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221670 · Mitteilungsvorlage

Mitteilung zu (Bürger-)Anträgen bezüglich der Schaffung unterschiedlicher Beisetzungsmöglichkeiten auf verschiedenen Friedhöfen der Stadt Bonn

Nummer
221670
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
07.10.2022
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 07.12.2022 Kenntnisnahme
  2. Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg 22.11.2022 Kenntnisnahme
  3. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 25.10.2022 Kenntnisnahme
  4. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 30.11.2022 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
221670
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
67 Amt für Umwelt und Stadtgrün
Dezernat:
Dez. III
Mitteilung zu (Bürger-)Anträgen bezüglich der
Schaffung unterschiedlicher
Beisetzungsmöglichkeiten auf verschiedenen
Friedhöfen der Stadt Bonn
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 25.10.2022 Kenntnisnahme
Bezirksvertretung Bad Godesberg 17.11.2022 Kenntnisnahme
Bezirksvertretung Hardtberg 22.11.2022 Kenntnisnahme
Bezirksvertretung Beuel 07.12.2022 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Im Zuge der Beratungen über das Friedhofskonzept (DS 210797) wurden
mehrere Anträge / Bürgeranträge zur Schaffung spezieller Grabangebote auf
Beueler Friedhöfen gestellt und beraten.
Im Einzelnen liegen vor:
• Bürgerantrag “Ausweisung eines pflegefreien Urnenreihengrabfeldes
auf dem Friedhof Geislar” DS 191143
• Bestattungsformen (Friedhof Oberkassel) DS 211028
• Bürgerantrag “Friedhof Küdinghoven” DS 221171
Die Anträge DS 191143 und DS 211028 wurden in der BV Beuel im
Zusammenhang des Friedhofskonzeptes beraten und sollen in das Konzept
einfließen.
Aktuell steht der Bürgerantrag Friedhof Küdinghoven (DS 221171) der auch
das Thema Grabarten beinhaltet, zur Beratung an.
Des Weiteren erreichen die Verwaltung mehrere Anfragen zu konkreten
Grabangeboten auf Friedhöfen (z. B. gärtnergepflegte Gemeinschaftsgräber).
Hierzu teilt die Verwaltung mit:
Das Friedhofskonzept ist mittlerweile beschlossen. Zur Frage der Gestaltung
der Friedhöfe und damit auch dem Angebot an Grabarten heißt es im
Beschluss:
„Dem schematischen Entwurf zur mehrstufigen Gestaltung der Friedhöfe von
zentralen, stärker frequentierten Bereichen bis hin zur Peripherie unter
Berücksichtigung der geplanten Flächenstilllegungen wird zugestimmt. DieserSeite 1 von 2
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ist im Rahmen einer friedhofsplanerischen Detailplanung mit dem Ziel zu
konkretisieren, attraktive und qualitätvolle Friedhöfe zu gestalten, die durch
eine Optimierung des Einsatzes von personellen und materiellen Ressourcen
wirtschaftlich unterhalten werden können.“
D. h., der im Friedhofskonzept beschlossene grobe Rahmen für die
Entwicklung der Friedhöfe muss in weiteren Arbeitsschritten konkretisiert
werden. Hierzu zählt neben den Gesichtspunkten der gärtnerischen Gestaltung
bzw. der Pflegeintensität insbesondere die Frage, welche Grabarten auf
welchen Friedhöfen angeboten werden sollen.
Die friedhofsscharfe Detailplanung hinsichtlich der Gestaltung der Friedhöfe
wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Um aber der aktuellen Entwicklungen
bezüglich der Nachfrage nach bestimmten Grabarten – wie sie in den Anträgen
zum Ausdruck kommt – Rechnung zu tragen, wird die Verwaltung vorab prüfen,
wie die in der Friedhofssatzung aufgeführten Grabarten sinnvoll auf die
einzelnen Friedhöfe der Stadt Bonn verteilt werden können.
Aus Platzgründen und aus wirtschaftlichen Erwägungen können allerdings nicht
alle Grabarten auf allen Friedhöfen angeboten werden. So wird auch bereits im
Friedhofskonzept ausgeführt, dass die Vielzahl städtischer Friedhöfe und die
hiermit verbundene Nähe der Friedhöfe untereinander eine Konzentration
bestimmter Grabarten auf bestimmte Friedhöfe ermöglicht. Kleine, ortsnahe
Friedhöfe sollten hierbei vorrangig auch weiterhin für die Unterbringung der
traditionellen Grabarten vorgesehen werden, um den Angehörigen, die noch
eine persönliche Grabpflege betreiben und damit in der Regel eine höhere
Besucherfrequenz haben, kurze Wege zu ermöglichen.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 23:07 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de