222305 · Große Anfrage
FDP-Große Anfrage: Zisternenbau und Waldbrandprävention, Umsetzung der DS 211387
Kerndaten
- Nummer
- 222305
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 16.11.2022
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
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Große Anfrage öffentlich 222305 Fragesteller/in: Petra Nöhring Tobias Folde FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 14.11.2022 FDP-Große Anfrage: Zisternenbau und Waldbrandprävention, Umsetzung der DS 211387 Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 17.01.2023 Kenntnisnahme Fragestellung Angesichts des zurückliegenden langen und heißen Sommers, der von zu wenig Regen begleitet war und infolgedessen das Stadtgrün und Parks, insbesondere der Baumbestand, erheblich gelitten haben, und angesichts der bereits im Januar beantragten DS 211387 wird die Verwaltung gebeten, noch vor den anstehenden Haushaltsberatungen den Umsetzungstand konkreter Projekte zu berichten. 1. Existiert mittlerweile die Stabsstelle für Hochwasser- und Starkregenrisikomanagement im Tiefbauamt, vgl. die Stellungnahme zur Großen Anfrage der FDP Bad Godesberg aus dem Jahr 2020, DS 201385-2 ST? Welche konkreten Projekte zur versickerungsfreien Regenwasserzwischenspeicherung (Zisternen) hat diese in Planung bzw. inzwischen realisier 2. Sind für große Dachflächen im Bestand der Kommune (Schulen, Konferenzhallenbauten), kommunaler Betriebe (u.a. SWB, bonnorange), des Landes (u.a. Universität), des Bundes (Bundesministerien sowie Bundesämter), der UN, großer Wohnungsbaugesellschaften sowie großer Unternehmen großvolumige Zisternen in Planung? Wenn ja, wo und mit welchem Fassungsvermögen und falls nein, warum nicht? 3. Werden konkret im Zusammenhang mit den Renovierungsprojekten Beethovenhalle und Stadthalle Zisternenbauten mit geplant? 4. Welche zügig realisierbaren Übergangslösungen sind denkbar, wie z.B. mittels oberirdisch aufgestellter Sammeltanks? 5. Sind im Falle eines Flächenbrandes innerhalb des Stadtgebietes sowie innerhalb des kommunalen Waldflächen genügend Löschwasserentnahmestellen vorhanden oder müssten hierfür nicht, ähnlich wie in Südfrankreich, präventiv Löschwassertanks im Waldgebiet abgestellt werden? BegründungSeite 1 von 2 Seite 2 Die FDP hat frühzeitig auf die Chancen des Zisternenbaus hingewiesen und diesen auch in DS 211387 beantragt. Angesichts des Sommers 2022 und der von Wetterexperten prognostizierten, in immer dichterer Abfolge zu erwartenden heißen Sommern, halten wir die Stellungnahme der Verwaltung auf den Bürgerantrag des FDP-Bezirksverordneten Wolfgang Heedt, DS 201385-2 ST, für perspektivisch unbefriedigend. Die FDP ist daher der Auffassung, dass die Chancen der großflächigen Sammlung und Speicherung von Regenwasser in den Wintermonaten zur Abgabe diesen Wassers in trockenen Sommermonaten umgehend mehr in den Fokus gerückt werden muss. Insbesondere in einer Stadt, die mit den UN-Sekretariaten zur Nachhaltigkeitsthemen zunehmend zu einem, auch supranational beachteten, Leuchtturm in der Nachhaltigkeitsdebatte wird. Was die Waldbrandgefahr angeht, so haben die Flächenbrände dieses Sommers gezeigt, welchen Schwierigkeiten und Verzögerungen sich für die Brandbekämpfung ergeben, wenn Löschwasser erst umständlich über Tankfahrzeuge an oder in die Nähe von Brandherden transportiert werden muss. In Frankreich werden entsprechende réserves d'eau anti incendies in schweirig zugänglichen Bereichen vorgehalten, die ebenfalls in den regenreichen Wintermonaten gefüllt werden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:00 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de