221808 · Antrag
CDU-Antrag: Pilotprojekt SeniorenNetzwerk
Kerndaten
- Nummer
- 221808
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 12.09.2022
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Hauptausschusses Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Gesundheit Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Antrag öffentlich 221808 Antragsteller/in: Georg Goetz Dr. Ursula Sautter MdL Guido Déus CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 12.09.2022 CDU-Antrag: Pilotprojekt SeniorenNetzwerk Beratungsfolge Ausschuss für Soziales, Migration und Gesundheit 09.11.2022 Empfehlung Hauptausschuss 17.11.2022 Entscheidung Inhalt des Antrags 1. Die Stadt Bonn richtet im Rahmen eines Pilotprojektes nach dem Vorbild der Stadt Köln ein „SeniorenNetzwerk“ ein. 2. Im Schulterschluss mit den Akteurinnen und Akteuren der offenen Seniorenarbeit soll geprüft werden, ob dieses Best Practice-Modell für Bonn sinnvoll und mittelfristig für sämtliche Ortsteile zukunftsfähig und realisierbar ist. 3. Die Verwaltung prüft, ob für das Projekt Fördermittel abrufbar sind. Begründung Unsere Stadtgesellschaft steht vor neuen Herausforderungen. Wir werden mehr, wir werden bunter, und wir werden älter. SeniorenNetzwerke, wie sie in der Stadt Köln bereits seit 2002 existieren, orientieren sich an den sich verändernden Bedarfen der Seniorinnen und Senioren in den Ortsteilen. Sie stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt, in dem sie offen, selbstorganisiert, selbstbestimmt und mit ehrenamtlicher Peer-Unterstützung eine große Zahl von Menschen miteinander verbinden und damit wesentlich zur sozialen Gerechtigkeit sowie zum Empowerment von älteren Menschen beitragen. Unter Federführung des Sozialamtes und unter Beteiligung der Wohlfahrtsverbände, finanziert von der Kommune aus freiwilligen, städtischen Mitteln der „Offenen Seniorenarbeit“, engagieren sich in Köln inzwischen bereits in über 60 Stadtteilen Seniorinnen und Senioren und bieten mit Unterstützung hauptamtlicher Netzwerk-Koordinatorinnen und Koordinatoren (aus den Wohlfahrtsverbänden) teils selbstorganisierte, gemeinschaftliche Aktivitäten an, z. B. in den Bereichen · politisches Engagement (u.a. Teilnahme an Sozialraumkonferenz, Dokumentation der Veränderungen im Stadtteil, Wohnumfeldgruppe);Seite 1 von 2 Seite 2 · Vielfalt der Nationen (u.a. interkulturelle Erzählcafés, Handarbeitsgruppen); · Bildung (u.a. Sprachkurse, Literaturkreise); · intergenerationale Begegnung (u.a. Lesegroßeltern, Krankenbesuche); · Sport (u.a. Wassergymnastik, Tai-Chi) sowie · Kontakt und Austausch (Ü-60 Party, Frühstück für Alleinlebende). Die meisten Angebote sind kostenfrei. Die im Aufbau befindlichen SeniorenNetzwerke haben jeweils feste, hauptamtliche Ansprechpersonen, die koordinierend tätig sind. Manche Netzwerke verselbständigen sich und führen ihre Arbeit unter ehrenamtlicher Regie fort (selbstorganisiert). Das Konzept der SeniorenNetzwerke wurde im Jahr 2021 vom Land NRW als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 10:27 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de