221860 · Mitteilungsvorlage
Förderung von kulturellen Projekten im 1. Halbjahr 2023
Kerndaten
- Nummer
- 221860
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 26.09.2022
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Kulturausschusses Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage öffentlich 221860 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 41 Kulturamt Dezernat: Dez. IV Förderung von kulturellen Projekten im 1. Halbjahr 2023 Beratungsfolge Kulturausschuss 18.10.2022 Kenntnisnahme Mitteilung: Mit den beigefügten Anlagen informiert die Kulturverwaltung darüber, welche Projekte aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Literatur, Bildende Kunst, Film, Kulturelle Bildung sowie Rock- und Popkultur im Rahmen der Projekt- förderung im 1. Halbjahr 2023 gefördert werden und welche Projekte nicht berücksichtigt werden konnten. Die Kulturverwaltung hat den kulturpolitischen Sprecherinnen und Sprechern der Fraktionen die beabsichtigten Projekt- förderungen (Bewilligungen und Ablehnungen) bereits in einem Gespräch am 12.09.2022 vorgestellt und mit diesen abgestimmt. Für die Projektförderung sind im Haushaltsjahr 2023 Mittel in Höhe von 100.500 EUR veranschlagt (Produktgruppe 1.04.02 – Kulturförderung freie Träger, Sachkonto 531800 – Aufwendungen Zuschüsse übrige Bereiche – 4102188 Projektförderung). Somit stehen für jedes Förderhalbjahr grundsätzlich 50.250 EUR zur Verfügung. Die Mittel für die Projektförderung im 1. Halbjahr 2023 werden aus Mitteln des Haushaltsjahres 2022 finanziert und – sofern sie nicht von den Antrag- steller*innen bis zum 31.12.2022 abgerufen werden – in das Haushaltsjahr 2023 übertragen. Für den Förderzeitraum 1. Halbjahr 2023 sind 22 Anträge mit einem Fördervolumen von rd. 112.500 EUR fristgerecht eingegangen. In den Anlagen sind diese Projekte aufgeführt und kurz beschrieben. Zur Förderung werden von der Verwaltung 15 Projekte vorgesehen. 7 Projekte können aus Sicht der Kulturverwaltung nicht berücksichtigt werden. Aus Datenschutzgründen wurden die personenbezogenen Daten in der beigefügten Anlage geschwärzt. Eine Fassung, die alle Daten beinhaltet, ist im nichtöffentlichen Teil der Einladung abgedruckt (siehe DS-Nr. 221860-01).Seite 1 von 14 Seite 2 Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe 1.04.02 Produktgruppenbezeichnung Kulturförderung freie Träger Produkt 1.41.00.04.02.01 Produktbezeichnung Zuschüsse an Einrichtungen der freien Träger Investive Kosten der Maßnahme Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen Einzahlungen Investiver Finanzsaldo Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen / Aufwendungen 50.250,00 Euro 141000402/ 73.1000 2023 Einzahlungen / Erträge Haushaltsbelastung jährlich 50.250,00 Euro Anlage/n 1 Liste ProFö-Anträge-2023_I-final_Bewilligungen_ÖFFENTLICH (öffentlich) 2 Liste ProFö-Anträge-2023_I-final_Ablehnungen _ÖFFENTLICH (öffentlich)Seite 2 von 14 Stand 22.09.2022 Projektförderung I- 2023 vorgesehene Bewilligungen Nr. Antragsteller Projektname Kurzbeschreibung Sparte Gesamt- volumen Zuschüsse Dritter weitere Einnahmen Eigenanteil beantragter Zuschuss vorgesehener Zuschuss 1336 Community Dance Bonn e.V. Die Arche Noah Unter dem Motto "Gemeinsam die Welt bewegen", entsteht ein ganz besonderes künstlerisches Projekt: "Die Arche Noah". Die altbekannte Geschichte, aus einer neuen und aktuellen Perspektive erzählt, macht dem Zuschauer die destruktive Haltung des Menschen gegenüber der Natur deutlich. Eine Wechselbeziehung, tänzerisch umgesetzt und ein Statement zum Klimaschutz. Es handelt sich um ein "Community Dance" Projekt, mit über 150 Mitwirkenden, welches das Miteinander fördern will: Zwischen Profis und Amateuren, zwischen den Generationen, zwischen Menschen mit und ohne Behinderung und über alle sozialen Schichten hinweg. Ein professionelles Orchester sorgt für die erstklassige musikalische Begleitung des Projekts. Ergänzt wird das Team durch drei Bonner Schulen, der Behinderten Gemeinschaft e.V., einem Akrobaten- Ensemble, einer Jugend- und einer Senioren Laien-Tanzkompanie, einer Hip-Hop- und einer Flamenco-Truppe, einem Gebärdenchor sowie professionellen Künstlern aus den Bereichen Gesang und Schauspiel. Sp-Ü 39.520,00 € 27.000,00 € 5.000,00 1.125,00 6.395,00 6.000,00 € 1339 Lyrik Sound & Co Bräute des Windes - Die Frauen im Surrealismus (Teil 2) Eine Klangperformance zwischen Neuer Musik, experimentellem Musiktheater und Soundart, in der es um die Auseinandersetzung mit den künstlerisch tätigen Frauen in Dada und Surrealismus gehen wird. Im collageartigen Stück namens Bräute des Windes (Teil 2), wird der besondere Fokus auf Texten der surrealistischen Künstlerinnen und Schriftstellerinnen Alejandra Pizarniak, Leonora Carrington und Mina Loy und auf einer heutigen Auseinandersetzung mit ihrem Werk liegen. Die Hauptantriebsfeder für das Projekt Lyrik Sound & Co sind für die Antragstellenden Künstler (ein Schauspielerin und zwei Musiker) ausschließlich Texte und Klänge, für die sie selber innerlich brennen über jeglichen historischen Bezug hinaus; hier und heute. Es wird der Versuch gewagt, die zeitlose Aktualität der surrealistischen und dadaistischen Ausdrucksformen und Imaginationstechniken auch in unserer Zeit aufzuzeigen; in Sound und Lyrik. Sp-Ü 3.950,00 € 0,00 € 400,00 1.050,00 2.500,00 2.500,00 € 1Seite 3 von 14 Stand 22.09.2022 Projektförderung I- 2023 vorgesehene Bewilligungen Nr. Antragsteller Projektname Kurzbeschreibung Sparte Gesamt- volumen Zuschüsse Dritter weitere Einnahmen Eigenanteil beantragter Zuschuss vorgesehener Zuschuss 1340 Gesellschaft für Kunst und Gestaltung Bonn e.V. Das Leo Breuer-Jahr: Zu Ehren eines großen Bonner Künstlers Die gkg plant 2023 schwerpunktmäßig auf Leo Breuer auszurichten und an zwei Ereignissen festzumachen: den 48ten Todestag am 14. März und den 130ten Geburtstag am 21.September 2023. Es beginnt zusammen mit dem Denkmal- und Geschichtsverein Bonn- Rechtsrheinisch e.V., der die Grabstätte Leo Breuers betreut, mit einer Gedenkveranstaltung auf dem Friedhof. Danach werden monatlich bis zum Geburtstag im September in der gkg Aktionen, Workshops, Zeitzeugengesprächen, Vortragsreihen und eine abschließende Ausstellung, das Werk und den Menschen in den Blick nehmen und einer breiteren Bonner Öffentlichkeit in Erinnerung bringen bis hin zum neuen Kennenlernen. Kern der Ausstellung wird die Gegenüberstellung seiner figürlichen Zeichnungen aus den Internierungslagern in Frankreich sein, die 1941 entstanden und den Werken der 60er und 70er Jahre in denen er eine freie und lebendige Abstraktion in Reliefs Gemälden und Holzschnitten umsetzte. Vortragsreihe: - Erinnern an Bildende Künstler – Identitätsstiftung für Stadtgesellschaft - Vom Realismus zur Abstraktion – Formwandel nach den Schreckensjahren des Dritten Reiches - Künstler in Auschwitz Workshops zu gestalterischem Arbeiten mit Kindern und junggebliebenen Erwachsenen. BK 11.000,00 € 0,00 € 3.500,00 2.500,00 5.000,00 1.000,00 € 1341 Fachstelle für interkulturelle Bildung und Beratung - FIBB e.V. Mit Pinsel, Stift und Farbe kreativ werden - Hürden beim Zugang zu Kunst und Kultur abbauen Das Kunstangebot für zugewanderte und einheimische Menschen ab 16 Jahren ist ein Beitrag zur Persönlichkeitsstärkung und gesellschaftlichen Partizipation mit den Mitteln der Malerei. Die Teilnehmenden sollen das Medium Kunst für sich entdecken - zum einen durch die angeleitete und pädagogisch begleitete Erfahrung eigener künstlerischer Ausdrucksformen, zum anderen durch Museumsbesuche. Im Verlauf des Projekts findet ein wöchentlicher Kunstkurs mit 16 Terminen statt. Parallel besucht die Gruppe drei Ausstellungen. Durch die praktische künstlerische Betätigung entsteht ein geschützter Raum, in dem sich die Teilnehmenden zugleich austauschen können, sowohl über alltägliche Erfahrungen im Integrationsprozess wie auch über ihre jeweiligen Zugänge zu Kunst und Kultur und den Schritt, selbst aktiv und kreativ zu werden. (16 x 2 Stunden + 3 Exkursionen). Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten in Haus Vielinbusch ist das Projekt auf max. 10 Teilnehmende beschränkt. BK 3.485,00 € 0,00 € 0,00 760,00 2.725,00 2.725,00 € 2Seite 4 von 14 Stand 22.09.2022 Projektförderung I- 2023 vorgesehene Bewilligungen Nr. Antragsteller Projektname Kurzbeschreibung Sparte Gesamt- volumen Zuschüsse Dritter weitere Einnahmen Eigenanteil beantragter Zuschuss vorgesehener Zuschuss 1342 Jugendkunstschule im artefact Werkstatt für Kunst e.V. Herbarium für die Nordstadt In der Auseinandersetzung mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der UN (SDGs) haben sich die Antragsteller gefragt, was verbessert werden kann. Dabei wird deutlich, wie wichtig es ist, sich mit unserem Umfeld auseinanderzusetzen und zu schauen, wie wir leben. Dies ist der Projekt-Ansatz und wir werden dazu die Vielfalt von Pflanzen im urbanen Raum in den Blick nehmen. Umsetzen möchten wir unser Vorhaben mit Menschen des Bonner Nordens die sich täglich in diesem Stadtteil aufhalten. Das Projekt gliedert sich in drei Phasen: Im 1. Teil geht es darum, eine Bestandsaufnahme der Gegebenheiten zu erstellen. Welche Pflanzen gibt es. Kennen wir Ihren Wert für unser Ökosystem? Dies geschieht durch Sichten, Sammeln, Bestimmen. Im 2. Schritt eröffnen wir ein Forschungslabor und tauchen ein in die Frage der Nutzbarkeit der Pflanze als Wertstoff für unsere künstlerische Arbeit. Im 3. Teil des Projekts geht es um die aktive Gestaltung und Pflege schon bestehender oder noch zu schaffender Grünflächen. In diesem Schritt sollen die TeilnehmerInnen aktiv Ihren Stadtraum mitgestalten können und einen Anteil an der Stadtbegrünung und deren Nutzung nehmen sowie die Biodiversität im Stadtteil erhöhen und fördern. BK 10.423,90 € 2.950,00 € 400,00 1.890,00 5.183,90 5.183,90 1344 In Situ Art Society e.V. Widerstand der Klänge - neue Musik aus der Ukraine Das 5-tägige Festival präsentiert ein breites Spektrum der zeitgenössischen ukrainischen klassischen Musik, von den Komponisten der „Kiewer Avantgarde“ aus den 60er Jahren (Valentin Silvestrov, Leonid Hrabovsky) bis hin zur jüngeren Generation (Adrian Mokanu, *1989). Das Programm entstand in Zusammenarbeit mit der russischen Sängerin Natalia Pschenitschnikova, einer langjährigen Verfechterin und Interpretin der Neuen Musik, und dem ukrainischen Komponisten Maxim Kolomiiets. Es umfasst Kammermusik und Chorwerke, Vokalwerke und elektroakustische Musik, wobei jeder Tag einem anderen Genre gewidmet ist. Bei der Auswahl der Musiker setzen wir auf unsere bewährten und renommierten Kooperationen, wie das Ensemble Musikfabrik und das Asasello Quartett. Wir fördern auch neue Konstellationen und freuen uns besonders über die internationale Zusammenarbeit von Mitgliedern des Bonner Kammerchors mit ihren ukrainischen Kollegen, die jetzt ihre Heimat verlassen mussten – unter der Leitung von Olga Prykhodko, der führenden Chordirigentin der Ukraine im Bereich der zeitgenössischen Musik, werden die Sänger moderne Chorwerke aufführen. Eine solche Veranstaltung ist derzeit natürlich ohne eine politische Dimension nicht denkbar. Und wenn die Ukraine seit Monaten im Zentrum der Weltnachrichten steht, wollen wir dieses Land nicht nur als Ort des Leids und der Gräueltaten, sondern auch als reiche Kulturquelle präsentieren. M 70.483,00 € 59.983,00 € 3.000,00 2.500,00 5.000,00 5.000,00 € 3Seite 5 von 14 Stand 22.09.2022 Projektförderung I- 2023 vorgesehene Bewilligungen Nr. Antragsteller Projektname Kurzbeschreibung Sparte Gesamt- volumen Zuschüsse Dritter weitere Einnahmen Eigenanteil beantragter Zuschuss vorgesehener Zuschuss 1345 XXXXXXXXXXXX "Wenn die Welt ein Karussel… Der Raum" Sehen wir die Welt als Karussell, auf dem wir gleichberechtigt mit allen Anderen von überall auf unserem Globus eine Zeitlang gemeinsam fahren dürfen, begreifen wir, was wir sind: eine Menschheitsfamilie. Diesen Friedensgedanken kombiniert mit Kunst aus der ganzen Welt möchte dieses Projekt wecken und etablieren. Es handelt sich um eine spartenübergreifende, teils hybride Veranstaltung, in der Tradition, Kunst und Interkulturalität sich begegnen und zu einem gemeinsamen völkerverbindenden und interaktiven Abend motivieren wollen. Über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen sollen in der Brotfabrik oder im Französischen Kulturinstitut eine poetische Doku über eine Schaustellerfamilie in fünfter Generation gezeigt werden, an der auch 15 internationale Poet*innen beteiligt sind. Außerdem soll eine Ausstellung im Foyer und Gespräche mit den Dichter*innen aus fünf Kontinenten, z. T. in Online-Präsenz, stattfinden. Überdies kann das Publikum selbst kreativ werden und seine Ideen dokumentieren. Das Vorhaben richtet sich an internationales Publikum sowie an Schüler (Termine mit engl. und frz. Untertiteln, hybride Publikumsgespräche sowie ein Vormittagstermin für Schulkinder ab 10 Jahren). Sp-Ü. 14.400,00 € 7.000,00 € 1.500,00 1.900,00 4.000,00 4.000,00 € 1346 Literaturhaus Bonn e.V. Bonn liest ein Buch 2023 2021 wurde in Bonn erstmals das weltweit erfolgreiche Projekt "Eine Stadt liest ein Buch" veranstaltet: Ein Projekt für die lesende Öffentlichkeit, für ein gutes Buch, eine kommunikative Stadt, den urbanen Kulturaustausch in öffentlichen und privaten Räumen und für Lesekreise, Schulen, Bücherwürmer und Germanisten, den Buchhandel, Bibliotheken und die lokalen Medien. Unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin und dem Generalanzeiger Bonn als Medienpartner fanden zahlreiche private und öffentliche Einzelaktionen statt. Mit der für 2023 geplanten Fortsetzung wird der Kreis der Partner:innen (Bildungseinrichtungen, Museen, Bühnen, private Lesekreise etc.) erweitert, um "Bonn liest ein Buch" bekannter zu machen und eine noch umfassendere Beteiligung der Stadtbevölkerung zu erreichen. Im Frühjahr wählt eine Jury ein geeignetes Buch aus, das über eine große thematische Bandbreite verfügt und möglichst viele verschiedene Alters- und Interessengruppen anspricht. Der Titel kann sich auf Bonn/Rheinland beziehen. Nach der Sommerpause finden die eigentlichen Aktionen statt mit Ausstellungen, Lesungen, Vorträgen o.ä., in Schulen, Klubs, Bibliotheken, U-Bahn... Dank einer großzügigen privaten Spende aus dem Trägerverein des Literaturhauses Bonn wird es erneut ein mit Bonner Prominenten besetztes Literarisches Quartett geben. Eine Abschlussveranstaltung des LHB findet in Kooperation mit der Stadtbibliothek im Haus der Bildung statt. L 5.900,00 € 0,00 € 1.300,00 1.600,00 3.000,00 3.000,00 € 4Seite 6 von 14 Stand 22.09.2022 Projektförderung I- 2023 vorgesehene Bewilligungen Nr. Antragsteller Projektname Kurzbeschreibung Sparte Gesamt- volumen Zuschüsse Dritter weitere Einnahmen Eigenanteil beantragter Zuschuss vorgesehener Zuschuss 1349 Theater Uhu e.V. TRANSIT (AT) Nachdem Theater Uhu mit der freien Stückentwicklung HANS & GRETE 2022 erneut für den Deutschen Amateur-Theaterpreis amarena nominiert wurde, möchten sie solchermaßen ermutigt in noch freiere Gefilde fliegen: Die Produktion 2023 entsteht vollständig durch Improvisation. Es geht um WARTEN, ABWARTEN, ERWARTEN, TRANSIT. WARUM? Wir alle kennen dieses WARTEN. Wir erleben uns sprachlos, gehetzt, apathisch, verzaubert, enttäuscht ... Durch die Sprachlosigkeit werden wir die verschiedenen Ausdrucksformen noch intensiver erleben und auf die Bühne bringen. WIE? Die Bandbreite des WARTEN-Erlebens möchten die Uhus weitgehend sprachlos auf die Bühne bringen. Unterstützt werden sie durch Musiker und Sängerinnen; z.B. durch einen Sound- Designer mit seinem Instrumentarium, der die gehörten, fantasierten, erträumten, gefürchteten Geräusch-/Gesangsfetzen gurrend, plappernd, würgend, wortschwallartig, staccato hüpfend, melancholisch auf die Bühne bringt bzw. das Wirken der Akteure unterstützt. Das Regieteam wird den dramaturgischen Faden geschickt einfädeln und winden, Hindernisse umschlingen, ihn festzurren oder auch mal reißen lassen. Th 13.273,00 € 0,00 € 5.520,00 900,00 6.853,00 6.800,00 € 1353 Atelierhaus des Bonner Kunstverein Dorothy loves... “Dorothy loves” ist eine 2018 gestartete Veranstaltungsreihe, deren Schauplatz das Atelierhaus des Bonner Kunstvereins (in der Dorotheenstraße) ist. Initiiert von den Künstler:innen des Hauses, deren Anliegen es ist, den Ort Atelierhaus zu öffnen und stärker ins öffentliche Bewusstsein der Stadt zu rücken. Durch die Pandemie und personelle Veränderungen im Atelierhaus wurde die Reihe ausgebremst und soll nun wiederaufgenommen und ausgebaut werden. Dazu werden aufstrebende, künstlerische Positionen eingeladen vor Ort Projekte umzusetzen und ihre künstlerische Praxis vorzustellen. Dies kann neben Ausstellungen auch im Rahmen von Workshops oder Vorträgen geschehen. Der Titel ist so gewählt, dass er um alle möglichen Begriffe, Namen und Formate ergänzt werden kann. Im Mittelpunkt steht der überdachte Innenhof des Atelierhauses. Dieser bietet Raum für Aufführungen, Installationen und Publikum. Im Anschluss an das jeweilige Programm wird Zeit und ein passender Rahmen bereitgestellt, sodass sich ein produktiver Austausch zwischen Publikum und Akteur:innen entwickeln kann. BK 5.000,00 € 0,00 € 500,00 1.000,00 3.500,00 3.500,00 € 5Seite 7 von 14 Stand 22.09.2022 Projektförderung I- 2023 vorgesehene Bewilligungen Nr. Antragsteller Projektname Kurzbeschreibung Sparte Gesamt- volumen Zuschüsse Dritter weitere Einnahmen Eigenanteil beantragter Zuschuss vorgesehener Zuschuss 1354 Schauspiel im Denkmal Das Mietshaus 1923 - Ein open-air-Theaterprojekt für das Rheinland Ein Mietshaus in Koblenz vor genau 100 Jahren. Es ist Spätsommer, die Zeit der großen Inflation. Die Mieter, eine bunte Gemeinschaft von Dienstboten, Beamten, Arbeitern und Künstlern versuchen trotz der schlechten Zeiten halbwegs über die Runden zu kommen. Innerhalb weniger Wochen verändert sich ihr Alltag jedoch dramatisch. Die Inflation nimmt groteske Züge an und lässt die Versorgung zusammenbrechen. Zudem ziehen gewaltbereite Separatisten plündernd durch die Straßen und rufen, von Frankreich unterstützt, ein „unabhängiges Rheinland“ aus. Bedroht von den äußeren Ereignissen reagieren die Menschen mit Aggression, Hysterie und Niedertracht. Am Ende einer Gewaltspirale gibt es nur Verlierer, zerstörte Beziehungen und zerrissene Familienbande, bis die Einführung der Rentenmark im November 1923 die Krisen beendet. Genauestens recherchiert erzählt das Stück die wirklichen historischen Ereignisse zwischen August und November 1923 in Koblenz, Bonn oder anderen rheinischen Städten. Sinnlich erfahrbar, unterhaltsam und mahnend erinnert das Theater an die unglaubliche Belastungsprobe der ersten Demokratie auf deutschem Boden. Th 58.000,00 € 36.500,00 € 13.500,00 2.000,00 6.000,00 6.000,00 € 1355 Peira GbR Im Herzen der Krähen Die Zukunft ist im Angesicht der ökologischen Krise präsenter denn je. Wie können wir über diese Zukunft aus einer intersektionalen Perspektive nachdenken? Die Grundlage dafür sind Texte von Audre Lorde, Christa Wolf sowie bell hooks. Thematisch kreisen wir um das Thema Liebe. bell hooks nutzt lieber das Verb “lieben”, da es eine Aktivität ist. “Lieben” spielt in der patriarchalen Verfasstheit unserer Gegenwart eine untergeordnete Rolle. Die Figur, auf die wir uns beziehen ist Kassandra. Die trojanische Prophetin besaß die Gabe der Weissagung, doch niemand schenkte ihr Glauben. Wie unterscheidet die Gesellschaft eine Prophetin von einem Propheten? Warum wurde Kassandra kein Kredit gegeben, wohingegen es durchaus männliche Propheten gab und gibt, denen geglaubt wird? In dem Stück ‘Im Herzen der Krähen’ wird es um eine Überschreibung der Kassandrafigur gehen und um ein Nachdenken über unsere Zukunft in Bezug auf das Thema der Liebe. Was bedeutet Liebe für unsere Zukunft? Ist eine solidarische Rettung der Welt möglich? Dafür wird Kaśka Bryla mit allen an der Produktion beteiligten Interviews führen und diese dann mit den oben genannten Texte collagieren. Auf der Bühne sind drei Schauspielerinnen, die alle Figuren verkörpern. Der patriarchale Status Quo wird durch die Aneignung des männlichen Habitus demaskiert. Chorisches Sprechen wechselt sich mit Monologen und performativen Spiel ab. So entsteht ein lustvoller und zugleich reflektierter Umgang mit dem Thema der Zukunft. Th 55.600,00 € 48.500,00 € 1.500,00 600,00 5.000,00 3.000,00 € 6Seite 8 von 14 Stand 22.09.2022 Projektförderung I- 2023 vorgesehene Bewilligungen Nr. Antragsteller Projektname Kurzbeschreibung Sparte Gesamt- volumen Zuschüsse Dritter weitere Einnahmen Eigenanteil beantragter Zuschuss vorgesehener Zuschuss 1356 Bonner Kunstverein e.V. Memory Working: 60-Jahre Bonner Kunstverein Memory Working: 60 Jahre Bonner Kunstverein ist eine Ausstellung und Veranstaltungsreihe anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Bonner Kunstvereins. Im Mittelpunkt steht die erste Einzelausstellung der georgischen Künstlerin Tolia Astakhishvili, die ein neues ortsspezifisches Werk mit skulpturalen Formen zusammenführen wird und Veranstaltungen, Versammlungen und ein Live-Programm beinhaltet. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle zwischen gebauter Umwelt und Skulptur, wobei die Grenzen zwischen Raum und Kunstwerk verschwimmen. In Memory Working entwickelt Astakhishvili Orte für Aktivitäten, wie eine Bühne, ein Archiv und einen Lesebereich. Zusätzlich wird sie Räume und Strukturen einführen, die sich zwischen funktionalem Setting und Skulptur bewegen und zum Betreten und Benutzen einladen. Innerhalb dieses Rahmens werden von März bis Juli 2023 Veranstaltungen stattfinden, die auf direkte und unmittelbare Weise den Kunstverein, seine Geschichte und sein Ethos reflektieren. Dabei werden sowohl Beiträge von wichtigen Akteur:innen der Geschichte der Institution, d. h. von früheren Mitwirkenden, als auch von gegenwärtigen engagierten und kritischen Stimmen der Institution herangezogen. BK 127.000,00 € 95.000,00 € 7.000,00 10.000,00 15.000,00 5.000,00 € 1358 marabu projekte e.V. Playground - Theaternetzwerk für junges Publikum Gemeinsam mit 7 Schulen und den beiden Theatern pulk fiktion und Theater Marabu hat der Verein marabu projekte e.V. das Konzept „Playground – Theaternetzwerk für junge Menschen“ entwickelt. Als Modellprojekt über 3 Jahre vorgesehen, begann es im Sommer 2020 und startete mit allen Kindern der 5. Jahrgänge der beteiligten sieben Schulen (ca. 700 Schüler*innen). Ziel ist es, allen Kindern, unabhängig vom finanziellen und kulturellen Hintergrund der Familien, die Möglichkeit zu geben aktiv Theater zu erleben, zu sehen, zu machen, Ausstattung, Musik, Tanz, Theaterspiel etc. als Ausdrucksmöglichkeit selbst zu erleben. Der Beginn des Projekts war geprägt von Corona- bedingten Anpassungen, die gemeinsam mir den beteiligten Schulen konzipiert und umgesetzt wurden. Im 2. Halbjahr 2022 startet nun das letzte Jahr des 3-jährigen Modellprojekts, das zum Sommer 2023 endet. Im Frühjahr werden alle 700 Teilnehmenden eine Vorstellung im Theater Marabu besuchen. Anschließend steht im Mai 2023 ein mehrtägiges Theatercamp im Mittelpunkt, bei dem die Schüler:innen über mehrere Tage interdisziplinär zusammenarbeiten und anschließend ihr gemeinsam entwickeltes Projekt präsentieren. KB 20.720,00 € 14.174,00 € 0,00 4.046,00 2.500,00 2.500,00 € 7Seite 9 von 14 Stand 22.09.2022 Projektförderung I- 2023 vorgesehene Bewilligungen Nr. Antragsteller Projektname Kurzbeschreibung Sparte Gesamt- volumen Zuschüsse Dritter weitere Einnahmen Eigenanteil beantragter Zuschuss vorgesehener Zuschuss 1359 Theater Marabu WESTWIND 2023 NRW Theatertreffen WESTWIND, das erfolgreiche Festival der Theater für Junges Publikum in Nordrhein-Westfalen, findet einmal im Jahr statt. Ausrichter ist jeweils ein anderes Mitgliedstheater des Arbeitskreises der Theater für Junges Publikum NRW. Nachdem das Theater Marabu zuletzt 2013 zu seinem 20-jährigen Bestehen Gastgeber war, hat es sich erneut erfolgreich um die Ausrichtung beworben und so wird anlässlich seines 30-jährigen Bestehens WESTWIND 2023 in Bonn stattfinden. Neben dem Fachaustausch ist WESTWIND auch ein Publikumsfestival, das ein vielseitiges Programm vor Ort präsentiert. Schon im Vorfeld des Festivals wird mit Schulen, Kitas, Jugendinstitutionen usw. zusammengearbeitet. Das hierfür entwickelte theaterpädagogische Programm dient dazu, Kinder- und Jugendliche für die besonderen Gastspiele zu sensibilisieren, thematisch vorzubereiten und die Stadtgesellschaft in den Dialog mit den von einer Fach-Jury ausgewählten Theatern aus NRW und den internationalen Gast- Produktionen zu bringen. Das Festival wird in Kooperation mit mehreren Bonner Einrichtungen stattfinden. Hintergrund ist die in 2021 entstandene „Bonner Initiative Theater und Musik für Junges Publikum“, in der das Junge Theater Bonn, das Portal (mit Theater Bonn und Beethovenorchester Bonn) und Theater Marabu sich vernetzen um mehr Aufmerksamkeit für künstlerische Angebote für Junges Publikum in Bonn zu entwickeln. Theater Marabu ist gemeinsam mit dem Verein marabu projekte e.V. Antragsteller und Ausrichter. Th 292.100,00 € 261.800,00 € 6.300,00 20.000,00 4.000,00 4.000,00 € 8Seite 10 von 14 Stand 21.09.2022 Projektförderung I- 2023 vorgesehene Ablehnungen Nr. Antragsteller Projektname Kurzbeschreibung Sparte Gesamt- volumen Zuschüsse Dritter weitere Einnahmen Eigenanteil beantragter Zuschuss vorgesehener Zuschuss 1338 Haus der FrauenGeschichte e.V. Bonner Frauen(orte) Band 4 Frauen kommen in der Geschichte Bonns bislang selten vor. Daher zeigt die Reihe der Bonner Frauen(orte), die das Haus der FrauenGeschichte e.V. veröffentlicht, wie Frauen quer durch die Geschichte hindurch Bonn geprägt und weit über die Grenzen der Stadt hinaus Einfluss genommen haben. Zusammen mit den Porträts noch lebender und historischer Frauen gibt jeder Band Hinweise auf die Orte ihres Wirkens und bietet neue Blicke auf die Stadt. Der Druck der ersten drei Bände der Bonner Frauen(orte), die 2017, 2019 und 2021 erschienen sind, wurde über die Gleichstellungsstelle der Stadt Bonn finanziert. Für den vierten Band stehen aber keine Gelder mehr zur Verfügung. Die Herausgabe des vierten Bandes der Bonner Frauen(orte) ist für 2023 vorgesehen. Auch dieser Band (von ca. 200 Seiten) wird ein vielfältiges Panorama beeindruckender Biografien präsentieren. Sie laden dazu ein, sich von diesen starken Bonnerinnen inspirieren zu lassen und sich mit der eigenen Stadt neu zu identifizieren. Die Frauen(orte) werden kostenlos über Stadtbüchereien, Buchhandlungen, Museen und andere öffentliche Stellen in Umlauf gebracht. L 3.300,00 € 300,00 € 0,00 0,00 3.000,00 0,00 € 1347 Frauenmuseum. Kunst, Kultur, Forschung e.V. Geschichte und Kultur Afrodeutscher Frauen Die Ausstellung legt offen, wie der koloniale Rassismus Auswirkungen bis in die Gegenwart hat; er prägt(e) unsere Gesellschaft und das Leben der Schwarzen. Sie zeigt, dass Schwarze Menschen seit Jahrhunderten zur Gesellschaft unseres Landes gehören und stellt Schwarze Frauen vor, die den Alltag meistern, für Gleichberechtigung kämpfen, oder durch besondere Leistungen hervortraten. Die Ausstellung wird interdisziplinär von Schwarzen und weißen Wissenschaftlerinnen und Schwarzen Künstlerinnen erarbeitet. Rassismus zeigt sich auch darin, dass die Geschichte von Minderheiten totgeschwiegen wird. Die Ausstellung will in Anlehnung an die von der UN beschlossenen „Dekade für Menschen Afrikanischer Abstammung“ die Anerkennung, Gerechtigkeit und Entwicklung Schwarzer Menschen fördern sowie rassistische Diskriminierung und Rassismus bekämpfen. Die Ausstellung ruft dazu auf, sich mit postkolonialen Strukturen und eigenen Vorurteilen auseinanderzusetzen. Sie präsentiert Schwarze Frauen der letzten 100 Jahre als Vorbilder und zeigt, dass das Leben der Schwarzen zur deutschen Geschichte gehört. Damit möchte sie einem Gefühl von Heimatlosigkeit nicht-weißer Menschen entgegentreten. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Während der Laufzeit sind kulturelle und politische Veranstaltungen geplant sowie ein umfangreiches Kinderprogramm. BK 68.500,00 € 51.500,00 € 6.000,00 5.000,00 6.000,00 0,00 € 1Seite 11 von 14 Stand 21.09.2022 Projektförderung I- 2023 vorgesehene Ablehnungen Nr. Antragsteller Projektname Kurzbeschreibung Sparte Gesamt- volumen Zuschüsse Dritter weitere Einnahmen Eigenanteil beantragter Zuschuss vorgesehener Zuschuss 1348 DAS ESSZIMMER Einzelausstellung "Alle meine Tiere", Pat Treyer (Luzern/CH) Mit dem Ausstellungsprojekt Ändern Sie sie Skizze! der Düsseldorfer Künstlerin Gabriele Horndasch im Herbst/Winter 2022 startete DAS ESSZIMMER eine Ausstellungsreihe mit Künstlerinnen, die sich explizit mit der Rolle und Funktion der Frau im Leben, in der Kunst und in allen anderen Bereichen…auseinandersetzen. In diesem Kontext ist das vorliegende Ausstellungsprojekt mit der Malerin und Performerin Pat Treyer eine Fortführung dieser Ausstellungsreihe, die im August/September 2023 ihre Fortsetzung finden wird durch eine Kollaboration mit der schwedischen Künstlerin und Kuratorin Anna-Viola Hallberg, die verantwortlich zeichnet für BKN (Björko Konstnod), einen Ausstellungsraum und Ort für Residencys nördlich von Stockholm. Die Einzelausstellung Alle meine Tiere ist eine Reise in den malerischen und metaphysischen Kosmos der Künstlerin Pat Treyer, die Bild- und Gestenstark von Frauen, Tieren und Behausungen erzählt, jenseits von Instagram, Photoshop und Hochglanzmagazinen, wo sich alles immer mehr ähnelt und der Dreck – sprich das sogenannte wirkliche Leben – nicht mehr vorkommen beziehungsweise das wirkliche Leben immer mehr zu einer Nachempfindung und Neu-Inszenierung der geglätteten Oberflächen mutiert. – Aber nicht hier, nicht in der Malerei von Pat Treyer! Pat Treyer steht damit in einer Reihe mit Malerinnen wie Marlene Dumas, Maria Lassnig und Miriam Cahn. BK 12.928,50 € 8.228,50 € 0,00 1.200,00 3.500,00 0,00 € 2Seite 12 von 14 Stand 21.09.2022 Projektförderung I- 2023 vorgesehene Ablehnungen Nr. Antragsteller Projektname Kurzbeschreibung Sparte Gesamt- volumen Zuschüsse Dritter weitere Einnahmen Eigenanteil beantragter Zuschuss vorgesehener Zuschuss 1350 XXXXXXXXXXXXX 1. Mobiler Einsatzchor Bonn (AT) Das Projekt richtet sich an alle interessierten Bürger Bonns. Ausgehend von der Idee des „Aktiven Chors“, eines am politischen Leben der Stadt teilhabenden Projektes, möchte der Antragsteller den inhaltlichen wie auch formalen und ästhetischen Rahmen eines solchen künstlerischen Projektes wesentlich erweitern. Ästhetisch bezieht sich das Projekt auf Vorbilder wie die Sprach- und Vokalkompositionen Kurt Schnitters oder Dieter Schnebel, aber auch auf die Formen des zeitgenössischen Raps, also der musikalischen Avantgarde der E und U Musik der letzten Jahrzehnte. Dabei sollen die Teilnehmer in Workshops auch in die Lage versetzt werden, selbst Kompositionen für den Chor zu schreiben. Inhaltlich steht die Beschäftigung mit aktuellen politischen Diskussionen und Fragestellungen im Fokus der Arbeit, im besten Sinne des „Homo Politicus“, des an den politischen Diskussionen teilhabenden Bürgers. Dabei ist die divergierende Auseinandersetzung mit politischen Themen ein wesentlicher Bestandteil des Projektes. Vor allem aber steht die Freude an neuartigen musikalischen und inhaltlichen Erkundungen im Zentrum des Projektes. M 8.151,25 € 0,00 € 1.000 Eintritt 2.151,25 5.000,00 0,00 € 1351 Bach-Chor Bonn e.V. Chorkonzert MAGNIFICAT und MESSE Nr. 5 In einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Bach-Chor Lausanne möchte der Antragsteller das Magnificat in D-Dur von Johann Sebastian Bach und die Messe Nr. 5 in As-Dur von Franz Schubert dem Bonner Publikum präsentieren: Zum einen natürlich ein Werk des gemeinsamen Namensgebers, zum anderen aufgrund der größeren Chorbesetzung ein Chorwerk der Romantik. Ursprünglich sollten vor der Pandemie gemeinsame Aufführungen in Bonn und in Lausanne stattfinden, diese mussten aber mehrmals verschoben werden. Nun soll es im April 2023 zunächst ein gemeinsames Konzert in der Kathedrale von Lausanne geben und anschließend am 14. Mai 2023 ein gemeinsames Konzert in der Aula der Uni Bonn. Der Förderantrag bezieht sich ausschließlich auf das Bonner Konzert, das aufgrund des erforderlichen professionellen Orchesters und der Solisten ohne einen Zuschuss nicht durchgeführt werden kann. In Bonn ist dieses Konzert im musikalischen Zusammenhang mit der am 01. Mai 2022 erfolgten Aufführung von Werken zeitgenössischer Komponisten zu sehen (hier: Magnificat von Martin Palmeri sowie die Werke "Sunrise Mass" und "Dark Night of the Soul" von Ola Gjeilo). M 27.850,00 € 5.000,00 € 17.950,00 900,00 4.000,00 0,00 € 3Seite 13 von 14 Stand 21.09.2022 Projektförderung I- 2023 vorgesehene Ablehnungen Nr. Antragsteller Projektname Kurzbeschreibung Sparte Gesamt- volumen Zuschüsse Dritter weitere Einnahmen Eigenanteil beantragter Zuschuss vorgesehener Zuschuss 1352 XXXXXXXXXXXXX Bonner Stadtteilkonzerte Euer Bordstein - unsere Bühne Nach zahlreichen Stadtteil- und Impfkonzerten im Bonner Stadtraum 2021 und 2022 hat sich die Musikkooperative Stegreif & Ohrenschmaus für 2023 eine große Tour durch Bonner Stadtteile vorgenommen. Die Idee ist es, mit der mobilen Bühne im blauen Lieferwagen Konzerte an verschiedenen Orten Bonns durchzuführen. Dabei wollen wir gerade solche Stadtteile besuchen, die zwar über ein sehr reges kulturelles Eigenleben verfügen, nicht aber über eine entsprechend große Zahl regelmäßig bespielter Veranstaltungsorte. Musik, Tanz und Theater sollen als Ausdrucksformen kultureller Vielfalt der jeweiligen Stadtteile auf die Bühne gebracht werden. Für jeden Stadtteil wählen wir einen ansässigen Kulturschaffenden als Scout, mit Kenntnis der lokalen Szene und der besten Standplätze für unsere mobile Bühne. Gemeinsam mit ihnen stellt Stegreif & Ohrenschmaus für jeden Stadtteil ein eigenes Programm zusammen. Werbung über Social Media und mit Plakaten vor Ort. Auf jedem der fünf Stadteilkonzerte wählt das Publikum einen Act bzw. ein Ensemble aus, das zum Abschlusskonzert am Beueler Rheinufer eingeladen wird. Wir möchten die Kulturschaffenden mit fairen Gagen entlohnen. Die Scouts bilden gemeinsam mit Stegreif & Ohrenschmaus einen Programmausschuss zur Beratung und Steuerung der Programmentwicklung. Konzerte von Februar bis Mai 2023, das Abschlusskonzert im Juni 2023 am Beueler Rheinufer. M 10.125,00 € 0,00 € 0,00 825,00 9.300,00 0,00 € 1357 TFF - Theater for Future Das Apfelkomplott Das ca. 50-minütige partizipative, musikalische Theaterstück für Kinder ab 8 Jahren soll Spaß und Interesse an Naturzusammenhängen wecken und dazu animieren selbst die Natur zu entdecken. Inhaltlich wird der Bestäubungsvorgang durch Bienen gezeigt, außerdem werden die Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf die Insekten- und Pflanzenwelt beschrieben. Diese Welt wird mit bespielbaren Puppen dargestellt. Schauspieler und Puppen treten als gleichwertige Figuren auf, sie agieren gemeinsam. Chaosbiene Wayne und Heilpflanze Kamille Kowalsky sind zwei der Dialogpartner aus der Natur. Am Ende des Stücks können Lehrer und Schüler gemeinsam eine Wildblumenwiese aussäen. Die Samen bringt das Ensemble mit. Die Teilnehmenden zu Umweltagenten“ ernannt. Für Lehrkräfte wird das pädagogische Begleitmaterial „Ohne Bienen keine Äpfel“ bereitgestellt. Das TFF-Ensemble kommt vormittags in die Schulen, so lässt sich das „Modul Theaterstück“ gut in den Schulalltag einbinden. Sp-Ü 8.316,00 € 1.050,00 € 1.470,00 756,00 5.040,00 0,00 € 4Seite 14 von 14
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:33 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de