222161 · Mitteilungsvorlage
Bonner Bewerbung als Resilienzhub im Rahmen der UN-Initiative „Making Cities Resilient 2030 (MCR 2030)
Kerndaten
- Nummer
- 222161
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 03.11.2022
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
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Mitteilungsvorlage öffentlich 222161 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 02 Amt für Internationals und globale Nachhaltigkeit Dezernat: Dez. OB Bonner Bewerbung als Resilienzhub im Rahmen der UN-Initiative „Making Cities Resilient 2030 (MCR 2030) Beratungsfolge Ausschuss für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 22.11.2022 Kenntnisnahme Mitteilung: Unter dem Dach des Regionalbüros Europa der Vereinten Nationen für Katastrophenvorsorge (UNDRR) startete am 28. Oktober 2020, während der Daring Cities in Bonn, die Initiative „Making Cities Resilient 2030“ (kurz: MCR 2030). Durch die Initiative sollen Städte weltweit dabei unterstützt werden, Ihre Katastrophenvorsorge und –planung zu stärken, Risiken zu mindern und dadurch ihre Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gegen die Folgen des Klimawandels und Naturkatastrophen zu erhöhen. Konkret können sich teilnehmende Städte über eine Plattform mit PraktikerInnen, ExpertInnen, GeldgeberInnen und EntscheidungsträgerInnen sowie VertreterInnen technischer Einrichtungen und von Netzwerken austauschen. Die Stadt Bonn engagiert sich bereits seit 2010 im Rahmen der Making Cities Resilient Kampagne der Katastrophenplattform der Vereinten Nationen (damals UNISDR, heute UNDRR), die auch in Bonn ein Büro unterhält. Bonn gehört damit als eine der ersten mitwirkenden Städte der Kampagne zu den geborenen Mitgliedern der MRC 2030-Initiative. Im Oktober 2022 hat sich Bonn auf der Plattform der Initiative, dem sogenannten „Prevention Web“, eingetragen. Das Mitgliedszertifikat zur Initiative wurde OB Katja Dörner am 28. Oktober 2022 von Mami Mizutori, der Sonderbeauftragten des UN- Generalsekretärs für die Verringerung des Katastrophenrisikos und Leiterin des UN-Büros zur Katastrophenvorsorge der VN überreicht. Bonn ist nicht nur Sitz eines Büros von UNDRR, sondern auch von vielen weiteren Organisationen und Institutionen, die sich mit Katastrophenvorsorge und Risikomanagement befassen. Im Jahr 2017 gründete sich auf Initiative der Stadt Bonn das Bonner Netzwerk für Internationalen Katastrophenschutz und Risikomanagement, das diese Akteure zusammenführt. Auch weitere Netzwerke in Bonn sind mit den Themenfeldern befasst, so das Biodiversitäts- Forschungsnetzwerk BION, die Bonn Climate Group (im Themenfeld Klima),Seite 1 von 2 Seite 2 das Bonn Water Network (im Themenfelder Wasser/Abwasser) und Gender@International Bonn (im Themenfeld Gleichbereichtigung/Gender Equality). Auf Einladung von UNDRR und ICLEI plant Bonn, im Rahmen der Mitwirkung bei MCR 2030, eine Bewerbung als sogenanntes „Resilienz-Hub“ mit einem Fokus auf Netzwerken für Resilienz und Katastrophenschutz abzugeben. Hierbei geht es darum, Erfahrungen im Resilienzaufbau anderen Städten zur Verfügung zu stellen und den fachlichen Austausch hierzu zu unterstützen. Ein besonderer Fokus Bonns soll dabei auf den Bereichen Peer-Learning und Vernetzung liegen. Gemeinsam mit dem Nachhaltigkeits-Städtenetzwerk ICLEI ist dazu unter anderem eine Webinar-Reihe geplant. Auch internationale Konferenzen in Bonn wie die ICLEI Daring Cities, der GWOPA Water Operator Partnerships-Kongress oder die Bonn Climate Talks der VN sollen genutzt werden, um das Themenfeld Resilienz und Katastrophenvorsorge durch Ausrichtung von oder Beteiligung an Veranstaltungen weiter voranzubringen. Durch die aktive Mitwirkung bei der MCR 2030-Kampagne und die Auszeichnung als „Resilienz-Hub“ möchte Bonn seine Kompetenz im Bereich des (internationalen) Katastrophenmanagements auch anderen Städten zur Verfügung stellen und sich als UNO- und Nachhaltigkeitsstandort international weiter profilieren. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 10:28 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de