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221765 · Antrag

Koalitionsantrag - Mehr Bio und Regionalität bei städtischen Veranstaltungen

Nummer
221765
Art
Antrag
Veröffentlicht
06.09.2022
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 06.09.2022
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 20.10.2022

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Hauptausschusses 20.10.2022 Entscheidung federführend
  2. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 27.09.2022 Empfehlung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 69,9 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 221765-01 ST Koalitionsantrag - Mehr Bio und Regionalität bei städtischen Veranstaltungen

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Antrag
öffentlich
221765
Antragsteller/in:
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Friederike Dietsch
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Dr. Stephan Eickschen
DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Hanno von Raußendorf
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Dr. Dominik Maxein
06.09.2022
Koalitionsantrag - Mehr Bio und Regionalität bei
städtischen Veranstaltungen
Beratungsfolge
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
27.09.2022 Empfehlung
Hauptausschuss 20.10.2022 Entscheidung
Inhalt des Antrags
Die Verwaltung wird beauftragt
1. zu prüfen, wie bei Veranstaltungen der Stadt Bonn (z.B. Stadtfeste,
Kulturveranstaltungen, Kongresse und Messen) und auch bei Besprechungen
der Verwaltung der Anteil an bio-zertifizierten Produkten auf mindestens30%
(monetärer Wareneinsatz) erhöht werden kann. Hierbei sollen geeignete
Strategien zur Reduktion eventueller Mehrkosten geprüft werden.
Die Umsetzung soll zunächst auf das Amt für Umwelt und Stadtgrün (67) sowie
das Amt für Internationales und globale Nachhaltigkeit (02) im Rahmen eines
einjährigen Pilotprojektes begrenzt sein. Über eine mögliche Ausdehnung auf
die gesamte Stadtverwaltung wird nach Vorlage und Beratung eines
Ergebnisberichtes am Ende des Pilotzeitraums entschieden.
2. im Rahmen der oben genannten Prüfung sowie des Pilotprojektes einen
Kriterienkatalog zu entwickeln, in dem insgesamt eine stärkere Verringerung
des CO2-Fußabdrucks von Lebensmitteln (bspw. durch mehr regionale und
saisonale Produkte) bei städtischen Veranstaltungen umgesetzt werden kann.
Begründung
Durch die vielfältigen Aktivitäten der Biostadt Bonn wurde bisher schon viel
erreicht, unter anderem eine Umstellung der Ausschreibungspraxis bei der
Verpflegung in Kitas und Schulen, hin zu gesünderem Essen mit mehr Bio undSeite 1 von 2
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mehr regionalem Anbau. Dadurch soll der Bio-Anteil in der Verpflegung bis
2025 weiter auf mindestens 50% bei Kitas und 30% bei Schulen gesteigert
werden (siehe DS 212329). Neben dem regelmäßigen Einsatz von Bio-
Produkten in öffentlichen Küchen, gibt es auch die Möglichkeit, diese bei den
Veranstaltungen der Stadt Bonn einzusetzen und somit einen Beitrag zum
Umwelt- und Klimaschutz als auch zum Tierwohl zu leisten. Die Stadt
übernimmt damit eine Vorbildfunktion für die Besucherinnen und Besucher der
städtischen Veranstaltungen und Besprechungen. Für den Einsatz von Bio-
Produkten gibt es dabei mehrere Möglichkeiten. Entweder wird der Einkauf von
der Verwaltung selbst organisiert oder die städtische Kantine wird angefragt.
Auch lassen sich bereits bio-zertifizierte Caterer beauftragen oder andere
Caterer, die für die jeweilige Veranstaltung eine Bio-Eventzertifizierung
umsetzen. Letztere ist ein vereinfachtes und standardisiertes Verfahren, das
die Anforderungen der Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau erfüllt.
Der Einsatz abgepackter Bio-Waren (z.B. Getränke, Riegel, Teebeutel, Milch)
muss hingegen nicht zertifiziert werden.
Die Versorgung mit regional hergestellten und saisonalen Lebensmitteln kann
ebenfalls zu einer Reduktion der CO2-Emissionen und besseren
Umweltverträglichkeit beitragen – auch wenn diese nicht bio-zertifiziert sind.
Hinzukommen aktuell neue Herausforderungen, wie beispielsweise durch den
Ukrainekrieg, die durch regionale Produkte aufgefangen werden müssen.
Gleichzeitig gibt es aber kein einheitliches Siegel, das regionale Produkte
auszeichnet, weshalb erst Kriterien für ihre Beschaffung entwickelt werden
müssen.
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 20:39 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de