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221603-02 · Mitteilungsvorlage

Aktuelle Information zur Umsetzung "Wasserwagen der Stadtwerke wieder bei Veranstaltungen einsetzen"

Nummer
221603-02
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
27.07.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 29.08.2023 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Rates 22.08.2023 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 221603 Wasserwagen der Stadtwerke wieder bei Veranstaltungen einsetzen

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Mitteilungsvorlage
öffentlich
221603-02
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-1: Dezernats- und Verwaltungssteue-
rung
Dezernat:
Dez. OB
Aktuelle Information zur Umsetzung "Wasserwagen
der Stadtwerke wieder bei Veranstaltungen
einsetzen"
Beratungsfolge
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
29.08.2023 Kenntnisnahme
Rat 22.08.2023 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Zum Antrag, den "Wasserwagen" der EnW GmbH wieder einzusetzen (DS
221603), weist die Stadtwerke Bonn GmbH auf das Prüfergebnis zum Betrieb
des Wasserwagens ohne Einwegbecher hin:
Der Wasserwagen der Stadtwerke Bonn kann nicht mehr eingesetzt
werden, da ein realistischer und wirtschaftlich nachvollziehbarer Betrieb
nicht gewährleistet werden kann. Durch die Regelungen in Bezug auf
Einweg- bzw. Mehrwegbecher ist es notwendig, dass die pro Einsatztag rund
2.500 benötigten Becher – an sehr heißen Tagen sind dies in der Spitze auch
bis zu 5.000 Stück - gespült und getrocknet werden müssen. Dafür fand sich
nach sehr intensiver Marktsondierung keine wirtschaftliche und logistisch
durchführbare Lösung. Auch zusätzliche Ergänzungen wie z.B. die Anschaffung
spezieller Spülstraßen oder die Vergabe dieser Leistung an Dritte bildet
ebenfalls keine wirtschaftliche Alternative.
Die Einbeziehung von am Markt befindlichen Systemen wie beispielsweise das
der Firma Cup Concept scheitert an der Masse der benötigten Becher, u.a.
aufgrund notwendiger An- und Ablieferungsfahrten von und zum jeweiligen
Standort des Wasserwagens. Eine weitere Alternative zur Auftrennung des
Spül- und Trocknungsprozesses der Becher ergab nach intensiver Prüfung ein
nicht lebensmittelgerechtes Endergebnis, da die Becher bei einem nicht
ausreichenden Trocknungsprozess schimmeln.
Zusätzlich sind auch die Stadtwerke Bonn vom allgegenwärtigen
Arbeitskräftemangel betroffen, so dass zu den nicht lösbaren technischen
Problemen auch noch ein Mangel an notwendigem Personal hinzukommt, derSeite 1 von 2
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eine dauerhafte und verlässliche Besetzung des Wasserwagens mit
Standpersonal absehbar unmöglich macht.
Allerdings wurden die Stadtwerke mittlerweile seitens der Stadt
beauftragt, drei Trinkwasserbrunnen (Münsterplatz, in Beuel und in
Duisdorf) zu montieren. Derzeit laufen die Abstimmungen mit dem SGB zu
verbindlichen Lieferzeiten und der daraus folgenden Inbetriebnahme.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 23:22 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de