221621 · Mitteilungsvorlage
Konkretisierung des Raumprogramms Stadthalle Bad Godesberg
Kerndaten
- Nummer
- 221621
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 04.10.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit Kenntnisnahme
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Mitteilungsvorlage öffentlich 221621 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn Dezernat: SGB Konkretisierung des Raumprogramms Stadthalle Bad Godesberg Beratungsfolge Ausschuss für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 18.10.2022 Kenntnisnahme Bezirksvertretung Bad Godesberg 19.10.2022 Kenntnisnahme Rat 27.10.2022 Kenntnisnahme Mitteilung: Das durch die Tourismus & Congress GmbH (T&C) erstellte Nutzungskonzept wurde, wie in der BV Bad Godesberg berichtet, in den vergangenen Monaten durch das von der Verwaltung beauftragte Büro für Baumanagement und Projektsteuerung in ein Raumbuch überführt und um eine Kosten- und Terminprognose sowie Gegenüberstellung von Vergabemodellen ergänzt. Erstellung Raumprogramm Die Ausarbeitung zum Raumbuch liegt der Verwaltung seit kurzem vor. Das Raumprogramm soll als Planungs- und Auftragsgrundlage für die Architekten und Fachplaner dienen und frühzeitige Festlegungen hinsichtlich Qualitäten und baulichen Anforderungen, insbesondere für die spätere Gastronomie und Veranstaltungsnutzung treffen. Zunächst wurden zur Untersuchung der Einflussfaktoren Befragungen und Experteninterviews durchgeführt. Es wurden u.a. der ehemalige Pächter, Betreiber, Technikunternehmen, Caterer und Objektplaner befragt sowie Fachexpertisen zu Denkmalschutz und Brandschutz eingeholt. In mehreren Workshops wurden die Ziele abgesteckt und die einzelnen Raumbereiche durchgesprochen und die Anforderungen geklärt. Die Ausarbeitung (siehe Anlage 1 der beigefügten Unterlage) zeigt die Festlegungen, die sich hieraus ergeben haben. Es ist zu beachten, dass weitere Festlegungen hinsichtlich der Nutzung für die Planung erforderlich sind, die möglichst früh im Planungsprozess getroffen werden müssen, da sie großen Einfluss auf beispielsweise Technik und Brandschutz haben und damit auf die Kosten.Seite 1 von 3 Seite 2 Wesentliche Veränderungen Hinsichtlich des ursprünglichen Raumkonzepts von T&C ergeben sich die folgenden wesentlichen Anpassungen. Der große Saal kann aus Sicht des Denkmalschutzes nicht geteilt werden. Sollte der große Saal komplett niedergelegt werden müssen, ist er soweit möglich mit Originalteilen zu rekonstruieren. Aus den Gesprächen mit Betreibern und Gastronomen ergab sich als eine wichtige Festlegung, eine mögliche Trennung von Gastronomie und Veranstaltungsteil zu schaffen. Weiter ist als wesentliches Anliegen eine Verbesserung der Anliefersituation genannt worden. Es soll eine Cateringküche für den Veranstaltungsbereich geben und eine eigenständige Vollküche für das Restaurant. Kostenprognose Aus dem Entwurf des Raumprogramms wurde eine Kostenprognose für die Sanierung der Stadthalle Bad Godesberg anhand von Kennwerten für Referenzbeispiele des BKI 2021 erstellt. Dabei wurden die Besonderheiten des Projektes und der Marktsituation berücksichtigt. Wie sich die Entwicklung hier in den kommenden Jahren gestaltet, ist nur schwer zu prognostizieren. Außerdem ist zu beachten, dass die Planung noch nicht begonnen wurde und in den ersten Leistungsphasen Entscheidungen zu treffen sind, die erheblichen Einfluss auf die Kostenentwicklung haben werden. Die Prognose beläuft sich zum jetzigen Zeitpunkt auf Projektkosten in Höhe von knapp 64 Mio. Euro. Die Ermittlung ist aus der Anlage 1(Seite 33ff) ersichtlich. Diese Annahmen übersteigen deutlich die bisher im Haushalt eingeplanten Mittel in Höhe von insgesamt 25 Mio. Euro (1 Mio. € 2023, 15 Mio. € 2024 und 9 Mio. € 2025). Die Haushaltsbelastung würde sich demnach auf den Zeitraum 2026/2027 verlagern. Eine separate Entscheidungsvorlage über Anpassungen im Haushalt folgt. Grobterminplan Aufgrund des Vorlaufes für die europaweiten Ausschreibungen der Planungsleistungen soll der Planungsbeginn am 01.05.2023 erfolgen. Von da an beginnen die notwendigen Planungsprozesse in den Leistungsphasen (1-9) mit den üblichen Abstimmungen hinsichtlich Brandschutz, energetischer Ertüchtigung, Barrierefreiheit, Arbeitsschutz sowie zusätzlich umfangreichen Abstimmungen hinsichtlich Denkmalschutz. Unter Berücksichtigung der zeitlichen Abläufe für Planung und Gremienbeteiligung ist mit einem Baubeginn im 4. Quartal 2026 und mit einer Fertigstellung der Sanierung Ende 2029 zu rechnen.Seite 2 von 3 Seite 3 Vergabemodelle Das Projektsteuerungsbüro hat abschließend verschiedene Vergabemodelle mit Vor- und Nachteilen dargestellt und eine entsprechende Empfehlung für eine Vergabe an einen Generalunternehmer gegeben. Außerdem schlägt es vor, zu überprüfen, ob das bestehende Vertragsverhältnis zu den Architekten auch für die Planung eine gebündelte Vergabe zulässt. Diese Empfehlungen werden derzeit hinsichtlich der Umsetzbarkeit im konkreten Projekt Stadthalle überprüft und abgestimmt, damit die Ausschreibungen für die Planer gestartet werden können. Die Verwaltung wird die politischen Gremien im 4. Quartal 2022 über die Ergebnisse der Prüfung durch Vorlagen unterrichten Anlage/n 1 Konkretisierung-Raumprogramm (nichtöffentlich)Seite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 01:18 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de