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230303 · Große Anfrage

FDP Große Anfrage zu den Beratungen für Klimaplan, hier: PV-Initiative Konzern Stadt Bonn

Nummer
230303
Art
Große Anfrage
Veröffentlicht
08.02.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Betriebsausschusses SGB 16.03.2023 Kenntnisnahme
  2. Sondersitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 21.03.2023 Kenntnisnahme
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Untergeordnet

  1. 230303-01 ST Stellungnahme zu: FDP Große Anfrage zu den Beratungen für Klimaplan, hier: PV-Initiative Konzern Stadt Bonn
  2. 230303-02 ST Ergänzung zu 230303 -01 ST: FDP Große Anfrage zu den Beratungen für Klimaplan, hier: PV-Initiative Konzern Stadt Bonn

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Große Anfrage
öffentlich
230303
Fragesteller/in:
Petra Nöhring
Wolfgang Heedt
Bernd Bollmus
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
08.02.2023
FDP Große Anfrage zu den Beratungen für
Klimaplan, hier: PV-Initiative Konzern Stadt Bonn
Beratungsfolge
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
09.03.2023 Kenntnisnahme
Betriebsausschuss SGB 16.03.2023 Kenntnisnahme
Fragestellung
In DS 222006, Klimaplan 2035 für die Bundesstadt Bonn, schlägt die
Verwaltung in Bd. 2, Punkt 5.1.2.1 eine PV-Initiative für den Konzern Stadt
Bonn vor. Dabei sind im DHH 2023/2024 investive Mittel veranschlagt von
insgesamt 6.420.000 Euro. Insgesamt beabsichtigt die Verwaltung bis 2035
21.000 kWp auf 700 Dachflächen zu errichten, durchschnittlich also 30
kWp/Dach, die zu einer CO2-Einsparung von 7.400 t/a führen sollen.
Hierzu möge sie wie folgt informieren:
1. Warum ist zum Zeitpunkt der Stellung dieser Großen Anfrage die Große
Anfrage der FDP, DS 221757 vom 06.09.2022 zu den PV-Potenzialen
kommunaler Gebäude immer noch nicht beantwortet, obwohl hiermit
wichtige Grundlagen für die PV-Initiative Konzern Stadt Bonn ermittelt
werden?
2. Warum können die Antworten nicht aus dem vorliegenden
Solardachkataster der Stadt Bonn unkompliziert aufaddiert werden?
3. Die Verwaltung will im Rahmen ihrer PV-Initiative 46,2 Millionen Euro
investieren und damit 21.000 kWp errichten. Aktuelle Fachinformationen
berichten von Installationskosten von 1.300 Euro pro kWp für
schlüsselfertige Dachanlagen in einer Größenordnung von 12 kWp.
Somit wären für die zuvor genannte Investitionssumme 35.538 kWp und
damit eine um 69% höhere Leistung erzielbar. Wie kommt also die
Verwaltung zu ihren Zahlen?
4. Die Verwaltung beabsichtigt, 2023 2,57 Millionen Euro aufzuwenden,
die umgerechnet einer schlüsselfertigen Errichtung von 1.996 kWp und,
bei einer durchschnittlichen Anlagengröße von 30 kWp, 67 Anlagen
entsprechen. Für 2024 ergäben sich bei 3,85 Millionen Euro Investition
2.962 kWp. Rechnet man die Peak-Werte um in Arbeitsvermögen, dann
stünden nach Abschluss aller Errichtungsmaßnahmen ab 01.01.2024
1.996.000 kWh/a zur Verfügung und ab 01.01.2025 2.962.000 kWh/a.
Setzt man für die Arbeitsvermögen den vom Umweltbundesamt für 2021
ermittelten Wert von 420 g CO2/kWh, würde man 2024 eine CO2-Seite 1 von 2
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Einsparung von 838 t/a erzielen und 2025 aus der Kumulation der
Arbeitsvermögen 2.082 t/a. Diese Werte weichen signifikant vom von
der Verwaltung angegebenen Wert von 7.400 t/a ab, die allenfalls nach
Umsetzung aller Installationen und somit erst ab 2036 zu Verfügung
stehen. Wie steht die Verwaltung zu diesen Berechnungen und wird sie
ihre Planungen, Steckbriefe etc. korrigieren?
Begründung
In den Zahlengerüsten scheinen sich erhebliche Unwuchten zu befinden, die es
zu identifizieren und in realistische Dimensionen zu überführen gilt.
Insbesondere sollte es vermeiden werden, der Bevölkerung mit falschen
Werten, erfolgreiches Planen und Handeln zu versprechen.
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 23:29 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de