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222404 · Mitteilungsvorlage

Kommunale Konferenz Alter und Pflege der Bundesstadt Bonn -Tätigkeitsbericht für das Jahr 2022

Nummer
222404
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
06.12.2022
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Gesundheit 24.01.2023 Kenntnisnahme
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 86,6 KB Öffnen ↗

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Mitteilungsvorlage
öffentlich
222404
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
50 Amt für Soziales und Wohnen
Dezernat:
Dez. V
Kommunale Konferenz Alter und Pflege der
Bundesstadt Bonn
- Tätigkeitsbericht für das Jahr 2022
Beratungsfolge
Ausschuss für Soziales, Migration und
Gesundheit
24.01.2023 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Gemäß § 8 Absatz 5 Alten- und Pflegegesetz Nordrhein-Westfalen (APG NRW)
ist dem zuständigen Ministerium zum 31. Dezember eines jeden Jahres über
die Ergebnisse der Beratungen der Kommunalen Konferenz Alter und Pflege zu
berichten.
Vorab wird der Tätigkeitsbericht den Mitgliedern des Ausschusses für Soziales,
Migration und Gesundheit zur Kenntnisnahme vorgelegt.
Bericht über die laufende Arbeit der Kommunalen Konferenz Alter und
Pflege:
Die Kommunale Konferenz Alter und Pflege hat im vergangenen Jahr am 2.
November 2022 getagt.
Inhalte der Sitzung waren:
Bericht aus der Altenhilfe
Vorstellung Herr Lenartowski, Fachstelle Alter und Pflege im Amt für
Soziales und Wohnen
Zu Beginn dieses Tagesordnungspunktes stellte sich Herr Daniel Lenartowski
vor. Er ist seit Mitte Juli 2022 neuer Sachgruppenleiter im Haus der Bonner
Altenhilfe als kommunaler Fachstelle Alter und Pflege.
Austausch zur angespannten Situation auf dem Pflegemarkt
In der letzten Sitzung wurde vorgeschlagen, einen weitergehenden Austausch
zur aktuellen, angespannten Situation auf dem Pflegemarkt, beispielsweise in
Form einer von der Kommunalen Konferenz Alter und Pflege losgelösten
Runde, zu initiieren.Seite 1 von 5
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Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise, in deren Rahmen nicht nur
Fachpersonal mehrmonatig abgeordnet wurde, sondern auch Sonderaufgaben
zu übernehmen waren sowie der von März bis Juli wieder unbesetzten
Sachgruppenleiterstelle im Haus der Bonner Altenhilfe wird um Verständnis
gebeten, dass zu diesem Punkt aktuell noch nichts eingebracht werden kann
und auf die kommende Sitzung verwiesen.
Aktueller Sachstand zum Malteser-Projekt „Miteinander-Füreinander“
Nach umfassender Schulung und Aufbau eines ersten ehrenamtlichen
Mitarbeiterstamms durch die Malteser wurden im Februar 2022, beginnend in
dem vom Malteser Hilfsdienst e. V. standortnah ausgewählten Stadtgebiet
„Hardtberg und Umgebung“ , in den PLZ-Bezirken 53123 und 53125 fast 9.000
noch in ihrer privaten Häuslichkeit lebende Menschen ab 65 Jahren von der
Amtsleiterin des Amtes für Soziales und Wohnen, Frau Anja Ramos,
angeschrieben und auf den Besuchs-Informationsdienst der Malteser
aufmerksam gemacht. Interessierte konnten ganz unbürokratisch mit einer
beiliegenden Antwortkarte direkt mit den Maltesern Kontakt aufnehmen und
wurden dann zeitnah zur Vereinbarung eines Besuchstermins kontaktiert.
Bis zum heutigen Zeitpunkt konnten in diesem Rahmen mit ca. 113
Hausbesuchen mehr als 230 ältere Bonnerinnen und Bonner erreicht, über
Angebote in ihrem Quartier informiert und Kontakte vermittelt werden. Zudem
konnte durch das Projekt im Stadtbereich „Hardtberg und Umgebung“ neues
ehrenamtliches Engagement von 17 Menschen gewonnen und gefördert
werden.
Zwischenzeitlich wurde das Projekt auf einen Teil von Bad Godesberg
ausgeweitet, neue Ehrenamtliche geschult, Anfang Oktober dann zu Hause
lebende Bürgerinnen und Bürger der PLZ-Bezirke 53177 und 53179 ab 65
Jahren angeschrieben und auch dort wurden die Informationsbesuche
aufgenommen.
Broschüre „bewegt ÄLTER werden“
Der Stadtsportbund hat in Kooperation mit dem Amt für Soziales und Wohnen
die Broschüre „bewegt ÄLTER werden“, eine Übersicht über Sport- und
Bewegungsangebote im Bonner Stadtgebiet, neu aufgelegt. Die Broschüre liegt
in vielen städtischen Anlaufstellen aus, kann aber auch digital eingesehen
werden:
https://www.ssb-bonn.de/service/sportangebote-und-vereine
https://www.ssb-bonn.de/themen/bewegt-aelter-werden
Kurs „Basisqualifizierung für Unterstützungsangebote im Alltag nach § 8
der Anerkennungs- und Förderungsverordnung“ (AnFöVO)
Ab März 2023 startet über die VHS Bonn, gefördert durch die Stiftung Bonner
Altenhilfe, ein neuer Kurs. Hier können sich Menschen, die ehrenamtlich oderSeite 2 von 5
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freiberuflich dazu beitragen möchten, Pflegepersonen zu entlasten und
Pflegebedürftigen zu helfen, soziale Kontakte aufrecht zu erhalten, ihren Alltag
möglichst selbstständig zu bewältigen und so lange wie möglich in ihrer
häuslichen Umgebung zu bleiben, die gesetzlich vorgegebenen
Voraussetzungen aneignen.
Weitere Infos siehe:
https://www.vhs-bonn.de/programm/lebens-gestaltendes-
lernen.html?action%5B144%5D=course&courseId=484-C-F2652&rowIndex=0
Bericht zum Behindertenpolitischen Teilhabeplan
Frau Dols berichtete, dass die Weiterentwicklung des Teilhabeplans „Bonn
Inklusiv“ leider aufgrund der Ukraine-Krise und damit verbundener
Personalengpässe verschoben werden musste und nun die
Arbeitsgruppenphase im April 2023 beginnt.
Die Anregung der Verwaltung, den Punkt von der ständigen Tagesordnung
zu nehmen, wurde vom Gremium nicht befürwortet.
Informationen zum Thema „Hitzeprävention“
Das Gesundheitsamt stellte aktuelle Informationen zum Thema
„Hitzeprävention“ vor.
Vorstellung des Ersatzneubaus des St. Albertus-Magnus-Hauses
Der Betriebsleiter der Städtischen Seniorenzentren stellte den Ersatzneubau
des St. Albertus-Magnus-Hauses vor.
Wege zur Fachkräfteentwicklung in der Pflege – das Bonner Modell
„Bildungskette für die Pflege“ zur umfassenden Vorbereitung und
Begleitung in der Pflegeausbildung (Bonner Verein für Pflege- und
Gesundheitsberufe e.V.)
Das Bonner Modell „Bildungskette für die Pflege“ zur umfassenden
Vorbereitung und Begleitung in der Pflegeausbildung wurde von der
Geschäftsführerin des Bonner Vereins für Pflege- und Gesundheitsberufe e.V.
vorgestellt.
Informationen zur Neubestellung der Ombudspersonen nach § 16 WTG
Mit der Novelle des Wohn- und Teilhabegesetzes (WTG) im Jahr 2014 wurde
den Kreisen und kreisfreien Städten die Möglichkeit eröffnet, ehrenamtlich
engagierte Personen zu Ombudspersonen zu bestellen. Die Aufgabe der
Ombudspersonen besteht darin, auf Anfrage bei allen Streitigkeiten zwischen
Leistungsanbieter*innen und Nutzer*innen bzw. Angehörigen über alle Fragen
im Zusammenhang mit der Nutzung der Leistungsangebote nach dem WTGSeite 3 von 5
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zu vermitteln.
Auf Initiative der Kommunalen Konferenz Alter und Pflege kam es Anfang
2015 zu einer öffentlichen Ausschreibung, in deren Folge der
Hauptausschuss des Rates in der Sitzung am 10. März 2016 Frau Makowsky-
Rohe und Herrn Mülheims für die Dauer von fünf Jahren zu Ombudspersonen
bestellte.
Pandemiebedingt kam es im März 2021 nicht zu einer Neuwahl oder erneuten
Bestellung der Ombudspersonen. Insofern üben die bisherigen
Ombudspersonen ihre Tätigkeit dankenswerterweise momentan noch weiter
aus.
Auch zukünftig soll an der Berufung zweier Ombudspersonen, möglichst einer
weiblichen und einer männlichen Kontaktperson, festgehalten werden, sodass
aktuell eine neue Ausschreibung vorbereitet wird.
Personelle Angelegenheiten des Gremiums
Das Gremium wurde darüber informiert, dass das Gesundheitsamt Frau Dr.
Engels als neues ordentliches Mitglied benannt hat; Frau Schell wird als ihre
Stellvertreterin benannt.
Zwischenzeitlich wurden Frau Dr. Irina Vladimirovna Volfson (ordentliches
Mitglied) und Herr Rahim Öztürker (stellvertretendes Mitglied) durch die
Geschäftsstelle des Integrationsrates als neue Mitglieder der Kommunalen
Konferenz Alter und Pflege benannt.
Es gibt ein Beitrittsgesuch von Herrn Matthias Keuthen als Mitglied des
Verbands der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner
Deutschlands e. V. (VdK)Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg. Gemäß der
Geschäftsordnung der Kommunalen Konferenz Alter und Pflege spricht nichts
gegen eine Aufnahme, das Gremium hat ebenfalls keine Einwände.
Die beiden Mitglieder Herr Raddatz (Stellvertreter) und Frau Müller
(ordentliches Mitglied), Heimbeiräte, sind von ihrer Funktion zurückgetreten,
die beiden Plätze müssen daher neu besetzt werden. Da Neuwahlen von
Heimbeiräten mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand verbunden sind,
möchte die Geschäftsstelle ein vereinfachtes Verfahren durchführen und die
Heimleiterrunde bezüglich Vorschlägen für die Neubesetzung anfragen. Das
Gremium ist hiermit einverstanden.
Sitzungstermine für das Jahr 2023
Die nächsten Sitzungen der Kommunalen Konferenz Alter und Pflege finden im
Jahr 2023 am 22. März und am 8. November statt.
Weitere Informationen zu einzelnen Themen oder vorgestellten Projekten
können auf Anfrage seitens der Geschäftsstelle gerne zur Verfügung
gestellt werden.Seite 4 von 5
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Anlage/n
KeineSeite 5 von 5

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Datenstand: 02.11.2026, 18:40 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de