222144 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: "Bäume für Bonn“ zur Bepflanzung verwaister Baumstandorte im öffentlichen Raum mit Setzlingen in Patenschaft
Kerndaten
- Nummer
- 222144
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 27.10.2022
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Untergeordnet
- Änderungsantrag der Koalition - Bürgerantrag: "Bäume für Bonn“ zur Bepflanzung verwaister Baumstandorte im öffentlichen Raum mit Setzlingen in Patenschaft Antrag zur Vorlage 222144
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- Beschlussvorlage zum Bürgerantrag: "Bäume für Bonn“ zur Bepflanzung verwaister Baumstandorte im öffentlichen Raum mit Setzlingen in Patenschaft
- "Bäume für Bonn“ zur Bepflanzung verwaister Baumstandorte im öffentlichen Raum mit Setzlingen in Patenschaft
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 222144 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB 25.10.2022 Bürgerantrag: "Bäume für Bonn“ zur Bepflanzung verwaister Baumstandorte im öffentlichen Raum mit Setzlingen in Patenschaft Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 16.11.2022 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag hat folgenden Wortlaut: Der Rat wird gebeten, das nachfolgend beschriebene Projekt „Bäume für Bonn“ als Kooperationsprojekt der Stadt Bonn und der Initiative „Bäume für Bonn“ zu realisieren: Bürger*innen pflanzen in Patenschaft bevorzugt einheimische Baumsetzlinge, idealerweise umgeben von einheimischen Wildkräutern, auf verwaiste Baumstandorte und andere Flächen im öffentlichen Raum. Die Baumsetzlinge haben ein intaktes und vollständig von Erde umgebenes Wurzelwerk und sind in möglichst ähnlichem lokalen Klima gekeimt. Weitere Einzelheiten zum angeregten Projekt und zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 6 An die Stadt Bonn, Frau Oberbürgermeisterin Katja Dörner Altes Rathaus, Markt 53111 Bonn Bürgerantrag „Bäume für Bonn“ zur Bepflanzung verwaister Baumstandorte im öffentlichen Raum mit Setzlingen in Patenschaft Bonn, den 25.10.2022 Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, Hiermit stelle ich den Antrag auf nachfolgende Beschlussfassung durch den Rat der Stadt Bonn: BÜRGERANTRAG: Der Rat wird gebeten, das nachfolgend beschriebene Projekt „Bäume für Bonn“ als Kooperationsprojekt der Stadt Bonn und der Initiative „Bäume für Bonn“ zu realisieren: Bürger*innen pflanzen in Patenschaft bevorzugt einheimische Baumsetzlinge, idealerweise umgeben von einheimischen Wildkräutern, auf verwaiste Baumstandorte und andere Flächen im öffentlichen Raum. Die Baumsetzlinge haben ein intaktes und vollständig von Erde umgebenes Wurzelwerk und sind in möglichst ähnlichem lokalen Klima gekeimt. Die Initiative vermittelt zwischen Pat*innen und der Stadt Bonn. Die genauen Modalitäten werden zwischen der Initiative und der Stadt Bonn in einer Kooperationsvereinbarung festgelegt. Vorschläge der Initiative befinden sich im Anhang. Mit freundlichen Grüßen Die Initiative "Bäume für Bonn" unterstützt diesen Antrag.:Seite 2 von 6 BEGRÜNDUNG: Das Projekt „Bäume für Bonn“ kann durch gemeinschaftliches Engagement und mit minimalen Kosten dazu beitragen, die Stadt Bonn auf ihrem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen sowie im Klimawandel zu kühlen und lebenswerter zu gestalten. „Bäume für Bonn“ gibt dem Bedürfnis vieler Bonner*innen einen Raum, ihre Stadt vor der eigenen Haustüre aktiv und eigenverantwortlich gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu stärken. Über eine Einbeziehung von Kindergärten und Schulen kann das Projekt frühzeitig für Klimaschutz und Artenvielfalt sensibilisieren. „Bäume für Bonn“ imitiert natürliche Selektionsprozesse und will auf diese Weise Individuen heimischer Baumarten finden, die unter den extremen Bedingungen des Klimawandels und des Standortes in der Stadt überleben können. Einheimische Baumarten sind unverzichtbarer Bestandteil unseres Ökosystems (Stichwort Insektensterben, Artenschwund etc.). „Bäume für Bonn“ stärkt den städtischen Biotopverbund. Die Einbindung von Universitäten oder anderen Institutionen kann das Projekt fachlich begleiten und Daten für wissenschaftliche Zwecke nutzen. Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens 3 Monaten in Bonn wohne.Seite 3 von 6 Bäume für Bonn (Entwurfsvorschlag für eine Kooperation mit der Stadt Bonn) 1. Die Kooperation zwischen der Bürgerinitiative „Bäume für Bonn“ und der Stadt Bonn (Amt für Umwelt und Stadtgrün) basiert auf dem nachfolgend beschriebenen Verständnis: 2. Ziel: Pflanzung von Samen oder sehr kleinen Setzlingen (mittlerweile) einheimischer Baum- arten auf städtischen Flächen. Die Setzlinge sind in einem Mikroklima gekeimt, das dem des geplanten Standortes möglichst ähnlich ist und besitzen ein vollständig mit Erde umgebenes intaktes Wurzelwerk. 3. Die Bürgerinitiative sammelt die Meldungen interessierter Baumpat*innen und klärt die vor- geschlagenen Standorte und Baumarten mindestens 2x pro Jahr vor den Pflanzzeiten im Herbst und im Frühjahr mit einer festen Ansprechpartner*in der Stadt verbindlich ab. 4. Bei Ablehnung von Vorschlägen begründet die Stadtverwaltung auf Nachfrage, warum be- stimmte Baumarten oder Standorte insbesondere im Straßenraum nicht verwendet werden dürfen. 5. Die Bürgerinitiative wird über die Baumpat*innen auf städtischen Flächen erst nach Abstim- mung mit der Stadt Bonn aktiv. 6. Die Bäume sind nach der Pflanzung Eigentum der Stadt Bonn und die Stadt Bonn über- nimmt die Bäume ab einem gewissen Zeitpunkt in das städtische Baumkataster sowie in die regelmäßige Begutachtung und Pflege. Die Stadt Bonn kann wie bei anderen städtischen Bäumen eine Fällung des Baumes ohne Beteiligung der Baumpat*in oder der Bürgerinitiati- ve vornehmen. Eine Begründung für die Fällung sollte die Stadt Bonn der Bürgerinitiative und der Baumpat*in im Vorfeld geben. 7. Die Baumpat*innen pflegen die kleinen bzw. heranwachsenden Pflanzen bis zu einem ver- einbarten Zeitpunkt nach den Vorstellungen der Stadt Bonn, die mit der Bürgerinitiative ab- gestimmt werden. Vorschläge: a) Grundsätzlich sollte ein Wässern nur in Ausnahmesituationen erfolgen. b) Der Setzling wird in eine Kuhle mit Wildkräuterbewuchs gesetzt, um Wasserversorgung und Beschattung zu verbessern. c) Aufgrund der schwierigen Standortbedingungen ist damit zu rechnen, dass viele Setzlinge eingehen. Daher können bis zu 3 Setzlinge auf einen Standort gepflanzt werden, unter denen später einer ausgewählt wird, bzw. nach Absprache mit der Stadt Ersatzsetzlinge in einem erneuten Versuch gepflanzt werden. 8. Die Stadt Bonn stellt ähnlich wie bei den Beet-Patenschaften ein Schild zur Verfügung, das auf das Projekt hinweist. 9. Die Bürgerinitiative beobachtet langfristig das Wachstum der unterschiedlichen Baumarten an den unterschiedlichen Standorten nach Möglichkeit mit Unterstützung der Universität oder anderer wissenschaftlicher Institutionen. Die gesammelten Informationen werden auch der Stadt Bonn zur Verfügung gestellt.Seite 4 von 6 (Detail: Die Baumpat*innen geben zweimal jährlich standardisierte Informationen (bspw. Baumhöhe oder Fotos) an die Bürgerinitiative als Grundlage für wissenschaftliche Auswer- tungen weiter.) Bäume für Bonn (Entwurfsvorschlag für die Erwartungen an die Baumpat*innen) 1. Baumpat*innen unterstützen die Bürgerinitiative Bäume für Bonn. 2. Baumpat*innen pflanzen und pflegen einen Baum auf städtischen Flächen, der durch die Anpflanzung in das Eigentum der Stadt Bonn übergegangen ist, in Abstimmung mit der Bür- gerinitiative nach den Vorgaben der Stadt Bonn (insbesondere Standort, Baumart, Pflanzzeit- raum und Pflanzart, Samen oder Herkunft und Alter des Setzlings). Die Bürgerinitiative ver- mittelt den Baumpat*innen die mit der Stadt Bonn abgestimmten Erwartungen an die Pflan- zung und die Baumpflege. 3. Den Baumpat*innen ist bewusst, dass erwartungsgemäß viele Setzlinge eingehen werden oder aus anderen Gründen entnommen oder gefällt werden müssen. 4. Baumpat*innen geben zweimal jährlich standardisierte Informationen (bspw. Baumhöhe und Fotos) an die Bürgerinitiative als Grundlage für wissenschaftliche Auswertungen weiter. 5. Baumpat*innen sind damit einverstanden, dass die Bürgerinitiative ihre Kontaktdaten (ins- besondere Vorname, Name, E-Mail, Handy/Telefonnummer und Adresse) speichern darf. 6. Eine Baumpatenschaft kann in Abstimmung mit der Bürgerinitiative und der Stadt Bonn auch auf eine andere Baumpat*in übertragen werden. 7. Die Stadt Bonn kann wie bei anderen städtischen Bäumen eine Fällung des Baumes ohne Beteiligung der Baumpat*in oder der Bürgerinitiative vornehmen. Eine Begründung für die Fällung sollte die Stadt Bonn der Bürgerinitiative und der Baumpat*in im Vorfeld geben.Seite 5 von 6 BÄUME für BONNBÄUME für BONN Gemeinsam - Straßenbäume als Setzlinge an verwaisten Standorten pflanzen - von uns allen: in Patenschaft - einheimische Setzlinge aus unseren Gärten, die das lokale Klima kennen - mit intakten Wurzeln und von einheimischen Wildkräutern umgeben - als Trittsteinbiotope über die ganze Stadt verteilt zur Unterstützung der Artenvielfalt - in Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn - damit Bonn im Klimawandel lebenswert bleibt Gemeinsam pflanzen Wir freuen uns über alle, die helfen wollen! Bitte meldet euch! Bäume pflanzen für eine lebenswerte Stadt im Klimawandel Auf diese Weise könnten Bäume an Orten wachsen, die sonst nicht wieder bepflanzt werden.Seite 6 von 6
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:11 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de