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221912 · Antrag

Grüne-Antrag: Gedenken an Zwangsarbeit in Bad Godesberg

Nummer
221912
Art
Antrag
Veröffentlicht
28.09.2022
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 28.09.2022
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 18.01.2023

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 18.01.2023 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 60,7 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 221912-02 ST Gedenken an Zwangsarbeit in Bad Godesberg
  2. 221912-03 Grüne-Antrag: Gedenken an Zwangsarbeit in Bad Godesberg
  3. 221912-004 AA Grüne-Antrag: Gedenken an Zwangsarbeit in Bad Godesberg Antrag zur Vorlage 221912
  4. 221912-01 AA BBB-Änderungsantrag: Gedenken an Zwangsarbeit in Bad Godesberg

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Text anzeigen (1.673 Zeichen)
Antrag
öffentlich
221912
Antragsteller/in:
Grüne Bezirksfraktion Bad Godesberg
Corinna Dahmen
Gerhard Lemm
27.09.2022 gez. Jansen
Grüne-Antrag: Gedenken an Zwangsarbeit in Bad
Godesberg
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 19.10.2022 Entscheidung
Inhalt des Antrags
Die Verwaltung wird gebeten, in Ergänzung zum Bürgerantrag DS 221875eine
Gedenk- und Erinnerungstafel auf das einstige „Arbeitserziehungslager“ an der
Weststraße - auch mit weiteren Informationen zur Zwangsarbeit in Bad
Godesberg während der NS-Zeit – anzubringen. Das Vorhaben soll sowohl mit
dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Bonn als auch mit Bonnorange
abgestimmt werden und im Einklang stehen mit dem Beschluss zum Antrag
"Widerstand und Zivilcourage während der Nazizeit in Bad Godesberg" (DS
190460).
Begründung
In der Industrie, im Straßen- und Bunkerbau und sogar in Kleinbetrieben
wurden Zwangsarbeitende in unserem Stadtbezirk unter unmenschlichen
Bedingungen zur Arbeit gezwungen. Das Lager an der Weststraße war für 50
Häftlinge ausgerichtet, zeitweise waren mehr als 100 dort untergebracht. Hierzu
berichtete der GA am 16.09.2022.
Ein weiteres Lager gab es in den Ringsdorff-Werken an der Königswinterer
Straße, Haus Nr. 5, heute Drachenburgstraße. Nähere Informationen zu der
Thematik sind ausfolgenden Buch zu entnehmen: Erhard Stang: „Ich kann aus
20 Russen keine 500 machen.“ Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und
Arbeitserziehungshäftlinge bei der Bad Godesberger Stadtverwaltung, in: „Wie
herrlich duftet es hier nach Eau de Cologne!“ Bad Godesberg – ein historisches
Lesebuch. Herausgegeben von der Bonner Geschichtswerkstatt, 2008, S. 174-
188.
Anlage/n
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