221805 · Mitteilungsvorlage
Sachstand der gesamtstädtischen Präventionsarbeit der Fach- und Koordinierungsstelle Gewaltprävention
Kerndaten
- Nummer
- 221805
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 15.09.2022
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Kenntnisnahme
- Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg Kenntnisnahme
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie Kenntnisnahme
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Kenntnisnahme
Dateien
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Mitteilungsvorlage öffentlich 221805 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 51 Amt für Kinder, Jugend und Familie Dezernat: Dez. V Sachstand der gesamtstädtischen Präventionsarbeit der Fach- und Koordinierungsstelle Gewaltprävention Beratungsfolge Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 29.09.2022 Kenntnisnahme Mitteilung: Die Fach- und Koordinierungsstelle Gewaltprävention setzte im ersten Jahr kontinuierlich die strategisch priorisierten Handlungsempfehlungen der Universität Marburg um. Diese waren die Entwicklung von Richtlinien zur Förderung von Gewaltprävention, die Initiierung von Gremienarbeit sowie Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung von Gewalt bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Richtlinien zur Förderung von Gewaltprävention wurden unter Beteiligung des Schulamtes und aller bestehenden Arbeitsgemeinschaften nach § 78 SGB VIII entwickelt. Der abgestimmte Entwurf der Richtlinien wird dem Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie zur Beschlussfassung (DS-Nr.: 221802) vorgelegt. Die Richtlinien informieren über finanzielle Förderungsmöglichkeiten sowie die qualitativen Mindeststandards geförderter Gewaltpräventionsmaßnahmen. Für die Erarbeitung der Qualitätskriterien wurde die „Grüne Liste Prävention“ als Orientierungsgrundlage ausgewählt. Darüber hinaus wurden bereits Maßnahmen zur Gewaltprävention gefördert. Im ersten und zweiten Quartal 2022 wurden Gewaltpräventionsmaßnahmen in Höhe von insgesamt 39.317,- € beantragt. Dabei entfallen 15.574,- € auf die langjährige Kooperation mit Sterntaler Bonn e.V.. Viele Einrichtungen und Institutionen haben zusätzlich ihr Interesse direkt bei der Fach- und Koordinierungsstelle Gewaltprävention angemeldet und sich zu Fördermöglichkeiten beraten lassen. Diese planen im dritten oder vierten Quartal 2022, Maßnahmen zur Gewaltprävention durchzuführen. Die Vernetzung wurde einerseits durch eine aktive Teilnahme der Fach- und Koordinierungsstelle an vielen bestehenden Austauschformaten gewährleistet sowie durch die Gründung der interdisziplinären, gesamtstädtischen Arbeitsgruppe zur Erarbeitung der Förderrichtlinien weiter vorangetrieben. Durch diese Maßnahmen konnte somit weiter für ein Engagement und Zusammenarbeit im Rahmen der Gewaltprävention geworben und das Verständnis für die Gewaltprävention gesteigert werden. Die Vernetzung soll durch eine Intensivierung der Gremienarbeit weiter vorangetrieben werden.Seite 1 von 2 Seite 2 Als dritte Handlungsempfehlung ist die Sensibilisierung für das Thema Gewaltprävention im Kinder-, Jugend- und jungen Erwachsenenbereich sukzessive umgesetzt worden. Dies geschah sowohl durch die Gremienarbeit als auch den Austausch mit lokalen Anbieter*innen und Akteur*innen von Gewaltpräventionsmaßnahmen sowie der Beratung von pädagogischen Einrichtungen. Zudem wurde die Fach- und Koordinierungsstelle im General Anzeiger (Januar 2022) vorgestellt. Durch eine geplante PR-Kampagne soll ein breites Fundament der Unterstützung und Sensibilisierung für die Thematik für ein „gewaltfreies Aufwachsen“ geschaffen werden. Das Ziel, eine gemeinsame Haltung der Stadt Bonn gegen Gewalt an Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, ist darüber hinaus Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Der nächste Schritt wird die Beschlussfassung der Gewaltpräventionsrichtlinien und deren Veröffentlichung sowie Etablierung sein. Weitere Handlungsempfehlungen, wie die Entwicklung einer Internetplattform sowie der Sammlung und Veröffentlichung von Qualifikationsangeboten für Fachkräfte, werden ebenfalls priorisiert umgesetzt. Somit werden sukzessive die Öffentlichkeit als auch die Fachkräfte für die Notwendigkeit der Gewaltprävention und deren Umsetzung sensibilisiert. Durch die Schaffung von Transparenz werden Barrieren abgebaut und Fördermöglichkeiten zugänglicher. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:42 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de