221912 · Antrag
Grüne-Antrag: Gedenken an Zwangsarbeit in Bad Godesberg
Kerndaten
- Nummer
- 221912
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 28.09.2022
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Antrag öffentlich 221912 Antragsteller/in: Grüne Bezirksfraktion Bad Godesberg Corinna Dahmen Gerhard Lemm 27.09.2022 gez. Jansen Grüne-Antrag: Gedenken an Zwangsarbeit in Bad Godesberg Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 19.10.2022 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird gebeten, in Ergänzung zum Bürgerantrag DS 221875eine Gedenk- und Erinnerungstafel auf das einstige „Arbeitserziehungslager“ an der Weststraße - auch mit weiteren Informationen zur Zwangsarbeit in Bad Godesberg während der NS-Zeit – anzubringen. Das Vorhaben soll sowohl mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Bonn als auch mit Bonnorange abgestimmt werden und im Einklang stehen mit dem Beschluss zum Antrag "Widerstand und Zivilcourage während der Nazizeit in Bad Godesberg" (DS 190460). Begründung In der Industrie, im Straßen- und Bunkerbau und sogar in Kleinbetrieben wurden Zwangsarbeitende in unserem Stadtbezirk unter unmenschlichen Bedingungen zur Arbeit gezwungen. Das Lager an der Weststraße war für 50 Häftlinge ausgerichtet, zeitweise waren mehr als 100 dort untergebracht. Hierzu berichtete der GA am 16.09.2022. Ein weiteres Lager gab es in den Ringsdorff-Werken an der Königswinterer Straße, Haus Nr. 5, heute Drachenburgstraße. Nähere Informationen zu der Thematik sind ausfolgenden Buch zu entnehmen: Erhard Stang: „Ich kann aus 20 Russen keine 500 machen.“ Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und Arbeitserziehungshäftlinge bei der Bad Godesberger Stadtverwaltung, in: „Wie herrlich duftet es hier nach Eau de Cologne!“ Bad Godesberg – ein historisches Lesebuch. Herausgegeben von der Bonner Geschichtswerkstatt, 2008, S. 174- 188. Anlage/n KeineSeite 1 von 1
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