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222313-02 · Beschlussvorlage

Umgestaltung des Auerberger Bürgerplatzes: Workshop als Alternative zur Bürgerbefragung

Nummer
222313-02
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
10.08.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 05.09.2023 Entscheidung federführend
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Übergeordnet

  1. 222313 Grüne/SPD/u.w.-Antrag: Gestaltung des Auerberger Bürgerplatzes

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Beschlussvorlage
öffentlich
222313-02
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
67 Amt für Umwelt und Stadtgrün
Dezernat:
Dez. III
Umgestaltung des Auerberger Bürgerplatzes:
Workshop als Alternative zur Bürgerbefragung
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 05.09.2023 Entscheidung
Beschlussvorschlag
Anstelle der am 06.12.2022 durch die Bezirksvertretung Bonn beschlossenen
Bürgerbefragung (DS-Nr. 222313) wird ein Workshop mit den Bewohner*innen
zum Auerberger Bürgerplatz durchgeführt.
Begründung
Mit Beschluss vom 06.12.2022 DS 222313 wurde die Verwaltung beauftragt,
eine Bürgerbefragung zur Gestaltung des Auerberger Bürgerplatzes
durchzuführen. Die verwaltungsinterne Prüfung der Rahmenbedingungen führte
zu dem Ergebnis, dass der planerische Handlungsspielraum auf der Fläche für
ein Beteiligungsverfahren als zu gering bewertet wird. Um keine falschen
Erwartungen in der Bürgerschaft zu erwecken, wäre eine solche Befragung
zielgerichtet mit Aussicht auf Realisierbarkeit durchzuführen. Somit wäre ein
Rahmen vorzugeben, in welchem Veränderungen und Maßnahmen möglich
sind. Derzeit ist nicht erkennbar, welcher planerische Gestaltungsspielraum
tatsächlich vorhanden ist. Daher schlägt die Verwaltung vor, nach einer
Grundlagenermittlung bei Bedarf einen Workshop durchzuführen.
Laut Bebauungsplan 7525-1 Kopenhagener Straße handelt es sich um eine
Fläche für den Gemeinbedarf - Schule und Anlagen für soziale und kulturelle
Zwecke. Somit wäre grundsätzlich vor dem Hintergrund des akuten Notstands
der Bau einer Kita denkbar. Aufgrund des o.g. Beschlusses geht die
Verwaltung aktuell davon aus, dass eine solche Veränderung nicht vorgesehen
ist und die Grünfläche zur Nutzung u.a. als Veranstaltungsfläche erhalten
bleiben soll.
Im Rahmen der Spielleitplanung sowie der Spielplatzbedarfsplanung steht der
Platz nicht im Fokus einer Neuregelung, sodass eine Ergänzung des
Spielangebotes auf dem Auerberger Bürgerplatz aus der übergeordneten
Planung nicht herzuleiten ist.
Wie in der Vorlage unter Ziffer 4 gefordert, soll die Festwiese ausreichend PlatzSeite 1 von 2
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für Veranstaltungen wie Martinsfeuer, Kirmes und schulische Veranstaltungen
bieten. So findet seit September 2022 im Quartiers- und Jugendzentrum
Auerberg freitags ein offenes Sportangebot für Kinder und Jugendliche statt
(„BonnKids aktiv und bewegt“ in Zusammenarbeit zwischen der
Stadtverwaltung, dem Förderverein Psychomotorik, der AOK Rheinland und
dem Stadtsportbund Bonn). Sobald es die Wetterlage zulässt, soll dieses
Angebot draußen auf dem Bürgerplatz stattfinden. Es ist geplant, dieses
Angebot für ältere Jugendliche zu erweitern.
Vor diesem Hintergrund ist als erstes der Platzbedarf für bereits bestehende
Veranstaltungen, wie Martinsfeuer und Zirkus, sowie für geplante, wie Kirmes,
zu ermitteln. Hierfür wird die Veranstaltungskoordination die Möglichkeiten
prüfen und den benötigten Platzbedarf angeben. Ist dieser bekannt, ist zu
prüfen, ob ein Teil der Rasenflächen für diese Veranstaltungen erhalten werden
muss. Eine weitere Versiegelung der Fläche wird aus ökologischen und
städtebaulichen Gründen kritisch gesehen. Eine Konkurrenzfläche, zu der
ohnehin zu wenig frequentierten Auerberger Mitte, ist zu vermeiden.
Daher geht die Verwaltung aktuell davon aus, dass nur in den Randbereichen
Aufwertungen durch Pflanzungen o.ä. möglich sein werden. Die Ergänzung der
Ausstattung mit sechs Bänken wurde bereits umgesetzt. Von der Beauftragung
eines Gestaltungsplans wie unter Ziffer 2 beschlossen, wird aufgrund des
geringen Handlungsspielraums auf der Fläche und der resultierenden Kosten
für eine Planung Abstand genommen.
Die Verwaltung regt an, statt eines Beteiligungsverfahrens die
Nutzungsmöglichkeiten des Bürgerplatzes unter Berücksichtigung der bisher
stattfindenden sowie weiterer darüberhinausgehenden Veranstaltungen unter
Berücksichtigung des zuvor benannten engen Gestaltungsspielraumes in Form
eines Workshops mit den Bewohner*innen abzufragen. Da der Wunsch
besteht, den Bürgerplatz sowie das Quartiers- und Jugendzentrum
auszuschildern, wird zudem angeregt, dem inoffiziell genannten ‚Bürgerplatz‘
einen Namen zu geben.
Die beschlossene Maßnahme, Aufstellen eines Stromkastens unter Ziffer 3 wird
umgesetzt.
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 22:46 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de