222086 · Mitteilungsvorlage
Kulturstrategie 2032 - Fortschreibung des Kulturkonzeptes der Stadt Bonn - Nachhaltige Kulturstrategie
Kerndaten
- Nummer
- 222086
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 06.11.2022
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe Kenntnisnahme
- Sitzung des Beirates Bürgerbeteiligung Kenntnisnahme
- Sitzung des Kulturausschusses Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Kenntnisnahme
- Sitzung des Rates Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (31.406 Zeichen)
Mitteilungsvorlage öffentlich 222086 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Dezernat IV Dezernat: Dez. IV Kulturstrategie 2032 - Fortschreibung des Kulturkonzeptes der Stadt Bonn - Nachhaltige Kulturstrategie Beratungsfolge Kulturausschuss 23.11.2022 Kenntnisnahme Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe 23.11.2022 Kenntnisnahme Rat 08.12.2022 Kenntnisnahme Beirat Bürgerbeteiligung 27.01.2023 Kenntnisnahme Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 08.02.2023 Kenntnisnahme Mitteilung: Ratsbeschluss Die Verwaltung wurde vom Rat in seiner Sitzung am 06.05.2021 (DS-Nr. 202383) beauftragt, das Kulturkonzept der Stadt Bonn, das auf die Jahre 2012- 2022 bezogen war, fortzuschreiben. Bei der Entwicklungs- und Diskussionsarbeit sollten zeitgemäße Schwerpunktthemen (insbesondere gesellschaftlicher Zusammenhalt, Teilhabe, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Demokratie, Inklusion, Kulturelle Stadtentwicklung, Sport und Kultur) diskutiert sowie die unterschiedlichen Kulturszenen, die Bürgerschaft, Verwaltung und Politik partnerschaftlich eingebunden werden. Das fortgeschriebene Konzept, das die Jahre 2022-2032 umfassen soll, sollte einen Ziel- und Orientierungsrahmen bieten und insbesondere auch dazu dienen, Antworten auf zukünftige Strukturfragen städtischer wie freier Einrichtungen bzw. möglicher Verschränkungen beider Seiten, zu geben. Für den Start des Prozesses standen Mittel in Höhe von 20.000 Euro zur Verfügung. Fokusthema „Nachhaltige Kulturstrategie“ Mit Blick auf den Klimanotstand und die eingeschränkten Ressourcen wurde in einem ersten Schritt der Fokus auf den Themenkomplex Nachhaltigkeit gelegt, eine Herausforderung, die gleichermaßen alle Bereiche und Personen betrifft. Dies leitet sich einerseits am großen gesamtstädtischen Leitziel der Nachhaltigkeit ab, dass in verschiedenen Strategien (Klimaplan Bonn 2035, Nachhaltigkeitsstrategie, Biodiversitätskonzept, Behindertengerechte Teilhabeplan) festgehalten ist. Die Bundesstadt Bonn hat unter anderem als Klimastadt hier die besondere Mission „nachhaltige Zukünfte“ in Bewegung zu bringen und bis 2035 das Ziel der Klimaneutralität in der Stadt und für die Stadt umzusetzen. Hierfür will auch das Kulturdezernat einen Beitrag leisten, indemSeite 1 von 14 Seite 2 es für den gesamten Kulturbereich der Stadt einen Rahmen schafft, der wiederum klare Anregungen für direktes Handeln bietet. Aufgrund der Relevanz dieses Themas und der zur Verfügung stehenden Ressourcen schlägt die Verwaltung daher vor, im Fokusthema „Nachhaltigkeit“ weiterzuarbeiten. Daher soll im nächsten Schritt eine „Nachhaltige Kulturstrategie“ entwickelt werden, die sich an den von den Vereinten Nationen ausgerufenen 17 Sustainable Development Goals orientiert. Die für den Kulturbereich relevanten SDGs sollen herausgegriffen und in für den Kulturbereich handhabbare Ansätze übersetzt werden. Damit wird sichergestellt, dass weitere zeitgemäße Schwerpunktthemen (z.B. gesellschaftlicher Zusammenhalt, Teilhabe, Inklusion) eingebracht werden. Es geht um Haltungen, betriebsökologisches Weichenstellen und um ästhetisch- künstlerische Auseinandersetzungen mit Klima- und Menschheitsfragen. Es ist weiterhin wie vom Rat beschlossen vorgesehen, die Strategie partizipativ zu entwickeln. Zudem soll auch die breite Öffentlichkeit über einen Online-Dialog in den Prozess eingebunden werden. Aufgrund der verschiedenen globalen Entwicklungen (Pandemie, Krieg und Klimakrise) soll der Prozess zur „Kulturstrategie“ dynamisch gestaltet werden. Bericht über bisher umgesetzte Schritte/Maßnahmen 1. Digitale Umfrage Im Dezember 2021 hat die Kulturverwaltung Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Kultur und Nachhaltigkeit (u. a. Kulturinstitutionen, freischaffende Künstler*innen, Institutionen aus dem Bereich Nachhaltigkeit mit Schnittstellen zur Kultur) eingeladen, an einer digitalen, anonymen Umfrage zum Thema „Nachhaltige Kulturstrategie für die Bundesstadt Bonn“ teilzunehmen. Ziele dieser digitalen Evaluation waren eine Sachstandserhebung und die Ermittlung von bereits vorhandenen konkreten Ansatzpunkten und Best-Practice- Beispielen. Zudem sollte herausgefunden werden, welche Unterstützung und Strukturen Kulturschaffende benötigen, um nachhaltige Kulturarbeit leisten und verankern zu können. Die Auswertung der digitalen Umfrage mit 133 Teilnehmenden war der erste Schritt im Prozess der Erarbeitung einer neuen nachhaltigen Kulturstrategie. 2. Auftaktveranstaltung Pandemiebedingt konnte die auf Grundlage der Ergebnisse der digitalen Umfrage entwickelten Auftaktveranstaltung zur „Nachhaltigen Kulturstrategie der Bundesstadt Bonn“ erst im Mai in einer zeitlich reduzierten Version zur ursprünglichen Konzeption durchgeführt werden. Die Auftaktveranstaltung fand am 30. Mai 2022 im Foyer des Opernhauses Bonn statt. Nach der offiziellen Eröffnung haben sich die rund 150 Teilnehmenden auf drei Labore aufgeteilt: • LAB 1: Handlungsleitfaden für klimafreundliche / nachhaltige Kultur – die ersten Schritte vom Wissen zum Handeln. Transformationsmanagement innerhalb des Betriebes, der Institution, des Ateliers oder der Werkstatt • LAB 2: Kunst und Kultur als Motor und Hebel für die Transformationsprozesse / künstlerische und soziale Ebene (Beispiele / Chancen / Grenzen) • SDG-Labor zur Nachhaltigkeit in Bonn Die LABs wurden mit jeweils inhaltlichem Input von Expertinnen und ExpertenSeite 2 von 14 Seite 3 begonnen, danach wurde im Kreis der jeweils Teilnehmenden weiterdiskutiert. Stellvertretend sind folgende Ergebnisse / formulierte Bedarfe herausgegriffen: aus Lab 1: • (städtischen) „Expert*innen“, Berater*innen und Beratungsstellen, die individuell beraten und begleiten können • finanzielle Unterstützung, Bündelung der Ressourcen und Fördermittel- Beratung • regelmäßig moderierte Vernetzung sowie gezielte Fort- und Weiterbildungsangebote aus Lab 2: • Kooperationen und Synergien zwischen Kultur und Wissenschaft schaffen • Think Tanks auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene bilden, inhaltliche Impulse kreieren und Wissenschaft auf die Bühne bringen • Anreize schaffen, wie z. B. Preis für nachhaltige Arbeit • Kulturhäuser öffnen sich und fördern Vielfalt durch flexible und spartenübergreifende Nutzung • Kulturelle Vielfalt und Kulturangebote sichtbar machen aus dem SDG-LAB (es wurde sich näher mit SDGs 4, 5, 7, 10, 11, 13, 16 und 17 beschäftigt): • Aufklären, Vernetzen, sich zusammentun, mit „Revolution“ sichtbar werden und jetzt loslegen • „Friedensworkshops“ anbieten • Kinder/Jugendliche aus benachteiligten Bevölkerungsgruppen für Kunst und Kultur begeistern • dezentrale Stadtviertelarbeit • Mehr Veranstaltungen mit Kulturschaffenden, der Bonner Stadtgesellschaft, Wissenschaft, UN, NGOs, OpenSpace der Vernetzung und keine „Säulentreffen“ • Sichtbarkeit der aktuellen nachhaltigen Kulturprojekte schaffen • Mehr Runde Tische zwischen Politik und Kulturinstitutionen schaffen und regelmäßige Treffen der Kulturszene initiieren Die vollständigen Ergebnisse finden sich in den Dokumentationen der digitalen Umfrage sowie der Auftaktveranstaltung in der Anlage. 3. Schaffung einer Koordinierungsstelle Kultur und Nachhaltigkeit Mit dem 1.9.2022 wurde im Dezernat für Sport und Kultur der Bundesstadt Bonn durch dezernatsinterne Umstrukturierung eine Koordinierungsstelle für Kultur und Nachhaltigkeit ermöglicht. Aus der Koordinierungsstelle heraus werden die weiteren Schritte auf dem Weg zur Nachhaltigen Kulturstrategie geplant und angegangen. Dort sollen möglichst alle Aktivitäten zum Thema gebündelt, ein reger Austausch und eine starke Vernetzung untereinander sowie weiteren wichtigen Partnern aus dem Bereich der Wissenschaft und Nachhaltigkeit angestoßen, geeignete Fördermittelquellen aufgespürt sowie Projekte initiiert und begleitet werden. Auch wird sich die Koordinierungsstelle im Zusammenspiel mit den verschiedenen Partnern in alle wichtigen städtischen Strategien im Themenfeld wie z.B. dem Klimaplan Bonn 2035 und anderen Transformationsthemen einbringen. Zudem soll die Koordinierungsstelle Teil verschiedener Netzwerke und Kooperationen mitSeite 3 von 14 Seite 4 Partnern außerhalb Bonns (z.B. KULTURsekretariat NRW, Wuppertal Institut, Culture4Climate) werden. Stellvertretend sei hier auf die vom Wuppertal Institut geplante Transformationsplattform hingewiesen. Das Dezernat für Sport und Kultur hat sich mit einem „Letter of Intent“ an der Ausschreibung als außerwissenschaftlicher Partner eingebracht. Nach Genehmigung des entsprechenden Antrags werden kooperativ die konkreten Arbeitsschritte abgestimmt. Daneben wird die Zusammenarbeit mit dem Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit fortgesetzt, an dem sich die Bundesstadt Bonn als erste Kommune beteiligt wurde. Weiteres Vorgehen Zunächst soll basierend auf den 17 SDGs sowie der kürzlich veröffentlichten Nachhaltigkeitsdeklaration für den Kulturbereich des „Netzwerk Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur e.V.“ (2N2K) eine textliche Grundlage für die „Nachhaltige Kulturstrategie“ entwickelt werden. Geeignete SDGs werden ausgewählt und für den Kulturbereich in der Metaebene übersetzt. Zudem sollen Leuchtturmprojekte für den Zielhorizont gesetzt werden. Für die textliche Erarbeitung wird ggf. eine externe Mitarbeit benötigt. Die Finanzierung dieser kann durch noch nicht verwendete Mittel abgedeckt werden. Die textliche Grundlage soll dann mit den verschiedenen Akteurinnen und Akteuren der Kultur und Nachhaltigkeit in Bonn diskutiert und abgestimmt werden. Auch wird die Politik in den Prozess einbezogen. Gleichzeitig wird die Öffentlichkeit über einen Online-Dialog eingebunden. Ziel ist es, eine Art Leitbild-Manifest zu generieren, das von allen Kulturakteuren in der Stadt getragen und gleichermaßen mit Leben gefüllt wird. Während des beschriebenen Prozesses und nach Verabschiedung der „Nachhaltigen Kulturstrategie“ sollen weitere Querschnittsthemen identifiziert und bearbeitet werden. Anlage/n 1 ABSCHL~1 (öffentlich)Seite 4 von 14 Dokumentation Auftaktveranstaltung zur Nachhaltigen Kulturstrategie der Bundesstadt Bonn, 30. Mai 2022, Opernhaus Bonn Sport- und Kulturdezernat der Bundesstadt Bonn Kulturamt der Bundesstadt Bonn AUGUST 2022 Erstellt im Auftrag des Kulturamtes der Bundesstadt Bonn durch: Magdalena Bahr m.kultur Kulturagentur magdalena.bahr@mkultur.de Rheinstraße 60 53179 BonnSeite 5 von 14 2 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung……………………………………………………………………………………………………………..3 2. Informationen zur digitalen Umfrage „Nachhaltige Kulturstrategie der Stadt Bonn“….3 3. Auftaktveranstaltung……………………………………………………………………………………………..5 3.1 1. Teil der Auftaktveranstaltung…………………………………………………………………..5 3.2 2. Teil der Auftaktveranstaltung…………………………………………………………………..6 4. Ergebnisse der Labore…………………………………………………………………………………………...6 4.1 LAB 1: Handlungsleitfaden für klimafreundliche Kultur / nachhaltige Kultur – die ersten Schritte vom Wissen zum Handeln. Transformationsmanagement innerhalb des Betriebes, der Institution, des Ateliers oder der Werkstatt……….6 4.2 LAB 2: Kunst und Kultur als Motor und Hebel für die Transformationsprozesse / künstlerische und soziale Ebene (Beispiele / Chancen / Grenzen)………………………………………………………………….7 4.3 LAB 3: SDG-Labor zur Nachhaltigkeit in Bonn……………………………………………….8 5. Fazit……………………………………………………………………………………………………………………10 6. Ausblick.............................................................................................................................10Seite 6 von 14 3 1. Einleitung Die Bundesstadt Bonn hat als Klimastadt die besondere Mission „nachhaltige Zukünfte“ in Bewegung zu bringen und bis 2035 das Ziel der Klimaneutralität in der Stadt und für die Stadt umzusetzen. Dazu gehört unter anderem die schrittweise Übertragung der von den Vereinten Nationen ausgerufenen 17 politischen Zielen für nachhaltige Entwicklung, den sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs), in kommunale Handlungsschritte, die in einer neuen Kulturstrategie für die Bundesstadt Bonn verankert werden sollen. Es geht um Haltungen, betriebsökologisches Weichenstellen und um ästhetisch-künstlerische Auseinandersetzun- gen mit Klima- und Menschheitsfragen. Kunst und Kultur können in diesen Wandelzeiten Weg- weiser, Entwicklungstreiber und Korrektiv sein. Im Dezember 2021 haben die Sport- und Kulturdezernentin und das Kulturamt der Bun- desstadt Bonn Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Kultur und Nachhaltigkeit (u. a. Kulturinstitutionen, freischaffende Künstler*innen, Institutionen aus dem Bereich Nachhaltig- keiten mit Schnittstellen zur Kultur) eingeladen, an einer digitalen, anonymen Umfrage zum Thema „Nachhaltige Kulturstrategie für die Bundesstadt Bonn“ teilzunehmen. Damit der Transformationsprozess im Kultursektor gelingen kann und um die positiven Visio- nen einer klima- und teilhabegerechten Gesellschaft vorantreiben und unterstützen zu kön- nen, wollte die Bundesstadt Bonn zunächst mit Hilfe einer digital vorgenommenen Umfrage herausfinden, ob und wie nachhaltige Kulturarbeit bereits im Bonner Kultursektor stattfindet. Ziel dieser digitalen Evaluation war einerseits eine Sachstandserhebung und andererseits die Ermittlung von bereits vorhandenen konkreten Ansatzpunkten und Best-practice-Beispielen. Zudem sollte herausgefunden werden, welche Unterstützung und Strukturen Kulturschaf- fende benötigen, um nachhaltige Kulturarbeit leisten und verankern zu können. Die Auswer- tung der digitalen Umfrage war der erste Schritt im Prozess der Erarbeitung einer neuen Kul- turstrategie. Mit Hilfe der Auswertung konnte gezielt der nächste Schritt skizziert werden. 2. Informationen zur digitalen Umfrage „Nachhaltige Kulturstrategie der Stadt Bonn“ Die digitale Umfrage wurde mit Hilfe der Plattform „Surveymonkey“ anonym durchgeführt. Die Teilnehmenden hatten dennoch die Möglichkeit, ihre Kontaktdaten zu hinterlegen, um über die Ergebnisse und den weiteren Prozess informiert werden zu können. Die Umfrage wurde am 17. Dezember 2021 an 570 E-Mail-Adressen versendet. Darunter waren sowohl Adressen von Einzelpersonen als auch allgemeine E-Mail-Adressen von Bonner Kultureinrichtungen. Da eine Weiterleitung des Umfragelinks nicht ausgeschlossen werden kann und auch die Anzahl der Teilnehmenden der einzelnen eingeladenen Institutionen nicht bekannt ist, kann keine finale Aussage über den tatsächlichen Adressatenkreis getroffen wer- den. Eine Erinnerungsmail wurde am 12. Januar 2022 versendet. Die Teilnahme an der digitalen Umfrage war bis 23. Januar 2022 möglich. Insgesamt haben 133 Personen die Umfrageergebnisse erfolgreich abgeschlossen und übermittelt.Seite 7 von 14 4 Der Fragenkatalog beinhaltete 25 Fragen, gegliedert in einen demografisch-persönlichen Teil (Fragen 1 bis 4, personenbezogene Abfrage), einen allgemeinen Teil (Fragen 5 bis 7, allge- meine Abfrage in Bezug auf Nachhaltigkeit und Bonner Kulturlandschaft) und einen spezifi- schen Teil (Fragen 8 bis 25, Fragen zum Stellenwert und tatsächlicher Praxis einer klima- freundlichen Kulturarbeit). Die Beantwortung der gesamten Umfrage dauerte in etwa 12 Minuten. Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage im Überblick: Fast 50 % der an der Umfrage teilnehmenden Personen arbeiten hauptberuflich im Kultursektor. Über 90 % der an der Umfrage teilnehmenden Personen finden es wichtig, Nachhaltig- keit in allen Lebensbereichen mitzudenken. Die Mehrheit der Teilnehmenden (rd. 60 %) finden das Bonner Kulturangebot vielfältig. Über 70 % der Befragten messen der Kulturarbeit im Hinblick auf Nachhaltigkeit eine tragende Rolle zu und schreiben ihr eine Vorbildfunktion zu. Außerdem finden sie es sehr wichtig, dass der Kulturbereich seine kreativen Ressourcen nutzt und program- matisch umsetzt, aber dem Publikum auch betriebsökologische Ergebnisse sichtbar macht. Trotz der Einordnung der klimafreundlichen Kulturarbeit und der Absicht Nachhaltigkeit in möglichst vielen Arbeitsprozessen mitzudenken, haben über 60 % der Teilnehmen- den angegeben, dass sie intern über keine Gremien oder Arbeitsgemeinschaften ver- fügen, die die nachhaltigen Arbeitsprozesse vorantreiben und/oder dokumentieren. Außerdem nutzen über 60 % keine externen, fachspezifischen Beratungen oder Orga- nisationen zur Unterstützung und Kooperation bei der Konzeptentwicklung für Kunst- und Kulturprojekte im Klima- und Umweltbereich. Es besteht ein starkes und vielseitiges Interesse an Themeninhalten rund um klima- freundliche und nachhaltige Kulturarbeit. Über 80 % der an der Umfrage Teilnehmen- den wünschen eine Beratungsstelle für Fördermittel im Nachhaltigkeitsbereich, eine unterstützende digitale Plattform und eine stärkere Vernetzung der Szene. Hinsichtlich der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) besteht Klärungsbedarf in Bezug auf eine gezielte Übersetzung/Übertragung in die eigene betriebsinterne Sprache und die Möglichkeit der Einbeziehung einzelner SDGs in den eigenen Arbeitsalltag. Über 60 % der an der Umfrage teilnehmenden Personen sind der Ansicht, dass finan- zielle Unterstützung den Kulturschaffenden die Umsetzung von Maßnahmen der Nach- haltigkeit erleichtern würde und sieht in dieser zusätzlichen Ausrichtung vor allem ei- nen Gewinn. Unter diesem Link kann die gesamte Auswertung der digitalen Umfrage abgerufen werden: https://databox.bonn.de/#/public/shares-downloads/lRHJ2crUAPq5xyIqMY6g3MIj25wMxhrKSeite 8 von 14 5 3. Auftaktveranstaltung Pandemiebedingt konnte die Auftaktveranstaltung zur „Nachhaltigen Kulturstrategie der Bun- desstadt Bonn“ nicht im März 2022 in Form eines ganztägigen Kongresses stattfinden, son- dern musste auf Mai 2022 verlegt werden und wurde in einer zeitlich reduzierten Version zur ursprünglichen Konzeption durchgeführt. 3.1 1. Teil der Auftaktveranstaltung Die Auftaktveranstaltung fand am 30. Mai im Foyer des Opernhauses Bonn statt. Die Oberbür- germeisterin der Bundesstadt Bonn, Katja Dörner, eröffnete zusammen mit dem General- intendanten des Theaters Bonn, Dr. Bernhard Helmich, die Veranstaltung. Die Sport- und Kulturdezernentin der Bundesstadt Bonn, Dr. Birgit Schneider-Bönninger erläuterte die Hinter- gründe der Erarbeitung der Nachhaltigen Kulturstrategie und Magdalena Bahr, m.kultur Kulturagentur, stellte die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage vor. Auf Grundlage der Ergebnisse der digitalen Umfrage sind drei Themeninhalte herausgearbei- tet und in Form von Laboren konzipiert worden. Die LAB-Leiter*innen stellten in einem ersten Teil der Veranstaltung die Relevanz und den Ablauf der einzelnen Labore vor: LAB 1: Handlungsleitfaden für klimafreundliche Kultur / nachhaltige Kultur – die ersten Schritte vom Wissen zum Handeln. Transformationsmanagement innerhalb des Betrie- bes, der Institution, des Ateliers oder der Werkstatt Leitung: Jacob Sylvester Bilabel, Projektleiter Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien / Co-Moderation: Marion Wilde, Programmbüro „Klimaneutrales Bonn 2035“, Bundesstadt Bonn LAB 2: Kunst und Kultur als Motor und Hebel für die Transformationsprozesse / künstlerische und soziale Ebene (Beispiele / Chancen / Grenzen) Leitung: Dr. Carolin Baedeker, stellv. Abteilungsleiterin Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren des Wuppertal Instituts sowie Co-Leiterin des Forschungsbereichs Innovationslabore / Co-Moderation: Dr. Philipp Hoffmann, Leiter Zentrum für Stadt- geschichte und Erinnerungskulturen, Bundesstadt Bonn SDG-Labor zur Nachhaltigkeit in Bonn Leitung: Birgit Rücker, Amt für Internationales und globale Nachhaltigkeit der Bundesstadt Bonn / Co-Moderation: Lorna Bowden, Musikvermittlerin und Konzert- pädagogin Beethoven Orchester Bonn Unter diesem Link können die Präsentationen des 1. Teils der Auftaktveranstaltung herunter- geladen werden: https://databox.bonn.de/#/public/shares-downloads/saacmbT8of0dmdnI- BYbNOlWownx4vKA8Seite 9 von 14 6 3.2 2. Teil der Auftaktveranstaltung Die Einladung zur Auftaktveranstaltung wurde über den gleichen Verteiler wie die digitale Um- frage versendet, darüber hinaus wurde zu der Veranstaltung über den Newsletter des Kultur- amtes eingeladen. 120 interessierte Kulturakteur*innen haben sich für die Veranstaltung an- gemeldet. Da die Labore zeitlich parallel stattfanden, mussten die Teilnehmer*innen sich im Vorfeld für die Labore anmelden oder hatten die Möglichkeit, sich spontan vor Ort nach zu melden (sofern noch Plätze verfügbar waren). Die Teilnahme an den Laboren war auf jeweils 33 Personen limitiert und sowohl LAB 1 als auch LAB 2 waren ausgebucht. Nach dem 1. Teil der Veranstaltung teilte sich das Publikum auf die Labore auf und hatte eine Stunde Zeit, um die Impulse aus Teil 1 aufzunehmen und selbst aktiv Fragen und Inhalte zu formulieren und weiterzuentwickeln. 4. Ergebnisse der Labore 4.1 LAB 1: Handlungsleitfaden für klimafreundliche Kultur / nachhaltige Kultur – die ersten Schritte vom Wissen zum Handeln. Transformationsmanagement innerhalb des Betriebes, der Institution, des Ateliers oder der Werkstatt Datei in der Databox: Fotodokumentation: Ergebnisse Fotos LAB 1.pdf Im Fokus des Labors stand im Wesentlichen die Auseinandersetzung mit dem Stellenwert der Nachhaltigkeit im Kultursektor, ob die Entscheidung für eine klimafreundliche Kulturarbeit ge- fallen ist, welche Ziele formuliert werden müssen und welche Maßnahmen zur Umsetzung dieser Ziele notwendig sind. In der Diskussion wurden fünf Hilfsmittel individuell beleuchtet: Ressourcen, Kompetenzen, Piloten, Netzwerke und Daten. Dabei wurde deutlich, dass die Kulturschaffenden ganz unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen, wenn es um betriebsökologische Maßnahmen zum Klimaschutz geht. Kulturinsti- tutionen mit festen Häusern haben andere Schwerpunkte als freischaffende Einzelkünst- ler*innen. Kleine Häuser mit wenigen Mitarbeiter*innen können ihre Ziele teilweise schneller definieren als große Institutionen. Wesentliche Ergebnisse und Erkenntnisse des Labors: Der Kultursektor ist vielfältig und muss unterschiedliche, sehr individuelle Heraus- forderungen bewältigen, die wiederum eine klare Definition gemeinsamer Nachhaltig- keitsziele erschweren. Eine der Hauptforderungen sind städtische „Expert*innen“, externe Berater*innen und Beratungsstellen, die die besonderen Eigenheiten des Kultursektors kennen und unter Berücksichtigung dieser individuell beraten und bei der Definition gemeinsamer Nachhaltigkeitsziele begleiten können.Seite 10 von 14 7 Der Wille und der Wunsch selbst einen wirksamen Beitrag zum Ziel der Klimaneutrali- tät leisten zu können ist bei den Kulturakteur*innen stark verbreitet. Was hierfür allerdings benötigt wird, sind finanzielle Unterstützung, Bündelung der Ressourcen und Beratung im Hinblick auf entsprechende Fördermittel. Einige Kulturakteur*innen sehen ihren Beitrag eher in der Vermittlung und einer ge- zielten Aufklärung in Bezug auf Nachhaltigkeit und wollen mit Kulturprojekten auf die Inhalte aufmerksam machen. Doch wie misst man Einfluss und Bildung als Ziel? Neben dem Beratungsbedarf wurde auch der Wunsch einer regelmäßigen und moderierten Vernetzung sowie nach Angeboten mit gezielten Fort- und Weiter- bildungen geäußert. Dabei sollte das in Bonn vorhandenen Know-how genutzt und der Austausch zwischen den Bonner Kultur- und Klima-Akteur*innen weiter ausge- baut und intensiviert werden. 4.2 LAB 2: Kunst und Kultur als Motor und Hebel für die Transformationsprozesse / künstlerische und soziale Ebene (Beispiele / Chancen / Grenzen) Datei in der Databox: Fotodokumentation: Ergebnisse Fotos LAB 2.pdf Das Labor startete mit einem allgemeinen Begrüßungsteil, in dem zum Einstieg Beispiele für Nachhaltige Kunst präsentiert wurden. Außerdem wurden die Zukünfte des Bonner Stadt- museums vorgestellt. Im Anschluss begann der interaktive Teil des Labors und die Teilnehmer*innen mussten sich aufteilen. Zur Auswahl standen drei Fragestellungen, die in Kleingruppen erörtert wurden: 1. 2035: Können sich Kunst, Kultur, Wissenschaft und Kreativwirtschaft gegenseitig bereichern, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern? Zentrale Ergebnisse: Kooperationen und Synergien zwischen Kultur und Wissenschaft schaffen = Tandems! Think Tanks auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene bilden, inhaltliche Impulse kreieren und Wissenschaft auf die Bühne bringen. Anreize schaffen, wie z. B. Preis für nachhaltige Arbeit und/oder Kooperation Geförderte Projekte, bei denen freie Szene und institutionelle Kultureinrichtungen Inhalte im Schulterschluss erarbeiten und gemeinsam präsentieren 2. 2035: Wie sehen die Kulturhäuser der Zukunft aus? Wo und wie findet Kultur statt? Digital oder analog? Zentrale Ergebnisse: Kultur findet auch in Zukunft analog statt, aber Digitalität wird weiter ausgebaut und integriert Kulturhäuser öffnen sich und fördern Vielfalt durch flexible und spartenüber- greifende NutzungSeite 11 von 14 8 Partizipative Projekte schaffen und wieder aktiver den Austausch mit dem Publikum suchen Bildung muss stärker mit Kultur verzahnt werden Dialog und Synergien fördern 3. 2035: Wer hat Zugang zu Kunst und Kultur? Wer macht die Kultur? Zentrale Ergebnisse: Für Kunst- und Kulturprojekte Kooperationspartner*innen aus der Wirtschaft suchen und Synergien auf internationaler Ebene schaffen, um so neue Besucher- gruppen zu erschließen Vielfalt für alle und mit allen! Diversität! Zugang zur Kultur möglichst früh ermöglichen und niederschwelliges, partizipati- ves und soziokulturelles Angebot schaffen Kulturelle Vielfalt und Kulturangebote sichtbar machen 4.3 LAB 3: SDG-Labor zur Nachhaltigkeit in Bonn Datei in der Databox: Ergebnisse Fotos SDG Labor.pdf Das SDG-Labor wurde in Form einer Ausstellung konzipiert und beide Leiterinnen ermutigten die Teilnehmer*innen gemeinsam zu überlegen, wie einzelne SDGs von Kunst und Kultur auf- gegriffen werden können. Aufgrund der begrenzten Zeit verständigten sich die Teilnehmenden darauf in dieser Kreativwerkstatt nur bestimmte SDGs intensiver zu beleuchten und nach praktischen Anwendungsbeispielen für den Kulturbereich zu suchen. Folgende Thesen wurden zur Diskussion gestellt: 1. Der Rat der Stadt Bonn hat den Beschluss gefasst, dass Bonn bis 2035 klimaneutral wer- den soll (Damit sind verschiedene SDGs adressiert, u. a. SDG 13 Maßnahmen zum Klima- schutz, SDG 7 bezahlbare und saubere Energie, SDG 11 nachhaltige und resiliente Städte.). Wie könnte das Thema/der Beschluss durch Kunst- und Kulturschaffende aufge- griffen und gefördert werden? Zentrale Ergebnisse: Bewusstsein schaffen durch Kunst Vom Produkt zum Prozess Nachhaltigkeitsidee bekannt machen durch Aktionen, Flashmobs, Veranstaltun- gen und Kreativwerkstätten Aufklären, Vernetzen, sich zusammentun, mit Revolution sichtbar werden und jetzt loslegen Kultur als Vorbild und InspirationSeite 12 von 14 9 2. SDG 16 hat vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine noch einmal ein besonderes Gewicht erhalten. Es fordert dazu auf, friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, alle Formen der Gewalt und die gewaltbedingte Sterb- lichkeit überall deutlich zu verringern und demokratische, leistungsfähige, rechenschafts- pflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufzubauen. Welchen Beitrag könn- ten Kunst- und Kulturschaffende hier leisten? Zentrale Ergebnisse: „Friedensworkshops“ anbieten und Vielfalt positiv darstellen Künstler*innen im Kriegsgebiet befragen Stadtteil-Verschönerungsaktionen 3. Welchen Beitrag könnten Kunst- und Kulturschaffende leisten, um hochwertige Bildung, Bildungs- und Chancengerechtigkeit (SDG 4 und 5) voranzutreiben und damit dazu beitra- gen, dass das Ziel weniger Ungleichheiten (SDG 10) erreicht wird? Zentrale Ergebnisse: Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Bevölkerungsgruppen für Kunst und Kultur begeistern Kultur muss zu den Menschen kommen = dezentrale Stadtviertelarbeit Räume schaffen für mehr Kultur und eine partizipative Teilhabe Kulturschaffende miteinander vernetzen und Projektkooperationen anstreben Strukturelle Voraussetzungen für die Umsetzung: Transparenz, Vernetzung, Förde- rung, finanzielle Unterstützung, angemessene Bezahlung, soziale Integration und Begeisterungsfähigkeit 4. SDG 17 fordert dazu auf, (globale) Partnerschaften zur Erreichung der Ziele einzugehen. Welche Partnerschaften braucht es für Kunst- und Kulturschaffende, welche sollten sie suchen und initiieren, damit sie einen guten und wirksamen Beitrag zur Umsetzung der 17 Ziele leisten können? Zentrale Ergebnisse: Mehr Veranstaltungen mit Kulturschaffenden, der Bonner Stadtgesellschaft, Wissenschaft, UN, NGOs, OpenSpace der Vernetzung und keine „Säulentreffen“ Sichtbarkeit der aktuellen nachhaltigen Kulturprojekte schaffen Den interdisziplinären Gedanken stärken und fördern Mehr Runde Tische zwischen Politik und Kulturinstitutionen schaffen und regel- mäßige Treffen der Kulturszene der Stadt initiieren Kunstraum ist Kreativraum und darf sich nicht vereinnahmen lassen Mehr Kulturräume und mehr finanzielle Unterstützung Stadt Bonn schafft eine Plattform für unterschiedliche Nachhaltigkeits- bemühungen in der StadtSeite 13 von 14 10 5. Fazit Der Verlauf der Veranstaltung zeigte, dass die aus der digitalen Umfrage erarbeiteten Inhalte, die zur thematischen Auswahl der Labore geführt hat, auf großes Interesse bei den teilneh- menden Personen gestoßen sind. Zwei Labore waren ausgebucht. Viele Teilnehmer*innen bedauerten, dass die interessanten Inhalte in einer Stunde Arbeit innerhalb der Labore nur angerissen und nicht intensiv ausgearbeitet werden konnten. Diese zeitliche Limitierung war der Pandemie und dem Umstand geschuldet, dass das Opernhaus als geeigneter Veranstal- tungsort vor der Sommerpause bereits ausgebucht war. Hieraus lässt sich ableiten, dass der Bedarf nach einem weiteren intensiven und moderierten Austausch zum Thema nachhaltige Kulturarbeit groß ist. Die Ergebnisse der Labore zeigen deutlich, dass die Bonner Kulturakteur*innen sich eine (regelmäßige) Vernetzung mit inhaltli- chen Impulsen und/oder Weiterbildungsangebote wünschen. Vor allem braucht der Kultursek- tor eine Plattform, auf der aktuelle Projekte aus dem Nachhaltigkeitsbereich und Förderpro- gramme gesammelt und sichtbar gemacht werden (Einrichtung eines „Green Culture Desk“ ist im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vereinbart). Ein weiterer Wunsch ist eine Anlauf- stelle, die eine auf Bedürfnisse von Kulturschaffenden angepasste Beratung und Begleitung anbietet. Die Bonner Kulturlandschaft ist vielfältig und hat den Willen, selbst einen wirksamen Beitrag zum Ziel der Klimaneutralität zu leisten – was hierfür benötigt wird, sind eine finanzi- elle Unterstützung und eine gezielte Beratung. 6. Ausblick Mit dem 1.9.2022 wird im Dezernat für Sport und Kultur der Bundesstadt Bonn eine Koordi- nierungsstelle für Kultur und Nachhaltigkeit eingerichtet. Aus der Koordinierungsstelle heraus werden die weiteren Schritte auf dem Weg zur nachhaltigen Kulturstrategie geplant und an- gegangen. Dort sollen möglichst alle Aktivitäten zum Thema gebündelt, ein reger Austausch und eine starke Vernetzung untereinander sowie weiteren wichtigen Partnern aus dem Be- reich der Wissenschaft und Nachhaltigkeit angestoßen, geeignete Fördermittelquellen aufge- spürt sowie Projekte initiiert und begleitet werden. Auch wird sich die Koordinierungsstelle im Zusammenspiel mit den verschiedenen Partnern intensiv in alle wichtigen städtischen Strate- gien im Themenfeld wie z.B. dem Klimaplan Bonn 2035 einbringen.Seite 14 von 14
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:06 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de