221851 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Maßnahmen im Rahmen der Nutriapopulation in der Rheinaue Bonn
Kerndaten
- Nummer
- 221851
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 20.09.2022
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 221851 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB 19.09.2022 Bürgerantrag: Maßnahmen im Rahmen der Nutriapopulation in der Rheinaue Bonn Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 26.10.2022 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag hat folgenden Wortlaut: Auf Grundlage der Mitteilungsvorlage 221672 wird beantragt: 1. Es wird die Sterilisation der entnommenen Nutrias vor Ort durchgeführt. Eine Tötung der Tiere ist ausgeschlossen. 2. Da Nutrias auch in Rheinufergebieten vorkommen wird geprüft, ob die im linksrheinischen Rheinauenpark vorhandene Nutria-Population durch Umsiedlung von (evtl. sterilisierten) Nutrias in Rheinuferbereiche reduziert werden kann. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 2 Sehr geehrte Damen und Herren, wie unten aufgeführt ändere ich meinen Bürgerantrag zur Mitteilungsvorlage 221672 wie folgt: Auf Grundlage der Mitteilungsvorlage 221672 wird beantragt: 1. Es wird die Sterilisation der entnommenen Nutrias vor Ort durchgeführt. Eine Tötung der Tiere ist ausgeschlossen. 2. Da Nutrias auch in Rheinufergebieten vorkommen wird geprüft, ob die im linksrheinischen Rheinauenpark vorhandene Nutria-Population durch Umsiedlung von (evtl. sterilisierten) Nutrias in Rheinuferbereiche reduziert werden kann. Begründung: 1. Lt. Aussage der EU-Kommision (http://www.europarl.europa.eu/RegData/questions/reponses_qe/2019/001305/P8_R E(2019)001305_EN.pdf ) fällt Sterilisation in den Rahmen des Artikels 19 der EU- Verordnung 1143/2014. Sterilisation vor Ort reduziert den Stressfaktor erheblich. 2. In Italien (Mailand) werden seit 2018 Sterilisationen an Nutrias vor Ort minimalinvasiv vorgenommen. Zusätzlich hat sich gezeigt, dass die sterilisierten Nutrias durch Nahrungskonkurrenz die existierende Population klein halten und die Invasion weiterer Nutrias verhindern. (http://nutria-myocastor.blogspot.com/2018/11/il-primo- manuale-scientifico-sulla.html) 3. Ebenso hat sich gezeigt, dass ein Bejagen der Nutrias längerfristig nicht zu einer Reduzierung der Population führt, sondern im Gegenteil durch erhöhte Reproduktion der Bestand sich vergrößert. (https://www.nutria-info.com/wissenswertes/bejagungen- sind-sinnlos-1/) Ich versichere hiermit, dass ich als Bonner Bürger seit mehr als drei Monaten in Bonn ansässig bin. Mit freundlichem Grüßen Bonn, den 19.09.2022Seite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 02:43 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de