221784 · Antrag
Koalitionsantrag: Resolution zur Geburtshilfe in Bonn
Kerndaten
- Nummer
- 221784
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 11.10.2022
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Gesundheit Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Volltext
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Antrag öffentlich 221784 Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Eva Kuzu Prof. Dr. Detmar Jobst SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Max Biniek DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Claudia Falk Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Fabio Sánchez Copano 07.09.2022 Koalitionsantrag: Resolution zur Geburtshilfe in Bonn Beratungsfolge Ausschuss für Soziales, Migration und Gesundheit 28.09.2022 Empfehlung Rat 27.10.2022 Entscheidung Inhalt des Antrags Der Ausschuss für Soziales, Migration und Gesundheit empfiehlt dem Bonner Stadtrat die Annahme der folgenden Resolution, die sich an das Land NRW zu Händen des Ministers für Gesundheit richtet. Resolution · Die Versorgungslage vor, während und nach der Geburt von Frauen, die in Bonn und in der Umgebung leben, muss für alle schwangeren Frauen sichergestellt sein. · Werdende Mütter müssen die Sicherheit haben, verlässlich vor und nach der Geburt medizinisch und sozialpsychologisch betreut zu werden und Unterstützung durch Hebammen sowie Beratungsstellen zu erfahren. · Es darf durch die Veränderung der Krankenhauslandschaft keine weiteren Leistungskürzungen in der geburtshilflichen klinischen Versorgung geben. · Ein Sonderförderprogramm für Geburtsstationen und Ausbau von Kreissälen – abseits des Krankenhausplans – kann kurz- und mittelfristig Entlastungen bringen. · Die aktuellen Dienstleistungen für schwangere Frauen und ihre Kinder durch Hebammen und geburtshilflichen Kliniken sowie Beratungsstellen sind weiter auszubauen. · Die ausreichende Finanzierung der klinischen und außerklinischen geburtshilflichen Versorgung muss sichergestellt werden. · Die Rahmenbedingungen für die Berufsausübung von Hebammen und für dasSeite 1 von 2 Seite 2 medizinische Personal in den Entbindungsabteilungen müssen zeitnah verbessert werden. Dabei sind auch autonome Ansätze, wie Hebammenkreissäle, Hebammen-Ambulanzen sowie die Stärkung des Beleghebammen-Systems zu prüfen. Begründung Die Situation in der Geburtshilfe in Bonn hat sich durch die Schließung von Geburtenstationen und durch den Personalmangel von Hebammen und Klinikpersonal deutlich verschlechtert. Es findet seit März 2022 wieder ein Runder Tisch Geburtshilfe in Bonn statt, um die aktuelle Situation zu erörtern. Teilgenommen haben bisher Vertretungen der geburtshilflichen Abteilungen der Kliniken in Bonn, verschiedene Hebammen-Organisationen, freie Träger mit Familienhebammen, Vertretungen der Kassenärztlichen Vereinigung und der niedergelassenen Ärzte / Ärztinnen, Elternvertretung, Schwangerschaftsberatungsstellen, Wohlfahrtsverbände. Vertretungen der politischen Ratsfraktionen, das Gesundheitsamt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises, der Rettungsdienst und die Gleichstellungsstelle der Bundesstadt Bonn. Die beteiligten Organisationen wollen die Gesundheit von werdenden Müttern und ihren Kindern rund um die Geburt sicherstellen. Die Lebensphase ist prägend für das Leben der Mütter, der Kinder und deren Familien. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 19:22 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de