221874 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: „Lernvilla Altstadt“
Kerndaten
- Nummer
- 221874
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 23.09.2022
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 221874 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB 22.09.2022 Bürgerantrag: „Lernvilla Altstadt“ Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 26.10.2022 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag thematisiert die Nutzung der Liegenschaft an der Maxstraße 77 als Kinder- bzw. Schüler/innenbetreuung und als OGS Raumerweiterung der Marienschule. Einzelheiten zu den geforderten Maßnahmen und zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 6 Bürgerantrag Online Datum 22.09.2022 Anrede Frau Herr ohne Anrede Vorname Nachname Straße Hausnummer Postleitzahl Ort Telefon E-Mail Betreff Bürgerantrag „Lernvilla Altstadt“ Ihr Antrag Hiermit stelle ich einen Bürgerantrag wie im Anhang detailliert beschrieben. Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne. Seite 1 von2 PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002 ID=KFAS_0011_000022 mpS77RTZH 2222..0099..2222 2222::3366Seite 2 von 6 Bürgerantrag: Die Stadt Bonn stellt die Liegenschaft Maxstraße 77 für die Nutzung zur Kinder- bzw. Schüler/innenbetreuung und als OGS Raumerweiterung der Marienschule bereit. In der Altstadt/Inneren Nordstadt Bonn fehlen seit langem schulische und außerschulische Betreuungsangebote und Raumangebote für die Betreuung von Kindern. Grund sind die beengten bzw. nicht vorhandenen Raumangebote in der Altstadt. So übersteigen beispielsweise die derzeitigen Anmeldungen für eine Nachmittagsbetreuung an der Marienschule das Angebot bei weitem, viele Anträge mussten in diesem Jahr deshalb abgelehnt werden. Auch für Eltern, die im Rahmen von privaten Initiativen eine Lösung für die Kindernachmittagsbetreuung realisieren könnten, ist kein Raumangebot vorhanden. Die städtische Immobilie Maxstraße 77 liegt in unmittelbarer Nähe der Marienschule. Das mehrstöckige Wohngebäude verfügt über viele Räume unterschiedlicher Größe, einen großzügigen Gruppenraum im Souterrain, der vom umzäunten Außengelände aus direkt erreichbar ist. Sie eignet sich ideal für die Kinderbetreuung. Die Betreuungssituation wird sich auch in den kommenden Schuljahren, nicht zuletzt des Rechtsanspruchs auf einen OGS Platz, verschärfen. Eltern stellt die Situation immer wieder vor existentielle Probleme, da keine Lösungen in unmittelbarer Nähe in Betracht gezogen werden. Es wird daher zur Beschlussfassung beantragt: 1. Die in direkter Nähe der Marienschule gelegene Liegenschaft Maxstraße 77, die derzeit von ca. vier städtischen Amtsmitarbeitern für Büro- und Beratungstätigkeiten belegt wird, wird geräumt und für die Betreuung von Schulkindern im Rahmen der ÜMI/OGS angeboten. 2. Die derzeitigen städtischen Mitarbeiter werden in alternative städtische Gebäude verlegt. Das Beratungsangebot für die Ausbildungsplatzvermittlung für Jugendliche wird auf andere Bezirke (Quartiersmanagement und Jugendberufsagentur in der Rochusstrasse) verlegt oder zentral gesteuert. Zeitgemäße Beratung Jugendlicher mit Ausbildungshemmnissen findet in „Geh-Strukturen“ statt, die Bürotätigkeiten sind daran angegliedert; die Rochusstrasse bietet hierfür z.B. sehr gute Räumlichkeiten. 3. Die Parkfläche hinter der Immobilie Maxstraße 77 zur Nutzung als städtischer Kfz-Parkplatz entfällt. Dies gilt auch bei zukünftiger Nutzung im Rahmen einer Kinderbetreuung. Eine Nutzung der begrünten Außenbereiche als KFZ Stellplatz ist nicht zeitgemäß und soll unterbleiben. 4. Sollte es seitens Schule oder OGS/KJA sowie anderen Trägern organisatorisch kurzfristig nicht möglich sein, so wird die Nutzung auch privaten Betreuern oderSeite 3 von 6 Eltern von Schulkindern auch der kommenden Jahrgänge mit dem Ziel angeboten, fehlende städtische oder trägerschaftliche Betreuungsdefizite zu kompensieren. Begründung: Schon seit Jahren gibt es an der Marienschule beengte Raumverhältnisse, die nicht nur für die Ablehnung von Anträgen für die Übermittagsbetreuung (ÜMI) sowie der Offenen Ganztagsschule (OGS) führen. Auch für die Kinder, die bereits an der Marienschule nachmittags einen Betreuungsplatz haben, ist die Situation sehr problematisch und belastend, denn die Raumverhältnisse an der Marienschule sind beengt und die Kinder dort sind viel Lärm und hoher Schülerdichte ausgesetzt. Pandemiebedingt wurden Kinder zudem oft angehalten, während der Mittags- und OGS-Betreuung in den Klassenräumen zu verweilen, statt sich - wie früher - auch in anderen Räumen, wie dem Bauraum, aufzuhalten und diese mit Kindern aus anderen Gruppen gemeinsam zu nutzen. Diese Situation wird sich in den Wintermonaten der nächsten Jahre voraussichtlich weiter verschärfen. Zudem ist es derzeit an der Marienschule nicht möglich, mit Gruppen bspw. für Fördermaßnahmen oder Projekte auf andere Räume auszuweichen. Der zukünftige Rechtsanspruch auf eine OGS Betreuung wird zu einer weiteren Zuspitzung der Situation führen. Bereits jetzt stellt sich die Situation für viele Familien von Schulkindern als bedrohlich dar, wie kürzlich berichtet wurde1. Die in unmittelbarer Nähe zur Schule befindliche freistehende städtische Immobilie Maxstraße 77 ist für die Nutzung als zusätzlicher Förder- und Betreuungsort jedoch ideal geeignet und kann die vorgenannten Probleme lösen. Es gibt nicht nur ein umzäuntes, grünes Außengelände, sondern auch zahlreiche Räume, in denen eine kindgerechte Betreuung und Förderung sowie Kleingruppenarbeit ergänzend stattfinden kann. Durch die direkte Nachbarschaft zum Spiel- und Bolzplatz Maxstraße könnte leicht ein weiteres Außengelände für Sport und Bewegung erreicht werden. Die Immobilie wird derzeit lediglich von Amt 51-53 genutzt. Ein nennenswerter Publikumsverkehr findet schon seit Jahren nicht mehr statt. Die Tätigkeit des Amtes könnte ohne weiteres an alternativen Standorten wie der Jugendberufsagentur in der Rochusstrasse erledigt werden. Das Raumproblem lässt sich auf dem Schulareal derzeit nicht lösen. Umso wichtiger ist es, dass in unmittelbarer Nähe städtische Areale adäquat genutzt werden. Dabei bieten sich mehrere Betriebsmöglichkeiten an: Die Nutzung könnte zunächst direkt der Schule bzw. der KJS/OGS angeboten werden. Sollte eine kurzfristige Nutzung für diese 1 https://ga.de/bonn/bonn-eltern-bangen-um-ihre-berufliche-existenz-wegen-mangel-von-ogs- plaetzen_aid-71407691Seite 4 von 6 nicht möglich sein, so kann die Nutzung der Immobilie einer Elterninitiative bzw. privat betreuenden Personen („Tagesmüttern“) angeboten werden. Insbesondere vor dem Hintergrund des eklatanten Mangels an Freiraum für Kinder scheint die derzeitige Nutzung als Büroraum und eigenen Mitarbeiter-KFZ-Stellplatz in dem begrünten Außenbereich nicht mehr zeitgemäß. Aus den vorgenannten Gründen bitten wir, der Nutzung der Immobilie Maxstraße 77 als Betreuungsort für Kinder zuzustimmen und die Verwaltung zu beauftragen, Gespräche mit Schule, OGS und privat organisierten Betreuungen durchzuführen. Anlage - Abbildungen der Immobilie Maxstraße 77 in Nachbarschaft zur Marienschule Abbildung 1. Wohnhaus und Gründerzeitvilla Maxstraße 77, im Eigentum der Stadt Bonn. Quelle: AntragstellerSeite 5 von 6 Abbildungen 2 und 3. Umzäunter Außenbereich, derzeit genutzt als Mitarbeiterparkplatz. Dieser Bereich eignet sich als Außengelände / Spielbereich für Schulkinder statt KFZ-Parkplatz. Umbauten sind für eine Freizeitnutzung kaum notwendig. An den Außenbereich schließt sich ein großer Aufenthaltsraum im Tiefparterre/ Keller an, der direkt über eine Tür erreicht werden kann. Quelle: AntragstellerSeite 6 von 6
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:05 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de