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222276 · Antrag

CDU-Antrag: Weiterführung der Fährverbindung bzw. Erweiterung als Wassertaxi

Nummer
222276
Art
Antrag
Veröffentlicht
11.11.2022
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 11.11.2022
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 02.02.2023

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 25.01.2023 Anregung
  2. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr 26.01.2023 Empfehlung
  3. Sitzung des Hauptausschusses 02.02.2023 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 64 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 222276-01 ST Weiterführung der Fährverbindung bzw. Erweiterung als Wassertaxi
  2. 222276-02 AA Koalitions-Änderungsantrag zum CDU-Antrag: Weiterführung der Fährverbindung bzw. Erweiterung als Wassertaxi Antrag zur Vorlage 222276

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Text anzeigen (3.472 Zeichen)
Antrag
öffentlich
222276
Antragsteller/in:
Jürgen Wehlus
Reiner Burgunder
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
09.11.2022
CDU-Antrag: Weiterführung der Fährverbindung
bzw. Erweiterung als Wassertaxi
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Beuel 07.12.2022 Anregung
Ausschuss für Mobilität und Verkehr 26.01.2023 Empfehlung
Hauptausschuss 02.02.2023 Entscheidung
Inhalt des Antrags
Durch die Einstellung des Fährbetriebs zwischen Bonn und Beuel soll nun
durch die Verwaltung geprüft werden, ob der Fährbetrieb dennoch
· aufrecht gehalten
und/oder
· gegebenenfalls erweitert (Gronau/UN-Campus sowie Rheinbogen) werden
kann.
Hierbei ist seitens der Verwaltung ferner zu prüfen;
· welcher Schiffstyp geeignet wäre (evtl. wäre ein Katamaran zu favorisieren),
· ob die Antriebsart auf E-Mobilität bzw. grünem Wasserstoff umgesetzt werden
kann,
· ob der Betrieb in den Bonner ÖPNV und damit auch in den VRS integriert
werden kann,
· ob die dann vier Anlegestellen mit Ladestationen für den Ladevorgang
während der Passagierwechsel, vom Boot aufs Boot, gestaltet werden kann
(Ähnlich der KVB die ihre Elektrobusse an den Haltestellen laden. Vielleicht
reicht hier aber auch das Laden am Anleger über Nacht.),
· ob das/die Boote mit zusätzlichen Solarpanelen ausgestattet werden können.
Hinsichtlich der Finanzierung soll ebenfalls geprüft werden,
· ob es Fördermittel vom Land oder Bund oder sogar der EU gibtSeite 1 von 3
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. auch die Erwägung eine evtl. Beteiligungen an den Anschaffungskosten für
die beiden Steiger, Gronau/UN Campus und Rheinbogen, durch die UN bzw.
dem Kameha Grand Hotel, sollte in die Prüfung einfließen. Beide Institutionen
UN und Hotel hätten durch die schnelle Verbindung nach Bonn einen Zugewinn
der Standortattraktivität bzgl. der Erreichbarkeit.
Begründung
Begründung:
Anlässlich der beabsichtigten Einstellung des Fährbetriebs zwischen Bonn und
Beuel müssen Alternativen zum Fährbetrieb geschaffen bzw. geprüft werden.
Die Aufrechterhaltung des traditionellen Fährbetriebes zwischen Bonn und
Beuel wäre auch der Wunsch zahlreicher Bürgerinnen und Bürgern.
Die Erweiterung könnte in Form von Wassertaxis zwischen den jetzigen
Anlegern Beuel, Bonn und zusätzlich Gronau/UN-Campus und dem
Rheinbogen geschehen. Das wären dann vier Stationen die zwischen
attraktiven Standorten/Haltestellen, verkehren würden.
Die Fahrzeit zwischen dem Anleger, auf einen Katamaran berechnet, Beuel
nach Bonn dürfte ca. 4 Minuten betragen. Weiter von Bonn zur Gronau ca. 5
Minuten und anschließend zum Rheinbogen nochmal ca. 5 Minuten dauern.
Somit in Summe ca. 14 Minuten, Bergfahrt.
Bei einem Einsatz von zwei Booten würde sich ein 15 Minuten Takt ergeben.
Die Taktung von 15 Minuten ist für den ÖPNV als durchaus attraktiv
anzusehen. Der tägliche Betrieb kann von 7h morgens und 19h abends
geschehen. Das wäre dann mit einem Zweischichtbetrieb zu gewährleisten. Der
tägliche Personalbetraf läge dann bei ca. 4 Personen.
Als Nutzer kämen nicht nur die täglichen Berufstätige in Frage, sondern auch
zusätzlich Touristen in einem nicht geringen Umfang. Eine Fahrradmitnahme
sollte auch möglich sein.
Zu den beiden Haltestellen/Anlegern Bonn und Beuel wäre auch zu prüfen
inwieweit, landseitig, eine direkte ÖPNV-Verbindung von dort zu den beiden
Bahnhöfen, Bonn, Beuel, hergestellt werden könnte.
Eine Rheinquerung zwischen Bonn-Gronau und Beuel-Rheinbogen ist als
Konkurrenz mit einem evtl. Seilbahnbetrieb nicht anzusehen.Seite 2 von 3
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Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 02.11.2026, 20:06 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de