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222028 · Mitteilungsvorlage

„Vielfalt! Das Bonner Kultur- und Begegnungsfest“ Evaluation 2022 und Durchführung 2023

Nummer
222028
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
17.10.2022
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Integrationsrates 21.03.2023 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Kulturausschusses 23.11.2022 Kenntnisnahme
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Untergeordnet

  1. 222028-01 „Vielfalt! Das Bonner Kultur- und Begegnungsfest“ Durchführung 2023

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Mitteilungsvorlage
öffentlich
222028
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
41 Kulturamt
Dezernat:
Dez. IV
„Vielfalt! Das Bonner Kultur- und Begegnungsfest“
Evaluation 2022 und Durchführung 2023
Beratungsfolge
Integrationsrat 08.11.2022 Kenntnisnahme
Kulturausschuss 23.11.2022 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Evaluation 2022
Das Fest fand am 12. Juni 2022 erstmalig nur auf dem Bonner Markt statt. Dies
wurde von den Besuchenden und Ausstellenden sehr gut angenommen, da so
ein in der Vergangenheit häufig bemängeltes „Zerreißen“ des Festes sowie
Unmut bezüglich Ausstellungsständen auf einem Platz „erster Güte“ und
„zweiter Güte“ vermieden werden konnte. Auch konnten so alle am
Bühnenprogramm Beteiligten den Backstage-Bereich im Alten Rathaus schnell
erreichen. Durch die Beschränkung auf einen Veranstaltungsort wurde der
Organisations- und Personalaufwand deutlich verringert. Außerdem wurden
Kosten für die Infrastruktur (Strom, Wasser, Reinigung, Müllentsorgung etc.)
reduziert. Durch die finanziellen Einsparungen konnten sowohl ein
professioneller lokaler „Opener“ sowie ein professioneller lokaler Closing-Act
aus dem Musikbereich ermöglicht und damit lokale Künstler*innen unterstützt
werden. Beides wurde von den Besucher*innen sehr positiv aufgenommen. Die
professionelle, interkulturelle, und nicht zuletzt unterhaltsame Moderation des
Bühnenprogramms durch einen lokal bekannten Moderator hat sich erneut
bewährt. Das Bühnenprogramm wurde in diesem Jahr erstmals auf einem
Showtruck dargeboten und die einzelnen Slots für die Auftritte der
teilnehmenden Vereine und Organisationen wurden von 15 auf 30 Minuten
verlängert. Eine Veränderung, die ebenfalls sehr gut von allen Beteiligten
aufgenommen wurde.
Erstmalig mussten die teilnehmenden Vereine und Organisationen in diesem
Jahr eine Haftpflichtversicherung nachweisen.
Der Verzicht auf das Anbieten von Lebensmitteln hat ebenso zu einem deutlich
geringeren städtischen Organisations- und Personalaufwand sowie zu einer
deutlichen Kosteneinsparung geführt. Erstmalig wurde die am Markt ansässige
Gastronomie nicht ganz, sondern lediglich zum Teil zurückgebaut – dies botSeite 1 von 3
Seite 2
den Besucher*innen des Festes die Möglichkeit, sich zu verpflegen, die
Toiletten zu nutzen oder von Sitzplätzen aus dem Bühnenprogramm zu folgen.
Durch den Verzicht auf den Verkauf von Lebensmitteln konnte der Leitgedanke
des Festes „Kennenlernen und Austausch im Gespräch“ anstatt „Street Food
Markt“ wieder stärker in den Vordergrund rücken, was von vielen Ausstellenden
begrüßt wurde. Ein intensiverer Austausch, der nicht durch Gerüche und zum
Teil lange Warteschlangen an den Lebensmittelständen beeinträchtigt wurde,
war wieder eher möglich. Einige Ausstellende und Besuchende haben aus
verschiedenen Gründen den Verzicht bedauert.
Nicht zuletzt konnte ein großer Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit geleistet
werden, da kein Einweggeschirr im Einsatz war (Mehrweggeschirr ist beim Fest
nicht realisierbar) und somit sehr viel Müll vermieden wurde.
Erstmalig war in diesem Jahr das große Spielmobil des Amtes für Kinder,
Jugend und Familie Bestandteil des Festes, wodurch der Charakter eines
Familienfestes – neben den Mitmachaktionen an den Ständen – deutlicher
unterstrichen wurde. Auch die Kooperation mit dem Amt für Internationales und
globale Nachhaltigkeit, bei der die internationalen Projektpartnerschaften der
Stadt präsentiert wurden, wurde sehr gut angenommen.
Das Fest „Vielfalt!“ war die erste kulturelle städtische Eigenveranstaltung, die
unter dem neuen Marketing-Dach – BONNERLEBEN – präsentiert wurde.
Mit rund 3.000 Besucher*innen war der Zulauf erfreulicher Weise in etwa
genauso hoch wie beim letzten Fest 2019 auf beiden Plätzen und mit
Lebensmittelangebot. Die neue Konzeption des Festes hat dessen Attraktivität
für Viele gesteigert. Lediglich in der ersten Stunde des Festes war (wie in den
Vorjahren auch) eine geringere Besucherzahl zu verzeichnen. Die meist
ehrenamtlich tätigen Teilnehmer*innen werden durch die Dauer des Festes
(bisher 11 bis 19 Uhr; Aufbau 7 bis 10.30 Uhr; Abbau 19 bis 21 Uhr = 12
Stunden) jedoch sehr belastet.
Auf Vorschlag der Kulturverwaltung hat der Verwaltungsvorstand in seiner
Sitzung am 20.09.2022 für das Fest 2023 ff. folgende Vorgaben beschlossen:
• Aufgrund der positiven Erfahrungen im Jahr 2022 findet das Fest zukünftig
nur noch auf dem Markt statt.
• In Zukunft sollen auf dem Markt mehr Stände platziert werden. Aufgrund
der noch anhaltenden Corona-Pandemie wurden 2022 aus
Sicherheitsgründen nur eine reduzierte Standanzahl zugelassen – jedoch
ist vorstellbar, dass im Normalfall rund 50 bis 55 Stände möglich sind. (Im
Jahr 2019 waren auf beiden Plätzen – Markt und Münsterplatz – 69 Stände
vertreten.)
• Auf das Anbieten von Speisen und Getränken wird weiterhin verzichtet. Der
nur teilweise Rückbau der ansässigen Außengastronomie wird beibehalten.
• Um die meist ehrenamtlich tätigen Standbetreibenden zu entlasten, findetSeite 2 von 3
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das Fest zukünftig nur noch in der Zeit von 12 bis 18 Uhr statt.
• Das Amt für Kinder, Jugend und Familie wird das Fest auch künftig
unterstützen – zum Beispiel durch die kostenfreie Ausleihe von
Spielgeräten oder dem „Minimax“.
• Die Präsentation der internationalen Städtepartnerschaften durch das Amt
für Internationales und globale Nachhaltigkeit wird fester Bestandteil des
Festes.
• Das Bühnenprogramm wird auch in Zukunft um professionelle lokale Acts
ergänzt.
• Die teilnehmenden Vereine und Organisationen müssen auch weiterhin
eine Haftpflichtversicherung nachweisen. Der Stadt Bonn ist es rechtlich
nicht möglich, das Risiko von Dritten, hier den Standbetreiber*innen bei der
Veranstaltung, zu versichern.
• „Vielfalt! Das Bonner Kultur- und Begegnungsfest“ findet im Jahr 2023 am
Sonntag, den 11. Juni statt.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe
1.04.01
Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung
Kulturelle Projekte 1.41.00.04.01.01 Kulturelle Projekte
Investive Kosten der Maßnahme
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen
Einzahlungen
Investiver
Finanzsaldo
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
15.000 141000401/
70.1900
72.1000
74.1000
2023
Einzahlungen /
Erträge
Haushaltsbelastung
jährlich
15.000
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 03.11.2026, 10:39 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de