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222006-63 AA · Änderungsantrag

Änderungsantrag der Koalition - Zielbeschluss Bonner Klimaplan Antrag zur Vorlage 222006, hier: Entwicklungsgemeinschaft Ladesäule 2.0

Nummer
222006-63 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
08.03.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sondersitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 21.03.2023 Empfehlung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 67,5 KB Öffnen ↗

Übergeordnet

  1. 222006 Zielbeschluss Bonner Klimaplan

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Änderungsantrag
öffentlich
222006-63 AA
Antragsteller/in:
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Friederike Dietsch
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Luca Samlidis
DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Hanno von Raußendorf
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Dr. Dominik Maxein
08.03.2023
Änderungsantrag der Koalition - Zielbeschluss
Bonner Klimaplan Antrag zur Vorlage 222006, hier:
Entwicklungsgemeinschaft Ladesäule 2.0
Beratungsfolge
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
09.03.2023 Empfehlung
Inhalt des Änderungsantrags
Im Bereich “Energie” (5) wird im Unterbereich “Versorgungssicherheit und
Sektorkopplung” (5.5) das folgende Arbeitspaket neu eingefügt:
• Die Stadtverwaltung Bonn und die SWB Energie und Wasser nehmen
gemeinsam Kontakt auf zur RWTH Aachen, um in Deutschland
zulässige bidirektionale E-Ladesäulen zu entwickeln und herzustellen,
die dann der Stabilisierung des Bonner Stromnetzes über Vehicle-to-
grid dienen werden.
• Eine koordinierte Zusammenarbeit mit weiteren NRW-Städten und dem
Land ist anzustreben, da auch diese im Bereich eines durch
intermittierende Stromquellen zunehmend instabilen Stromnetzes liegen
und daher für Vehicle-to-grid ebenfalls dringend benötigt werden.
• Alle vor der Verfügbarkeit der bidirektionalen Ladesäulen zu
installierenden E-Ladesäulen sollen so aufgebaut werden, dass sie
später durch bidirektionale Ladesäulen ersetzt werden können.
Begründung
Offenbar wird die Stabilisierung des Bonner Stromnetzes über „Vehicle-to-grid“
zurzeit dadurch gehemmt, dass keine mit deutschen Normen kompatiblen
Ladesäulen zur Verfügung stehen. Daher wird beantragt, dass die
Stadtverwaltung eine Kooperation zur Entwicklung mit den deutschen Normen
kompatiblen bidirektionalen Ladestationen eingehen möge. Die RWTH Aachen
gehört weltweit zu den führenden Ingenieur:innen-Schmieden im Bereich
"bidirektionales Laden" und hat mit dem elektrischen KleintransporterSeite 1 von 2
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"StreetScooter" und dessen Weiterentwicklungen bewiesen, dass sie solche
Lösungen schnell und effizient auf die Straße bringen kann, siehe:
https://www.pem.rwth-aachen.de/cms/PEM/Der-Lehrstuhl/Presse-
Medien/Archiv-Meldungen/~scmi/Elektro-LKW-sollen-leistungsstaerker-und/.
Um das Bonner Netz perspektivisch mit bidirektional an das Stromnetz
angeschlossenen Fahrzeugen zu stabilisieren (vehicle to grid), was für eine
solare Stromversorgung unabdingbar ist, soll auch die Kooperation mit anderen
Städten in NRW gesucht werden, um Entwicklungskosten zu verteilen. Aus der
Standardisierung soll sich Kosteneffizienz ergeben, eine große Chance für die
beteiligten Städte und das Land NRW insgesamt. Auch soll geprüft werden, ob
bereits parallel erste Schritte der Bauleitplanung für eine Herstellungs-
Infrastruktur unternommen werden können, zum Beispiel in Form von
Grundstücks-Widmung für Ladesäulen-Fabriken in NRW.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 21:31 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de