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221831 · Mitteilungsvorlage

Der Bonner Freiraumplan – Vorstellung des Zwischenberichts

Nummer
221831
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
11.10.2022
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 15.11.2022 Kenntnisnahme
  2. Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg 24.01.2023 Kenntnisnahme
  3. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 25.01.2023 Kenntnisnahme
  4. Sitzung des Naturschutzbeirates 18.01.2023 Kenntnisnahme
  5. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 07.03.2024 Kenntnisnahme
  6. Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen 25.01.2023 Kenntnisnahme
  7. Sitzung des Rates 09.02.2023 Kenntnisnahme
  8. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 03.11.2022 Kenntnisnahme
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Untergeordnet

  1. 221831-02 Der Bonner Freiraumplan – Nachreichung des Zwischenberichtes

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Mitteilungsvorlage
öffentlich
221831
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
67 Amt für Umwelt und Stadtgrün
Dezernat:
Dez. III
Der Bonner Freiraumplan – Vorstellung des
Zwischenberichts
Beratungsfolge
Rat 27.10.2022 Kenntnisnahme
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
03.11.2022 Kenntnisnahme
Bezirksvertretung Bonn 15.11.2022 Kenntnisnahme
Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 16.11.2022 Kenntnisnahme
Bezirksvertretung Bad Godesberg 17.11.2022 Kenntnisnahme
Bezirksvertretung Hardtberg 22.11.2022 Kenntnisnahme
Naturschutzbeirat 06.12.2022 Kenntnisnahme
Bezirksvertretung Beuel 07.12.2022 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Die Verwaltung hat, wie in der DS-Nr. 211743 angekündigt, mit der Aufstellung
des „Bonner Freiraumplans“ als Weiterentwicklung der
Integrierten Freiraumplanung der Bundesstadt Bonn begonnen. Nach Freigabe
der Haushaltsmittel wurde im November 2021 das Berliner Planungsbüro „bgmr
Landschaftsarchitekten GmbH“ mit der Erstellung des gesamtstädtischen
Freiraumkonzepts beauftragt.
Anlass und Zielsetzung der Weiterentwicklung:
Mit einer überarbeiteten Freiraumplanung soll für die nächsten Jahrzehnte eine
strategische Handlungsgrundlage auf gesamtstädtischer Ebene geschaffen
werden, die zu den aktuellen Herausforderungen der Freiraum- und
Stadtentwicklung (demografischer Wandel, Innenentwicklung, Klimawandel,
resiliente Grün- und Freiräume, Biodiversität und Biotopverbund, Multimodalität,
Gesundheitsvorsorge) freiraumplanerische Visionen, Ziele und Lösungsansätze
zur Weiterentwicklung des Stadtgrüns der Stadt Bonn entwickelt und aufzeigt.
Dabei hat der Freiraumplan informellen Charakter, er zeigt
Entwicklungsstrategien auf und dient als Grundlage für nachfolgende
Planungen im Rahmen der Stadtentwicklung.
Aufgrund dieser vielschichtigen Herausforderungen soll der
Bonner Freiraumplan als Dachstrategie fungieren, die zukünftig neben einem
gesamtstädtischen Entwicklungskonzept (1:15.000) auch thematische
Schwerpunktthemen behandelt. Hierzu ist eine fachämterübergreifende
Steuerungsgruppe in den gesamten Planungsprozess involviert.Seite 1 von 3
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Neben dem Entwicklungskonzept sollen für Teilbereiche räumliche
Vertiefungen auf kleinerer Maßstabsebene erarbeitet werden, die die
Intentionen des Freiraumplans auf Projektebene verdeutlichen.
Bisherige Schritte:
Das Planungsbüro hat sich zu Beginn des Jahres 2022 durch
Grundlagenermittlung und Ortsbesichtigungen einen Eindruck über Qualitäten,
Besonderheiten, Potentiale und Defizite der Freiflächen in Bonn gemacht.
Begleitend fanden im ersten Halbjahr regelmäßige Rücksprachen zwischen
dem Planungsbüro und der Projektleitung aus dem Amt für Umwelt und
Stadtgrün statt.
Für die Erarbeitung des Freiraumplans wurde eine ämterübergreifende
Steuerungsgruppe mit Vertretungen aus den verschiedenen involvierten
Fachdienststellen der Verwaltung etabliert, die sich im ersten Quartal 2022 zum
ersten Mal austauschte.
Zu einzelnen Schwerpunktthemen wie Klimaschutz, Gewässerentwicklung,
Sport und Bewegung etc. wurden mit Fachexperten aus der Verwaltung
vertiefende, bilaterale Gespräche geführt, sowie mit überregionalen
Projektträgern wie der Region Köln- Bonn e.V. und Vertretungen von
themenübergreifenden Planungen wie dem Projekt MUTABOR.
Das Büro bgmr Landschaftsarchitekten GmbH erstellte ein Konzept für die
Beteiligung der Verwaltung, der Politik und der Öffentlichkeit, das in einer
separaten Vorlage im Juni 2022 dem Ausschuss für Beteiligung der
Bürgerinnen und Bürger vorgestellt und beschlossen wurde (DS-Nr.221037).
Die darin beschlossenen Stadtteilspaziergänge in den vier Bonner
Stadtbezirken fanden Mitte September statt. Anhand verschiedener
Schwerpunktthemen wurde den Bürger*innen beispielhaft die abstrakte
Planung der gesamtstädtischen Freiraumentwicklung dargestellt. Die Fragen
und Anregungen fließen nun mit in die weiteren Planungen ein.
Der Spaziergang für den Bezirk Bad Godesberg wurde im Bundesviertel, hier
im Stadtteil Gronau, durchgeführt. Das beauftragte Büro erarbeitet parallel den
Grünrahmenplan für das Bundesviertel (DS-Nr.220366), so dass aus dem
genannten Stadtteilspaziergang auch Aussagen für den Grünrahmenplan
Bundesviertel gezogen werden können.
Im zweiten Halbjahr 2022 wurden bei einem zweiten Treffen der
Steuerungsgruppe räumliche Leitbilder mit Entwicklungszielen für die
gesamtstädtische Freiraumplanung der Stadt Bonn definiert.
Weiteres Vorgehen:
Nach Vorstellung des Zwischenberichts in den politischen Gremien folgt als
weiterer Planungsschritt die Erstellung des gesamtstädtischen Grün- und
Freiflächenkonzepts. Gemeinsam mit der Steuerungsgruppe werden hierfür
Themenschwerpunkte und Lupenräume definiert, anhand derer konkrete
Handlungsmöglichkeiten und Maßnahmen erarbeitet werden.
Zum Jahreswechsel sind vier thematische Werkstätten mit ausgewählten
Stakeholdern der Stadtgesellschaft (s. Beteiligungskonzept) geplant, derenSeite 2 von 3
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Ergebnisse gemeinsam mit den Beiträgen der Onlinebeteiligung der
Stadtöffentlichkeit im ersten Quartal 2023 mit in die Konkretisierung der
zentralen Maßnahmen und Handlungsprioritäten einfließen.
Zu Beginn des zweiten Quartals 2023 wird dann die Entwurfsfassung den
politischen Gremien vorgestellt und voraussichtlich Mitte 2023 zu einer
Endfassung zusammengestellt.
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 02.11.2026, 19:24 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de