTower_Stadt Bonn (öffentlich) 2 23-02-07 kompletter Lageplan Skulpturenausstellung_PostTower_Stadt Bonn (öffentlich)Seite 2 von 16 Konzept für das Kunstprojekt Thomas Röthel – Skulpturenpfad von 22 Skulpturen Ausstellungszeitraum: Juni - Oktober 2023 Geplanter Eröffnungstermin: 17. Juni 2023 Zeitraum für Aufbau: Ende April bis Anfang Juni Geplanter Projektort: Gelände hinter dem Posttower bis an den Rhein, Galerie Geißler Bentler in Kooperation mit Deutsche Post DHL Group / Stadt Bonn Die Außenanlagen hinter dem Post Tower sollen mit Stahlskulpturen von Thomas Röthel als Skulpturenpfad bis hin in den öffentlichen Raum der Stadt Bonn an den Rhein platziert werden als fließenden Übergang in die Rheinaue. Durch diesen Übergang kann ein viel größerer Teil der Bevölkerung an den Kunstwerken teilhaben. Jede Skulptur wird mit einem Schild versehen, worauf ein QR Code zu sehen ist, mit dem man weitere Hin- tergrundinformationen zum Künstler und der Skulptur erfahren kann. Einzelheiten dazu folgen noch. Die Teilnahme an den SDG-Tagen im September ist ebenso geplant. Kontext: Stahl ist einer der wichtigsten Werkstoffe der modernen Industrie – und einer der nachhaltigsten. Den erneuerbaren Energien gehört die Zukunft. Immer knappere fossile Energieträger und das wachsende Umweltbewusstsein treiben den Ausbau der Energiegewinnung aus regenerativen Quellen voran. Der Hochleistungswerkstoff Stahl macht es möglich. Allein die deutsche Windindustrie benötigt fast eine Million Tonnen Stahl pro Jahr für neue Offshore- und Onshore-Windparks. Am Ende einer langen Nutzungsdauer wird Stahl zu Schrott – und damit zu einem wichtigen Rohstoff für die Erzeugung von neuem Stahl. Einsatzgerechtes Recycling ermöglicht die uneingeschränkte Wiederverwendung. In Deutschland wird deshalb knapp die Hälfte des Stahls aus Schrott hergestellt. Im Sommer 2020 wurde erstmalig in Deutschland Wasserstoff als Reduktionsmittel in einem Hochofen im Regelbetrieb eingesetzt: die neue Koksgaseindüsungsanlage mit Wasserstoff führt somit ab sofort zu signifi- kanten CO2-Reduktionen. Aus diesem recycelten Stahl fertigt Thomas Röthel seine Skulpturen. Sie bieten Einblicke, Durchblicke, sind im Dialog, in Balance mit der Natur, sind Schichtungen und Schwin- gungen. Der Künstler: Nach einer Ausbildung zum Holzbildhauer von 1986 bis 1989 studierte Röthel von 1992 bis 1998 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Johannes P. Hölzinger. Seit 1998 ist er freischaffend tätig. Röthel lebt und arbeitet in Oberdachstetten / Mittelfranken. Seit 1995 beschäftigt sich Röthel sich mit dem Material Stahl. Seine Skulpturen sind dabei – bis auf eine Serie von Segmentbögen – massiv, sie entstehen aus einer jeweils individuellen, blockförmigen Urform durch Faltungen, Schnitte, Biegungen und Drehungen im Schmiedeprozess.Seite 3 von 16 Stets lässt sich die Form der Skulptur vor dem geistigen Auge zum ursprünglichen Ausgangsformat zurück- verfolgen. Bei seinen schlanken Stelen aus geschichteten Platten mit mäandrierenden Schnitten im Zentrum scheint sich eine innewohnende Energie zu entladen, die die Struktur in zackenförmige Linienbündel auffä- chert und vielstimmig verschränkt. Ihre Wirkung beziehen Röthels Stahlskulpturen aus dem Aufeinandertreffen der physischen Präsenz und Haptik des Materials, der sichtbaren Spuren des archaischen Werkprozesses sowie des feinfühligen Formergebnisses. Partizipation der Bonner Bevölkerung: Die Installation des Skulpturenpfades soll Erlebnisraum und gleichzeitig Rückzugraum für die Bonner Be- völkerung sein. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann zu jeder Zeit den Skulpturenpfad begehen. Die Skulpturen können nicht nur betrachtet, sondern teilweise auch „begangen“ oder „belegt“ werden, so dass Kunst hier zu ganz neuen Erfahrungen führt. Außerdem bietet die Ausstellung einen ganz neuen Blickwinkel auf die Kombination „Natur“ und menschli- che „Zivilisation“, die hier nicht als Gegensatz, sondern als mögliche Ergänzung, sogar als willkommene Symbiose empfunden werden kann. Diese neue Erfahrung soll die Betrachterinnen und Betrachter dazu animieren, diesen neuen Blickwinkel zwischen Natur und Umwelt auch auf andere Projekte zu übertragen. Nach Absprache und nach Anmeldung über die Galerie sollen kostenlose Führungen mit allen Hintergrund- informationen zum Künstler, den Skulpturen und der Intention der Ausstellung stattfinden. Zusätzlich sind ebenfalls nach Absprache auch Rundgänge mit dem Künstler Thomas Röthel geplant. Skulpturen im öffentlichen Raum der Stadt BonnSeite 4 von 16 Skulpturenauswahl - Post Tower Bogen je 360 x 100 x 115 cm, Stärke 25 cm, Spalt 6 cm, Gesamtlänge 726 cm, Gewicht 2 x 2,5 Tonnen Unterbau: 32 cm eingraben Stahlträger 20 cm hoch, 7 cm Erde auf Stahlträger, die Last ist auf die Stahlträger verteilt --> Lochtiefe 30 cm Unterbau ist mit dem Bogen verschweißt, daher keine Gefahr des Kippens 1 Zweifachschale Länge 6,85 m 2 x 2,2 Tonnen, 6 cm Stärke Betonplatte 100 x 100 x 25 cm 15 cm sichtbar, darunter Stahlplatte 140 x 140 x 2 cm, 15 cm tief eingegraben Skulptur liegt rechts und links auf Stahlkeilen auf, die mit der Skulptur verschweißt sind. Kein Wippen möglich 2Seite 5 von 16 Skulpturenauswahl - Post Tower Schale 530 x 87 (120) x 90 cm, 7 Tonnen liegt auf festem Boden seitlich gesichert durch angeschweißte Stahlkeile, kein Wippen möglich 3 Balance 290 x 50 x 200 cm, 4 Tonnen, je 2 Tonnen, Stärke 15 cm Stahlplatte 120 x 120 x 3 cm Skulptur wird mit Stützen auf der Platte verschweißt 5 cm schwebend, Platte 20 cm eingegraben die beiden Teile der Skulptur sind miteinander verschweißt, diese wiederum mit der Unterplatte. Kein Wippen möglich. 4Seite 6 von 16 Beispiele für die Balance am direkten Wasser.Seite 7 von 16 Skulpturenauswahl - Post TowerBalance liegend 410 x 48,5 x 135 cm, Stärke 15 cm, 4,4 Tonnen (je 2,2 Tonnen) Stahlplatte 100 x 150 x 3 cm Skulptur wird mit Stützen auf der Platte verschweißt 5 cm schwebend, Platte 20 cm eingegraben die beiden Teile der Skulptur sind miteinander verschweißt, diese wiederum mit der Unterplatte. Kein Wippen möglich. 5 Beziehung 180 x 175 x 43 cm, evtl Kamp-Lintford, 2 Tonnen Stahlplatte 80 x 140 x 2 cm 15 cm eingelassen Stahlfüße werden verschweißt 6Seite 8 von 16 Skulpturenauswahl - Post Towervertikale Entwicklung 58 x 60 x 295 cm, Stärke 15 cm, Gewicht 2,2 Tonnen Standfläche 120 x 120 cm, 20 cm tief eingelassen 7 Verbindung einzeln 40 x 25 x 600 cm gesamt 150 x 60 x 600 cm 9 Tonnen 8 Stahlplatte 250 x 250 cm 20 cm tief eingelassen Teile sind miteinander verschraubtSeite 9 von 16 Skulpturenauswahl - Post TowerVerbindung 55 x 30 x 325 cm 3,5 Tonnen Stahlplatte 160 x 160 x 4 cm 20 cm tief eingelassen 9 vertikale Entwicklung 58 x 58 x 285 cm Stärke 15 cm, 2,2 Tonnen Standfläche 120 x 120 cm 20 cm tief eingelassen 10 Segmentbögen 450 cm lang, 120 cm breit, 275 cm hoch Gewicht: ca. 6 Tonnen wird mit Stahlplatte verschweißt 11Seite 10 von 16 Skulpturenauswahl - Post Tower horizotale Entwicklung Breite: 255 cm, Höhe: 76 cm (+5/10 cm) Stärke: 15 cm, Gewicht: 1,6 Tonnen 12 30 cm tief eingelassen Stahlplatte 100 x 190 x 4 cm alles verschweißt Schwingung 650 cm Höhe 3315 kg auf Pflaster platziert, Stahlplatte 225 x 225 cm Rahmen um die Platte, ca 20 cm hoch, gefüllt mit Schotter 13 leichte Öffnung Höhe 160 cm, 2,2 Tonnen Betonsockel 80 x 80 cm 14Seite 11 von 16 Skulpturenauswahl - Post TowerStruktur 6m Höhe Gewicht Skulptur: 740 kg Gewicht Sockel: 840 kg Sockel: 102 x 102 x 31 cm 15 Dialog 150 x 65 x 80 cm 1 Tonne kommt direkt aufs Pflaster wenn Rasen auf eine Platte 80 x 80 cm 16Seite 12 von 16 Skulpturenauswahl - Post Tower Schichtung 8-fach wird noch hergestellt, 8 x 0,5 Tonnen, gesamt 4 Tonnen eine oder zwei 8-fach Schichtungen Stahlplatte 120 x 120 cm mit Verbindungsbeinen verschweißt 8 cm schwebend über Boden platziert, 15 cm tief eingelassen (auf festem Boden 4 cm) 17 vertikale Entwicklung 160 x 35,5 x 9, 400 kg, mit Sockel 600 kg Skulptur und Sockel sind miteinander verschraubt wird nur abgestellt oder ca 2 m Drehung 18Seite 13 von 16 Skulpturenauswahl - Post Towerdreiteilige Verbindung (work in progress, es gibt noch keine Fotos von der fertigen Skulptur) Stahlblock 40 x 54 cm, Länge 4 m (spätere Höhe der Skulptur) dreiteilig, geschnitten aus einem Block 18 x 54 cm im Querschnitt Je Teil 2402 kg. Dazu kommt noch die Platte für die Standfläche (circa 1,4 m mal 1,4 m, 5 cm Stärke) 19 20 21 Entstehung und Detailaufnahmen der Skulpturen Nummer 19 - 21Seite 14 von 16 Ansprechpartnerin Jenny Geißler-Bentler Bei Fragen melden Sie sich bitte unter: Mail jgb@geissler-bentler.de Mobil 0176 80378443 Galerie Geißler Bentler GmbH Friedrichstraße 55 53111 Bonn Dynamik 329 cm Höhe 500 kg Gewicht (ohne Platte) Platte: 120 x 122 cm 240 kg Gewicht 17 cm in Boden eingegraben 22Seite 15 von 16 1 2 3 6 7 8 9 10 11 13 14 15 18 19 20 21 4 5 17 22 12 16Seite 16 von 16
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:43 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de