221698 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Kunstrasenplatz für den VfL Lengsdorf e.V.
Kerndaten
- Nummer
- 221698
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 30.08.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Sportausschusses Empfehlung
- Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 221698 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB 25.08.2022 Bürgerantrag: Kunstrasenplatz für den VfL Lengsdorf e.V. Beratungsfolge Bezirksvertretung Hardtberg 18.10.2022 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag ist auf den Bau eines großen Kunstrasenplatzes für den VfL Lengsdorf 1972 e.V. gerichtet. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich) 2 Bürgerantrag (öffentlich)Seite 1 von 7 25.08.2022 Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Katja Dörner, Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, Hiermit stellen wir, den Bürgerantrag auf Bau eines großen Kunstrasenplatzes für den VfL Lengsdorf 1972 e.V., Rita-Maiburg-Str. in 53127 Bonn- Lengsdorf Begründung: Der VfL Lengsdorf 1972 e.V. ist seit der Vergabe von Kunstrasenplätzen in Bonn nicht berücksichtigt worden und fehlt aktuell in der Prioritätenliste des Sport- und Bäderamtes Bonn. Da seit 2006 in der Umgebung des VfL Lengsdorf immer mehr Kunstrasenplätze gebaut wurden, und dadurch die Mitgliederzahlen so stark gesungen sind (Abwanderung zu anderen Vereinen), stand der VfL im Jahr 2015 vor der Vereinsauflösung. Da der Verein zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf der prioritätenliste der Stadt Bonn zur Umwandlung in einen Kunstrasenplatz stand, hat der Verein reagiert und auf Empfehlung des damaligen Leiters des Sport- und Bäderamtes, , einen Naturrasenplatz gebaut. Dieser Naturrasenplatz wurde/wird überwiegend mit eigenen Mitteln finanziert und auch die komplette Pflege der Sportanlage liegt in der Hand des Vereins und ist zum heutigen Zeitpunkt durch Erhöhung der Spritpreise und des enormen Wasserverbrauchs für die Bewässerung der Rasenfläche kaum noch zu stemmen. Pro Bewässerungsvorgang werden in den Sommermonaten 30.000 bis 40.000 Liter Wasser für einen Sportplatz empfohlen. Bei längeren Trockenperioden, wie wir sie aus den letzten Jahren kennen, muss der Platz zwei bis dreimal pro Woche bewässert werden. Entsprechend schnell werden siebenstellige Litermengen benötigt, was sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch eine Katastrophe ist! Der heutige Rasenplatz erfüllt im Besonderen durch seine DIN-Norm allerdings nicht die Anforderungen, die ein Fußballverein in der heutigen Zeit benötigt, wobei gerade in den Wintermonaten von Oktober bis März ein geregelter Trainingsbetrieb nicht möglich ist und auch Meisterschaftsspiele nur sehr schlecht durchführbar sind und oft verschoben werden müssen. Dadurch ist der Verein nicht konkurrenzfähig und kann nicht wachsen, auch da der Platz durch seine DIN-Norm nur für 600 Stunden im Jahr benutzt/belastet werden darf. Trotz der aufgezeigten Nachteile gegenüber anderen Vereinen ist es dem VfL Lengsdorf unter großen Anstrengungen in den letzten Jahren gelungen in den Jahrgängen 2012 bis 2015 jeweils eine Jugendmannschaft für den Ligabetrieb zu melden. Dies nicht zu Letzt auchSeite 2 von 7 daher, dass die benachbarten Sportplätze des FV Endenich und des SF Ippendorf mittlerweile überlastet sind. Dennoch wechseln insb. in den Wintermonaten immer wieder Jugendspieler zu anderen Vereinen, da wie bereits erläutert in dieser Zeit ein regelmäßiger Trainingsbetrieb nahezu ausgeschlossen ist. Die Eltern fahren ihre Kinder dann oftmals mit dem PKW zu den anderen Sportplätzen, da diese nicht mehr fußläufig erreichbar sind, was in der heutigen Zeit ja auch nicht das Ziel sein darf. Der Stadtteil Lengsdorf und der Verein VfL Lengsdorf sind dadurch stark benachteiligt. Früher wurde der Platz auch durch die in der Nähe liegenden Grundschule genutzt. Auch das ist heute nicht mehr möglich und wäre eine sinnvolle Erweiterung/Unterstützung der Schule. Wir als Bürger sehen, dass sich der Verein sehr stark für die Integration von Kindern und Jugendlichen unterschiedlichster Nationen einsetzt. Er hilft somit auch bei der Migration neuer Bürger und trägt damit wesentlich dazu bei, den Stadtteil Lengsdorf lebenswert zu machen. Zusammengefasst sind wir sicher, dass ein Kunstrasenplatz in Lengsdorf sowohl aus soziologischen, wirtschaftlichen als auch ökologischen Aspekten notwendig ist. Der VfL Lengsdorf konnte in den letzten Jahren nach Errichtung des Rasenplatzes zeigen, dass es zum einen in der Jugend von Lengsdorf eine große Nachfrage nach Trainingsangeboten gibt und zum anderen der Verein selbst organisatorisch in der Lage ist, einen Spielbetrieb in allen Jugendklassen umzusetzen. Dauerhaft ist dies aber nur mit einer verbesserten Infrastruktur in Form eines Kunstrasenplatzes zu gewährleisten, da hierbei allein für den Trainingsbetrieb eine Belastung für den Platz entsteht, die mehr als doppelt so hoch ist, wie die bisher zulässigen 600 Stunden auf dem Rasenplatz. Schon jetzt ist diese Grenze eigentlich überschritten. Über eine positive Nachricht ihrerseits würden wir uns sehr freuen und stehen Ihnen selbstverständlich für Rückfragen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen GrüßenSeite 3 von 7 Seite 4 von 7 Seite 5 von 7 Seite 6 von 7 Seite 7 von 7
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 17:40 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de