230299 · Große Anfrage
FDP Große Anfrage zu den Beratungen Klimaplan, hier; Homeoffice für Verwaltungsmitarbeitende
Kerndaten
- Nummer
- 230299
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 09.02.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Kenntnisnahme
- Sitzung des Unterausschusses für Digitalisierung und Organisation Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Untergeordnet
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (3.579 Zeichen)
Große Anfrage öffentlich 230299 Fragesteller/in: Petra Nöhring Wolfgang Heedt Alessandro Balan Aaron Eßelborn FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 08.02.2023 FDP Große Anfrage zu den Beratungen Klimaplan, hier; Homeoffice für Verwaltungsmitarbeitende Beratungsfolge Unterausschuss für Digitalisierung und Organisation 09.03.2023 Kenntnisnahme Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 09.03.2023 Kenntnisnahme Ausschuss für Mobilität und Verkehr 14.03.2023 Kenntnisnahme Fragestellung In DS 222006, Klimaplan 2035 für die Bundesstadt Bonn, schlägt die Verwaltung in Bd. 2, Punkt 6.1.1.2. eine Verstetigung, Etablierung und Ausweitung von Homeoffice und anderen Formen mobilen Arbeitens vor für Mitarbeitende der Verwaltung sowie der Konzernunternehmen. Hierfür werden im DHH 1 Million Euro veranschlagt. Dies soll zu CO2-Einsparungen von 2.670 t/a führen. Die Verwaltung möge daher ausführen: 1. Waren während der Pandemie Mitarbeitende im Homeoffice tätig? Wenn ja, wieviel? 2. Gibt es hierzu einen Evaluationsbericht? 3. Wurde die Zeit der Pandemie dazu genutzt, eine Potenzial- und Bedarfsanalyse zu Homeoffice und mobilem Arbeiten in der Verwaltung und ihren Konzerntöchtern durchzuführen und mit welchen quantitativen und qualitativen Ergebnissen? 4. Auf welche Festlegungen der Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für EDV, Datensicherheit, Erreichbarkeit, Arbeitsrecht, technische Ausstattung u. ä. aus der Pandemiezeit kann die Verwaltung zurückgreifen? 5. Was ist neben den Erfahrungen aus der Pandemie bei der Initiierung der betriebsinternen Umsetzung einschließlich der notwendigen Abstimmungen mit den Personal- und Betriebsräten zu beachten und wie lange dauert ein solcher Abstimmungsprozess in Monaten? 6. Wurde in der Pandemie ohne Betriebsvereinbarung für Homeoffice gearbeitet und welchen Zeitraum in Monaten hält die Verwaltung für erforderlich, eine solche auszuarbeiten, zu beschließen und umzusetzen? 7. Wie lautet der Rechenweg zur Ermittlung der ausgewiesenen 2.670 t/a an CO2-Einsparungen und wieviel Mitarbeitende liegen der Berechnung zugrunde? 8. Ist sich die Verwaltung sicher, dass sie permanent 3.628* MitarbeitendeSeite 1 von 2 Seite 2 von Homeoffice arbeiten lassen kann 9. Ab wann können CO2-Einsparungen realistisch greifen und in welchen monatlichen Höhen, wenn man den sich aus den Fragestellungen 3, 4, 5 und 6 ergebenden Zeitaufwand berücksichtigt? • Die Berechnung erfolgte mittelshttps://www.quarks.de/umwelt/klimawandel/co2-rechner-fuer- auto-flugzeug-und-co/und unter folgenden Annahmen: PKW, mit einer Person besetzt, Benziner, Verbrauch 7,2 l/100 km, 8 km mittlere einfache Wegstrecke innerhalb der Stadtgrenzen (vgl. BISKO, Territorialprinzip), diese x 2, 230 Arbeitstage = 736 kg CO2/M/a = 0,736 t CO2/M/a. 2.670 t CO2/a : 0,736 t CO2/M/a = 3.628 Mitarbeitende. Begründung Die Verstetigung von Homeoffice über den Zeitraum der Pandemie hinaus ist ein lobenswertes und zukunftsgerichtetes Unterfangen und wird von den Freien Demokraten unterstützt. Um die veranschlagten CO2-Einsparungen von 2.670 t/a zu erzielen, müssten 3.628 Mitarbeitende bereits ab 01.01.2023 permanent im Homeoffice arbeiten. Diese Menge scheint nicht realistisch zu sein. Damit ist auch die veranschlagte CO2-Einsparung hinfällig. Da ja im Jahr 2023 auch erst mit der Schaffung von Voraussetzungen für Homeoffice bis hin zur Betriebsvereinbarung begonnen werden soll, wird das Konzept des Homeoffice 2023, wenn überhaupt, nur für ein Bruchteil des Jahres sowie nur einen Bruchteil der Mitarbeitenden realistisch anwendbar sein. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 23:07 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de