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221874-03 ST · Stellungnahme der Verwaltung

ST zur kleinen Anfrage: Bürgerantrag: „Lernvilla Altstadt“ Antrag zur Vorlage

Nummer
221874-03 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
14.03.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung noch nicht verknüpft Kenntnisnahme
  2. Sitzung noch nicht verknüpft Kenntnisnahme
  3. Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie 15.03.2023 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 221874 Bürgerantrag: „Lernvilla Altstadt“

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
221874-03 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
51 Amt für Kinder, Jugend und Familie
Dezernat:
Dez. V
ST zur kleinen Anfrage: Bürgerantrag: „Lernvilla
Altstadt“
Antrag zur Vorlage
Beratungsfolge
Schulausschuss Kenntnisnahme
Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie Kenntnisnahme
Rat Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
1. In welchem konkreten Umfang wurde das Haus der Jugendberufshilfe (Ma-
xstr. 77) im Kalenderjahr 2022 durch Präsenzbelegungen der Angestellten
frequentiert (im Verhältnis zu Homeoffice/Auswärtseinsätzen etc.)?
Die Beratungsstelle für Jugendberufshilfe in der Maxstraße 77 war im vergan-
genen Jahr durchgängig (bis auf die Tage der Betriebsferien der Stadtverwal-
tung zwischen Weihnachten und Neujahr) jeden Werktag besetzt. Es war im-
mer mindestens eine pädagogische Fachkraft anwesend; bis auf wenige Aus-
nahmen, waren mehrere Fachkräfte gleichzeitig vor Ort. Aufgrund der unter-
schiedlichen Aufgaben und Beratungskontexte bewegt sich der Anteil der Tage
mit Anwesenheit in der Beratungsstelle zu Tagen ohne Anwesenheit in der Be-
ratungsstelle der verschiedenen Mitarbeitenden zwischen 1,5:1 und 23,4:1
(letzte Angabe für den Leiter der Beratungsstelle). Gemittelt ist das Verhältnis
3,1:1.
2. Wie viele persönlich durchgeführte Beratungsgespräche mit Klient*innen
hat es im Jahr 2022 im Gebäude insgesamt (absolut) gegeben?
Im Jahr 2022 wurden 372 persönliche Beratungsgespräche im Gebäude Max-
straße 77 durchgeführt.
3. Für wann ist das in der Stellungnahme unter Ziff. 1 angekündigte VorOrt-
Gespräch von Fachverwaltung, Schule und OGS-Träger bezüglich
der Marienschule konkret geplant? Welche Vorschläge beabsichtigt die
Fachverwaltung in dem Rahmen für eine zeitnahe Verbesserung und
Ausweitung der Betreuungsmöglichkeiten an der Marienschule zu
unterbreiten?
Das vor-Ort-Gespräch hat Mitte Dezember stattgefunden. Im Ergebnis wird es
eine Platzzahlerhöhung im Bestand durch organisatorische Veränderungen
geben. Das ändert allerdings nichts an der weiterhin bestehenden Verbesse-Seite 1 von 2
Seite 2
rungsnotwendigkeit der Essensituation wie sie in der sog. OGS-
Priorisierungsliste vom Rat der Stadt Bonn für die Marienschule beschlossen
wurde (siehe auch Antwort zu Frage 4).
4. Wann rechnet die Verwaltung mit Blick auf die Priorisierungsstelle 7 der
Schule im geplanten OGS-Ausbau mit einer Umsetzung der in dem Zu-
sammenhang erforderlichen Baumaßnahmen?
Derzeit wird ein Gesamtkonzept für alle Schulbaumaßnahmen erstellt. Hierzu
gehört auch die Bestandsaufnahme aller OGS – Maßnahmen, um gegebenen-
falls eine Bündelung von Maßnahmen für alternative Vergabemethoden und
Standardisierungen zu erreichen, mit denen die Maßnahmen beschleunigt wer-
den können. Die Marienschule ist baulich bereits aufgenommen und wird einer
Baurechtsprüfung unterzogen, da die rechtlichen Baugrenzen bei dem zusätzli-
chen Flächenbedarf voraussichtlich angepasst werden müssen.
Über einen Umsetzungszeitraum kann zurzeit noch keine Angabe gemacht
werden.
5. Wie beurteilt die Verwaltung die Möglichkeit einer räumlichen und zeitlichen
Aufteilung des Gebäudes zwischen OGS und Jugendberufshilfe? (Z.B.
vormittags normaler Bürobetrieb im oberen Bereich des Gebäudes und ab
dem Mittag raumweise OGS-Nutzung im Erdgeschoss oder im Gruppen-
raum.)
Eine parallele bzw. zeitlich aufgeteilte Nutzung des Gebäudes ist nicht möglich.
Die Beratungsgespräche in der Beratungsstelle für Jugendberufshilfe finden
überwiegend nachmittags statt, da die ratsuchenden jungen Menschen in der
Regel noch schulpflichtig und vormittags in der Schule sind.
Auch praktisch ist eine räumliche und zeitliche Durchführung nicht möglich. Die
Büros im Erdgeschoss werden alle für die Bürotätigkeiten der pädagogischen
Fachkräfte benötigt und müssen dementsprechend möbliert (Schreibtisch,
Bürostuhl, Aktenschränke) sein. Einige der nachmittäglichen Beratungsge-
spräche können nicht in den Büroräumen durchgeführt werden und müssen im
Gruppenraum stattfinden.
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 22:51 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de