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222155 · Beschlussvorlage: Einleitung

Einleitung des Vergabeverfahrens zur Lieferung und Ausgabe von Frühstück, Mittagessen und Obst im Rahmen der Beschulungsform Ganztagsberufsschule in der gesunden Schule NRW (GigS) am Heinrich-Hertz-Europakolleg für das Schuljahr 2023/24 mit der Option der dreimaligen Verlängerung längstens bis zum Schuljahr 2026/27 im Rahmen einer Konzessionsvergabe

Nummer
222155
Art
Beschlussvorlage: Einleitung
Veröffentlicht
31.10.2022
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe 23.11.2022 Entscheidung federführend
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Beschlussvorlage: Einleitung
öffentlich
222155
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
40 Schulamt
Dezernat:
Dez. V
Einleitung des Vergabeverfahrens zur Lieferung
und Ausgabe von Frühstück, Mittagessen und Obst
im Rahmen der Beschulungsform
Ganztagsberufsschule in der gesunden Schule
NRW (GigS) am Heinrich-Hertz-Europakolleg für
das Schuljahr 2023/24 mit der Option der
dreimaligen Verlängerung längstens bis zum
Schuljahr 2026/27 im Rahmen einer
Konzessionsvergabe
Beratungsfolge
Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und
Vergabe
23.11.2022 Entscheidung
Beschlussvorschlag
Der Einleitung des Vergabeverfahrens (Konzessionsvergabe) gem. Ziffer 3.5
der Vergabeordnung der Bundesstadt Bonn zur Belieferung und Ausgabe mit
Frühstück, Mittagessen und Obst im Rahmen der Beschulungsform
Ganztagsberufsschule in der gesunden Schule NRW (GigS) am Heinrich-Hertz-
Europakolleg für das Schuljahr 2023/2024 mit der Option der Verlängerung um
drei weitere Schuljahre wird zugestimmt.
Begründung
Am Heinrich-Hertz-Europakolleg besteht seit dem Schuljahr 2019/2020 im
Rahmen der Einrichtung der Beschulungsform „Ganztagsberufsschule in der
gesunden Schule (GigS)“ die Notwendigkeit der Versorgung der Schule mit
Frühstück, Mittagessen und Obst durch einen externen Dienstleister.
Die Bundesstadt Bonn stellt hierfür einem externen Dienstleister die Mensa im
Rahmen einer Konzessionsvergabe zur Verfügung.
Ganztagsberufsschule in der gesunden Schule bedeutet, dass ein
zehnstündiger Unterrichtstag pro Woche und zwei Blockwochen im Schuljahr,
in denen die Auszubildenden an fünf Tagen das Berufskolleg besuchen, fürSeite 1 von 3
Seite 2
Unterricht zur Verfügung stehen. Flankiert wird der Ganztag von
Bewegungsphasen und gesunder Ernährung.
Die Menükosten für die im Rahmen der Schulform GigS beschulten
Schülerinnen und Schüler werden von der Innung bzw. den
Ausbildungsbetrieben getragen. Seit dem Start der o.g. Beschulungsform Im
Schuljahr 2019/2020 mit 26 Schülerinnen und Schüler (Maler und Lackierer),
haben sich die Essenzahlen kontinuierlich erhöht. Derzeit sind es im
Durchschnitt 170 Essen pro Tag die bereitgestellt werden und es ist nach
Auskunft der Schule mit einer Steigerung auf eine durchschnittliche Zahl von
275 Essen je Verpflegungstag zu rechnen. Die Teilnahme am Essen ist in
dieser Beschulungsform verpflichtend. Sukzessive soll die Zahl der Klassen,
die in der Schulform GigS beschult werden – auch fachübergreifend - weiter
ansteigen. Derzeit fallen die Maler und die Versorger mit allen drei
Ausbildungsjahren sowie die Elektriker mit dem ersten Ausbildungsjahr in das
GigS-Programm. In den nächsten beiden Jahren werden noch die Elektriker mit
dem zweiten und dritten Ausbildungsjahr dazukommen.
Die Menükosten der Schülerinnen und Schüler, welche nicht über GigS
beschult werden, denen das Angebot der Teilnahme an der Mittagsverpflegung
also freigestellt ist, werden von diesen selbst bzw. deren
Erziehungsberechtigten getragen.
Demnach erfolgt die finanzielle Abwicklung nicht über den städtischen
Haushalt. Dennoch fällt die Ausschreibung der Leistung in die Zuständigkeit
des Schulträgers.
Um den Bio-Anteil in der Schulverpflegung kontinuierlich zu erhöhen, soll die
jetzige Ausschreibung nun eine verbindliche Bio-Quote von 20% für das
Heinrich-Hertz-Europakolleg beinhalten. Darüber hinaus wird in einem zweiten
Schritt eine Verhandlungsoption in den Vergabeunterlagen während der
Vertragslaufzeit aufgenommen, die es ermöglichen soll, mit dem
Vertragspartner eine weitere Standarderhöhung ab dem zweiten Vertragsjahr
auf mehr als 20 % zu verhandeln.
Der aktuell geschätzte Auftragswert liegt unter Berücksichtigung der
Optionen/Vertragsverlängerungen bei 1.520.756,16 Euro brutto bei einer
angenommen Mehrwertsteuer von 7%. Bis zum 31.12.2023 und bei 19 % ab
dem 01.01.2024.
Vergabeart
X öffentlich offen (EU) aufgeforderte Firmen
beschränkt nichtoffen (EU) mit öffentlichem
Teilnahmewettbewerb
Freihändig bzw.
Verhandlungsvergabe Verhandlungsverfahren (EU) Abweichung von der
vorgeschriebenen Vergabeart
Vergabekennzahl Vergabe-/Vertragsordnung Ausführungszeitraum Schätzkosten brutto
BN -2022-6917 VOB X UVgO VgV Schätzkosten für
ein JahrSeite 2 von 3
Seite 3
380.189,94
Schätzkosten für
vier Jahre
1.520.756,16
Produktgruppennummer Produktgruppenbezeichnung Sachkonto (konsumtiv) /
Finanzposition (investiv)
CO-Kontierung
(konsumtiv) /
Finanzstelle (investiv)
Nicht über den städt. Haushalt
Verpflichtungsermächtigungen Verwendung von Haushaltsresten Mittel
ja X nein ja X nein freigegeben X vorgesehen
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 03.11.2026, 00:45 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de