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221727 · Große Anfrage

FDP Große Anfrage: Sanierung der Stadthalle Bad Godesberg: Welche Erkenntnisse hat die Verwaltung in den letzten 3 ½ Jahren der Erkundung und Planung gewonnen?

Nummer
221727
Art
Große Anfrage
Veröffentlicht
31.08.2022
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 22.11.2022 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Betriebsausschusses SGB 30.11.2022 Kenntnisnahme
  3. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 08.02.2023 Kenntnisnahme
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  1. 221727-01 ST FDP Große Anfrage: Sanierung der Stadthalle Bad Godesberg: Welche Erkenntnisse hat die Verwaltung in den letzten 3 ½ Jahren der Erkundung und Planung gewonnen?

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Große Anfrage
öffentlich
221727
Fragesteller/in:
Bernd Bollmus
Achim Schröder
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
31.08.22
FDP Große Anfrage: Sanierung der Stadthalle Bad
Godesberg: Welche Erkenntnisse hat die
Verwaltung in den letzten 3 ½ Jahren der
Erkundung und Planung gewonnen?
Beratungsfolge
Betriebsausschuss SGB 28.09.2022 Kenntnisnahme
Ausschuss für Europa, Internationales,
Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit
18.10.2022 Kenntnisnahme
Fragestellung
Die Verwaltung wird um sofortige und vollumfängliche Auskunft zur Sanierung
der Stadthalle Bad Godesberg gebeten:
1. Wurde die Halle inklusive der nachträgliche An- und Einbauten nach
Bauphasen kartiert und vom Denkmalschutz bewertet?
2. Wurde die bauliche Substanz der Stadthalle gutachterlich überprüft, mit
welchen Erkenntnissen und sind diese Gutachten öffentlich einsehbar?
3. Kann der statisch geschwächte Große Saal durch finanziell und zeitlich
vertretbaren Aufwand in seiner Substanz zu erhalten oder muss dieser
niedergelegt werden?
4. Welche Auflagen des Denkmalschutzes gibt es für die Sanierung der
Stadthalle und wie schlagen diese in Bezug auf Baukosten und
Bauzeiten zu Buche?
5. Würde durch eine Niederlegung des Großen Saals auf Grund seines
prozentuellen Anteils an der Baumasse der Denkmalschutz erlöschen?
6. Ist die in der derzeitigen Konfiguration der Stadthalle erzielbare
Raumaufteilung noch marktgerecht, auch, was die Ausrichtung großer
internationaler Konferenzen in Bonn angeht, z.B. für
Satellitenveranstaltungen zum WCCB?
7. Das Solardachkataster weist für die Stadthalle einen erzielbaren
Jahresertrag von ca. 124.000 kWh pro Jahr aus, was einer CO2-
Ersparnis von 64 Tonnen pro Jahr entspricht. Können diese Werte trotz
Denkmalschutz realisiert werden?
8. In welchem Jahr und Monat ist im Idealfall mit einer Wiedereröffnung
der Stadthalle zu rechnen?
9. Welche Baukosten und Bauzeiten sind bei Stadthallenneubauprojekten
der letzten 10 Jahre mit vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf die
Tagungsbesucherzahl entstanden?Seite 1 von 2
Seite 2
Begründung
Nachdem auf Antrag der FDP vom 19.12.2018, Drucksache 1910014, die
Planungsmittel für die Stadthalle entsperrt wurden, besteht nunmehr, nach
einer mehr als üppigen 3 ½-Jährigen Bearbeitungszeit durch die Verwaltung,
ein dringendes Bedürfnis der Öffentlichkeit nach Fakten und Transparenz zur
baulichen Substanz, zu Bauzeiten und Baukosten der Stadthallensanierung.
Zum Vergleich sei angeführt, dass die 2014 eingeweihte Stadthalle Troisdorf
mit einer Kapazität für bis zu 1.500 Besucher in einer Bauzeit von unter 3
Jahren errichtet und für 12,5 Millionen Euro realisiert wurde. Die lang sich
dahinschleppende Bearbeitungszeit durch die Verwaltung, die immer wieder
durch Anträge aller Parteien und Fraktionen in der Bezirksvertretung Bad
Godesberg um auskömmliche Auskunft gebeten wurde, lässt darauf schließen,
dass an der Planung beteiligte Verwaltungsbereiche nicht zügig und konstruktiv
zusammenarbeiten. Leidtragende sind der Stadtbezirk Bad Godesberg, die
zahlreichen Bad Godesberger Vereine, das Bad Godesberger Hotel- und
Gastronomiegewerbe sowie der Bad Godesberger Einzelhandel. Mit dieser
Großen Anfrage mahnt die Politik dringend die für die anstehenden
Haushaltsberatungen erforderlichen Informationen an.
Anlage/n
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Datenstand: 03.11.2026, 04:12 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de