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222006-25 AA · Änderungsantrag

FDP Änderungsantrag: Zielbeschluss Bonner Klimaplan Antrag zur Vorlage 222006; hier: Sektorenkopplung

Nummer
222006-25 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
08.02.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sondersitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 21.03.2023 Empfehlung
  2. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr 14.03.2023 Empfehlung
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Übergeordnet

  1. 222006 Zielbeschluss Bonner Klimaplan

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Änderungsantrag
öffentlich
222006-25 AA
Antragsteller/in:
Petra Nöhring
Wolfgang Heedt
Alessandro Balan
Achim Schröder
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
FDP Änderungsantrag: Zielbeschluss Bonner
Klimaplan
Antrag zur Vorlage 222006; hier: Sektorenkopplung
Beratungsfolge
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
09.03.2023 Empfehlung
Ausschuss für Mobilität und Verkehr 14.03.2023 Empfehlung
Inhalt des Änderungsantrags
Die Verwaltung nimmt in den Klimaplan technologieoffen die Chancen auf, die
sich durch die Vehicle-to-Load, Vehicle-to-Grid sowie durch die Vehicle-to-
Home Technologie ergeben und berücksichtigt diese Erkenntnisse bei
sämtlichen Planungen.
Begründung
Bei dem massiven im Klimaplan angestrebten Ausbau der Photovoltaik in Bonn
(vgl. Klimaplan, Bd.1, S. 148), der auch anderenorts stattfinden wird, sowie
dem Hochfahren der Windenergie, stellt sich die Frage der Netzstabilität, wenn
tagsüber viel Energie produziert wird und diese abends sowie nachts für
Industrie, öffentliche Gebäude, Nahverkehr, Haushalte oder das Laden von
Fahrbatterien verfügbar gemacht wird. Experten sehen durch die skizzierten
Tagesschwankungen bei Energieerzeugung und Energieverbrauch Gefahren
für die Stabilität der Stromnetze. Seit Anfang der 2010er Jahre wird daher
bereits an Möglichkeiten geforscht, die große Zahl an zu erwartenden PKW mit
Fahrbatterie zur Stabilisierung der Stromnetze einzusetzen. Der
Bundesverband Windenergie integriert bereits seit 2015 die Vehicle-to-Grid-
Technologie in seine Überlegungen.
Eine einfache Extrapolation ohne Technologiesprünge ergäbe für Bonn unter
der Annahme eines konstanten Bestands von 174.800 PKW und der weiteren
Annahme einer durchschnittlichen Fahrbatteriegröße von 41 kWh, wie heute im
Renault ZOE Z.E. 40 verfügbar, ein Speicherpotenzial von täglich 7.166.800
kWh bzw. 7 GWh. Neben dem Vorteil der individuellen Mobilität würden sich so
durch Sektorenkopplung weitere Nutzen aus multifunktional undSeite 1 von 2
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ortsunabhängig einsetzbaren Batterien ergeben, da sie beim Aufbau
Dopplungen der Speicherkapazitäten, z.B. statisch an Gebäude gebundener,
vermeiden und somit ressourcenschonender mit Rohstoffen umgehen würden.
Die Technologie würde zudem schneller in den Markt diffundieren als es
langwierige Planungen der öffentlichen Hand zu bewerkstelligen vermögen. Die
Meisterung der Herausforderungen des Klimawandels erfordert, wie das
Beispiel zeigt, unbedingt eine technologieoffene und damit alle Chancen
wahrende Haltung.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 04:41 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de