222489-10 AA · Änderungsantrag
Koalitions-Änderungsantrag: Masterplan 2.0 Uni trifft City - Grundsatzbeschluss zur Querschnittsaufteilung Antrag zur Vorlage 222489
Kerndaten
- Nummer
- 222489-10 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 23.03.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 222489-10 AA Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Rolf Beu SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Gabi Mayer DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Michael Faber 23.03.2023 Koalitions-Änderungsantrag: Masterplan 2.0 Uni trifft City - Grundsatzbeschluss zur Querschnittsaufteilung Antrag zur Vorlage 222489 Beratungsfolge Rat 23.03.2023 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags Dem Beschlussvorschlag der Verwaltung (DS 222489-06) wird unter der folgenden Maßgabe zugestimmt: 1. Der Tatsache, dass es sich bei dem hier betroffenen Straßenzug um eine Hauptroute des Radverkehrs handelt, wird im weiteren Verfahren Rechnung getragen. 2. Der Fahrradverkehr soll auf dieser Achse nachhaltig gefördert und gesichert werden. Dies muss durch die Reduzierung des motorisierten Verkehrs, taktile Elemente bzw. das Aufbringen barrierefreier / optischer Abtrennungen oder entsprechende Piktogramme und Ähnlichem passieren. Der Städtebau- und Gestaltungsbeirat ist dazu einzubinden. 3. Voraussetzung dafür, dass der zukünftige Straßenraum auch Fußgänger*innen ausreichend Komfort bietet, ist eine spürbare Reduktion und Verlangsamung des motorisierten Verkehrs. Sofern die deutliche Reduzierung des Busverkehrs und des MIVs abseits der TG- Ausfahrt zunächst nicht erreicht werden kann, ist besonderes Augenmerk auf die Sicherheit der Kernfußgängerbereiche zu legen. Dieser Aspekt ist bereits bei der Planung der Möblierung bzw. der Bepflanzung des Straßenzuges im Sinne von möglichen Abgrenzungselementen zu berücksichtigen, sodass ruhigere und zugleich attraktive Seitenbereiche entstehen können. Die Sicherung der in weiten Bereichen geltenden Tempobeschränkung auf max. 20 km/h soll mindestens über eine stationäre Überwachungsanlage erfolgen. Auch in der Wesselstraße sind analog zu Fußgängerzonen keine Stell- oder Lieferplätze auszuweisen, die Befahrung nur unmittelbaren Anlieger*innen und vormittags dem Lieferverkehr zu erlauben. 4. Unverzüglich ist eine Untersuchung zur Fortschreibung desSeite 1 von 2 Seite 2 Nahverkehrsplans (NVP) in Auftrag zu geben, der eine Aufteilung des aus Norden und Osten kommenden Buslinien auf verschiedene Routen zum Inhalt hat. Dabei soll die Feinerschließung weiter verbessert, die Summe der Fahrtzeiten verkürzt und die Haltestelle am Bischofsplatz in der HVZ weiterhin mindestens alle 5 Minuten angefahren werden. Ziel ist eine NVP-Beschlussfassung im Sommer 2024 und die Umsetzung zum Fahrplanjahr 2025. 5. Die Verwaltung wird gebeten, Maßnahmen vorzuschlagen und zu ergreifen, wie der überflüssige MIV zwischen Rathausgasse und Am Neutor zeitnah verhindert werden kann. Zur Reduzierung des MIV in der Rathausgasse wird die Verwaltung gebeten zu prüfen, wie die Ein- und Ausfahrt zum oberirdischen Parkplatz Viktoriabad in die Franziskanerstraße verlegt und die Zu- und Abfahrt an der Rathausgasse gesperrt werden kann. Außerdem sind Optionen zu entwickeln, wie der Ausfahrtverkehr aus der Markt-Tiefgarage nicht mehr über den Umweg Am Hof - Martinsplatz - Am Neutor - Am Hofgarten gezwungen werden muss. Begründung Wie der Name des Masterplanprojektes bereits belegt, sollen die City, das Kurfürstliche Schloss - also das jetzige Uni-Hauptgebäude - und der Hofgarten zusammenwachsen. Auch kann über Bischofsplatz, Rathaus- und Rheingasse die schon seit langem geforderte Fuß- und Radverbindung zum Rheinufer, das ebenfalls aufgewertet wird, geschaffen werden. Nach rund einem halben Jahrhundert und 15 Jahre nach dem letzten Detailschritt bietet sich nun die Chance für eine nachhaltige Entwicklung der Innenstadt. Der Straßenzug Rathausgasse, Am Hof, Wesselstraße ist eine wichtige Hauptroute im Radverkehrsnetz und wird künftig im Rahmen der Mobilitätswende von einer wachsenden Anzahl an Radfahrenden genutzt werden und soll insbesondere auch für Kinder und ungeübte Radfahrende sicher zu befahren sein. Die Bedeutung dieses Straßenzuges für den Radverkehr ist insbesondere hoch, weil es keine Alternativroute in der näheren Umgebung gibt und der Straßenzug direkt zum Bahnhof, den Einkaufsmöglichkeiten in der City sowie zum Rhein führt. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 09:18 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de