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222006-34 ST · Stellungnahme der Verwaltung

ST zu AA 11: FDP-Änderungsantrag: Zielbeschluss Bonner Klimaplan; hier: Energieverbrauch Bonner Bäder und CO2-Kompensationsmöglichkeiten

Nummer
222006-34 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
02.03.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sondersitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 21.03.2023 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 222006 Zielbeschluss Bonner Klimaplan

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
222006-34 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung
Dezernat:
Dez. OB
ST zu AA 11: FDP-Änderungsantrag: Zielbeschluss
Bonner Klimaplan; hier: Energieverbrauch Bonner
Bäder und CO2-Kompensationsmöglichkeiten
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 01.03.2023 Kenntnisnahme
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
09.03.2023 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
Die Verwaltung beantwortet die Fragen wie folgt:
1. Die Verwaltung integriert ihre Erkenntnisse aus der Großen Anfrage der
CDU, DS 222077-01 und ergänzt diese um die hieraus bis 2035 entstehenden
CO2-Emissionen, sowie Einsparmöglichkeiten durch z.B. Photovoltaik auf z.B.
Betriebsgebäuden oder Randbereichen der Freiflächen der Bäder.
Jährlich werden rund 2.700 Tonnen CO2 durch alle Bäder (ohne
Schulschwimmbäder) emittiert. Ohne eine Berücksichtigung von Sanierungen
oder dem Einsatz regenerativer Energien würden bis zum Jahr 2035 rund
35.000 Tonnen CO2. emittiert. Eine seriöse Schätzung von
Einsparmöglichkeiten ist vor dem Erreichen einer gewissen Planungstiefe nicht
möglich.
2. Die Verwaltung verfährt analog mit dem Melbbad, das ja hoffentlich bis 2035
wieder in Betrieb geht
Das Melbbad soll klimaneutral betrieben werden, daher sind keine CO2
Emissionen zu berücksichtigen.
3. Die Verwaltung ergänzt diese Angaben mit Daten zum Energieverbrauch der
Taglufthalle am Friesdorfer Freibad. Diesen möge sie ermitteln durch das Delta
zwischen Energieverbrauch von Servatiusschule + Freibad + Traglufthalle
abzüglich des Energieverbrauchs von Servatiusschule + Freibad vor Einsatz
der Traglufthalle.
Der gesamte Energieverbrauch der Traglufthalle am Friesdorfer Freibad kannSeite 1 von 2
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ermittelt werden, sobald alle unter Punkt 4 benannten Zähler eingebaut wurden.
Für die Stromverbräuche ist dies bereits erfolgt (rund 100.000 kWh mehr für die
Nutzung der Traglufthalle). Für die Wärmeverbräuche (Warmwasser und
Beheizung Umkleiden) werden die Zähler aktuell installiert. Für die Beheizung
der Traglufthalle werden 771.640 kWh/184,27 t CO2 benötigt.
4. Die Verwaltung bringt unverzüglich einen Zwischenzähler an, mit dem die
Energieverbräuche von Servatiusschule und Freibad Friesdorf getrennt ermittelt
werden können und ergänzt den Klimaplan mit den Daten aus der dann
möglichen Messung für das Schwimmbad nach Abschluss der Badesaison
2023.
s. Punkt 3
5. Die Verwaltung ergänzt Ihre Angaben um Daten zu den Bonner
Schulschwimmbädern. Auch hierzu sind Differenzbetrachtungen möglich aus
langen Renovierungsphasen, in denen die Bäder nicht betrieben wurden.
Lediglich in den vor kurzem sanierten Lehrschwimmbädern der Derletalschule
sowie des Konrad-Adenauer-Gymnasiums werden die Verbräuche gesondert
erfasst. Wertbare Verbräuche liegen jedoch erst nach Ablauf eines ganzen
Schuljahres/bzw. nach Abschluss der teilweise noch laufenden energetischen
Sanierungsmaßnahmen vor.
Anlage/n
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Datenstand: 03.11.2026, 00:25 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de