221767 · Antrag
Koalitionsantrag - Verbesserung der Aufenthaltsqualität in den Zentren
Kerndaten
- Nummer
- 221767
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 11.10.2022
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Anhörung
- Sitzung des Ausschusses für für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Empfehlung
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Anhörung
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Empfehlung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg Anhörung
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Anhörung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Untergeordnet
- Verbesserung der Aufenthaltsqualität in den Zentren Antrag zur Vorlage 221767
- CDU Änderungsantrag: Verbesserung der Aufenthaltsqualität in den Zentren Antrag zur Vorlage 221767
- Verbesserung der Aufenthaltsqualität in den Zentren Antrag zur Vorlage 221767
- Koalitionsantrag - Verbesserung der Aufenthaltsqualität in den Zentren
Volltext
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Antrag öffentlich 221767 Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Friederike Dietsch Susanne Salz SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Stephan Eickschen DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Hanno von Raußendorf Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Dominik Maxein 06.09.22 Koalitionsantrag - Verbesserung der Aufenthaltsqualität in den Zentren Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Empfehlung Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 29.09.2022 Empfehlung Ausschuss für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 18.10.2022 Empfehlung Bezirksvertretung Hardtberg 18.10.2022 Anhörung Bezirksvertretung Bad Godesberg 19.10.2022 Anhörung Bezirksvertretung Beuel 19.10.2022 Anhörung Bezirksvertretung Bonn 25.10.2022 Anhörung Rat 27.10.2022 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird beauftragt, die Aufenthaltsqualität den Bonner Zentren zu verbessern. Dies soll im Hinblick auf die Klimaanpassung und Klimaresilienz und der Verkehrswende bzw. autoarmen Innenstadt geschehen. Die Verwaltung nutzt dafür Förderprogramme und die im Haushalt zur Verfügung gestellten Mittel (z.B. Verkehrskonzept Innenstadt, Eigenmittelanteil für Klimamaßnahmen). Folgende Maßnahmen sollen insbesondere umgesetzt werden: 1. Mehrere Baumpflanzstandorte mit Bodenanschluss in der Innenstadt und den weiteren Stadtteilzentren. 2. An Standorten, die sich nicht für Pflanzen (auch biodiversitätsfördernde Büsche) mit Bodenanschluss eigenen, an denen aber dieSeite 1 von 2 Seite 2 Aufenthaltsqualität gesteigert werden soll, werden Kübelbäume oder andere geeignete Pflanzen in freistehenden Behältern aufgebaut. Hier wird gebeten, Sponsoring von Gartenbaubetrieben und dem lokalen Einzelhandelsbetrieben zu erfragen, sowie Patenschaften für die Pflege der Kübel zu bewerben. Sind die Pflanzen den Kübeln entwachsen, prüft die Verwaltung, ob eine bodengebundene Pflanzung innerhalb des Stadtgebiets möglich ist. 3. Aufstellung von mindestens fünf Straßenmöbeln, die zum Aufenthalt einladen. Die Straßenmöbel sollen in allen Bezirken eingesetzt werden können. Sie sollen mobil und modular zusammensetzbar sein, damit sie flexibel einsetzbar sind. Darüber hinaus sollen sie inklusiv und von allen Menschen benutzbar sein (bspw. mit dem Rollstuhl/Rollator anfahrbar).Bei der Standortwahl außerhalb der Fußgängerzone sind bevorzugt auch Parkplatzflächen in Betracht zu ziehen. Des Weiteren regen wir an, die Stadtmöbel von lokalen Künstler*innen entwerfen/gestalten zu lassen. Weitere Maßnahmen, die sich aus entsprechenden Förderprogrammen ergeben, sind willkommen. Begründung Die Aufenthaltsqualität der Zentren zu verbessern, ergibt aus zahlreichen Gründen Sinn. Es stärkt die Anziehungskraft und damit den lokalen Einzelhandel. Hitzeperioden lassen sich durch Baumkübel oder Baumpflanzungen abmildern. Ansprechende Sitzgelegenheiten und Ruheplätze erhöhen die Attraktivität auch abseits des Konsums. Parkplätze in einer autoarmen Innenstadt können als neue Räume zur Begrünung oder zum Aufenthalt umgewandelt werden. Stadtmöbel können ein Baustein der Mobilitätswende sein, da sie zum Verweilen und zur Begegnung einladen. Speziell die Umnutzung von Parkplatzflächen schafft eine gerechtere Flächenaufteilung und fördert die nachhaltige Mobilität. Insgesamt können so schnell und flexibel Plätze aufgewertet werden. Für ältere Menschen ist die Überwindung kurzer Distanzen in der Stadt ein zentraler Baustein ihrer alltäglichen Mobilität. Neben gut ausgebauten Gehwegen gehören dazu auch Rast und Pausenmöglichkeiten. Durch Verweilmöglichkeiten wie Parklets kann die überwindbare Länge von Fußwegen für ältere Menschen gesteigert werden. Für die Stadtteilzentren soll analog vorgegangen werden. Im Stadtteil Beuel wurde beispielsweise unter dem Förderprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ ein ähnliches Anliegen unter der DS 202360 bereits bearbeitet. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 10:40 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de