222489-12 · Beschlussvorlage
Masterplan 2.0 Uni trifft City - Grundsatzbeschluss zur Querschnittsaufteilung
Kerndaten
- Nummer
- 222489-12
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 22.11.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Empfehlung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Anhörung
- Sitzung des Hauptausschusses Empfehlung
Dateien
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Beschlussvorlage öffentlich 222489-12 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Masterplan 2.0 Uni trifft City - Grundsatzbeschluss zur Querschnittsaufteilung Beratungsfolge Ausschuss für Mobilität und Verkehr 29.11.2023 Empfehlung Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 30.11.2023 Empfehlung Bezirksvertretung Bonn 05.12.2023 Anhörung Hauptausschuss 07.12.2023 Empfehlung Rat 12.12.2023 Entscheidung Beschlussvorschlag Der Rat der Stadt Bonn stimmt der auf Basis des beschlossenen Grundkonzep- tes und des Gestaltungshandbuches entwickelten Vorplanung zu. Auf Grundla- ge der Vorplanung wird der Antrag auf Städtebauförderung für das Projekt Uni- trifft-City gestellt. Begründung Der Rat der Stadt Bonn hat am 23.03.23 das Grundkonzept der zukünftigen Aufteilung des Straßenraums beschlossen und die Verwaltung beauftragt, auf dieser Basis eine Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen und weitergehende Planungen vorzunehmen. Die Ergebnisse sind im Folgenden dargestellt: Formate und Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung Zum Projekt Uni trifft City haben die Stadtverwaltung und das Innenstadtmanagement im Juni 2023 verschiedene Formate zur Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt: • Abendveranstaltung am 01.06.2023: Bei dieser Veranstaltung hat die Verwaltung zunächst den aktuellen Planungsstand vorgestellt, anschließend wurde an Themenständen zu den Aspekten Verkehrsführung und Gestaltung / Platzbereiche diskutiert. In einer Abschlussrunde wurden die zentralen Punkte der einzelnen Themenstände vorgestellt. Insgesamt haben rund 35 Personen an der Veranstaltung teilgenommen, davon waren der Großteil Vertreter*innen von Geschäften, Gastronomie, Institutionen oder Anwohnende des Plangebiets.Seite 1 von 22 Seite 2 • Aufsuchende Beteiligung im Untersuchungsgebiet am 05.06.2023: Mitarbeitende des Innenstadtmanagements und der Verwaltung haben an diesem Montag im Plangebiet die Passant*innen über das Vorhaben informiert und Anregungen zur Planung eingeholt. Das Projekt wurde anhand der aktuellen Planung erläutert, ergänzend wurden Plakate mit Hintergründen des Projekts genutzt. Über den Tag verteilt beteiligten sich ca. 80 Personen. • Onlinebeteiligung vom 01.06. bis 18.06.2023 über die Plattform bonn- macht-mit.de: Dabei gab es die Möglichkeit, allgemeine Anregungen und Anregungen zu bestimmten Orten im Plangebiet zu äußern. Die Anregungen sind über bonn-macht-mit.de einsehbar. Insgesamt wurden in dem Beteiligungszeitraum 42 Kommentare (inklusive Antworten zu Kommentaren) zu dem Projekt abgegeben. Diese haben zum Teil mehrere Themen angesprochen, sodass in der Summe rund 70 Anregungen gesammelt werden konnten. Zentrale Themen der Beteiligung Den inhaltlichen Schwerpunkt der im Rahmen der direkten Beteiligungsformate geführten Gespräche stellten Erklärungen der Planung und Beantworten von Rückfragen zur geplanten Verkehrsführung und Gestaltung dar. Dabei wurden (wie auch im Rahmen der Onlinebeteiligung) verschiedene Einschätzungen seitens der Teilnehmenden zur zukünftigen Verkehrsführung geäußert: So wurde vielfach der Wunsch geäußert, einzelne Verkehrsarten (insbesondere Rad- oder Fußverkehr) noch stärker in der Planung zu berücksichtigen (bspw. durch Fußgängerzone oder baulich getrennte Radwege), andere wiederum betonten die Bedeutung der Achse für den Busverkehr oder die auch langfristig erforderliche Pkw-Erreichbarkeit der Innenstadt (gerade für Anwohnende und Geschäftstreibende). Meist wurde aber auch Verständnis für die Anliegen der anderen Verkehrsarten geäußert, sodass die Stadtverwaltung davon ausgeht, mit der geplanten Verkehrsführung einen guten Kompromiss der verschiedenen Ansprüche gefunden zu haben. Die am häufigsten genannten und diskutierten Themen sind im Folgenden dargestellt: • Ausweitung der Begrünung: für den gesamten Straßenzug und die Platzbereiche wurde sich eine stärkere Begrünung insbesondere durch Bäume gewünscht, um so eine stärkere Verschattung und Biodiversität in dem Straßenzug zu erreichen. • Ausweitung von Sitzmöglichkeiten: attraktive Sitzmöglichkeiten (ohne Zwang zum Konsum) sollen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität beitragen und das Zufußgehen erleichtern. • Ladezonen: häufig wurden Lieferzonen für Geschäftstreibende und Anwohnende angeregt, um die Belieferung der Standorte zu sichern. • Gestalterische und verkehrliche Verknüpfung: insbesondere für die Platzbereiche (Bischofsplatz, Fürstenstraße, Martinsplatz) wurde mehrfach eine stärkere Verknüpfung und bessere Querbarkeit für denSeite 2 von 22 Seite 3 Fußverkehr angeregt. Neben diesen Themen wurden verschiedene andere Anregungen gegeben (die Ergebnisse des Online-Dialogs sind über bonn-macht-mit.de dauerhaft abrufbar). Umgang mit Anregungen aus dem Beteiligungsprozess Eine Vielzahl der Anregungen bezog sich auf Aspekte, die bereits in der bisherigen Planung vorgesehen sind, wie bspw. Ausweitung der Begrünung, stärkere gestalterische Verknüpfung in den Platzbereichen, Pkw-Erreichbarkeit erhalten, Einrichtung von Lieferzonen. Daneben gab es auch neue Themen: So bspw. das Thema Wasser oder Kinderspiel. Das Thema Wasser wurde mit in die Planung integriert, indem Standorte für Trinkwasserspender und Wassernebelkühlung am Bischofsplatz und gegenüber dem Martinsplatz benannt werden (siehe Anlage 1). Konkrete Möglichkeiten für die Integration von Spielelementen werden seitens der Verwaltung nicht gesehen, so kommen aus Gründen der Verkehrssicherheit ohnehin nur wenige Bereiche im Plangebiet dafür in Frage. Grundsätzlich wären der Bischofsplatz und der Bereich gegenüber des Martinsplatzes geeignet, allerdings bestehen dort ohnehin schon vielfältige Ansprüche an den begrenzten Raum, so dass Spielelemente nur schwer zu integrieren wären. Teils wurden Anregungen bereits im Vorfeld geprüft und als nicht zielführend (wie bspw. die Einrichtung einer Fußgängerzone, was angesichts des Bus- und Radverkehrsaufkommens nicht sinnvoll ist) oder nicht umsetzbar eingeschätzt (wie bspw. die Einrichtung einer Bushaltebucht am Bischofsplatz, was die Anfahrbarkeit der Haltestelle erschweren und den Gestaltungsspielraum auf dem Bischofsplatz reduzieren würde). Zusammenfassung des Beteiligungsprozesses Die Verwaltung begrüßt die Vielzahl von Bürger*innen, Einzelhändlern, Gewerbetreibenden und Institutionen, die sich in den Beteiligungsprozess eingebracht haben. In der Summe der Anregungen nimmt die Verwaltung eine insgesamt positive Einstellung zur Planung auf. So hat sich gerade in den direkten Gesprächen mit den Teilnehmenden gezeigt, dass vielfach Frage- und Problemstellungen zu der Planung beantwortet und ausgeräumt werden konnten. Für die weiteren Planungen wurde die Stadtverwaltung bestärkt, möglichst viele Begrünungselemente (die häufigste Anregung im Beteiligungsprozess) und Sitzmöglichkeiten in dem Straßenzug zu integrieren. Auch die Betonung der Platzbereiche durch eine funktionale (u.a. Sitz- und Radabstellmöglichkeiten, Bushaltestelle, Öffentliche Toilettenanlage), aber auch attraktive Gestaltung ist in der Beteiligung häufig genannt worden. In der Summe nimmt die Verwaltung eine Vielzahl von Anregungen auf, die sich in der vorliegenden Planung widerspiegelt und auch in den weiteren Planungsschritten berücksichtigt wird. Vorplanung und GestaltungshandbuchSeite 3 von 22 Seite 4 Basierend auf den Beiträgen aus Politik und Öffentlichkeitsbeteiligung sowie fachlicher Expertise wurde die Grundkonzeption weiterentwickelt und in der vorliegenden Vorplanung und dem Gestaltungshandbuch zusammengefasst (siehe Anlage 1 und 2). Mit der Erarbeitung dieser Bausteine wurde das Planungsbüro Pesch Partner Architektur Stadtplanung GmbH beauftragt. Prägend für die vorliegende Vorplanung bzw. den zukünftigen Straßenzug ist die nahezu durchgängige Grünstruktur. Diese ist auf der Innenstadtseite vorgesehen und besteht in weiten Teilen aus einer Baumreihe und wird durch Staudenpflanzungen ergänzt, wo Baumpflanzungen aus Gründen der Flächenverfügbarkeit nicht möglich sind. Im weiteren Planungsprozess müssen die Baumstandorte mit den Anforderungen unterirdischer Infrastruktur abgeglichen werden, daraus können sich noch Änderungen ergeben. Zwischen diesen Grünelementen ergänzen Sitzgelegenheiten, Radabstellanlagen, Räume für Außengastronomie und Ladezonen das Straßenbild. Sie tragen zu einer hohen Aufenthaltsqualität bei und sichern gleichzeitig die Funktionalität des Raums und der umliegenden Nutzungen. Die Platzbereiche werden stärker begrünt, mit Sitzmöglichkeiten ausgestattet, sollen Trinkwasserspender erhalten und laden so zum Verweilen ein. Gleichzeitig leistet die Begrünung einen Beitrag, der Überhitzung des Stadtraums entgegenzuwirken. Die Zahl der Radabstellanlagen ist mit der heutigen vergleichbar, allerdings sind sie gleichmäßiger im Planungsraum verteilt. Dadurch dominieren nicht einzelne, größere Abstellanlagen, vielmehr fügen sich die Radabstellanlagen in die Gestaltung des Raums ein und tragen gleichzeitig zur Förderung des Radverkehrs bei. Das Gestaltungshandbuch liefert zudem Vorschläge für die Oberflächengestaltung. Die Seitenbereiche sollen eine Pflasterdecke erhalten, die Fahrbahn eine den Seitenbereichen angepasste Asphaltdecke, damit ein einheitliches Gestaltungsbild entsteht. Überdies werden Aussagen zur möglichen Möblierung und zur Beleuchtung getroffen. Die Vorplanung und das Gestaltungshandbuch stellen die Grundlage für die nun anstehende Entwurfs- und Ausführungsplanung dar. Diese wird den Gremien rechtzeitig zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. Aufgrund der noch ausstehenden Entwurfs- und Ausführungsplanung können sich im Detail noch Änderungen bis zur Umgestaltung des Straßenzugs ergeben (insbesondere im Abgleich mit den Leitungsbedarfen können sich ggf. noch Anpassungen bspw. an den Baumstandorten ergeben). Über diese Änderung wird die Verwaltung im Rahmen der Vorlage zur Ausführungsplanung informieren. Die Planung und das Gestaltungshandbuch sind Teil des Förderantrages im Rahmen des Masterplans 2.0 bzw. der Städtebauförderung. Diesen Masterplan 2.0 hat der Rat der Stadt Bonn in seiner Sitzung am 01.09.2020 (DS 201300) beschlossen. Dabei wurden Kosten in Höhe von 5.377.000,00 € veranschlagt. Anlage/nSeite 4 von 22 Seite 5 1 Anlage 1 Gestaltungshandbuch Uni trifft City (öffentlich) 2 Anlage 2 Lageplan Uni trifft City (öffentlich)Seite 5 von 22 Uni trifft City | Gestaltungshandbuch 1 Bundesstadt Bonn Uni trifft City | GestaltungshandbuchSeite 6 von 22 Uni trifft City | Gestaltungshandbuch 2 Bundesstadt Bonn Uni trifft City | Gestaltungshandbuch Bundesstadt Bonn Uni trifft City | GestaltungshandbuchSeite 7 von 22 Uni trifft City | Gestaltungshandbuch 3 Uni trifft City | Gestaltungshandbuch im Auftrag der Bundesstadt Bonn Auftraggeber: Bundestadt Bonn Stadtplanungsamt Mobilität und Verkehr Stadthaus, Berliner Platz 2, 53111 Bonn www.bonn.de Auftragnehmer: Pesch Partner Architektur Stadtplanung GmbH Hörder Burgstraße 11 44263 Dortmund www.pesch-partner.de Bonn/Dortmund, Oktober 2023Seite 8 von 22 Uni trifft City | Gestaltungshandbuch 4 Inhalt Konzeption Straßenraum Platzgestaltung Bischofsplatz Platzgestaltung Martinsplatz Oberflächengestaltung Möblierung Positionierung Möblierungselemente BegrünungSeite 9 von 22 Uni trifft City | Gestaltungshandbuch 5 Konzeption Das Gestaltungshandbuch bildet die Grund- lage für sich anschließende Planungsschritte, wie der Ausführungsplanung. Anpassungen einzelner Aspekte oder Details sind daher in weiteren Planungsschritten möglich. Straßenraum Der Straßenraum Rathausgasse und Am Hof mit Verlängerung zur Wesselstraße bildet eine zentrale Verbindungsachse in der Bonner Innenstadt. Der als Einbahnstraße ausgewie- sene Bereich grenzt direkt an den histori- schen Innenstadtbereich und ist darüber hin- aus eine wichtige Verbindung für den Busver- kehr in die Straße „Am Neutor“. Die direkt an- grenzende Wesselstraße soll zukünftig als Fußgängerzone ausgewiesen werden und wird daher gestalterisch separat betrachtet. Die vorliegende Konzeption des Abschnitts Rathausgasse und Am Hof ermöglicht die Si- cherung der Verkehrsfunktion unter Berück- sichtigung eines stärkeren Zusammenwach- sens zwischen Universität und Innenstadt. Eine rund 3,5 m breite Fahrbahn sichert die Befahrbarkeit für den MIV aus Richtung Bel- derberg. Der Radverkehr wird in gleicher Fahrtrichtung im Mischverkehr geführt. In entgegengesetzte Richtung sichert eine 2,0 m breite Fahrradspur die gegenläufige Befahr- barkeit. Durch die Reduzierung der aktuellen Fahr- bahnbreiten entstehen breite Seitenbereiche. Diese ermöglichen großzügig dimensionierte Gehwegflächen sowie darüber hinaus die Ein- richtung eines Multifunktionsstreifens. Der in der Breite variierende Multifunktionsstreifen dient der Positionierung von Stadtmobiliar, Begrünung und Außengastronomie sowie der Sicherung notwendiger Ladezonen. Die in re- gelmäßigen Abständen verorteten Baum- standorte, sowie in schmaleren Abschnitten vorgesehenen Blühstreifen, bilden kleinere Raumeinheiten aus, die abwechselnd mit Fahrradbügeln, Sitzmöglichkeiten oder Au- ßengastronomiebereichen ausgestattet wer- den können. So entsteht ein lineares Element, das in durchgehend einheitlicher Gestaltung individuell bespielt werden kann. Die gegen- überliegende Straßenseite bleibt, bis auf eine Ausnahme in Vorfeld des Universitätsgebäu- des, freigehalten. Der Abschnitt Wesselstraße wird als Teil der Fußgängerzone als niveaugleiche Mischver- kehrsfläche ausgebildet. Aufgrund der not- wendigen Befahrbarkeit durch Liefer- und An- liegerverkehr wird eine in der Oberflächenge- staltung abgesetzte „Fahrspur“ mit einer Breite von 5,0 m ausgebildet. Wechselseitig angeordnete Baumstandorte führen zur Ver- schwenkung der „Fahrbahn“, welche ge- schwindigkeitsreduzierend wirken und dar- über hinaus flexiblere Haltemöglichkeiten für den Lieferverkehr ermöglichen. Trotz des ge- stalterisch abgesetzten „Fahrbereichs“ kann der gesamte Straßenraum von allen Verkehrs- teilnehmer*innen gleichberechtigt genutzt werden. Die Baumstandorte werden linear in Gruppen positioniert. So entstehen zwischen den Baumstandorten geschützte Bereiche, die für die Positionierung von Fahrradbügeln, Sitz- möglichkeiten oder als Abstellfläche für E- Scooter (im Süden) genutzt werden können.Seite 10 von 22 Uni trifft City | Gestaltungshandbuch 6 Lageplan gesamt Ausschnitt Gestaltung Am HofSeite 11 von 22 Uni trifft City | Gestaltungshandbuch 7 Platzgestaltung Bischofsplatz Dem Bischofsplatz kommt als Eingangstor zur City und zum Marktplatz eine große Bedeu- tung zu und bildet aufgrund der vorhandenen Bushaltestellen ein zentrales Scharniergelenk im Straßenzug. Das direkt angrenzende und unter Denkmalschutz stehende alte Rathaus prägt mit seiner Gestaltung die Wirkung des Platzes. Die Konzeption reagiert daher behut- sam auf die angrenzende Bebauung. Die Neukomposition des Platzgefüges greift die vorhandene Ausfahrt der Tiefgarage auf und verortet neue Elemente beidseitig. Der vorhandene Raum rückwärtig der TG-Aus- fahrt, in Richtung Erdgeschosszone, wird durch neue bodengleiche Baumbeete sowie Fahrradbügel versehen. Die fußläufige Verbin- dung entlang der Erdgeschosszone wird durch ausreichend Bewegungsflächen weiterhin ge- sichert. In Richtung Marktplatz bildet eine Sitzmauer den Übergang zur Vorderseite der Platzfläche. Ein großzügiges, niveaugleiches Beet greift die Raumkante des alten Rathauses auf und er- möglicht die Pflanzung neuer Bäume und Sträucher. Begleitet wird das Beet durch zahl- reiche Fahrradbügel, die in eine begrünte Überdachung übergehen. Eine Sitzmauer bie- tet Verweilmöglichkeiten unter der Überdach- ung sowie weitergeführt im angrenzenden Bereich. Zusätzlich besteht die Option eine öf- fentliche Toilette zu verorten, die je nach Größe und Ausformung in das Beet und in die angrenzende Überdachung übergehen sollte. Der vordere Bereich des Platzes in Richtung Rathausgasse wird überwiegend freigehalten, um die Laufrichtung der Fußgänger*innen nicht zu beeinträchtigen. Ein zusätzlicher Soli- tärbaum ermöglicht auch im vorderen Platz- bereich Schatten für wartende Fahrgäste und Passant*innen. Gestaltung BischofsplatzSeite 12 von 22 Uni trifft City | Gestaltungshandbuch 8 Platzgestaltung Martinsplatz Der zu betrachtende Bereich des Martinsplat- zes liegt im Kurvenbereich zwischen den Stra- ßenzügen Am Hof und Am Neutor (Am Hof Hausnummer 3-9). Die Aufweitung des Sei- tenraums ist ein Durchgangsraums und dient darüber hinaus als Außengastronomiefläche der angrenzenden Gastronomiebetriebe. Die Neukomposition erfolgt vorwiegend durch die Positionierung neuer Baumstand- orte. Um die Sichtachse in Richtung des alten Rathauses freizuhalten und die Flucht des an- grenzenden Schlosses zu betonen, werden die Raumkanten in Form von drei Baumbeeten aufgenommen. Diese gliedern den Raum und ermöglichen die Positionierung von Aufent- haltsmöglichkeiten im Schatten der Bäume. Fahrradbügel (auch für Lastenfahrräder) wer- den parallel zur Fahrbahn verortet. Ausrei- chende Abstände zwischen den Baumbeeten und den festen Einbauten, wie beispielsweise den Fahrradbügeln, sichern die Anlieferung der Erdgeschossnutzungen von der gegen- überliegend positionierten Ladezone. Im Übergang zur Straße Am Neutor wird die Baumreihe fortgeführt. Die als Außengastro- nomiefläche genutzte Unterbrechung der Raumkante wird durch abgesetzte Pflasterung hervorgehoben und gleichzeitig begrenzt, um ausreichend dimensionierte Gehwegflächen freizuhalten. Freizuhaltende Sichtachse am Martinsplatz Gestaltung MartinsplatzSeite 13 von 22 Uni trifft City | Gestaltungshandbuch 9 Möblierung Positionierung Die Möblierungselemente werden, wie be- reits im vorangegangenen Kapitel beschrie- ben, vorwiegend im Multifunktionsstreifen positioniert. Ausnahmen bilden die beiden Platzflächen – Bischofsplatz und Martinsplatz – sowie die Wesselstraße, wo die Möblierung in den Seitenbereichen der Fahrspur zwischen den Baumstandorten untergebracht wird. Im Multifunktionsstreifen können in regelmä- ßigen Abständen neben der Bereitstellung von Lieferzonen und Begrünungselementen verschiedene Möblierungselemente verortet werden. So finden sich über den gesamten Straßenverlauf Sitzmöglichkeiten, Abfallbe- hälter und Fahrradbügel, die möglichst kurze Wege gewährleisten. Zusätzlich befinden sich am südlichen Ende der Wesselstraße sowie im Bereich des Bischofplatzes Abstellmöglichkei- ten für E-Scooter. Um ein einheitliches Er- scheinungsbild zu gewährleisten, sind alle Metallelemente in einheitlicher Farbigkeit in Anthrazit DB703 Eisenglimmer auszuführen. Die Zahl der Fahrradabstellmöglichkeiten ist im Vergleich zwischen Bestand und Planung mit rund 240 Möglichkeiten nahezu identisch. Durch die Neuplanung werden im gesamten Planungsraum hochwertige, sichere Radan- lehnbügel errichtet. Zusätzlich werden diese regelmäßiger im Raum verteilt, sodass ein be- darfsgerechtes Angebot geschaffen wird. Möblierungselemente Sitzmöglichkeiten. Entlang des Straßenver- laufs finden sich in regelmäßigen Abständen Sitzmöglichkeiten die einheitlich auszuführen sind. Hierfür wird, basierend auf dem Gestal- tungshandbuch „Bonn: Stadt zum Rhein“, der Banktyp CityLine Verano von Erlau vorge- schlagen. Dieser ermöglicht die Ausführung als Hockerbank oder als Bank mit Rücken- lehne. Je nach Verortung des Sitzelements sollte eine Variation der verschiedenen Aus- führungen angestrebt werden. Abfallbehälter. Als einheitlicher Abfallbehäl- ter wird vom Hersteller Otto der Typ Tara 100 vorgeschlagen. Die Positionierung sollte vor- wiegend im Bereich von Sitzmöglichkeiten oder an stark frequentierten Bereichen aufge- stellt werden. Darüber hinaus ist sicherzustel- len, dass im gesamten Straßenverlauf in re- gelmäßigen Abständen Abfallbehälter veror- tet sind. CityLine Verano von Erlau Typ Tara 100Seite 14 von 22 Uni trifft City | Gestaltungshandbuch 10 Fahrradbügel. Die Fahrradbügel sollen ent- sprechend des stadtweiten Standardmodells ausgeführt werden. Die Fahrradbügel mit Mit- telholm ermöglichen ein sicheres Abstellen für Fahrräder. Um auch für Lastenfahrräder nutzbare Abstellbereiche zur Verfügung zu stellen, sind bei der Positionierung der Bügel ausreichende Abstände und Anfahrbarkeiten sicherzustellen. Beleuchtung. Die Beleuchtung erfolgt heute bereits vorwiegend über Seilleuchten. Dies soll auch zukünftig beibehalten werden. Le- diglich die Platzbereiche sollen durch Leucht- stelen ergänzt werden, um eine ausreichende Ausleuchtung auch in den Seitenbereichen si- cherzustellen. Als Seilleuchte wird die Siteco DL50 vorge- schlagen. Diese ermöglicht eine ausreichende Ausleuchtung des Straßenraums unter Wie- derverwendung der vorhandenen Seilsys- teme. Im Bereich der Platzflächen wird die Stele Stadtgarten von Trilux vorgeschlagen. Die schlichte Stele fügt sich harmonisch in die Platzgestaltung ein und ergänzt die Grundbe- leuchtung der Seilleuchten. Sonstige Möblierung. Ergänzend zu den be- schriebenen Möblierungselementen sind im Bereich des Bischofs- und des Martinsplatzes Trinkwasserbrunnen vorgesehen. Die Positio- nierung sollte möglichst an frequentierten Stellen erfolgen und deutlich als Trinkwasser- angebot erkennbar sein, um ein nutzbares Angebot zu schaffen. Die Ausführung ist Stele Stadtgarten von Trilux Beispielmodell TrinkbrunnenSeilleuchte Siteco DL50 Fahrradbügel mit QuerholmSeite 15 von 22 Uni trifft City | Gestaltungshandbuch 11 schlicht zu wählen und sollte wenn möglich unterfahrbar sein, um ein barrierefreies Ange- bot zu etablieren. Ein weiteres Angebot für die wärmeren Mo- nate bilden Vernebelungsanlagen. Diese schaffen ein kühlendes Angebot bei Hitzeperi- oden in der Stadt. Je nach Platzierung können unterschiedliche Varianten gewählt werden – von Stelen, über Torbögen oder Befestigun- gen an vorhandenen Elementen. Eine Positio- nierung am Bischofsplatz bietet sich aufgrund der starken Frequentierung besonders an. Räumlich ist eine Unterbringung im Übergang zum Marktplatz, an der geplanten Überdach- ung oder in Richtung TG-Ausfahrt denkbar. Bei der Positionierung ist zu berücksichtigen, dass keine Barrieren im Raum erzeugt werden und keine Beeinträchtigungen bei Sitzmög- lichkeiten oder Abstellanlagen für Fahrräder entstehen. Bespiel VernebelungsanlageSeite 16 von 22 Uni trifft City | Gestaltungshandbuch 12 Oberflächengestaltung Die Oberflächengestaltung ist ein wesentli- ches Gestaltungselement im öffentlichen Raum. Zur Schaffung eines einheitlichen Er- scheinungsbildes wird eine durchgehende Ge- staltung gewählt. Für die Seitenbereiche, den Multifunktionsstreifen sowie die Platzflächen wird ein Betonstein im Reihenverband vorge- schlagen, der in einem hellen Grauton Bezug zu den angrenzenden Denkmälern sowie die angrenzenden Pflastervariationen nimmt. Der Übergang zu angrenzenden Fassaden wird durch einen rund 30 cm breiten Traufstreifen aus Grauwacke Kleinpflaster vorgesehen. So können Vor- und Rücksprünge aufgefangen und ein einheitlicher Abschluss gewährleistet werden. Der Multifunktionsstreifen sowie die abge- setzte Fahrspur im Bereich der Wesselstraße werden analog zum Gehweg mit einemSeite 17 von 22 Uni trifft City | Gestaltungshandbuch 13 Betonstein im Format 20x20 cm versehen. Die Baumbeete werden niveaugleich ausgebildet und lediglich mit einem Stahlband als Rücken- stütze versehen. Dies sichert eine flächende- ckende Begehbarkeit. Den Übergang zwi- schen Multifunktionsstreifen und Gehweg bil- den taktile Elemente. Die Farbigkeit der takti- len Elemente ist entsprechend des einzuhal- tenden Leuchtdichtekontrasts zu wählen. Durch die geplante hellgraue Pflasterung sind tendenziell Platten in Anthrazit zu bevorzu- gen. Ergänzende taktile Elemente an Que- rungsstellen sowie an den Bushaltestellen si- chern eine angepasste Barrierefreiheit. Alternativ zu den gehwegbegleitenden takti- len Elementen könnte eine im gleichen Stein ausgebildete Rinne herangezogen werden, die neben der gestalterischen Grenze ebenso als taktile Orientierung für sehbehinderte Nutzer*innen als auch als Entwässerungsele- ment dient. Im Vorbereich des Schlosses wird eine Varia- tion der Gehwegmaterialität vorgeschlagen, um diesen Bereich in schlichter Form zu beto- nen. Hierfür wird in Reihen ein Wechsel des Gehwegpflasters mit schmaleren Pflaster- streifen in unterschiedlichen Ausführungen verlegt. Durch die einheitliche Materialität werden harmonische Übergänge sicherge- stellt. Der Übergang zur Fahrbahn erfolgt niveau- gleich in Form einer 30 cm breiten Rinne, die in einheitlicher Farbigkeit zur Materialität der Seitenbereiche ausgebildet wird. Hierdurch soll ein durchgehender Straßenraum entste- hen. Die optionale Ergänzung eines Flach- bords könnte als Alternative eine tastbare Kante für sehbehinderte Nutzer*innen sicher- stellen, ohne die Querbarkeit zu reduzieren und damit auch unsicheren Verkehrsteilnehmer*innen die Aufteilung in Verkehrs- und Seitenraum verdeutlichen. Auf- grund des hohen ÖPNV-Aufkommens ist eine tastbare Kante ein wichtiges Sicherheitsele- ment für Fußgänger*innen. Die Fahrbahn wird in einem hellen Asphalt vorgeschlagen, um einen harmonischen Über- gang zu den Seitenbereichen zu ermöglichen und gleichzeitig den Belastungen des Ver- kehrs gerecht zu werden. Die gegenläufige Fahrradspur wird in einem farblich abgesetz- ten, dunkleren Asphalt vorgeschlagen. Zu be- achten ist ein deutlicher Farbunterschied, um die Zuordnung der einzelnen Flächen klar ab- zubilden. Aufgemalte Fahrrad-Piktogramme unterstützen die Flächenzuordnung. Um die Befahrung der Fahrradspur im Bereich des Bischofsplatzes durch den MIV zu vermei- den, beispielsweise um wartende Busse zu überholen, soll eine punktuelle Spurtrennung vorgesehen werden. Eine baulich ausgebil- dete Trennung verhindert ein Überfahren und erhöht damit die Sicherheit für den Fahrrad- verkehr. Die Trennung erfolgt durch ein rund 30 cm breites Bord, das in Richtung Fahrbahn nahezu senkrecht und in Richtung Fahrrad- spur angeschrägt ausgebildet wird. Um die Querbarkeit für den Fuß- und Radverkehr nichtsdestotrotz zu gewährleisten und ein stärkeres Zusammenwachsen zwischen Uni und Innenstadt zu unterstreichen, wird eine regelmäßige Unterbrechung vorgeschlagen. Insbesondere im Einmündungsbereich zu An der Schloßkirche als auch im Bereich des nördlichen Turms des Schlosses sind Unter- brechungen erforderlich. Eine regelmäßige Unterbrechung könnte diese Zwangspunkte gestalterisch integrieren. Systemskizze Begrenzung FahrradspurSeite 18 von 22 Uni trifft City | Gestaltungshandbuch 14 Zur Betonung der Querungsstellen in Verlän- gerung der Fürstenstraße und der Stocken- straße ist eine farbliche Absetzung vorgese- hen. Diese ist analog zur Asphaltierung der Fahrradspur auszuführen. Durch die farbliche Abtrennung werden die wichtigen Achsen und Verbindungselemente hervorgehoben. Zusätzlich wird dem MIV die Notwendigkeit erhöhter Aufmerksamkeit vermittelt. Eine Besonderheit in der Oberflächengestal- tung ist am Bischofsplatz geplant. Entspre- chend des Gestaltungshandbuchs „Bonn: Stadt zum Rhein“ wird eine Fortführung der Gestaltung der Wegeachsen zur Stadt vorge- schlagen. Für diese Flächen sieht das Konzept eine Pflasterung mit Grauwacke im Reihen- verband vor, welche von Edelstahlbändern in unregelmäßigen Abständen begleitet wird. Al- ternativ wäre ebenso die Fortführung der vor- handenen Materialität des Marktplatzes in diesem Bereich mit Ergänzung der Edelstahl- bänderung denkbar. Bei beiden Varianten ist eine barrierefreie Oberflächengestaltung si- cherzustellen. Die Oberflächengestaltung in der Wessel- straße orientiert sich, wie bereits beschrie- ben, an der Gestaltung der Gehwegbereiche. Da dieser Abschnitt als Fußgängerzone ausge- wiesen ist, wird auf asphaltierte Flächen ver- zichtet. Der Übergang der Straße Am Hof zur Wesselstraße wird durch die großflächige Pflasterintarsie am Martinsplatz unterbro- chen. In Anlehnung an die vorhandene Ge- staltung ist die Intarsie aus Kleinpflaster im di- agonalverband nachzubilden. Dies sichert ei- nen harmonischen Übergang zu den angren- zenden Platzflächen und hebt das historische Zeugnis deutlich hervor. Querschnitt Bischofsplatz, Blickrichtung MarktplatzSeite 19 von 22 Uni trifft City | Gestaltungshandbuch 15 Begrünung Die heutige Gestaltung des Straßenzugs weist einen sehr geringen Grünanteil auf. Dabei ist urbanes Grün ein wesentliches Merkmal bei der Bewertung der Lebensqualität in Städten. Im Zuge des Klimawandels wird dies zuneh- men an Bedeutung gewinnen. Daher sieht die Konzeption eine deutliche Erhöhung des Grünanteils vor, der in verschiedenen Ausfüh- rungen an die Funktionalität der Straße ange- passt ist. Innerhalb des Multifunktionsstreifens sowie ebenso im Bereich der Platzflächen werden in regelmäßigen Abständen Baumstandorte vor- geschlagen. Die Positionierung erfolgt in ei- nem gleichmäßigen Rhythmus, der sich an den Abständen notwendiger Ladezonen so- wie der Freihaltung von Einfahrten orientiert. Im nördlichen Bereich der Rathausgasse redu- ziert sich die Breite des Multifunktionsstreifen aufgrund der geringeren verfügbaren Breite zwischen den Häuserfronten, sodass keine adäquate Etablierung von Baumbeeten (min. 8 m² offene Baumscheibe) realisiert werden kann. Um trotzdem auch in diesen Abschnit- ten Grünelemente zu positionieren, sind stra- ßenbegleitende Grünbeete vorgesehen, die mit vielfältigen Pflanzen- und Staudenmi- schungen versehen werden können. Die kon- krete Pflanzenauswahl der Alleebäume und Pflanzbeete erfolgt erst im Rahmen der fina- len Umsetzung. Ergänzend zu den konkret verorteten Baum- standorten sind plangrafisch ausgegraute Bäume dargestellt. Diese bilden den Versuch ab, ergänzende Baumstandorte zur weiteren Erhöhung des Grünanteils zu etablieren, die jedoch aufgrund der Positionierung mit be- stimmten Einschränkungen verbunden sind. Im Bereich des Auftakts zur Straße Belderberg werden im Bereich der zurückspringenden Fassaden zwei Baumstandorte vorgeschlagen. Diese bilden ein „grünes Tor“ als Straßen- auftakt. Aufgrund der vorhandenen Zugänge und der Außengastronomie werden die ver- fügbaren Flächen deutlich reduziert, sodass eine Abstimmung mit den angrenzenden Nut- zer*innen zu empfehlen ist. Im Bereich Rat- hausgasse 18 findet sich ein weiterer Ver- sprung der Gebäudeflucht, wodurch eine Auf- weitung der Gehwegfläche entsteht. An die- ser Stelle besteht ebenfalls die Möglichkeit ei- ner ergänzenden Baumpflanzung. Aufgrund der angestrebten Größe der Baumscheibe werden jedoch die direkten Laufrichtungen der Fußgänger*innen verstellt. Der Standort kann demnach nicht als empfehlenswert ein- gestuft werden. Optional besteht die Mög- lichkeit durch überbaute Baumbeete eine bessere Flächenausnutzung zu ermöglichen. Beispiel StaudenbeetSeite 20 von 22 Uni trifft City | Gestaltungshandbuch 16 Abbildungsverzeichnis Fotos Pesch Partner Architektur Stadtplanung GmbH sowie Bundesstadt Bonn Pläne und Skizzen Pesch Partner Architektur Stadtplanung GmbH (auf Katastergrundlage der Bun- desstadt Bonn) Abbildungen Möblierung Sitzmöglichkeit www.shop.erlau.com Fahrradbügel www.orion-bausysteme.de Abfallbehälter www.ese.com Beleuchtung www.siteco.de www.trilux.com Trinkwasserbrunnen www.trinkbrunnen-kalkmann.de Vernebelungsanlage Pesch Partner Architektur Stadtplanung GmbHSeite 21 von 22 Seite 22 von 22
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 23:20 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de