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221911-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Sanierung der Sporthalle Pennenfeld

Nummer
221911-01 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
19.12.2022
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 29.03.2023 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 221911 Grüne-Antrag: Sanierung der Sporthalle Pennenfeld

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
221911-01 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn
Dezernat:
SGB
Sanierung der Sporthalle Pennenfeld
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 18.01.2023 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
Im Sportpark Pennenfeld besteht genereller und umfassender
Sanierungsbedarf:
Im Rahmen einer TÜV-Prüfung wurden schwerwiegende Mängel an der RLT-
Anlage festgestellt, welche an der bauseitigen Anlage nicht behebbar sind.
Infolgedessen ist ein Austausch der bestehenden RLT-Anlage unumgänglich.
2022 konnte eine Schließung der Sporthalle durch das Bauordnungsamt wg.
oben beschriebener Mängel durch eine brandschutztechnische Stellungnahme
mit einschränkenden Festlegungen zum Übergangsbetrieb vermieden werden.
Bauordnungsrechtlich ist der Betrieb für die nächsten 5 Jahre abgesichert.
Die Behebung der Mängel an RLT-Anlage und Heizung erfordern mindestens
begleitende hochbauliche Maßnahmen (Demontage und Wiedermontage von
Abhangdecken etc.).
Ein Brandschutzkonzept, welches vom SGB beauftragt wurde, steht kurz vor
dem Abschluss. Ggf. werden auf Grundlage des Brandschutzkonzeptes weitere
hochbauliche Maßnahmen erforderlich.
Das Dach ist durch seine Wannenform der Abdichtungsebenen in 21
Segmenten (Wannen) als Nullgefälledach besonders schadensträchtig, da das
Niederschlagswasser bei Verstopfung der Abläufe nicht abfließt. Zudem verfügt
es über keinerlei Notentwässerung direkt nach außen, welche heute gefordert
würde.
Die Entwässerung gepflasterter Flächen neben (am Übergang zum
Jugendzentrum K7) und vor der Sporthalle (zwischen Foyer und
Kunstrasenplatz) ist ohne Gefälle ausgeführt und schadensträchtig,
darunterliegende Funktionsräume weisen immer wieder nicht mehr reparierbare
Wasserschäden auf.
Die das Foyer verkleidende Pfosten-Riegel-Fassade ist in hohem Maße
Vandalismus ausgesetzt und inzwischen unansehnlich.
Zudem ist die Teleskoptribünenanlage abgängig und kann nicht mehr in Betrieb
genommen werden, der Einbau einer neuen Teleskoptribünenanlage wird ausSeite 1 von 2
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Kostengründen und wegen hohen Unterhaltsaufwandes derzeit als nicht
zielführend erachtet.
Die außer Betrieb genommene Teleskoptribüne ist mit Prallschutz zu bekleiden.
Türen aus dem Sportlergang in die Halle sind zu tauschen gegen mit
Prallschutz ausgestattete dichtschließende Türen mit Sichtöffnungen.
Der Zugang des Oberrangs vom Foyer genügt nicht den Forderungen des
Arbeitsschutzes. Drei doppelflügelige Türen sind gegenüber den Abgängen auf
dem Oberrang um ca. 50cm nach vorne in Foyerrichtung zu versetzen.
Darüber hinaus gibt es Mängel in der Ausstattung (Abnutzung, Alter). Allerdings
ist die Funktionsfähigkeit hier derzeit gegeben (Sanitärobjekte, Hallenboden).
Mit der aus Sicherheits- und Arbeitsschutzgründen zwingend erforderlichen
Sanierung der Geräteraumtore ist bereits ein Architekturbüro beauftragt. Aus
zeitlichen Gründen wurden übergangsweise Schlupftüren in die
Geräteraumtore eingebaut, um den Sportbetrieb aufrechtzuerhalten bzw. zu
ermöglichen.
Der Oberrang über der Tribüne ist derzeit nicht zugänglich. Nach der
Geländererhöhung des Oberrangs zum Spielfeld hin wird dieser in Kürze
wieder freigegeben werden.
Fazit:
Die Verwaltung wird die nachfolgenden Umsetzungsvarianten prüfen:
• Sanierung unter Beibehaltung der vorhandenen Konstruktion
• Teilabriss und teilweiser Neubau der Sporthalle (Demontage und
Neuplanung der Dachunterkonstruktion inkl. Aufbauten)
• Komplettabriss der Sporthalle und Neubau
Anlage/n
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Datenstand: 03.11.2026, 06:35 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de