222426 · Antrag
Für mehr Bürgerorientierung bei den digitalen Angeboten der Stadt
Kerndaten
- Nummer
- 222426
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 08.12.2022
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Hauptausschusses Entscheidung federführend
- Sitzung des Unterausschusses für Digitalisierung und Organisation Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Antrag öffentlich 222426 Antragsteller/in: Petra Nöhring Aaron Eßelborn FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 08.12.2022 Für mehr Bürgerorientierung bei den digitalen Angeboten der Stadt Beratungsfolge Unterausschuss für Digitalisierung und Organisation 18.01.2023 Empfehlung Hauptausschuss 02.02.2023 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird gebeten, für alle weiteren Apps und deren Weiterentwicklung folgende Maßnahmen umzusetzen: 1.) Bevor neue Apps herausgebracht werden, ist zu prüfen, ob nicht eine Integration in eine bestehende App möglich ist. Neue Apps sind durch den Ausschuss Unterausschuss Digitalisierung und Organisation freigzugeben. 2.) Festlegung der zentralen Apps für Bonner Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste. 3.) Einführung eines kontinuierlichen Reportings zu den zentralen Apps mit Blick auf Reichweite und Nutzung sowie der Citizen Experience. 4.) Umsetzung eines Single-Sign-Ons für alle Bonner Digitalangebote, idealerweise mit der Option der Authentifizierung über die „AusweisApp2“ Begründung Die Anfrage zum Status der städtischen Apps hat zwei wesentliche Schwachpunkte aufgezeigt: 1.) Es gibt keine übergreifende App-Strategie der Stadt Bonn, sondern alle Institutionen arbeiten getrennt voneinander. Dies führt zu einer Fragmentierung der digitalen Dienste für die Bürgerinnen und Bürger. Damit wissen Bürgerinnen und Bürger nicht mehr, welcher Service wo zu finden ist, die Kosten für App-Weiterentwicklung, Betrieb und Pflege vervielfachen sich und auch sonstige Synergien zwischen den einzelnen Anwendungen können nicht genutzt werden. 2.) Es gibt keine nachhaltige App-Entwicklung. Apps werden i.d.R. auf denSeite 1 von 2 Seite 2 Markt gebracht und danach nicht mehr betrachtet. Die desolaten Bewertungen der Nutzer – die den Status dokumentieren – werden ignoriert. Aktuell macht es den Anschein, dass die Stadt Bonn auf Grundlage der Pflichtumsetzung des Onlinezugangsgesetzes die IT-Landschaft eher für das Häkchen aufgebaut hat. Um diesen Schwachpunkten entgegenzuwirken, werden oben genannte Maßnahmen vorgeschlagen, die folgenden Zielsetzung verfolgen: 1.) Deckung der Bedürfnisse der Bonner Bürgerinnen und Bürger sowie unserer Gäste mit möglichst wenigen ausgewählten Apps. 2.) Steigerung der Verbreitung und Nutzung dieser Apps. Je mehr digitale Dienste – idealerweise im Self-Service - durch die Bürgerschaft genutzt werden, desto effizienter können diese Dienste erbracht werden. 3.) Steigerung der „Citizen Experience“: Nur durch ein hohes Nutzererlebnis werden die Bürgerinnen und Bürger diese Angebote dauerhaft nutzen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 00:15 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de