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222006-54 ST · Stellungnahme der Verwaltung

ST zu 25 AA: FDP Änderungsantrag: Zielbeschluss Bonner Klimaplan Antrag zur Vorlage 222006; hier: Sektorenkopplung

Nummer
222006-54 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
07.03.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sondersitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 21.03.2023 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr 14.03.2023 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 222006 Zielbeschluss Bonner Klimaplan

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
222006-54 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung
Dezernat:
Dez. OB
ST zu 25 AA:
FDP Änderungsantrag: Zielbeschluss Bonner
Klimaplan
Antrag zur Vorlage 222006; hier: Sektorenkopplung
Beratungsfolge
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
09.03.2023 Kenntnisnahme
Ausschuss für Mobilität und Verkehr 14.03.2023 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
Die Verwaltung nimmt in den Klimaplan technologieoffen die Chancen auf, die
sich durch die Vehicle-to-Load, Vehicle-to-Grid sowie durch die Vehicle-to-
Home Technologie ergeben und berücksichtigt diese Erkenntnisse bei
sämtlichen Planungen.
Die Verwaltung nimmt in Abstimmung mit den SWB wie folgt Stellung:
Zum jetzigen Zeitpunkt sind in Deutschland weder die Regularien und
Marktmechanismen, noch die notwendige Hardware vorhanden, um die
Technologie im Rahmen des öffentlichen Ausbaus aktuell zu berücksichtigen.
Der Gesetzgeber stellt höhere Anforderungen an die installierte Hardware als in
anderen Ländern (wie beispielsweise den Niederlanden).
Gleichzeitig hält die SWB Energie und Wasser an der vom Rat verabschiedeten
Ausbaustrategie fest, um die positive Entwicklung der Elektrifizierung des
Individualverkehrs in Bonn aufrechtzuerhalten. SWB Energie und Wasser wird
die Entwicklungen beim bidirektionalen Laden sehr genau im Blick behalten
und diese in die mittelfristige Ausbauplanung einfließen lassen. Die Nutzung
alter Batterien zu Netzstabilisierung wird im SWB-Konzern bereits betrachtet.
Grundsätzlich könnte bidirektionales Laden im öffentlichen Raum mittelfristig
großes Potential entfalten, um die Netzstabilität zu verbessern, Erlöspotentiale
für E-Auto-Fahrer zu generieren und die Kosten für den Netzausbau zu
senken. Die entsprechenden Rahmenbedingungen für einen flächendeckende
Einsatz müssen jedoch erst noch geschaffen werden.Seite 1 von 2
Seite 2
Eine Verpflichtung der Stadt Bonn für bidirektionale Ladesäulen würde den
Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur zum aktuellen Zeitpunkt zum Erliegen
bringen.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 03:48 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de