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221962 · Antrag

FDP-Antrag: Kappung der Linie 603 und Taktverdichtung in Röttgen

Nummer
221962
Art
Antrag
Veröffentlicht
04.10.2022
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 04.10.2022
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 26.10.2022

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr 26.10.2022 Empfehlung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 60,1 KB Öffnen ↗

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Antrag
öffentlich
221962
Antragsteller/in:
Alessandro Balan
Achim Schröder
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
04.10.22
FDP-Antrag: Kappung der Linie 603 und
Taktverdichtung in Röttgen
Beratungsfolge
Ausschuss für Mobilität und Verkehr 26.10.2022 Empfehlung
Inhalt des Antrags
Die Verwaltung wird beauftragt,
1. die Linie 603 am Zentralen Omnibushof (ZOB) zu trennen und die
Linienäste nach Röttgen sowie Pützchen als eigenständige Linien zu
führen,
2. den Takt der bisherigen Linie 603 zwischen Röttgen und dem ZOB
spätestens zum Fahrplanwechsel im Dezember 2023 auf einen 10-
Minuten-Takt in den Hauptverkehrszeiten und 20-Minuten-Takt in den
Nebenverkehrszeiten anzupassen.
3. Hilfsweise zu Ziffer 2 wird beantragt, die Verwaltung mit der Umsetzung
eines 15-Minuten-Taktes der Linie 603 in der Hauptverkehrszeit auf
dem entsprechenden Linienweg bis spätestens zum Fahrplanwechsel
im Dezember 2023 zu beauftragen.
Begründung
Die Anbindung des Stadtteils Röttgen an die Bonner Innenstadt über den
ÖPNV bedarf einer dringenden Verbesserung. Für diese Verbesserung ist es
erforderlich den Takt der Linie 603 zu verdichten und zudem die Zuverlässigkeit
zu erhöhen, indem die überlange Linie 603 am Hauptbahnhof getrennt wird, um
so Verspätungen und Ausfälle zu minimieren.
Das gegenwärtige ÖPNV-Angebot in Röttgen ist derart unattraktiv und führt
dazu, dass die meisten Bürgerinnen und Bürger zwingend auf einen Pkw
angewiesen sind oder andernfalls in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.
Der bisherige 20-Minuten-Takt auf der Linie 603, der einzigen direkten ÖPNV-
Anbindung an die Innenstadt, passt kaum in die Lebenswirklichkeit vieler
Bürgerinnen und Bürger, denen für den Arbeitsweg oder tägliche Besorgungen
nur ein begrenztes Zeitfenster zur Verfügung steht. Verschärft wird die Situation
durch häufige Verspätungen und Ausfälle der durch Röttgen führenden LinieSeite 1 von 2
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603 und der am Ortsrand von Röttgen entlang geführten Linie 630. Dies zeigt
sich insbesondere durch die Ergebnisse der Fahrgastresonanz im Jahre 2021
eindrücklich (vgl. DS-Nr. 221347), wonach die Linien 630 und 603 unter den
Buslinien mit Abstand die meisten ausfallbedingten Eingaben zu verzeichnen
haben.
Durch Ausfälle, erhebliche Verspätungen und den unattraktiven Takt ist der
ÖPNV in Röttgen für viele Bürgerinnen und Bürger kaum nutzbar, geschweige
denn eine Alternative zum Pkw, da Termine nicht pünktlich wahrgenommen
werden können oder eine Anschlussverbindung am Hauptbahnhof nicht sicher
erreicht werden kann.
Dabei ist der Stadtteil Röttgen in besonderem Maße auf eine zuverlässige
ÖPNV-Verbindung in die Bonner Innenstadt angewiesen. Die geografisch
isolierte Lage macht es erforderlich für erweiterte Sport- oder
Freizeitmöglichkeiten andere Stadtteile, insbesondere die Bonner Innenstadt,
aufzusuchen. Auch das Fahrrad stellt aufgrund der geografischen Lage keine
echte Alternative zum ÖPNV oder dem Pkw dar, da keine durchgehend
attraktive Fahrradverbindung in die Innenstadt oder in Richtung
Ippendorf/Venusberg zur Verfügung steht. Der direkte Weg über die Röttgener
Straße ist aufgrund des begrenzten Straßenquerschnittes für den
(Alltags)Radverkehr denkbar ungeeignet, ebenso wie die nicht beleuchteten
Alternativrouten durch den Kottenforst. Auch die Route über die Reichs- und
Provinzialstraße ist im Alltag nur bedingt attraktiv, da sie ebenfalls unbeleuchtet
ist. Ohnehin ist das Fahrrad für ältere Menschen und Menschen mit
Behinderung keine Alternative.
Zur notwendigen Verbesserung der Anbindung Röttgens an die Innenstadt über
den ÖPNV ist zum einen erforderlich die überlange Linie 603 am Hauptbahnhof
zu trennen, womit die Zuverlässigkeit erhöht und die Störanfälligkeit reduziert
wird.
Zum anderen ist der Takt der Linie 603 auf einen 10-Minuten-Takt anzupassen,
um so den ÖPNV in Röttgen überhaupt sinnvoll in den Alltag vieler Menschen
integrieren zu können.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 19:19 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de